Münster: Landmarken entwickelt Quartier am Stadthafen
Die Landmarken AG hat das Investorenauswahlverfahren für ein Grundstück am Stadthafen Münster gewonnen. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen auf dem rund 10.500 Quadratmeter großen Areal am Nordufer des Hafens rund 25.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche mit einem Nutzungsmix aus Wohnen, Hotel, Gastronomie, Büro und weiteren Nutzungen entstehen. Das Grundstück gilt als letzter Entwicklungsbaustein am sogenannten Kreativkai. Auslober des mehrstufigen Auswahlverfahrens waren die Stadtwerke Münster als Eigentümerin der Fläche sowie die Stadt Münster. Auf der bislang brachliegenden Fläche soll ein gemischt genutztes Quartier entstehen.
Köln: ThielemannGroup investiert über 100 Millionen Euro in Logistik-Campus
Die ThielemannGroup entwickelt auf dem Areal FUSION COLOGNE am Niehler Hafen in Köln einen neuen Logistik-Campus. Wie das Unternehmen mitteilt, investiert sie mehr als 100 Millionen Euro in zwei Logistikanlagen mit insgesamt rund 63.700 Quadratmetern Gebäudefläche. Mieterin des gesamten Campus wird die RECHT Logistik Gruppe, die dort unter anderem Logistikdienstleistungen für den japanischen Werkzeughersteller Makita übernimmt und zugleich ihren Unternehmenssitz von Brühl nach Köln verlegt. Auf dem rund 101.900 Quadratmeter großen Grundstück entstehen zwei Logistikkomplexe mit insgesamt 52.854 Quadratmetern Hallenfläche, 3.902 Quadratmetern Bürofläche und 6.946 Quadratmetern Mezzaninflächen. Der Campus verfügt über 51 Laderampen und sechs ebenerdige Tore. Nach Angaben der ThielemannGroup sollen dort rund 300 Arbeitsplätze entstehen. Es handelt sich um die erste offizielle Unternehmensansiedlung auf dem von der Häfen und Güterverkehr Köln AG entwickelten Quartier FUSION COLOGNE. Der Baustart ist für Ende 2026, die Fertigstellung für das erste Quartal 2028 vorgesehen. Für die Gebäude wird eine Zertifizierung nach DGNB-Gold angestrebt. Geplant sind unter anderem Photovoltaikanlagen, Gründächer, ein Nahwärmekonzept sowie Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw und Elektro-Pkw. Zudem soll eine Ausgleichsfläche mit rund 1.275 Bäumen und etwa 10.425 Sträuchern entstehen.
Köln: AXA XL übernimmt Unternehmensberatung S-RM vollständig
AXA XL übernimmt die restlichen Anteile an der Unternehmensberatung S-RM und wird damit alleinige Eigentümerin des auf Corporate Intelligence und Cyber-Sicherheit spezialisierten Unternehmens. Wie AXA XL mitteilt, hielt der Versicherer bislang bereits 49 Prozent der Anteile. Der Abschluss der Transaktion wird – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen – bis Ende September 2026 erwartet. S-RM soll künftig Teil der neu gegründeten Geschäftseinheit AXA XL Risk Advisory werden, die Präventions- und Risikoberatungsleistungen bündelt. Das 2005 gegründete Unternehmen unterstützt Firmen und Investoren in mehr als 140 Ländern unter anderem bei Cyber-Sicherheit, Krisenmanagement, geopolitischer Risikoanalyse und Due-Diligence-Prüfungen.
Unna: Asiatisches Logistikunternehmen mietet Fläche an der Otto-Hahn-Straße
Ein asiatisches Logistikunternehmen hat eine Logistikimmobilie an der Otto-Hahn-Straße 27 in Unna angemietet. Wie RUHR REAL mitteilt, umfasst die Vermietung rund 8.800 Quadratmeter Hallenfläche sowie 200 Quadratmeter Bürofläche. Vermieter ist die L-Shop Team GmbH, die die Flächen nach einer Optimierung ihrer eigenen Logistikprozesse zur Nachvermietung freigemacht hatte. Der Einzug ist für August 2026 vorgesehen. Begleitet wurde die Vermietung von RUHR REAL gemeinsam mit NICASA by Siebert Immobilien. Ausschlaggebend für die Standortwahl waren nach Unternehmensangaben die direkte Anbindung an die Autobahnen A1 und A44 sowie die moderne Ausstattung der Immobilie mit mehreren Verladerampen und vorhandenen Regalsystemen.
München: NavVis erhält 85 Millionen US-Dollar für Ausbau seiner Plattform für räumliche Daten
Das Münchner Technologieunternehmen NavVis hat eine Series-D-Finanzierungsrunde über 85 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, wird die Runde von der US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaft The Jordan Company angeführt. Zu den weiteren Investoren zählen die bestehenden Anteilseigner Yttrium, KOZO KEIKAKU ENGINEERING und Cipio Partners. NavVis will das Kapital in den Ausbau seiner Plattform für räumliche Daten sowie die Weiterentwicklung von Anwendungen für Künstliche Intelligenz investieren. Nach Unternehmensangaben wurden im Jahr 2025 mehr als eine Milliarde Quadratmeter Industrieanlagen, Baustellen und Gebäude digital erfasst. Die Plattform wird von mehr als 1.500 Kunden in über 50 Ländern genutzt, darunter BMW, Volkswagen, BASF, Bosch, Siemens und ExxonMobil. Zu den Technologiepartnern gehören unter anderem SAP, NVIDIA und Autodesk.
Eschborn: BWH Hotels steigert Umsatz und Auslastung im ersten Halbjahr
BWH Hotels Central Europe hat den Gesamtumsatz seiner angeschlossenen Hotels in Deutschland im ersten Halbjahr 2026 um 4,4 Prozent auf 370,5 Millionen Euro gesteigert. Wie das Unternehmen mitteilt, erhöhte sich die Auslastung von 54,8 auf 57 Prozent. Trotz eines Rückgangs der durchschnittlichen Tagesrate auf 108,12 Euro legte der Umsatz je verfügbarem Zimmer leicht auf 61,63 Euro zu. Zudem wuchs das Netzwerk im ersten Halbjahr um acht Hotels mit insgesamt 750 Zimmern. Neue Standorte kamen unter anderem in Bochum, Frankfurt am Main, Fürth, Neumarkt in der Oberpfalz und Wennigstedt auf Sylt hinzu. Rund 60,8 Prozent des Logisumsatzes wurden über die Vertriebs- und Buchungskanäle von BWH Hotels erzielt. Für die zweite Jahreshälfte erwartet die Hotelgruppe anhaltenden Preis- und Kostendruck, rechnet aber weiterhin mit einer stabilen Nachfrage.
