Leipzig: Deutsche Bahn prüft Rückkauf des Hauptbahnhofs
Die Deutsche Bahn prüft einen Rückkauf des Leipziger Hauptbahnhofs einschließlich des Einkaufszentrums „Promenaden“. Nach Medienberichten könnte der Kaufpreis zwischen 200 und 250 Millionen Euro liegen. Eine Entscheidung sei bislang nicht gefallen. Der Konzern hatte die Nutzungsrechte an dem Gebäude vor rund 30 Jahren an private Investoren übertragen und kann laut „Süddeutscher Zeitung“ bis Ende 2026 eine Rückkaufoption ausüben. Nach Angaben der „Leipziger Volkszeitung“ blieb die Deutsche Bahn Eigentümerin des Grundstücks und steht weiterhin im Grundbuch. Das Einkaufszentrum mit mehr als 140 Geschäften und gastronomischen Angeboten gehört zum Immobilienbestand des DB Immobilienfonds 7 der DWS. Die Fondsgesellschaft hatte 1996 gemeinsam mit weiteren privaten Kapitalgebern die Sanierung des Leipziger Hauptbahnhofs finanziert. Unabhängig davon plant die Deutsche Bahn laut „Handelsblatt“, ihre Büroflächen bundesweit in den kommenden fünf Jahren um mindestens 20 Prozent zu reduzieren.
Ponitz: WP Logistik mietet 11.250 Quadratmeter im „Zwickau North“
Swiss Life Asset Managers hat rund 11.250 Quadratmeter im Logistikneubau „Zwickau North“ in Ponitz im Altenburger Land an die WP Logistik GmbH vermietet. Der langfristige Mietvertrag umfasst eine der beiden Halleneinheiten des Projekts an der Altenburger Straße 10A. Der Logistikdienstleister will den Standort unter anderem für einen Kunden aus der Automobilbranche nutzen. Der Neubau verfügt über insgesamt mehr als 22.500 Quadratmeter Mietfläche auf einem rund 49.900 Quadratmeter großen Grundstück. Davon entfallen 20.160 Quadratmeter auf Logistik-, 840 Quadratmeter auf Büro- und Sozial- sowie 1.500 Quadratmeter auf Mezzanineflächen. Die Immobilie lässt sich in zwei jeweils rund 11.250 Quadratmeter große Einheiten teilen. Zur technischen Ausstattung gehören Wärmepumpen und Pufferspeicher. Das Dach ist für eine Photovoltaikanlage vorbereitet. Zudem bestehen Vorrüstungen für die Lagerung wassergefährdender Stoffe. Das Gebäude ist nach BREEAM „Very Good“ zertifiziert. Als Generalunternehmen war LIST BiB tätig. Der Standort liegt unmittelbar an der Bundesstraße 93 und ist über die Autobahnen 4, 9 und 72 an die Ballungsräume Zwickau, Chemnitz und Leipzig angebunden.
Leipzig: Prager Straße erhält neuen Radfahrstreifen
Auf der Prager Straße in Leipzig wird zwischen Volckmarstraße und Oststraße stadteinwärts ein neuer Radfahrstreifen eingerichtet. Dafür wird der bislang als Kurzzeitparkstreifen genutzte Seitenraum umgebaut. Die Arbeiten beginnen am 14. September und sollen bis zum 9. Oktober abgeschlossen sein. Die Stadt investiert rund 65.000 Euro. Bislang teilen sich Radfahrer und Fußgänger in diesem Abschnitt einen Geh- und Radweg. Nach Angaben der Stadt sind dort stadteinwärts täglich rund 1.500 Radfahrer unterwegs. Gleichzeitig befinden sich entlang des Abschnitts zahlreiche Geschäfte und Freisitze. Künftig soll der Gehweg ausschließlich Fußgängern sowie für Freisitze und Geschäftsauslagen zur Verfügung stehen. Eine bauliche Trennung von Geh- und Radweg im bestehenden Seitenraum ist nach Angaben der Stadt aufgrund der verfügbaren Breite nicht möglich. Deshalb wird der bisherige Parkstreifen für den Radverkehr umgenutzt. Die Fahrspuren für den Autoverkehr auf der als Bundesstraße 2 ausgewiesenen Prager Straße bleiben damit weitgehend unberührt. Durch den Umbau entfallen Kurzzeitparkplätze. Als Ersatz richtet die Stadt vor dem Ostplatz und in der Volckmarstraße neue Lade- und Lieferzonen ein. Die Arbeiten werden mit einem bereits laufenden Bauvorhaben der Leipziger Wasserwerke auf der Prager Straße abgestimmt.
