Aktuelles aus der Immobilienbranche – Oktober 2026

Berlin: Bund stockt EH55-Plus-Förderung um 250 Millionen Euro auf +++ Frankfurt am Main: Jede vierte Immobilienfinanzierung wird bis 2028 fällig +++ Berlin: UBM startet Bau von 78 Eigentumswohnungen in Pankow +++ München: Rohrer sieht steigende Nachfrage nach sanierungsbedürftigen Wohnimmobilien +++ Berlin: Kaufpreise für Bestandsimmobilien sinken, Neubauten verteuern sich +++ Marl: Thalia eröffnet Logistikzentrum für 100 Millionen Euro +++ Stuttgart: Fakir verlegt Firmenzentrale und will bisherigen Standort verkaufen +++ Hannover: Leonardo führt zwei Hotels zu einem Haus mit 208 Zimmern zusammen +++ Mülheim an der Ruhr: H&M erweitert Fläche im Rhein-Ruhr Zentrum auf 2.200 Quadratmeter +++ Mannheim: Aurelis vermietet 4.100 Quadratmeter an ic audio +++ Gensingen: Logistikunternehmen mietet 4.000 Quadratmeter Hallenfläche +++ Meerbusch: Silverton verkauft voll vermietetes Bürogebäude +++ Trier: 460 Wohnungen entstehen auf ehemaligem Kasernengelände +++ Fürth: P&P plant 250 Wohnungen an der Gebhardtstraße +++ Berlin: Rockfield und Ardian übernehmen Mehrheit an The Social Hub +++ Gladbeck: 84 Service-Wohnungen vollständig vermietet +++ Stuttgart: LBBW Immobilien erhält DGNB-Zertifikate für zwei Projekte +++ Hamburg: Drei Genossenschaften entwickeln letztes Wohnungsbaugrundstück der westlichen HafenCity +++ Kaarst: Metroloq plant Unternehmerpark mit 19 Gewerbeeinheiten +++ Schönefeld: SEGRO startet Bau von 55.300 Quadratmetern Gewerbefläche +++ Berlin: Assetfy bindet Grundstücksdaten direkt an KI-Assistenten an +++ St. Ingbert: Peter Gross Facility Management eröffnet vier neue Niederlassungen +++ Frankfurt am Main: DWS übernimmt Peakside Capital +++ Berlin: 030BLN kombiniert Photovoltaikfassade und Geothermie +++ Berlin: Empira finanziert Kauf der Bärensiedlung mit 62,5 Millionen Euro +++ Berlin: Deutsche Asset One handelt Wohnimmobilien für 120 Millionen Euro

Berlin: Bund stockt EH55-Plus-Förderung um 250 Millionen Euro auf

Die Bundesregierung stellt zusätzliche 250 Millionen Euro für die Neubauförderung im Effizienzhausstandard 55 Plus bereit. Damit soll das Förderprogramm bis Ende 2026 fortgeführt werden. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt die Entscheidung, nachdem er sich zuvor für eine Verlängerung eingesetzt hatte. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen insbesondere bereits genehmigte Wohnungsbauvorhaben in die Umsetzung gebracht werden. Der Verband sieht darin einen wichtigen Impuls für den Neubau, der weiterhin unter hohen Kosten und schwierigen Finanzierungsbedingungen leidet. GdW-Präsident Axel Gedaschko fordert zugleich, die Förderung ohne Unterbrechungen bereitzustellen und über das Jahresende hinaus langfristig abzusichern. Wohnungsunternehmen benötigten verlässliche Förderbedingungen, um Investitionen und Bauvorhaben planen zu können.