Aachen: Landmarken übergibt Ericsson Flächen für neues Eurolab
Die Landmarken AG hat rund 5.500 Quadratmeter in den „Arbeitswelten am Prager Ring“ an Ericsson übergeben. Wie das Unternehmen mitteilt, beginnt der Technologiekonzern nun mit dem Innenausbau seines neuen Eurolab, das 2027 von Herzogenrath nach Aachen umziehen soll. Der Büroneubau umfasst insgesamt knapp 9.000 Quadratmeter Büro- und Kommunikationsflächen, von denen noch rund 3.400 Quadratmeter verfügbar sind. Das Gebäude entsteht nach dem BEG-55-Standard und soll eine LEED-Gold-Zertifizierung erhalten. Für die Energieversorgung sorgen Wärmepumpen, eine Photovoltaikanlage sowie eine Betonkerntemperierung. Das Eurolab wird künftig rund 500 Mitarbeitende aus den Bereichen Softwareentwicklung, Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz beherbergen. Gespräche über die Vermietung der verbleibenden Flächen laufen.
Stuttgart: Union Investment erzielt drei Vermietungserfolge im Technologiepark STEP
Union Investment hat im Stuttgarter Engineering Park (STEP) drei Mietverträge mit Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, erweitern beziehungsweise verlängern GEBIT Solutions und RSE+ ihre Standorte, während X_Conducting innerhalb des Technologieparks in das Gebäude STEP 6 umzieht. GEBIT Solutions vergrößert seine Büroflächen im Gebäude STEP 8.3 auf insgesamt 1.807 Quadratmeter und hat einen Mietvertrag über zehn Jahre unterzeichnet. X_Conducting mietet im STEP 6 rund 855 Quadratmeter Bürofläche mit einer Laufzeit von fünf Jahren. RSE+ hat seinen Mietvertrag über ebenfalls 855 Quadratmeter um weitere fünf Jahre verlängert. Insgesamt wurden Büroflächen von 3.517 Quadratmetern neu vermietet beziehungsweise langfristig gesichert.
Frankfurt am Main: ODDO BHF mietet 14.700 Quadratmeter im SKYPER
Die ODDO BHF SE hat im Frankfurter Büroensemble SKYPER rund 14.700 Quadratmeter Bürofläche angemietet. Wie die Ampega Asset Management GmbH mitteilt, umfasst der langfristige Mietvertrag Flächen im SKYPER Tower sowie in der denkmalgeschützten Villa an der Taunusanlage 1. Der Einzug ist für das Jahr 2029 geplant. Im Zuge der Vermietung werden die historische Villa umfassend modernisiert und die Büroflächen nach den Anforderungen der Bank ausgebaut. Geplant sind unter anderem repräsentative Kunden- und Mitarbeiterbereiche, ein Mitarbeiterrestaurant sowie ein Café. Die Transaktion wurde auf Mieterseite von BNP Paribas Real Estate begleitet, das den SKYPER zugleich als Investor- und Asset-Manager für den Eigentümer betreut.
Essen: Instone bestätigt Jahresprognose trotz gedämpfter Nachfrage
Die Instone Group hat im ersten Halbjahr 2026 einen operativen Cashflow von 42,7 Millionen Euro erzielt und bestätigt trotz geopolitischer Unsicherheiten den unteren Rand ihrer Jahresprognose. Wie das Unternehmen mitteilt, lagen die bereinigten Umsatzerlöse bei 184,2 Millionen Euro nach 231,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte Ergebnis nach Steuern belief sich auf 1,3 Millionen Euro, die Verkäufe stiegen dagegen auf 114,8 Millionen Euro. Nach Angaben von Instone belasteten insbesondere geopolitische Unsicherheiten die Nachfrage privater Käufer und verlängerten Finanzierungsprozesse. Im institutionellen Geschäft sieht das Unternehmen hingegen eine positive Entwicklung und führt fortgeschrittene Verkaufsverhandlungen über rund 150 Millionen Euro. Zudem hat Instone ein Joint Venture mit dem Finanzinvestor Ginkgo zur Entwicklung des Quartiers „Benrather Gärten“ in Düsseldorf vereinbart. Die Gesellschaft erwartet für 2026 Umsatzerlöse von 550 bis 600 Millionen Euro, Verkäufe von 650 bis 750 Millionen Euro sowie ein bereinigtes Ergebnis nach Steuern zwischen 35 und 40 Millionen Euro.
Berlin: Aroundtown vermietet langfristig an Gastronomiebetreiber
Aroundtown hat im Gebäude Alex One am Berliner Alexanderplatz rund 1.300 Quadratmeter Gastronomie-, Büro- und Lagerfläche langfristig neu vermietet. Wie das Unternehmen mitteilt, hat die Asia Delight GmbH einen Mietvertrag über zehn Jahre abgeschlossen und wird dort das „All you can eat“-Restaurant Dao eröffnen. Das Objekt an der Alexanderstraße befindet sich direkt am Alexanderplatz und verfügt über Büroflächen mit flexiblen Grundrissen sowie Ausstattungsmerkmalen wie Kühldecken, 24-Stunden-Gebäudeüberwachung, Empfangsservice sowie Tiefgaragen- und Fahrradstellplätzen. Das Gebäude ist zudem mit WiredScore Gold für seine digitale Infrastruktur sowie nach BREEAM für nachhaltigen Gebäudebetrieb zertifiziert.