Chemnitz: Siedlungsgemeinschaft kauft Grundstück für neues Wohnprojekt
Die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG (CSg) kauft von der Stadt Chemnitz ein rund 4.000 Quadratmeter großes Grundstück an der Flemmingstraße 97 im Stadtteil Altendorf. Der Stadtrat hat dem Verkauf für 695.000 Euro zugestimmt. Auf dem Grundstück befindet sich ein leerstehender und sanierungsbedürftiger ehemaliger Kindergarten aus dem Jahr 1968. Das Gebäude wurde bis Anfang 2024 als Kinder- und Jugendnotdienst der Stadt genutzt. Die CSg will den Bestand abreißen und auf dem Areal einen neuen Wohnstandort entwickeln. Vorgesehen ist ein straßenbegleitendes Wohngebäude. Angaben zur Zahl der geplanten Wohnungen oder zum Investitionsvolumen liegen bislang nicht vor. Die Stadt hatte das Grundstück von November 2025 bis Januar 2026 öffentlich zur Vermarktung angeboten.
Chemnitz: Stadt kauft Grundstück für Chemnitzer Modell und lässt Gebäude abreißen
Die Stadt Chemnitz kauft für den weiteren Ausbau des Chemnitzer Modells das rund 730 Quadratmeter große Grundstück Hartmannstraße 17. Der Stadtrat hat dem Erwerb für 423.000 Euro zugestimmt. Einschließlich der Erwerbsnebenkosten belaufen sich die Grunderwerbskosten auf rund 451.000 Euro. Auf dem Grundstück steht ein mehrgeschossiges denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus mit mehreren Anbauten. Für den Planfeststellungsabschnitt 1 der vierten Stufe des Chemnitzer Modells soll der gesamte Gebäudebestand abgerissen werden. Die Arbeiten sind nach derzeitiger Planung vom 17. November 2026 bis zum 27. Februar 2027 vorgesehen. Die Mietverhältnisse für zehn Wohnungen und fünf Gewerbeeinheiten wurden bereits gekündigt. Der Planfeststellungsbeschluss für den Infrastrukturabschnitt liegt seit Dezember 2025 vor und ist bestandskräftig. Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) trägt nach dem Bau- und Finanzierungsvertrag 95 Prozent der Grunderwerbskosten und damit rund 428.450 Euro. Auf die Stadt Chemnitz entfallen rund 22.550 Euro.
Halle (Saale): Umsatz im Handwerk sinkt um 4,9 Prozent
Der preisbereinigte Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk Sachsen-Anhalts ist im zweiten Quartal 2026 um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gesunken. Gleichzeitig ging die Zahl der Beschäftigten um 2,2 Prozent zurück, wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt. Den stärksten Umsatzrückgang verzeichnete das Bauhauptgewerbe mit 8,4 Prozent. Dort sank die Beschäftigtenzahl um 2,8 Prozent. Im Ausbaugewerbe gingen die Umsätze um 4,6 Prozent und die Beschäftigung um 1,9 Prozent zurück. Auch die übrigen Gewerbegruppen meldeten rückläufige Umsätze. Im Handwerk für den privaten Bedarf betrug das Minus 7,9 Prozent, im Lebensmittelgewerbe 6,2 Prozent und im Kraftfahrzeuggewerbe 3,5 Prozent. Die Handwerke für den gewerblichen Bedarf verzeichneten einen Rückgang um 2,3 Prozent. Einzige Gewerbegruppe ohne Umsatzminus war das Gesundheitshandwerk. Die Umsätze blieben gegenüber dem Vorjahresquartal stabil, während die Beschäftigtenzahl um 3,3 Prozent sank. Gestützt wurde die Umsatzentwicklung vor allem durch die Hörgeräteakustiker, die ein Plus von 21,9 Prozent erreichten.