Frankfurt am Main: Jede vierte Immobilienfinanzierung wird bis 2028 fällig

Auf den deutschen Immobilienmarkt kommt eine erhebliche Refinanzierungswelle zu. Rund ein Viertel der Immobilienkredite in den Portfolios der befragten Finanzierungsinstitute wird innerhalb der kommenden zwei Jahre fällig. Gleichzeitig verschlechtern sinkende Immobilienbewertungen, hohe Finanzierungskosten und geringe Transaktionsvolumina die Möglichkeiten zur Anschlussfinanzierung. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von EY-Parthenon, für die zwischen August und September 2026 insgesamt 90 immobilienfinanzierende Kreditinstitute und 70 auf Restrukturierungen spezialisierte Kanzleien befragt wurden. Bereits mehr als 40 Prozent der Kreditinstitute haben nach eigenen Angaben in Einzelfällen keine tragfähige Finanzierungslösung gefunden. Knapp ein Drittel der Institute weist eine Quote notleidender Kredite zwischen vier und sechs Prozent auf, bei einem weiteren Viertel liegt sie darüber. Im ersten Quartal 2026 waren rund 6,8 Prozent der gewerblichen Immobilienkredite notleidend. Das entspricht einem Volumen von etwa 18 Milliarden Euro. Bislang setzen mehr als 70 Prozent der befragten Finanzierer vor allem auf Laufzeitverlängerungen und Anpassungen bestehender Kreditverträge. Zusätzliches Eigenkapital nennen 51 Prozent als Instrument, Gesellschafterdarlehen 43 Prozent. Nach Einschätzung von EY-Parthenon reichen solche Maßnahmen angesichts sinkender Immobilienwerte und steigender Refinanzierungskosten zunehmend nicht mehr aus. Besonders kritisch beurteilen die Institute den Büromarkt. Rund 70 Prozent erwarten hier weiter sinkende Immobilienpreise, während keiner der Befragten mit steigenden Preisen rechnet. Auch Einzelhandels-, Hotel- und Logistikimmobilien werden zunehmend skeptisch bewertet. Für den gesamten Immobilienmarkt rechnen nur noch zwei Prozent der Befragten mit steigenden Preisen. Ein halbes Jahr zuvor waren es 30 Prozent. Zugleich erwarten rund 80 Prozent der Befragten in den kommenden zwölf Monaten steigende Zinsen. Vor einem Jahr lag dieser Anteil bei 16 Prozent. Eine spürbare Erholung des Immobilienmarktes, die bereits in der vorherigen Befragung frühestens für 2029 erwartet worden war, könnte sich damit weiter verzögern.


Berlin: UBM startet Bau von 78 Eigentumswohnungen in Pankow

UBM Development hat mit der Grundsteinlegung für das Wohnprojekt Thule48 in Berlin-Pankow begonnen. An der Thulestraße 48 entstehen 78 Eigentumswohnungen mit insgesamt rund 4.800 Quadratmetern Wohnfläche. Das Gebäude bildet den letzten Bauabschnitt des bereits weitgehend fertiggestellten Wohnquartiers Immergrün. Die Fertigstellung ist innerhalb der kommenden zwei Jahre vorgesehen. Geplant sind Zwei- bis Vierzimmerwohnungen mit Wohnflächen zwischen 44 und 106 Quadratmetern. Nach Angaben des Entwicklers waren bereits vor Baubeginn rund 30 Prozent der Wohnungen verkauft. Den Entwurf verantwortet das Berliner Architekturbüro zanderroth, die Bauausführung übernimmt PORR. Das Gebäude wird in Holzhybridbauweise und nach dem KfW-Effizienzhaus-40-Standard errichtet. UBM strebt zudem das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) sowie eine DGNB-Zertifizierung in Gold an. Eine Photovoltaikanlage ist ebenfalls vorgesehen. Zum Projekt gehören ein begrünter Innenhof und ein gemeinschaftlich nutzbarer Dachgarten mit Spiel-, Sport- und Aufenthaltsflächen. Im Neubau entstehen 151 Fahrradstellplätze, weitere 31 befinden sich in den bereits fertiggestellten Nachbargebäuden.


München: Rohrer sieht steigende Nachfrage nach sanierungsbedürftigen Wohnimmobilien

Auf dem Münchner Immobilienmarkt gewinnen nach Einschätzung von Rohrer Immobilien Bestandsobjekte mit Sanierungsbedarf und Entwicklungspotenzial an Bedeutung. Investoren suchen insbesondere Wohn- und Geschäftshäuser, bei denen sich durch energetische Modernisierung, Ausbaureserven oder veränderte Nutzungskonzepte zusätzliche Erträge erzielen lassen. Die Kaufpreise für Wohnimmobilien haben sich nach Angaben des Unternehmens weitgehend an die veränderten Finanzierungsbedingungen angepasst. Während Objekte in guten Lagen mit stabilen Mieterträgen gefragt bleiben, müssen Verkäufer bei Immobilien mit schlechterer Lage oder höherem Investitionsbedarf Preiszugeständnisse machen. Auch bei Baugrundstücken seien die Bodenrichtwerte in einzelnen Segmenten gesunken. Im Gewerbesegment beobachtet Rohrer eine zunehmende Differenzierung. Moderne, flexibel nutzbare Immobilien in gut angebundenen Lagen bleiben gefragt. Ältere Bürogebäude und Objekte ohne wirtschaftlich tragfähige Nutzungsperspektive stehen dagegen unter Druck. Chancen sieht das Unternehmen insbesondere bei Modernisierungen und Umnutzungen, sofern Baurecht und Wirtschaftlichkeit dies zulassen. Für 2026 und 2027 rechnet Sven Keussen, geschäftsführender Gesellschafter von Rohrer Immobilien, mit einer weiteren Stabilisierung des Marktes. Voraussetzung für zusätzliche Transaktionen seien realistische Kaufpreisvorstellungen und tragfähige Finanzierungskonzepte.