München: Ginkgo und ALP.X gründen Joint Venture für Quartiersentwicklung in Trudering
Der von Ginkgo Advisor beratene Fonds hat gemeinsam mit der ALP.X Group ein Joint Venture zur Entwicklung des Quartiers „GUTE UTA“ in München-Trudering gegründet. Wie DLA Piper mitteilt, übernimmt das Gemeinschaftsunternehmen die Entwicklung eines rund 85.000 Quadratmeter großen Teilareals innerhalb des geplanten Stadtquartiers. Auf dem insgesamt rund 25,5 Hektar großen Planungsgebiet sollen zwischen 2.000 und 2.700 Wohnungen entstehen, davon rund die Hälfte im geförderten Wohnungsbau. Vorgesehen sind außerdem Gewerbeflächen, Kindertagesstätten, Einzelhandel sowie Grün- und Freiflächen. Das Joint Venture arbeitet dabei mit der Bayerischen Hausbau Development und der Landeshauptstadt München zusammen. Für Ginkgo markiert das Projekt den Einstieg in den deutschen Markt. DLA Piper beriet den Fonds bei der Gründung des Joint Ventures.
Hamburg: Sonar Real Estate verkauft Büroimmobilie in Obernkirchen an Family Office
Sonar Real Estate hat als Asset Manager den Verkauf einer Büroimmobilie in Obernkirchen abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, erfolgte die Transaktion im Auftrag eines paneuropäischen Immobilien-Investmentmanagers. Käufer ist ein Family Office. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die 1990 errichtete Single-Tenant-Immobilie am Sülbecker Brand verfügt über rund 3.800 Quadratmeter Bürofläche und ist vollständig an die Krankenkasse BKK24 vermietet. Sonar wurde bei der Transaktion von der Krasemann Immobilien Gruppe kaufmännisch und von Clifford Chance rechtlich beraten. Zuvor hatte Sonar für denselben Mandanten bereits ein vollvermietetes Multi-Service-Center in Wiesbaden mit rund 8.650 Quadratmetern Mietfläche an ein weiteres Family Office veräußert. Zu den Mietern gehören unter anderem Netto, CleanCar und TEDi.
Stuttgart/Wangen: ProOmea entwickelt KI-Plattform für Ankaufsentscheidungen im Wohnungsbau
Die ProOmea GmbH hat eine Decision Intelligence Platform entwickelt, die institutionelle Ankaufsentscheidungen im Wohnungsbau auf eine breitere Datengrundlage stellen soll. Wie das Unternehmen mitteilt, bündelt die Plattform Markt-, Standort-, Förder- und Projektdaten sowie reale Transaktionsdaten, um Wirtschaftlichkeit und Risiken von Wohnprojekten frühzeitig bewerten zu können. Nach Angaben von ProOmea richtet sich die Lösung insbesondere an Investoren im leistbaren Wohnungsbau. Die Plattform soll unter anderem Förderfähigkeit, Baukosten, Mietansätze und regulatorische Vorgaben in einem strukturierten Analyseprozess zusammenführen und so belastbarere Investitionsentscheidungen ermöglichen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren die Realisierung von mehr als 1.000 Wohnungen in Deutschland begleitet. ProOmea betont, dass künstliche Intelligenz die Entscheidungsfindung unterstützen, die Verantwortung für Investitionen jedoch nicht übernehmen könne. Ziel sei es, Entscheidungsgrundlagen zu verbessern, nicht autonome Kaufentscheidungen zu treffen.
Frankfurt am Main: AEW erwirbt langfristig vermieteten REWE-Markt
AEW hat für ein Individualmandat eines deutschen kommunalen Versorgers einen langfristig an REWE vermieteten Supermarkt in Frankfurt am Main erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, umfasst die 2017 fertiggestellte Einzelhandelsimmobilie rund 3.100 Quadratmeter Mietfläche sowie 90 Stellplätze. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Der REWE-Markt im Stadtteil Eckenheim verfügt über eine verbleibende Mietvertragslaufzeit von rund elf Jahren und ist nach Angaben von AEW der einzige Vollsortimenter in einem Einzugsgebiet mit rund 45.500 Einwohnern. Die Immobilie liegt an einer wichtigen Zufahrtsstraße zur Autobahn A661. AEW verwaltet in Deutschland nach eigenen Angaben Immobilien mit einer Gesamtfläche von rund 2,3 Millionen Quadratmetern. Bei der Transaktion wurde das Unternehmen von Rotthege, Luther, TA Europe und Blank Real Estate beraten.
Stuttgart: Wohnungsangebot wächst Stadt und Umland deutlich
Das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen in Stuttgart und den umliegenden Städten ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Das geht aus einer Analyse von Kleinanzeigen hervor. Besonders stark legte das Angebot an Eigentumswohnungen in Filderstadt mit einem Plus von 143 Prozent zu. In Stuttgart selbst stieg das Angebot an Mietwohnungen um 46 Prozent und an Eigentumswohnungen um 67 Prozent. Auch in den Pendlerstädten nahmen die Wohnungsangebote überwiegend zu. Gleichzeitig entwickelten sich die Preise unterschiedlich: Während die Angebotsmieten in Stuttgart um 2,4 Prozent und in Filderstadt um 3,6 Prozent sanken, stiegen sie unter anderem in Böblingen und Esslingen am Neckar. Bei Eigentumswohnungen gingen die Quadratmeterpreise insbesondere in Böblingen, Esslingen und Sindelfingen zurück. Auf dem Häusermarkt zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Besonders stark wuchs das Angebot an Eigentumshäusern in Böblingen und Sindelfingen, während die Kaufpreise für Häuser in Stuttgart im Jahresvergleich um rund 13 Prozent nachgaben.
Berlin: Empira vermietet Büroprojekt BE.YOND OFFICE vollständig
Die Empira Group hat die Vollvermietung ihres Büroprojekts BE.YOND OFFICE Berlin abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, sind mit zwei weiteren langfristigen Mietverträgen nun sämtliche rund 8.600 Quadratmeter Bürofläche am Schöneberger Ufer vermietet. Zu den Mietern zählen bereits die UFA und die DATEV eG; die jüngsten Abschlüsse entfallen auf Unternehmen aus den Bereichen IT und Sicherheit. Das Bürogebäude verfügt über rund 8.620 Quadratmeter Mietfläche auf acht Obergeschossen und wird fossilfrei betrieben. Zum Energiekonzept gehören eine Luftwärmepumpe und eine Photovoltaikanlage. Zudem strebt das Objekt eine DGNB-Gold-Zertifizierung an. Das Gebäude bietet unter anderem Dachterrassen sowie Kommunikations- und Aufenthaltsbereiche.