Dresden: Erweiterung und Sanierung des Sächsischen Landtags kosten 317 Millionen Euro
Mit dem Bau des ersten Erweiterungsgebäudes für den Sächsischen Landtag ist begonnen worden. Der Neubau auf der Freifläche zwischen Landtag und Kongresszentrum kostet nach aktueller Planung 73,6 Millionen Euro und soll zusätzliche Büroflächen sowie eine neue Technikzentrale aufnehmen. Die Fertigstellung ist für 2030 vorgesehen. Der Erweiterungsbau ist Teil einer umfassenden Sanierung und Erweiterung des Parlamentskomplexes. Zusätzlich entsteht für 38,6 Millionen Euro ein Neubau im Innenhof mit einem öffentlich zugänglichen Anhörungsraum, Räumen für Besuchergruppen und einem neuen Besucherbereich. Für die anschließende Sanierung der bestehenden Gebäudeteile sind 202,2 Millionen Euro angesetzt. Weitere 2,8 Millionen Euro entfallen auf vorgezogene Leistungen. Damit belaufen sich die derzeit veranschlagten Baukosten auf insgesamt 317,2 Millionen Euro. Zusätzlich hat der Freistaat wegen möglicher Baupreissteigerungen während der langen Bauzeit eine Risikovorsorge von 132,9 Millionen Euro eingeplant. Nach Fertigstellung der beiden Neubauten soll 2030 die Sanierung des mehr als 30 Jahre alten Bestands beginnen. Erneuert werden müssen unter anderem IT-Leitungsnetz, Strom- und Medientechnik, Brandschutz, Heizungs- und Abwasserleitungen sowie Teile des Plenarsaals. Die Erweiterungsflächen dienen währenddessen als Ausweichquartier, sodass kein vollständiger Umzug des Parlaments in ein separates Interimsgebäude erforderlich ist. Der Abschluss des Gesamtprojekts ist für 2037 geplant. Die Arbeiten werden unter Leitung des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement realisiert. Die Planung basiert auf Entwürfen des 2024 verstorbenen Architekten Peter Kulka und wird von Katrin Leers-Kulka fortgeführt.
Großpösna: Baustart für Inklusionscampingplatz am Störmthaler See
Am Störmthaler See hat der Bau eines rund 35,5 Millionen Euro teuren Inklusionscampingplatzes begonnen. Auf einer etwa sieben Hektar großen Fläche am Südufer in Großpösna sollen bis Ende 2028 barrierefreie Camping-, Freizeit- und Übernachtungsangebote entstehen. Bund und Freistaat Sachsen fördern das Projekt mit 33,7 Millionen Euro. Geplant sind Zeltplätze, Stellplätze für Wohnmobile und barrierefreie Ferienhäuser sowie Gastronomie, ein Abenteuerspielplatz und ein Strandbereich. Hinzu kommen tierpädagogische Flächen und Wohngruppen für Kinder und Jugendliche in einer Einrichtung der Eingliederungshilfe. Bauherr und Projektträger des Vorhabens „Gemeinsam am See“ ist der Städtische Eigenbetrieb Behindertenhilfe der Stadt Leipzig. Die Gemeinde Großpösna übernimmt insbesondere Aufgaben bei der äußeren Erschließung. Insgesamt umfasst das Projektareal rund 42 Hektar. Die Finanzierung erfolgt zu 95 Prozent durch Bund und Freistaat. Die Mittel stammen aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen und ergänzender Landesförderung. Das Projekt gehört zur Strukturförderung für das Mitteldeutsche Revier. Im sächsischen Teil des Reviers befinden sich derzeit 41 Projekte mit bewilligten Bundesmitteln von insgesamt 425,9 Millionen Euro in der Umsetzung.