Berlin: Kaufpreise für Bestandsimmobilien sinken, Neubauten verteuern sich

Die Preise für Eigentumswohnungen und bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser sind im September 2026 gesunken, während Neubauten einen neuen Höchststand erreichten. Nach dem Europace Hauspreisindex (EPX) ging der Gesamtindex gegenüber August um 0,35 Prozent auf 221,77 Punkte zurück. Im Jahresvergleich liegt er noch 0,84 Prozent im Plus. Bei Eigentumswohnungen sanken die Transaktionspreise gegenüber dem Vormonat um 0,66 Prozent und gegenüber September 2025 um 0,53 Prozent. Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser verbilligten sich binnen Monatsfrist um 0,69 Prozent. Im Jahresvergleich beträgt das Minus 0,12 Prozent. Neue Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich dagegen um 0,22 Prozent auf einen Indexstand von 245,80 Punkten. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 2,92 Prozent. Eine Auswertung der VALUE AG zeigt zugleich Unterschiede zwischen Angebots- und Transaktionspreisen. Während die tatsächlich vereinbarten Kaufpreise im Bestand nachgaben, stiegen die Angebotspreise für Ein- und Zweifamilienhäuser im September um 0,17 Prozent. Bei Eigentumswohnungen sanken sie zum vierten Mal in Folge, diesmal um 0,32 Prozent. Im Jahresvergleich beträgt der Anstieg der Angebotspreise für Häuser noch 1,9 Prozent, für Wohnungen 0,3 Prozent. Die Angebotsmieten blieben im September nahezu unverändert, lagen im dritten Quartal aber knapp vier Prozent über dem Vorjahresniveau. Nach Einschätzung der VALUE AG reagieren die Transaktionspreise bereits auf Bauzinsen von wieder mehr als vier Prozent, während Verkäufer ihre Preisvorstellungen bislang kaum anpassen.


Marl: Thalia eröffnet Logistikzentrum für 100 Millionen Euro

Der Buchhändler Thalia hat am 1. Oktober sein neues Logistikzentrum im Gewerbegebiet gate.ruhr in Marl eröffnet. In den rund 56.000 Quadratmeter großen Standort investierte das Unternehmen etwa 100 Millionen Euro. Der operative Betrieb war bereits Anfang 2026 angelaufen. Das Zentrum beliefert Buchhandlungen und Spielwarenfachgeschäfte und bearbeitet Bestellungen aus dem Onlinehandel.

Kern der Anlage ist ein automatisiertes Lagersystem mit 530 Robotern und 280.000 Behälterstellplätzen. Darin können bis zu zehn Millionen Artikel gelagert werden. Ergänzend verfügt der Standort über ein Hochregallager mit rund 25.000 Palettenstellplätzen. Die Automatisierungstechnik stammt von Element Logic. Die Immobilie umfasst fünf Hallen sowie Büroflächen und wurde von ECE Work & Live entwickelt, die seit März 2026 unter ParkProperty Europe firmiert. Goldbeck war als Generalunternehmer tätig. Das Gebäude entspricht dem Effizienzhaus-40-Standard und ist unter anderem mit Photovoltaik, Wärmepumpen sowie begrünten Dach- und Fassadenflächen ausgestattet. In der vollständigen Ausbaustufe sind am Standort rund 1.000 Arbeits- und Ausbildungsplätze vorgesehen. Thalia betreibt daneben weiterhin sein Logistikzentrum in Hörselgau in Thüringen. Beide Standorte werden über ein gemeinsames, KI-gestütztes Auftragsmanagement gesteuert.


Stuttgart: Fakir verlegt Firmenzentrale und will bisherigen Standort verkaufen

Der Hausgerätehersteller Fakir hat seine deutsche Firmenzentrale von Vaihingen an der Enz nach Stuttgart verlegt. Das Unternehmen mietet 415 Quadratmeter Bürofläche im Gebäude Valley One24 auf dem ehemaligen Güterbahnhof- und Schlachthofareal in Gaisburg. Von dort werden künftig auch die Geschäfte in der Europäischen Union und Nordamerika gesteuert. Mit dem Umzug endet die mehr als 50-jährige Präsenz von Fakir in Vaihingen an der Enz. Das bisherige Firmengelände mit rund 10.000 Quadratmetern Gewerbefläche befindet sich weiterhin im Eigentum der Fakir Holding und soll in den kommenden Monaten an Investoren oder Projektentwickler verkauft werden. Die ehemaligen Produktions- und Industrieflächen wurden bereits geräumt. Fakir hatte seine Entwicklung, Produktion und Fertigung bereits vor einigen Jahren in der Türkei gebündelt. Als Gründe für den Wechsel nach Stuttgart nennt Geschäftsführer Scott Taylor die Verkehrsanbindung, die Infrastruktur und den besseren Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften.