München: WERTGRUND verkauft 252 Wohnungen in Bielefeld für 46 Millionen Euro
Der offene Immobilienfonds WERTGRUND WohnSelect D hat ein Wohnportfolio mit 252 Wohnungen in Bielefeld verkauft. Wie das Unternehmen mitteilt, beträgt der Kaufpreis 46 Millionen Euro und liegt damit nahezu auf Höhe des zuletzt festgestellten Verkehrswerts. Käufer ist ein von CONREN LAND vertretenes Family Office. Das Portfolio umfasst frei finanzierte und geförderte Wohnungen an der Merianstraße sowie 123 Pkw-Stellplätze und 136 Fahrradboxen. Mit der Transaktion steigt das seit Mai 2024 realisierte Verkaufsvolumen des Fonds auf rund 143 Millionen Euro. Der Käufer übernimmt zudem Förderdarlehen in Höhe von rund 23 Millionen Euro, wodurch dem Fonds ein Liquiditätszufluss von etwa 23 Millionen Euro zufließt. Trotz der verbesserten Liquidität bleibt die Rücknahme von Fondsanteilen ausgesetzt. Nach Angaben von WERTGRUND reichen die Mittel derzeit noch nicht aus, um die bestehenden Rückgabewünsche zu bedienen. Weitere Objektverkäufe seien in Vorbereitung.
Hamburg: REALOGIS erreicht Vollvermietung des Logistikparks Zeven-Aspe
REALOGIS hat die Vollvermietung des Logistikparks Zeven-Aspe für die bauwo Grundstücksgesellschaft abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde die zuletzt verfügbare Einheit mit rund 10.500 Quadratmetern langfristig an einen Textildienstleister vermietet. Zuvor hatte REALOGIS bereits rund 20.800 Quadratmeter des Neubaus an das DMK Deutsche Milchkontor vermittelt. Der nun vollständig vermietete Logistikpark verfügt über eine DGNB-Gold-Zertifizierung. Die zuletzt vermietete Fläche umfasst rund 9.360 Quadratmeter Hallenfläche sowie Büro-, Mezzanin- und Sozialflächen. Zur Ausstattung gehören unter anderem acht Überladebrücken, eine Hallenhöhe von rund 12 Metern, eine Sprinkleranlage und eine 24/7-Nutzungsgenehmigung. Der Logistikpark liegt im Gewerbegebiet Zeven-Aspe zwischen Hamburg und Bremen und ist über die Bundesstraße B71 sowie die Autobahn A1 an das überregionale Verkehrsnetz angebunden.
Duisburg: HAMBORNER REIT bestätigt Jahresprognose trotz leicht rückläufiger Halbjahreszahlen
Die HAMBORNER REIT AG hat im ersten Halbjahr 2026 Miet- und Pachterlöse von 45,1 Millionen Euro erzielt und ihre Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Wie das Unternehmen mitteilt, gingen die Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent zurück, was vor allem auf Immobilienverkäufe zurückzuführen ist. Auf vergleichbarer Basis stiegen die Mieterträge dagegen um 1,7 Prozent. Die Funds from Operations (FFO) sanken um 4,4 Prozent auf 23,8 Millionen Euro. Der Nettovermögenswert (NAV) je Aktie verringerte sich auf 8,72 Euro, der Loan-to-Value (LTV) lag zum Halbjahresende bei 45,2 Prozent. Das Immobilienportfolio umfasst nach dem Verkauf einer Einzelhandelsimmobilie in Ditzingen noch 63 Büro- und Einzelhandelsobjekte mit einem Verkehrswert von rund 1,316 Milliarden Euro. Im Rahmen der strategischen Portfoliobereinigung vereinbarte HAMBORNER zudem den Verkauf einer Büroimmobilie in Neu-Isenburg für 13,5 Millionen Euro. Die Erlöse sollen in Immobilien aus den Bereichen Nahversorgung und Baumärkte reinvestiert werden. Für das Gesamtjahr 2026 hält das Unternehmen an seiner Prognose von 87,5 bis 89,5 Millionen Euro Mieterlösen sowie einem FFO zwischen 38 und 42 Millionen Euro fest.
Hamburg: alstria erhöht FFO-Prognose nach stabilem ersten Halbjahr
alstria hat im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 95,1 Millionen Euro erzielt und die Prognose für den operativen Gewinn (FFO) im Gesamtjahr angehoben. Wie das Unternehmen mitteilt, wird nun ein FFO von 74 Millionen Euro statt bislang 53 Millionen Euro erwartet. Ausschlaggebend sei vor allem die umgesetzte Zinssicherungsstrategie. Der FFO nach Minderheiten stieg im ersten Halbjahr auf 39,4 Millionen Euro nach 28,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Konzernergebnis belief sich auf 24,7 Millionen Euro. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 1,687 Milliarden Euro, die verfügbare Liquidität lag Ende Juni bei 343,3 Millionen Euro. Die Nettofinanzverschuldung blieb mit 2,46 Milliarden Euro nahezu unverändert. Im Immobilienportfolio schloss alstria Mietverträge über insgesamt 78.600 Quadratmeter ab, davon 30.100 Quadratmeter Neuvermietungen und 48.500 Quadratmeter Vertragsverlängerungen. Die Verträge sichern künftige Mieteinnahmen von 56,6 Millionen Euro. Zudem vereinbarte das Unternehmen den Verkauf von drei Nicht-Kernimmobilien mit einem Gesamtvolumen von 64 Millionen Euro. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr bleibt mit 192 Millionen Euro unverändert.