Magdeburg: Stadt plant 2027 Investitionen von fast 180 Millionen Euro
Die Landeshauptstadt Magdeburg plant für 2027 Investitionen von knapp 180 Millionen Euro, kann ihren Haushalt trotz weiterer Einsparungen aber nicht ausgleichen. Der von Oberbürgermeisterin Simone Borris und Finanzbeigeordnetem Thorsten Kroll vorgelegte Haushaltsentwurf weist bei Erträgen von rund 1,022 Milliarden Euro und Aufwendungen von etwa 1,069 Milliarden Euro ein Defizit von rund 47 Millionen Euro aus. Zu den größten Investitionsvorhaben gehören die Fertigstellung des Neubaus der Integrierten Gesamtschule im Stadtzentrum und der Sanierung der Stadthalle sowie weitere Arbeiten an der Getec-Arena. Vorgesehen sind außerdem ein Schwimmzentrum für den Leistungssport, Ersatzneubauten für Brücken des Magdeburger Rings, mehrere Schul- und Rettungswachenprojekte sowie der Baustart für den Ersatzneubau der Feuerwache Rothensee. Für 2027 ist eine Kreditneuaufnahme von rund 122 Millionen Euro vorgesehen, die Nettoneuverschuldung soll etwa 98 Millionen Euro betragen. Parallel zum Haushaltsentwurf hat die Verwaltung ein Konsolidierungskonzept vorgelegt, mit dem bis 2034 insgesamt fast 200 Millionen Euro eingespart werden sollen. Zu den neuen Maßnahmen gehört eine schrittweise Erhöhung der Kita-Beiträge: 2027 sollen sie um 44 Prozent, 2028 um weitere 15,3 Prozent und 2029 nochmals um 13,3 Prozent steigen. Ab 2030 ist eine jährliche Anpassung um zwei Prozent vorgesehen. Hinzu kommen höhere Parkgebühren im Stadtzentrum sowie zusätzliche Park- und Geschwindigkeitskontrollen. Den größten Konsolidierungsbeitrag innerhalb der Verwaltung sollen Personaleinsparungen leisten. Durch die restriktive Besetzung freier Stellen sollen jährlich rund 15 Millionen Euro eingespart werden; im Stellenplan sind derzeit fast 500 unbesetzte Stellen ausgewiesen. Ab 2028 sollen über zusätzliche Kürzungen in den städtischen Teilhaushalten weitere zehn Millionen Euro jährlich eingespart werden. Das Landesverwaltungsamt hatte die Vorlage eines Konsolidierungskonzepts im Zuge der Genehmigung des Haushalts 2026 verlangt. Der Stadtrat soll am 5. November über das Konsolidierungskonzept und am 7. Dezember über den Haushalt 2027 entscheiden.
Dresden: Sanierung der Königsbrücker Straße für 87,5 Millionen Euro gestartet
Die Sanierung der Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee hat begonnen. Auf einer Länge von knapp 1,6 Kilometern werden Straße, Straßenbahngleise, Fuß- und Radwege sowie Versorgungsleitungen erneuert. Die Stadt Dresden, die Dresdner Verkehrsbetriebe und SachsenEnergie investieren insgesamt rund 87,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für April 2030 vorgesehen. Zu Beginn stehen unter anderem Gleis- und Weichenarbeiten am Albertplatz und in der Antonstraße sowie Tiefbau- und Leitungsarbeiten an. Zwischen Schwepnitzer Straße und Eschenstraße beginnen zudem die Vorbereitungen für ein unterirdisches Gleichrichterunterwerk der Dresdner Verkehrsbetriebe mit integrierter Trafostation der SachsenEnergie. Die Königsbrücker Straße erhält künftig je Fahrtrichtung eine durchgängige Kfz-Fahrspur und eine neue Asphaltdecke. Die Straßenbahngleise werden für breitere Stadtbahnwagen ausgebaut und abschnittsweise vom Autoverkehr getrennt geführt. Die acht Haltestellen im Baubereich sowie Fußwege und gesicherte Querungen sollen barrierefrei ausgebaut werden. Für den Radverkehr entstehen durchgängige Radwege in beide Richtungen. Entlang der Straße sind 133 neue Bäume sowie 109 Stellplätze, drei Ladezonen und drei Behindertenstellplätze geplant. Zwischen Scheunenhofstraße und Eschenstraße soll außerdem eine neue verkehrsberuhigte Platzfläche entstehen. Parallel erneuern die beteiligten Versorgungsunternehmen unter anderem Strom-, Fernwärme-, Trinkwasser-, Telekommunikations- und Gasleitungen. Ab dem 28. September wird der Straßenbahnbetrieb zwischen Albertplatz und Bischofsweg zunächst eingestellt. Die Linien 7 und 8 werden über die Großenhainer Straße und Fritz-Reuter-Straße umgeleitet. Während der Bauzeit soll der Kfz-Verkehr grundsätzlich halbseitig über die Königsbrücker Straße geführt werden.