Hannover: Leonardo führt zwei Hotels zu einem Haus mit 208 Zimmern zusammen

Leonardo Hotels Central Europe hat am 7. Oktober das Leonardo Hannover Medical Park nach einer umfassenden Renovierung eröffnet. Dafür wurden zwei bislang getrennt betriebene Hotels zu einem gemeinsamen Standort mit insgesamt 208 Zimmern zusammengeführt. Die beiden Gebäudeteile mit 112 beziehungsweise 96 Zimmern wurden gestalterisch aufeinander abgestimmt. Verantwortlich für das Interior Design war Andreas Neudahm. Neben den Zimmern wurden die Rezeption, die Bar und das Restaurant modernisiert. Die Restaurantkapazitäten wurden erweitert und die Coworking- und Konferenzbereiche neu gestaltet. Zum Hotel gehören außerdem eine Terrasse mit Außenpool, ein Fitnessbereich und ein Minimarkt. Eine Besonderheit ist die Kooperation mit TUI BLUE. Für die Hotelmarke der TUI Group wurden 60 Zimmer auf zwei Etagen mit eigenen Gestaltungselementen ausgestattet. Der TUI Campus befindet sich unmittelbar gegenüber dem Hotel. Bei der Modernisierung wurden Teile der bestehenden Ausstattung weiterverwendet und in das neue Gestaltungskonzept integriert. Leonardo Hotels Central Europe betreibt nach eigenen Angaben mehr als 130 Hotels in elf europäischen Ländern.


Mülheim an der Ruhr: H&M erweitert Fläche im Rhein-Ruhr Zentrum auf 2.200 Quadratmeter

H&M vergrößert seine Verkaufsfläche im Rhein-Ruhr Zentrum in Mülheim an der Ruhr auf mehr als 2.200 Quadratmeter und hat einen mehrjährigen Mietvertrag abgeschlossen. Der Modehändler ist seit 1992 in dem Einkaufszentrum vertreten. CBRE war bei der Vermietung beratend tätig. Im Zuge der Erweiterung wird die Filiale vollständig umgebaut und an das aktuelle Store-Konzept von H&M angepasst. Die Arbeiten sollen möglichst bei laufendem Betrieb erfolgen. Die Flächenerweiterung ist Teil der Neupositionierung des Rhein-Ruhr Zentrums. Die Eurofund Group und ihr Partner wollen in den kommenden Jahren rund 180 Millionen Euro in die Modernisierung des Einkaufszentrums investieren. Neben H&M wurden bereits neue beziehungsweise erweiterte Flächen für Kaufland, Müller und McFIT angekündigt. Das Center soll künftig stärker Handel, Gastronomie und Freizeitangebote miteinander verbinden.


Mannheim: Aurelis vermietet 4.100 Quadratmeter an ic audio

Aurelis Real Estate hat im Unternehmerpark des Turbinenwerks Mannheim rund 4.100 Quadratmeter langfristig an die ic audio GmbH vermietet. Der Mannheimer Hersteller von Lautsprechern und Beschallungssystemen für Sprachalarmierung und Evakuierung will im März 2027 zwei der drei Gewerbeeinheiten beziehen und dort seine bislang auf zwei Standorte verteilten Unternehmensbereiche zusammenführen. Auf dem rund 12.200 Quadratmeter großen Grundstück an der Fraunhoferstraße entstehen insgesamt etwa 6.100 Quadratmeter Gewerbefläche. Die drei Mieteinheiten verfügen jeweils über rund 1.400 Quadratmeter Hallenfläche sowie zusätzliche Lagerflächen auf einer Mezzanine-Ebene und Büros. Für die Wärmeversorgung sind Luft-Wärmepumpen vorgesehen. Hinzu kommen Photovoltaikanlagen auf begrünten Dächern und Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Aurelis strebt eine DGNB-Gold-Zertifizierung an. Der Unternehmerpark ist Teil des rund 200.000 Quadratmeter großen Turbinenwerks Mannheim. Aurelis entwickelt das ehemalige Produktionsareal schrittweise zu einem Gewerbequartier mit sanierten Bestandsgebäuden und Neubauten.


Gensingen: Logistikunternehmen mietet 4.000 Quadratmeter Hallenfläche

Realogis hat rund 4.000 Quadratmeter Hallenfläche in einem Gewerbepark an der Alexander-Bretz-Straße 2–6 in Gensingen vermittelt. Eigentümer ist die PUTSCH Immobilien GmbH aus Stuttgart. Mieter ist ein regional tätiges Logistikunternehmen, das die Flächen künftig vor allem zur Lagerung verpackter Lebensmittel nutzen will. Der Gewerbepark umfasst ein rund 100.000 Quadratmeter großes Grundstück mit etwa 52.000 Quadratmetern Mietfläche. Der Standort ist über die Bundesstraßen B41 und B50 an die Autobahnen A61 und A60 angebunden.