Peine: Cureus startet Bau einer Seniorenresidenz mit 148 Pflege- und Wohneinheiten
Cureus hat mit dem Bau einer Seniorenresidenz in Peine begonnen. Wie das Unternehmen mitteilt, entstehen an der Schützenstraße 124 Pflegeplätze in Einzelzimmern sowie 24 betreute Wohnungen. Betreiber wird compassio. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Anfang 2028 geplant. Die Seniorenresidenz entsteht auf einem rund 4.625 Quadratmeter großen Grundstück im Stadtzentrum und umfasst etwa 8.800 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Das Gebäude wird als KfW-Effizienzhaus mit Photovoltaikanlage, Fernwärmeanschluss und begrünten Dachflächen errichtet. Geplant sind unter anderem ein Bewohnerrestaurant, Pflegebäder, Bibliothek, Friseur, Therapieräume und Wäscherei. Im Außenbereich entstehen Grünanlagen, 20 Pkw-Stellplätze sowie Fahrradstellplätze. Im nördlichen Gebäudeteil werden 24 barrierefreie betreute Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 28 und 70 Quadratmetern geschaffen. Insgesamt sollen am Standort rund 100 neue Arbeitsplätze in Pflege, Verwaltung, Haustechnik und Service entstehen. Die Deutsche Hypo sichert die Finanzierung der Transaktion.
Kiel: HWS übernimmt CAP und plant Neupositionierung
Die HWS Immobilien- und Vermögensverwaltung GmbH hat den Erlebnis- und Gewerbekomplex CAP Kiel in der Kieler Innenstadt erworben. Wie das Family Office der Familie Schommartz mitteilt, umfasst die Immobilie an der Kaistraße mehr als 40.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Zum Nutzungsmix gehören unter anderem ein IntercityHotel mit 124 Zimmern, ein CinemaxX-Kino mit neun Sälen, Gastronomie, Freizeitangebote sowie ein Parkhaus mit mehr als 400 Stellplätzen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. HWS plant, das CAP baulich und technisch zu modernisieren sowie architektonisch aufzuwerten. Darüber hinaus soll ein weiterer Ankermieter gewonnen werden, um den Standort zwischen Hauptbahnhof, Innenstadt und Kieler Förde neu zu positionieren. Die Transaktion wurde auf Käuferseite von DLA Piper begleitet, Verkäuferberater waren GARBE Capital & Strategy sowie Walch Rittberg Nagel. Vermittelt wurde der Verkauf von Lührmann Osnabrück.
Meppen: bkp realisiert Unternehmenscampus mit Tiny Houses
Das Architektur-, Innenarchitektur- und Consulting-Unternehmen bkp hat gemeinsam mit der MFB Bauunternehmen GmbH & Co. KG einen neuen Unternehmenscampus in Meppen realisiert. Wie bkp mitteilt, umfasst der seit Februar 2026 genutzte Standort rund 2.300 Quadratmeter und besteht aus einem Hauptgebäude sowie drei Tiny Houses. Ziel des Konzepts ist es, Büroarbeitsplätze, Baustellenorganisation und Teamarbeit an einem gemeinsamen Standort zu verbinden. Dem Entwurf ging ein partizipativer Planungsprozess mit Mitarbeitenden aus allen Unternehmensbereichen voraus. Die Büroflächen wurden als Multi-Space-Arbeitswelt mit Kommunikations- und Rückzugsbereichen konzipiert. Ergänzt wird das Angebot durch drei Tiny Houses für Einzelarbeit, Besprechungen und gemeinschaftliche Nutzung. Das Hauptgebäude wurde vom Bauunternehmen MFB in weiten Teilen in Eigenleistung errichtet und setzt auf langlebige Materialien wie Beton, Holz, Aluminium und Glas. Die Architektur greift gestalterisch Elemente aus der Baustellenwelt auf und verbindet sie mit naturnahen Aufenthaltsbereichen am Waldrand.
Hamburg: Grenzüberschreitende Büroinvestments nehmen wieder zu
Die Spitzenrenditen für Büroimmobilien in Europa haben sich im zweiten Quartal 2026 mit durchschnittlich 4,9 Prozent weitgehend stabil entwickelt. Das geht aus einer Analyse von Savills hervor. Rückläufige Spitzenrenditen verzeichneten Dublin, Mailand und Brüssel, während sie in Oslo nach einer Zinserhöhung sowie in Düsseldorf leicht anzogen. Nach Einschätzung von Savills bremsen geopolitische Unsicherheiten die Markterholung, gleichzeitig steigt das Interesse internationaler Investoren an europäischen Büroimmobilien mit stabilen Erträgen und geringem Sanierungsbedarf. Grenzüberschreitende Investitionen machten im ersten Halbjahr 2026 laut Real Capital Analytics 36 Prozent des europäischen Büroinvestmentvolumens aus und erreichten damit den höchsten Anteil seit 2022. Besonders aktiv sind europäische Investoren, darunter spanische Family Offices, französische SCPIs, deutsche institutionelle Investoren und Versicherungen sowie tschechische Unternehmen. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen in zentralen Lagen hoch. Während die Leerstandsquote in europäischen CBD-Lagen seit 2019 auf durchschnittlich 4,9 Prozent gestiegen ist, liegt sie auf Gesamtmarktebene inzwischen bei 9,5 Prozent. Nach Angaben von Savills stützen das knappe Angebot an erstklassigen Flächen sowie hohe Anforderungen an Energieeffizienz und Ausstattung weiterhin das Mietwachstum.
Berlin: Planet Labs baut Satellitenfertigung in Charlottenburg
Das deutsch-US-amerikanische Raumfahrtunternehmen Planet Labs errichtet in Berlin-Charlottenburg einen neuen Standort für die Produktion von Satellitenkomponenten und Teleskopen. Wie das Unternehmen mitteilt, entstehen auf rund 5.000 Quadratmetern Labor-, Reinraum- und Büroflächen für die Montage, Integration und Prüfung von Satelliten der neuesten Generation. Drees & Sommer übernimmt das Projektmanagement. Herzstück der Anlage sind Reinräume der ISO-Klassen 6 und 7, in denen künftig Komponenten für die neuen Pelican-Satelliten gefertigt und getestet werden. Mit dem neuen „European Space Hub“ bündelt Planet Labs Satellitenfertigung, Engineering sowie Missions- und Geschäftsprozesse an einem Standort. Das Unternehmen erweitert damit seinen Berliner Standort um bis zu 70 Arbeitsplätze. Die Satelliten liefern hochauflösende Erdbeobachtungsdaten für Anwendungen unter anderem in der Klimaforschung, Infrastrukturüberwachung, Landwirtschaft sowie der zivilen Sicherheit. Laut Drees & Sommer zählen Reinräume und spezialisierte Laborflächen zu den zentralen Anforderungen der wachsenden New-Space-Branche.