So soll es in Dresden aussehen: Die Sanierung der Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee hat begonnen. Quelle: Renderwerke
Erfurt: Deutsche Bahn investiert 250 Millionen Euro in ICE-City und DB Campus
Die Deutsche Bahn hat ihre Planungen für die ICE-City und den DB Campus in Erfurt konkretisiert. Insgesamt sollen rund 250 Millionen Euro in das Areal fließen. Wie die Thüringer Allgemeine berichtet, sind sieben Neubauten sowie der Abriss mehrerer Bestandsgebäude vorgesehen. Auf den DB Campus an der Raiffeisenstraße entfallen rund 110 Millionen Euro. Die Bahn plant dort vier Neubauten, darunter zwei Bürogebäude mit rund 800 flexiblen Arbeitsplätzen für insgesamt 1.500 Beschäftigte. Hinzu kommen ein Gebäude mit Lager-, Büro- und Sozialflächen sowie das zentrale Campusgebäude. In den unteren Etagen des ersten Bürogebäudes soll der Betrieb Ende 2027 beginnen. Der gesamte Campus soll 2030 fertiggestellt sein. Als Campus-Hauptgebäude ist das sogenannte Haus der Begegnung mit Innenhof vorgesehen. Ergänzend soll ein bestehendes Klinkergebäude als Haus des Lernens mit Büro- und Gruppenräumen genutzt werden. Eine umgebaute Lagerhalle soll den Eingang zum Campus bilden. Geplant ist außerdem ein Saal für bis zu 500 Personen. Das Hauptgebäude soll in eine rund 15.000 Quadratmeter große Grünanlage eingebettet werden. Die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) soll unter anderem ein Gästehaus für jährlich bis zu 60.000 Übernachtungen, ein Parkdeck sowie die Erschließung realisieren. Ein weiteres Baufeld soll zunächst für die Baustelleneinrichtung genutzt und später an Investoren verkauft werden. Stadt und Projektbeteiligte haben am 4. September einen vom Stadtrat beschlossenen Vertrag zur Erschließung durch die LEG unterzeichnet. Die weitere Planung soll bis Ende 2027 laufen.
Zittau: Stadt verkauft Grundstück für THW-Neubau an die BImA
Die Stadt Zittau verkauft eine 9.233 Quadratmeter große Teilfläche des ehemaligen Sportplatzes an der Kantstraße an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Wie die Sächsische Zeitung berichtet, hat der Stadtrat dem Verkauf zugestimmt. Auf dem Grundstück soll ein neuer Standort für den Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) entstehen. Geplant sind Fahrzeughallen sowie Lager-, Technik- und Übungsräume. Für das Vorhaben stehen bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung. Die Bima zahlt für das Grundstück auf Basis des Bodenrichtwertes von 16 Euro je Quadratmeter insgesamt 147.728 Euro und übernimmt zusätzlich die Vermessungs- und Erwerbskosten. Die bereits 2025 vereinbarte Kaufoption kann die Bima nun vorzeitig ausüben. Anschließend ist eine etwa einjährige Planungsphase vorgesehen. Spätestens im Frühjahr 2028 soll mit dem Bau begonnen werden. Der THW-Ortsverband benötigt laut Sächsischer Zeitung seit 2018 einen Ersatz für seinen bisherigen Standort an den Kaiserfeldern. Die Stadt will die verbleibende Fläche des früheren Sportplatzes in Richtung Lisa-Tetzner-Straße vermarkten. Zugleich sichert sie sich eine Erwerbsmöglichkeit für das knapp 5.000 Quadratmeter große bisherige THW-Grundstück am ehemaligen Exerzierplatz.