Meerbusch: Silverton verkauft voll vermietetes Bürogebäude

Der von Tristan Capital Partners gemanagte Fonds EPISO 5 hat gemeinsam mit seinem lokalen Partner Silverton ein Bürogebäude an der Otto-Hahn-Straße 10 in Meerbusch an einen US-amerikanischen Privatinvestor verkauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die 2006 errichtete Immobilie verfügt über rund 3.100 Quadratmeter Mietfläche auf einem etwa 3.900 Quadratmeter großen Grundstück. Während der Vermietungsstand zu Beginn der Haltedauer bei 33 Prozent lag, ist das Gebäude inzwischen vollständig an vier Mieter vermietet. Die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge beträgt rund zehn Jahre. Zum Objekt gehören 64 Außenstellplätze und 19 Tiefgaragenstellplätze einschließlich Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Das Gebäude verfügt über eine Betonkernaktivierung zur Kühlung, eine Gas-Brennwertheizung und LED-Beleuchtung. Es ist nach BREEAM Bestand mit der Bewertung „Gut“ zertifiziert. Rheinwert Immobilien begleitete die Vermarktung auf Verkäuferseite, Blackbear Real Estate beriet den Käufer.


Trier: 460 Wohnungen entstehen auf ehemaligem Kasernengelände

Auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne in Trier-West entsteht auf rund zehn Hektar ein neues Wohnquartier mit etwa 460 Wohnungen. Die EGP entwickelt das „Projekt im Westen“ auf der Konversionsfläche und will die Gebäude nach Fertigstellung im eigenen Bestand halten. Im ersten Bauabschnitt sind rund 220 Wohnungen vorgesehen. Der seit September 2023 rechtskräftige Bebauungsplan bildet die Grundlage für die Entwicklung. Derzeit werden Flächen entsiegelt und die technische Infrastruktur vorbereitet. Neben den überwiegend in Mehrfamilienhäusern geplanten Wohnungen sollen zwei Spielplätze, Gemeinschaftsgärten, ein Social Club und eine Kreativwerkstatt entstehen. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Offenlegung und Renaturierung des bislang unterirdisch verlaufenden Irrbachs. Im Quartier soll das Gewässer zugleich für das Regenwassermanagement genutzt werden. Die Unterführung unter der Eurener Straße in Richtung Mosel ist bereits fertiggestellt. Die Arbeiten am Bachlauf sowie an den Aufenthalts- und Freiflächen sollen im vierten Quartal 2026 beginnen. Drees & Sommer begleitet die EGP bei der Quartiersentwicklung unter anderem mit Projektsteuerung, Kosten- und Vertragsmanagement sowie Wirtschaftlichkeitsberatung.


Fürth: P&P plant 250 Wohnungen an der Gebhardtstraße

Die P&P Group will den bisherigen Standort des Muecke Outlets an der Gebhardtstraße 33–35 in Fürth zu einem Wohnprojekt entwickeln. Das Bestandsgebäude soll in den kommenden Monaten abgerissen werden. Geplant sind rund 250 Wohnungen mit insgesamt etwa 6.200 Quadratmetern Wohnfläche. Ursprünglich war auf dem Grundstück ein Studentenwohnheim vorgesehen. P&P plant nun überwiegend kompakte Apartments sowie ergänzend größere Wohnungen. Für das Projekt werden die Standards KfN-QNG EH 40 Plus und NaWoh angestrebt. Auch die bestehende Tiefgarage soll überarbeitet werden. Parallel baut P&P auf dem ehemaligen Hornschuch-Campus das Quartier Central Homes Fürth mit insgesamt rund 1.000 Wohnungen. Bis Ende 2029 sollen davon rund 800 Einheiten fertiggestellt sein, der Abschluss des Gesamtprojekts ist für Ende 2031 vorgesehen. Das geplante Verkaufsvolumen beziffert das Unternehmen auf rund 240 Millionen Euro. Zum Quartier gehört der denkmalgeschützte Lokschuppen aus dem Jahr 1860. P&P plant dort auf rund 350 Quadratmetern Veranstaltungs-, Workshop- und Gruppenräume sowie Freizeitangebote. Die Arbeiten an dem Gebäude sollen voraussichtlich bis 2029 dauern.


Berlin: Rockfield und Ardian übernehmen Mehrheit an The Social Hub

Rockfield und Ardian haben über ihre gemeinsame PBSA-Plattform eine Mehrheitsbeteiligung an The Social Hub in Berlin erworben. The Social Hub bleibt Minderheitsgesellschafter der Immobilie nahe dem Alexanderplatz und wird sie auf Grundlage eines langfristigen Managementvertrags weiterbetreiben.