Wuppertal: KINGSTONE RE kauft Wohnprojekt mit 78 Wohnungen
KINGSTONE Real Estate hat für den Fonds „KINGSTONE Bezahlbares Wohnen Deutschland“ ein Wohnprojekt im Wuppertaler Stadtteil Barmen erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, entstehen dort zwei Mehrfamilienhäuser mit 78 Wohnungen, von denen 52 öffentlich gefördert werden. Zum Projekt gehören außerdem eine Kindertagesstätte sowie eine als Café vorgesehene Gewerbefläche. Verkäufer ist der Projektentwickler TEAMRHEINRUHR. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Baustart erfolgte im Juli 2026. Die Gebäude entstehen im BEG-40-Standard und werden mit Photovoltaikanlagen, begrünten Dächern sowie Regenrückhaltesystemen ausgestattet. Das Wohnprojekt ist Teil des Quartiers „Heubruch“, das auf einer Gesamtfläche von rund 55.000 Quadratmetern entwickelt wird. Mit dem Ankauf erweitert KINGSTONE RE das Portfolio seines Fonds „KINGSTONE Bezahlbares Wohnen Deutschland“.
München: Manova Partners investiert rund 300 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2026
Manova Partners hat im ersten Halbjahr 2026 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund 300 Millionen Euro abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, entfielen rund zwei Drittel des Volumens auf Ankäufe und ein Drittel auf Verkäufe. Erworben wurden zwei Logistikimmobilien in Nashville und Modena sowie zwei Bürogebäude in Salt Lake City und Dublin. Nach Angaben von Manova Partners setzt das Unternehmen trotz des herausfordernden Marktumfelds weiter auf selektive Investitionen. Während im Logistikbereich strategische Standorte entlang wichtiger Transportachsen im Fokus stehen, sieht der Investmentmanager im Bürosegment aufgrund gesunkener Bewertungen weiterhin attraktive Kaufgelegenheiten. Für die zweite Jahreshälfte kündigt Manova Partners weitere An- und Verkäufe an.
München: Rohrer Immobilien nutzt Smart Deal System für Spezialimmobilien
Rohrer Immobilien setzt als eines der ersten Maklerunternehmen auf das neue Smart Deal System (SDS) des Immobilienverbands Deutschland (IVD). Wie das Unternehmen mitteilt, vernetzt die Plattform Immobilienangebote mit Suchprofilen qualifizierter IVD-Makler und soll insbesondere die Vermarktung von Spezialimmobilien, Entwicklungsprojekten und diskreten Off-Market-Transaktionen erleichtern. Nach Angaben von Rohrer Immobilien eignet sich das System unter anderem für Büroimmobilien mit Umnutzungspotenzial, Entwicklungsgrundstücke, Betreiberimmobilien sowie Studentenwohnanlagen, Kapitalanlagen und weitere Spezialimmobilien. Auch im Neubausegment soll das Netzwerk die Identifizierung von Globalkäufern und die Vermarktung unterstützen. Darüber hinaus ermöglicht die Plattform die diskrete Vermarktung ausgewählter Objekte innerhalb eines geschlossenen Maklernetzwerks, ohne öffentliche Ausschreibung.
Braunschweig: Vollvermietetes Limehome-Haus kommt auf den Investmentmarkt
Die KAPPE Projektentwicklung GmbH hat das Serviced-Apartment-Objekt „K 10“ in Braunschweig in die Vermarktung gebracht. Wie das Unternehmen mitteilt, umfasst der Neubau 74 vollvermietete Serviced Apartments sowie zwei Wohnungen. Betreiber ist Limehome, das das Haus seit Mai 2026 auf Grundlage eines langfristigen Mietvertrags führt. Nach Angaben von KAPPE entwickelte sich der Betrieb seit der Eröffnung erfolgreich. Die Auslastung stieg von 80 Prozent im Mai auf 90 Prozent im Juni und lag im Juli darüber. Das im Effizienzhaus-40-Standard errichtete Gebäude ist mit „BREEAM Excellent“ zertifiziert sowie EU-Taxonomie- und ESG-konform. Mit der Vermarktung richtet sich KAPPE insbesondere an institutionelle und internationale Investoren.
Gemmingen: Gewerbegrundstück für neues Paketverteilzentrum verkauft
In Gemmingen im Landkreis Heilbronn ist ein rund 55.000 Quadratmeter großes Gewerbegrundstück für die Entwicklung eines neuen Paketverteilzentrums verkauft worden. Wie BNP Paribas Real Estate mitteilt, soll auf dem Areal ein regionales E-Commerce-Verteilzentrum mit angeschlossenem Parkhaus entstehen. Der Gemeinderat hat dem Vorhaben bereits zugestimmt. Verkäufer des Grundstücks ist die Andritz Schuler Pressen GmbH. Im Zuge der Projektentwicklung werden die Bestandsgebäude zurückgebaut. Das künftige Verteilzentrum soll als regionaler Umschlagstandort dienen und bis zu 150 Arbeitsplätze schaffen. BNP Paribas Real Estate beriet den Käufer, die Andritz Schuler Pressen GmbH wurde von Fachpartner Gewerbe-Immobilien begleitet.
München: BImA stellt 62 Wohnungen am Perlacher Forst fertig
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat ihren Wohnungsneubau an der Minnewitstraße im Münchner Stadtteil Obergiesing-Fasangarten fertiggestellt. Wie die BImA mitteilt, entstanden in drei Mehrfamilienhäusern 62 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 3.620 Quadratmetern. Die ersten Mieterinnen und Mieter sollen zum 1. September 2026 einziehen. Die Wohnanlage wurde in serieller Bauweise innerhalb von weniger als 18 Monaten errichtet und umfasst Ein- bis Dreizimmerwohnungen, eine Tiefgarage mit 34 Stellplätzen, 120 Fahrradstellplätze sowie eine Photovoltaikanlage. Die Wohnungen werden im Rahmen der Wohnungsfürsorge des Bundes zunächst an Beschäftigte der Bundeswehr und anderer Bundesbehörden vermietet. Das Projekt ist Teil der Wohnraumoffensive der BImA am Perlacher Forst, wo langfristig bis zu 1.000 weitere Wohnungen entstehen könnten.
Berlin: Immobilienpreise bleiben 2025 weitgehend stabil
Der Berliner Immobilienmarkt hat sich 2025 bei steigender Transaktionszahl weitgehend stabil entwickelt. Wie der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin in seinem Immobilienmarktbericht 2025/2026 mitteilt, wurden 22.912 Immobilienverkäufe registriert – zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Der Geldumsatz stieg um acht Prozent auf rund 16,1 Milliarden Euro. Die Preise blieben in den meisten Teilmärkten weitgehend stabil. Bei Eigentumswohnungen erhöhte sich der mittlere Kaufpreis um fünf Prozent auf 5.511 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Für neu errichtete Wohnungen wurden im Durchschnitt 8.108 Euro je Quadratmeter gezahlt. Der mittlere Kaufpreis für Ein- und Zweifamilienhäuser stieg leicht um ein Prozent auf rund 3.830 Euro je Quadratmeter wertrelevanter Geschossfläche. Der höchste Kaufpreis für ein Einfamilienhaus wurde mit rund 14,5 Millionen Euro für ein Villengrundstück in Berlin-Dahlem erzielt. Für das erste Quartal 2026 zeigt der Bericht hingegen eine rückläufige Entwicklung. Die Zahl der Kauffälle sank gegenüber dem Vorjahresquartal um zehn Prozent auf 4.811, der Geldumsatz verringerte sich um 14 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Als Grund nennt der Gutachterausschuss unter anderem die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Die Preise für Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser blieben im ersten Quartal 2026 jedoch nahezu unverändert. Als Quelle nennt der Bericht den Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin.
Berlin: IWG-Index sieht Hauptstadt unter den weltweit besten Workation-Standorten
Berlin zählt zu den weltweit attraktivsten Städten für mobiles Arbeiten auf Reisen. Wie die International Workplace Group (IWG) mitteilt, belegt die deutsche Hauptstadt im aktuellen „Work from Anywhere Index“ Rang 30 und ist damit die einzige deutsche Stadt unter den Top 50. Bewertet wurden unter anderem Klima, digitale Infrastruktur, Verkehrsanbindung, Unterkünfte, Gastronomie, Kultur sowie das Angebot an flexiblen Arbeitsplätzen. Begleitend zum Ranking hat IWG Beschäftigte zu hybriden Arbeitsmodellen befragt. Demnach berichten 90 Prozent der Befragten von einer besseren Work-Life-Balance und 80 Prozent von einer höheren Produktivität durch „Work from Anywhere“-Regelungen. Fast jeder Zweite plant zudem, 2026 Urlaubsreisen durch mobiles Arbeiten zu verlängern. Laut IWG gewinnen flexible Arbeitsmodelle damit sowohl für die Arbeitgeberattraktivität als auch für die Standortwahl zunehmend an Bedeutung.
Utrecht: a.s.r. real assets kooperiert mit PrimeraAdvisors
Der niederländische Investment-, Asset- und Property-Manager a.s.r. real assets arbeitet künftig mit PrimeraAdvisors zusammen. Wie das Unternehmen mitteilt, soll PrimeraAdvisors a.s.r. real assets bei der Ansprache und Gewinnung weiterer institutioneller Investoren in Deutschland unterstützen. a.s.r. real assets verwaltet unter anderem Fonds für Wohn-, Büro- und Einzelhandelsimmobilien sowie erneuerbare Energien in den Niederlanden. Die Kooperation zielt darauf ab, die Investorenbasis im deutschen Markt auszubauen. PrimeraAdvisors berät institutionelle Investoren und Investmentmanager im Immobilienbereich und ist zudem als Placement Agent tätig.
Hamburg: B&L Property Management erneut an Spitze des Branchenrankings
B&L Property Management hat im Property-Management-Report 2026 von Bell Management Consultants den ersten Platz in der Kategorie „Büro mittel, Umsatz 10–20 Mio. Euro“ erreicht. Wie das Unternehmen mitteilt, ist es die sechste Spitzenplatzierung in Folge und die erste in der höheren Umsatzsklasse. In den vergangenen fünf Jahren belegte B&L Property Management jeweils den ersten Platz in der Kategorie „Büro, Umsatz kleiner 10 Mio. Euro“. Das Unternehmen sieht die Auszeichnung als Bestätigung seiner Leistungen im gewerblichen Property Management. Der Property-Management-Report von Bell Management Consultants basiert auf einer Befragung von Auftraggebern und bewertet Property-Management-Unternehmen anhand verschiedener Qualitäts- und Leistungsmerkmale.
Frankfurt am Main: OLB bezieht neue Büroflächen im Europaviertel
Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat im Gebäudekomplex OPTIONS im Frankfurter Europaviertel neue Büroflächen bezogen. Wie die Unternehmensberatung neotares mitteilt, zog die Bank im April 2026 mit rund 300 Mitarbeitenden auf eine 3.600 Quadratmeter große Fläche. Neotares begleitete das Projekt seit 2024 und übernahm unter anderem die Mietflächensuche, die Arbeitsplatzkonzeption, die Innenarchitektur sowie die Steuerung der Umsetzung. Die neuen Flächen verfügen über 190 Desksharing-Arbeitsplätze, Besprechungs- und Fokusräume sowie Team- und Aufenthaltsbereiche. Eine Dachterrasse mit Außenküche soll das Angebot künftig ergänzen.