Das Gebäude umfasst 474 Einheiten auf zehn Etagen und kombiniert studentisches Wohnen mit Angeboten für Lang- und Kurzzeitaufenthalte. Hinzu kommen Gemeinschafts-, Coworking-, Veranstaltungs-, Fitness- und Gastronomieflächen. Die neuen Eigentümer planen eine Modernisierung der Zimmer und Gemeinschaftsbereiche. Für Rockfield und Ardian ist es nach dem Erwerb eines Studentenwohnheims im Blue Gate Aachen das zweite Investment ihrer paneuropäischen PBSA-Strategie in Deutschland. Das europaweite Portfolio der Strategie wächst damit auf rund 7.500 Betten und ein Investitionsvolumen von mehr als 1,16 Milliarden Euro. Die Transaktion ist zugleich der erste Verkauf im Rahmen der neuen Asset-Light-Strategie von The Social Hub. Das Unternehmen will künftig stärker als Betreiber agieren und für Immobilieninvestitionen mit institutionellen Kapitalpartnern zusammenarbeiten.


Gladbeck: 84 Service-Wohnungen vollständig vermietet

Die Schönes Leben Gruppe hat alle 84 Service-Wohnungen ihres Standorts Gladbeck im Zentrum vermietet. Nach Gotha und Erftstadt ist Gladbeck damit der dritte Standort des Unternehmens mit Vollvermietung. Die barrierefreien Wohnungen verfügen über 1,5 bis drei Zimmer und Wohnflächen zwischen 38 und 100 Quadratmetern. Zum Standort gehören außerdem Gemeinschafts- und Freizeitflächen, ein öffentliches Restaurant sowie eine Tagespflege mit 26 Plätzen, ein ambulanter Pflegedienst und Verhinderungspflege-Appartements. Für frei werdende Wohnungen führt das Unternehmen künftig zwei Wartelisten. Neben einer kostenlosen Vormerkung wird eine kostenpflichtige Variante angeboten, bei der Interessenten bevorzugt berücksichtigt werden.


Stuttgart: LBBW Immobilien erhält DGNB-Zertifikate für zwei Projekte

Die LBBW Immobilien hat für die Projektentwicklungen Vier Giebel in Stuttgart und Park Trio Stadtplatz in Frankfurt am Main DGNB-Zertifizierungen erhalten. Die Urkunden wurden auf der Expo Real in München übergeben. Das Vier Giebel in Stuttgart kombiniert Wohnungen, Büros und Gastronomie. Das Park Trio Stadtplatz gehört zur Quartiersentwicklung Park Trio im Frankfurter Stadtteil Rebstock und umfasst 143 Mietwohnungen sowie Gastronomie- und Gewerbeflächen. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen bewertet bei der Zertifizierung unter anderem ökologische und ökonomische Qualität sowie technische, funktionale und prozessbezogene Kriterien. Welche Zertifizierungsstufe die beiden Projekte erreicht haben, wurde nicht mitgeteilt.


Hamburg: Drei Genossenschaften entwickeln letztes Wohnungsbaugrundstück der westlichen HafenCity

Die FLUWOG-NORDMARK, die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen und die Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft haben den Zuschlag im Konzeptverfahren für das Grundstück 62 am Strandkai erhalten. Auf dem rund 5.200 Quadratmeter großen Areal am Grasbrookpark planen sie unter dem Namen „Der Bunte Hund“ ein gemischt genutztes Wohnprojekt. Es handelt sich um das letzte Wohnungsbaugrundstück in der westlichen HafenCity. Vorgesehen sind geförderte und frei finanzierte Mietwohnungen für unterschiedliche Haushaltsgrößen. Geplant sind zudem Wohnangebote für Studierende und Auszubildende, inklusive Wohnformen und gemeinschaftliches Wohnen. Eine konkrete Zahl der Wohnungen wurde noch nicht genannt. In den Erdgeschossen sollen öffentlich zugängliche Nutzungen entstehen. Das Konzept sieht unter anderem eine Markthalle sowie Flächen für Bildung, Begegnung und soziale Angebote vor. Die Genossenschaften sollen das Grundstück zunächst anhand bekommen und das Projekt in den kommenden rund zwei Jahren konkretisieren. Vorgesehen ist unter anderem ein hochbaulicher Wettbewerb. Der Grundstückskaufvertrag soll nach aktuellem Planungsstand 2028 geschlossen werden, anschließend kann der Bau beginnen.


Kaarst: Metroloq plant Unternehmerpark mit 19 Gewerbeeinheiten

Metroloq plant am Holzbüttgener Weg in Kaarst einen Unternehmerpark mit 19 Mieteinheiten für kleine und mittlere Unternehmen. Das Projekt soll auf einem rund 13.000 Quadratmeter großen Grundstück im Gewerbegebiet Kaarster Kreuz entstehen. Metroloq, die Stadt Kaarst und die Wirtschaftsförderung haben dazu auf der Expo Real einen Letter of Intent unterzeichnet. Die geplanten Gewerbeflächen richten sich insbesondere an Unternehmen aus Handwerk, Produktion und Dienstleistungen. Die Einheiten sollen flexibel zusammengelegt oder verkleinert werden können. Metroloq will den Unternehmerpark nach Fertigstellung im eigenen Bestand halten und betreiben. Die Abstimmungen zum Grundstückserwerb und zur baulichen Umsetzung laufen. Der Baustart ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Kaarst wäre nach Bergheim, Bornheim, Erftstadt, Pulheim, Alfter und Wesseling der siebte Metroloq-Standort in der Region Köln/Düsseldorf/Bonn.


Schönefeld: SEGRO startet Bau von 55.300 Quadratmetern Gewerbefläche

SEGRO startet die achte Bauphase des SEGRO Park Berlin Airport. In vier Gebäuden entstehen insgesamt rund 55.300 Quadratmeter Mietfläche, verteilt auf 44 Einheiten mit Hallen-, Büro- und Serviceflächen. Die Fertigstellung ist für Januar 2028 vorgesehen.

Die einzelnen Einheiten umfassen rund 800 bis 1.800 Quadratmeter und richten sich unter anderem an Unternehmen aus Produktion, Technologie, Handwerk, Urban Logistics und E-Commerce. Geplant sind eine Photovoltaikanlage mit 3,5 Megawattpeak, begrünte Dächer auf den Bürogebäuden und Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. SEGRO strebt den BEG-40-Standard und eine DGNB-Zertifizierung in Gold an. Die siebte Bauphase mit rund 27.500 Quadratmetern Light-Industrial- und Urban-Logistics-Fläche wurde 2026 fertiggestellt. Von den dort entstandenen 20 Einheiten sind bislang neun vermietet. Der Gewerbepark nahe dem Flughafen BER umfasst derzeit rund 85.000 Quadratmeter Light-Industrial- und weitere rund 115.000 Quadratmeter Logistikfläche.


Berlin: Assetfy bindet Grundstücksdaten direkt an KI-Assistenten an

Das Berliner Proptech Assetfy stellt Flurstücks-, Gebäude- und Planungsdaten über das Model Context Protocol für KI-Assistenten bereit. Das Unternehmen wurde dafür in das Community-Konnektor-Verzeichnis von Claude aufgenommen. Die Anbindung soll nach Unternehmensangaben auch mit ChatGPT, Google Gemini, Microsoft und GitHub Copilot sowie weiteren MCP-fähigen Anwendungen funktionieren. Über den Konnektor können unter anderem Flurstücke, Gebäudedaten, Bebauungspläne einschließlich Planzeichnungen und Bodenrichtwerte abgefragt werden. Damit lassen sich beispielsweise Grundstücke anhand einer Adresse identifizieren und die zugehörigen planungsrechtlichen Festsetzungen für eine erste Einschätzung auswerten. Assetfy richtet das Angebot unter anderem an Projektentwickler, Makler, Bestandshalter, Immobilienfonds und Bauträger. Neben einzelnen Grundstücksabfragen sollen sich auch Gebiete nach Kriterien wie Nutzung, Grundstücksfläche, Planungsrecht und Bodenwert durchsuchen lassen.


St. Ingbert: Peter Gross Facility Management eröffnet vier neue Niederlassungen

Peter Gross Facility Management baut sein Geschäft über das Saarland hinaus aus und hat neue Niederlassungen in Kaiserslautern, Mannheim, Frankfurt am Main und Karlsruhe eröffnet. Der Geschäftsbereich erzielt nach Unternehmensangaben rund 100 Millionen Euro Jahresumsatz und beschäftigt mehr als 1.400 Mitarbeiter.

In den neuen Zielregionen betreut das Unternehmen bereits mehrere Immobilienportfolios. Für Branicks Onsite übernimmt Peter Gross das technische und infrastrukturelle Facility Management von neun Büro- und Gewerbeimmobilien in Mannheim, Karlsruhe, Ludwigshafen, Bad Kreuznach und Saarbrücken mit insgesamt rund 45.000 Quadratmetern Fläche. In Frankfurt am Main betreut das Unternehmen seit März 2026 für Groß & Partner fünf Büro- und Gewerbeimmobilien. Parallel hat Peter Gross sein infrastrukturelles Facility Management mit der Peter Gross FM Clean GmbH & Co. KG erweitert. Diese ist aus der NR Neue Raum- & Umweltpflege GmbH & Co. KG und der refinas GmbH hervorgegangen.


Frankfurt am Main: DWS übernimmt Peakside Capital

Die DWS Group übernimmt den europäischen Immobilien-Asset-Manager Peakside Capital Advisors. Das Unternehmen verwaltet mit 45 Mitarbeitern an den Standorten Zug, Frankfurt am Main, Warschau, München und Luxemburg Immobilieninvestments im Wert von mehr als 1,7 Milliarden Euro. Die Transaktion soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Verkäufer sind die bisherigen Eigentümer Stefan Aumann, Boris Schran und Simon Lutz. Sie bleiben ebenso wie die Mitglieder des Senior-Management-Teams Frank Schäfer und Karol Maziukiewicz nach der Übernahme im Unternehmen. Mit dem Zukauf erweitert DWS ihr Immobiliengeschäft um Value-Add- und opportunistische Investmentstrategien. Peakside verwaltet vorwiegend Immobilieninvestments institutioneller Anleger in Deutschland sowie Mittel- und Osteuropa.


Berlin: 030BLN kombiniert Photovoltaikfassade und Geothermie

Covivio setzt beim Hochhausprojekt 030BLN am Berliner Alexanderplatz auf eine Kombination aus fassadenintegrierter Photovoltaik und Geothermie. 864 Solarmodule auf Dach und Gebäudehülle sollen jährlich rund 120.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Für den Einsatz der PV-Fassade an dem mehr als 60 Meter hohen Gebäude war eine Zustimmung des Deutschen Instituts für Bautechnik erforderlich.

Zusätzlich werden 54 für die Gründung benötigte Bohrpfähle thermisch aktiviert. Sie entziehen dem Erdreich im Winter Wärme und können im Sommer überschüssige Wärme aus dem Gebäude abführen. Der Sprinklertank wird außerdem als Pufferspeicher für Kälte genutzt. Drees & Sommer begleitet das Projekt unter anderem beim Energiedesign, der Fassadentechnik, dem BIM-Management und der Gebäudezertifizierung. Der 33-geschossige Mixed-Use-Tower umfasst rund 60.000 Quadratmeter Mietfläche mit Büros, Einzelhandel, Gastronomie, Kita und mehr als 300 Urban-Living-Einheiten. Hinzu kommen eine rund 2.500 Quadratmeter große Dachterrasse und 500 Fahrradstellplätze. Die Fertigstellung ist für die zweite Jahreshälfte 2027 vorgesehen. Covivio will das Gebäude anschließend selbst betreiben. Angestrebt werden LEED Gold und SmartScore Platin; WiredScore Platin hat das Projekt bereits erhalten.


Berlin: Empira finanziert Kauf der Bärensiedlung mit 62,5 Millionen Euro

Die Empira Group hat den Erwerb des Wohnquartiers „Bärenpark“ in Berlin-Tempelhof abgeschlossen. Die BayernLB finanziert die Akquisition mit 62,5 Millionen Euro. Das Ensemble wurde für einen von Empira verwalteten Transition-to-Green-Fonds erworben.

Die denkmalgeschützte Bärensiedlung umfasst zwölf Mehrfamilienhäuser aus dem Jahr 1931 mit insgesamt 875 Wohnungen und rund 48.000 Quadratmetern Mietfläche.

Empira plant eine energetische Modernisierung des Bestands. Vorgesehen ist unter anderem die Umstellung der Wärmeversorgung von Gas auf Fernwärme. Weitere Maßnahmen sollen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes geprüft werden.

Verkäufer des Ensembles ist Deutsche Asset One. Das Unternehmen hatte am selben Tag einen Verkaufspreis von rund 100 Millionen Euro für das Wohnensemble genannt.


Berlin: Deutsche Asset One handelt Wohnimmobilien für 120 Millionen Euro

Die Deutsche Asset One hat in Berlin zwei Wohntransaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund 120 Millionen Euro abgeschlossen. In Tempelhof-Schöneberg verkaufte der Investment- und Asset-Manager ein Wohnensemble mit 875 Wohnungen für rund 100 Millionen Euro. Gleichzeitig erwarb das Unternehmen für einen institutionellen Anleger zwei Neubauten in Altglienicke für rund 20 Millionen Euro. Das denkmalgeschützte Ensemble in Tempelhof-Schöneberg stammt aus dem Jahr 1931 und umfasst neben den Wohnungen fünf Gewerbeeinheiten und 104 Stellplätze. Deutsche Asset One hatte die Immobilie 2013 für ein Sondervermögen erworben und bis 2015 modernisiert. Zudem besteht Potenzial für den Ausbau der Dachgeschosse. In Altglienicke kaufte Deutsche Asset One das 2025 fertiggestellte Ensemble „Grünfinken“ an der Grünauer Straße 15–17 und 20–21. Die beiden vollvermieteten Objekte verfügen über 43 Wohnungen, vier Gewerbeeinheiten und 21 Stellplätze. Verkäufer ist die SGI Immobilien Entwicklung und Verwaltung aus der Streletzki Gruppe.

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