Duisburg: HAMBORNER REIT baut Schnellladeinfrastruktur aus
Die HAMBORNER REIT AG will an 20 Einzelhandelsstandorten in Deutschland Schnellladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge errichten. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde dafür der europäische Ladeinfrastruktur-Anbieter ELECTRA als Partner ausgewählt. In der ersten Ausbaustufe sind 140 Schnellladepunkte geplant. Perspektivisch soll das Netz auf bis zu 248 Ladepunkte erweitert werden. Zu den ersten Standorten gehören unter anderem Immobilien in Köln, Berlin, Bonn, Mannheim, Leipzig und Aachen. Mit dem Projekt setzt HAMBORNER erstmals einen standortübergreifenden Ausbau von Schnellladeinfrastruktur im eigenen Immobilienportfolio um. In den kommenden Monaten sollen die Verträge abgeschlossen und die ersten Standorte vorbereitet werden.
München: BOLIA mietet Ladenfläche im Glockenbachviertel
Der dänische Möbel- und Interior-Anbieter BOLIA hat eine rund 485 Quadratmeter große Ladenfläche im Münchner Glockenbachviertel langfristig angemietet. Wie die Wirtschaftskanzlei Fieldfisher mitteilt, befindet sich die Fläche in einem Altbau nahe des Gärtnerplatzes. Mit dem neuen Geschäft eröffnet BOLIA seinen dritten Standort in München. Die Fläche soll als Verkaufs- und Beratungsstandort für Möbel, Wohnaccessoires und Interior Design genutzt werden. Fieldfisher beriet den privaten Eigentümer bei der mietvertraglichen Gestaltung und den Vertragsverhandlungen.
Frankfurt am Main: Hugendubel modernisiert größte Filiale
Die Buchhandelskette Hugendubel hat ihre größte Filiale am Steinweg in Frankfurt am Main umfassend modernisiert. Wie die Schwitzke Gruppe mitteilt, wurde die rund 3.000 Quadratmeter große Verkaufsfläche über vier Etagen innerhalb von 14 Wochen bei laufendem Betrieb umgestaltet. Im Zuge der Modernisierung wurden unter anderem die Bereiche Romance, Manga & Comic sowie English Books neu gestaltet. Auch der Hessenshop und die Lesebereiche im Lichthof erhielten ein neues Konzept. Die historische Bausubstanz des ehemaligen Kinogebäudes blieb erhalten und wurde in die Neugestaltung integriert. Die Schwitzke Gruppe übernahm Planung, Markeninszenierung und bauliche Umsetzung des Projekts.
Berlin: GdW und Mieterbund kritisieren Kürzungen der BEG-Förderung
Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und der Deutscher Mieterbund fordern die Bundesregierung auf, die Kürzungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zurückzunehmen. Wie die Verbände mitteilen, verschlechtern die seit dem 21. Juli 2026 geltenden Änderungen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für energetische Sanierungen im Mietwohnungsbestand. Nach Angaben der Verbände sinken bei einem Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohnungen die förderfähigen Kosten von bisher 360.000 Euro auf 153.000 Euro. Dadurch würden Investitionen erschwert und Sanierungen verschoben oder aufgegeben. GdW und Deutscher Mieterbund verlangen unter anderem höhere Förderbeträge für Mehrfamilienhäuser, einen Bestandsschutz für bereits geplante Vorhaben sowie langfristig verlässliche Förderbedingungen.
München: ACCUMULATA Operations übernimmt Betrieb im LILO
ACCUMULATA Operations (AOP) übernimmt den Betrieb der Community-, Meeting- und Workspaces im Bürogebäude LILO an der Lilienthalallee in München. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der GVG Immobilien Service GmbH ein Betreibervertrag über zehn Jahre geschlossen. Das ehemalige BMW-Gebäude umfasst rund 45.000 Quadratmeter. AOP verantwortet davon etwa 3.000 Quadratmeter mit Community-Flächen, Konferenz- und Eventbereichen sowie flexiblen Büroflächen. Ergänzt wird das Angebot durch ein Gastronomiekonzept. Nach Unternehmensangaben ist das LILO der zweite Standort, an dem ACCUMULATA Operations sein Betreiberkonzept umsetzt. Die Bau- und Revitalisierungsarbeiten am Bestandsgebäude wurden bereits abgeschlossen.
Puchheim: IWG eröffnet neues Regus-Center
Die International Workplace Group (IWG) eröffnet im August einen neuen Regus-Standort in Puchheim. Wie das Unternehmen mitteilt, entstehen in der Gutenbergstraße 11 mehr als 110 Arbeitsplätze in Einzel- und Teambüros, ergänzt um Co-Working-Bereiche, Besprechungsräume und Kreativflächen. Der Standort entsteht in Zusammenarbeit mit den Gebäudeeigentümern Alexander und Helmut Wimmer. Er richtet sich an Unternehmen unterschiedlicher Branchen, darunter Maschinenbau, Optoelektronik, Umwelttechnik und Logistik. Nach Unternehmensangaben hat IWG im ersten Quartal 2026 bereits mehr als 80 neue Standorte in Deutschland unter Vertrag genommen. Regus gehört zur International Workplace Group, die weltweit flexible Büro- und Arbeitsflächen anbietet.
München: Ruhrgebiet führt Logistikmärkte im ersten Halbjahr an
Die acht größten deutschen Industrie- und Logistikmärkte haben im ersten Halbjahr 2026 einen Flächenumsatz von rund 1,52 Millionen Quadratmetern erzielt. Wie REALOGIS aus München mitteilt, lag das Ruhrgebiet mit 255.500 Quadratmetern vor Frankfurt (245.400 Quadratmeter) und Berlin (211.000 Quadratmeter). Rund 91 Prozent des Flächenumsatzes entfielen auf Hallenflächen. Mietverträge dominierten mit 1,47 Millionen Quadratmetern beziehungsweise 97 Prozent des Gesamtvolumens. Größtes Marktsegment waren Big-Box-Logistikflächen mit 846.200 Quadratmetern. Die Logistik- und Speditionsbranche stellte mit 691.300 Quadratmetern die größte Nutzergruppe, gefolgt von Industrie und Produktion mit 377.100 Quadratmetern sowie dem Handel mit 331.800 Quadratmetern. Bei den Mieten blieb München mit einer Spitzenmiete von 13,50 Euro je Quadratmeter und einer Durchschnittsmiete von 9,20 Euro je Quadratmeter teuerster Markt. Das Ruhrgebiet wies mit 7,75 Euro Spitzen- und 6,50 Euro.


