Aktuelles aus der Immobilienbranche – Juni 2026

Berlin: HOWOGE stellt Wohnquartier mit 583 Wohnungen in Altglienicke fertig +++ Frankfurt am Main: KanAm löst offenen Immobilienfonds LEADING CITIES INVEST auf +++ Frankfurt am Main: bkp eröffnet neuen Standort +++ Düren: Bonava startet Verkauf für Wohnquartier Petersbogen +++ Berlin: GESOBAU schließt Wohnprojekt am Hamburger Platz ab +++ Mülheim an der Ruhr: Studie erwartet 480 Millionen Euro Wertschöpfung durch modernisiertes Rhein-Ruhr Zentrum +++ Berlin: Planreife für Dragonerareal schafft Baurecht für erste 240 Wohnungen +++ Wiesbaden: Auftragseingang im Bauhauptgewerbe stagniert im April +++ Mannheim: Familienheim Rhein-Neckar gründet Joint Venture mit chinesischem Partner +++ Dortmund: Sparkasse mietet 1.900 Quadratmeter im Hansahaus +++ Mainz: UBM sucht Fitnessstudio für Holz-Hybrid-Hochhaus im Zollhafen +++ Bremen: International Campus schließt Modernisierung von THE FIZZ ab +++ Berlin: Vergabeempfehlung für Revitalisierung des ICC ausgesprochen +++ Berlin: Büroleerstand steigt, Spitzenmieten legen weiter zu +++ Berlin: Sanierung der Feuerwache Charlottenburg-Nord abgeschlossen +++ Augsburg: Regus eröffnet neuen Coworking-Standort +++ Frankfurt am Main: Kreditgeber bewerten Büroimmobilien wieder deutlich positiver +++ Hamburg: FOUR PARX entwickelt Hafenstandort mit 77.000 Quadratmetern Mietfläche +++ Berlin: BAUWERT stellt Quartiersnamen für Projekt am Neuen Ufer vor +++ Rülzheim: GreenPlaces plant 26 Gewerbeeinheiten in der Südpfalz +++ Berlin: Instone plant 640 Wohnungen auf ehemaligem Klinikgelände in Charlottenburg +++ Berlin: Primus startet Wohnquartier mit 359 Mietwohnungen in Kreuzberg +++ Fürth: Aroundtown schließt 25-Jahres-Mietvertrag auf ehemaligem Schön-Klinik-Areal +++ Berlin: Wohnungswirtschaft sieht Warnsignal bei Vergesellschaftungsdebatte +++ München: Oakberry eröffnet ersten Standort im Central Quartier +++ Berlin/Düsseldorf: FU.Life und GDI planen mehr als 3.000 Studentenwohnungen +++ Köln: International Workplace Group eröffnet neues HQ Center in Fühlingen +++ Lützen: Wohnbau und Stadt fordern bessere Nahverkehrsanbindung +++ München: NEO Professional Solutions mietet 800 Quadratmeter im HEADS Office +++ München: Neue Investmentplattform für Value-Add- und Restrukturierungstransaktionen gestartet +++ Berlin: Bonava startet Wohnungsverkauf im Quartier „Waldpanorama“ in Buch +++ Ingolstadt: BImA plant neues Wohnquartier mit rund 100 Wohnungen am Hochweg +++ Berlin: GdW begrüßt Verlängerung der EH55-Förderung +++ Berlin: Max-Dudler-Entwurf gewinnt Werkstattverfahren für Quartier „Fountain“ +++ Sassenburg: Schnellecke Real Estate verkauft Logistikimmobilie an Periskop-Fonds +++ Montabaur: Spatenstich für Wohnquartier auf ehemaligem Kirchengelände +++ Tegernsee: A-ROSA übernimmt Betrieb des Caro & Selig +++ Berlin: BauWerke-Exzellenzpreis 2026 für Arbeit zur urbanen Transformation vergeben +++ Wiesbaden: Zahl der Baugenehmigungen steigt im April um 9,2 Prozent +++ Duisburg: Nyoo startet Bau von 85 Wohnungen in 6-Seen-Wedau +++ Frankfurt am Main: Fraport mietet 6.000 Quadratmeter im THE SQUAIRE +++ Köln: Richtfest für 69 Wohnungen in Weidenpesch +++ Donaueschingen: BImA startet zweiten Bauabschnitt der Hans-Thoma-Höfe +++ Stuttgart: Rückbau für Schlossgartenquartier startet +++ Köln: Accurids mietet Bürofläche im KölnTurm +++ Duisburg: Nuveen erweitert Deutschland-Portfolio mit Logistikzentrum +++ Köln: Genossenschaften und Kreer entwickeln Wohnquartier im Deutzer Hafen +++ Berlin: ICG und REB entwickeln Branchenindex für Führungsqualität +++ Unterföhring: Sky Deutschland verlängert Mietvertrag für Konzernzentrale um zehn Jahre +++ Mainz: Dexcom bezieht erste Flächen im Holz-Hybrid-Hochhaus Timber Peak +++ Nörvenich: J.P. Morgan-Fonds beteiligt sich an Fressnapf-Logistikzentrum +++ Berlin: Aroundtown-Plattform ATechX baut internationales PropTech-Netzwerk aus +++ Nürnberg: HIH Invest verkauft Bürogebäude in Schweinau +++ Soest: Wohnprojekt auf ehemaligem Coca-Cola-Gelände soll bis 2028 fertiggestellt werden +++ Rottenburg am Neckar: Nyoo plant 54 Wohnungen in der Neckar.Au +++ Berlin: Strenger startet Verkauf für Reihenhausprojekt in Pankow +++ Völklingen: Neue Straßenmeisterei nimmt Gestalt an +++ Berlin: Richtfest für Wohnquartier „HEY Charlottenburg“ mit 337 Wohnungen +++ Ludwigsburg: Bonava startet Bauarbeiten für Quartier „Amberblick“ +++ Asperg: PANDION startet Vertrieb für Wohnquartier mit 250 Wohnungen +++ Rellingen: pbb finanziert Rechenzentrumsprojekt mit 45 Millionen Euro +++ Neubrandenburg: Arkéa REIM erwirbt Marien Carrée am Marktplatz +++ Düsseldorf: Umsatz am Markt für Privatimmobilien steigt um 16 Prozent +++ Dortmund: BIG direkt gesund reduziert Bürofläche um 60 Prozent und zieht ins Südtor +++ Frankfurt am Main: Beauty- und Lifestyle-Konzept eröffnet im THE SQUAIRE +++ Aachen: Swiss Life Asset Managers steigt beim Technologiezentrum Aachen ein +++ Frankfurt am Main: Rohbau für künftige ING-Zentrale im HAFENPARK QUARTIER fertiggestellt +++ Bochum: VIVAWEST erweitert Wohnquartier „Am Schlosspark“ auf 286 Wohnungen +++ Köln: 326 Wohnungen und Kita im Deutzer Hafen geplant +++ Wiesbaden: Wärmepumpen dominieren Neubau von Wohngebäuden +++ München: FALCKENBERG ENSEMBLE erreicht Vollvermietung der Büroflächen +++ Bernsdorf: Velero stellt 178 Wohnungen auf Hybrid-Wärmesystem um +++ Berlin: PKGeno beteiligt sich an Geothermie-Unternehmen NULLCOZWEI +++ Berlin: Studio 5 in Adlershof wird denkmalgerecht saniert +++ Mülheim an der Ruhr: Eurofund und Signal Capital übernehmen C&A-Fläche im Rhein-Ruhr Zentrum +++ Herzogenaurach: EDEKA eröffnet neuen Markt auf der Herzo Base +++ Berlin: Immobilienpreise im Mai weitgehend stabil, Neubau legt erneut zu +++ Berlin: BIM saniert Industriehaus am Rosenthaler Tor für Senatsverwaltung +++ Hamburg: Invesco modernisiert Bürogebäude Hühnerposten 2 für Multi-Tenant-Nutzung +++ Berlin: Grundsteinlegung für Wohn- und Gesundheitshaus „MOANOVA“ in Moabit +++ München: ANGULARIS plant Büroensemble „ALTERA Urban Office“ in der Ludwigsvorstadt +++ München: Analog Devices mietet in den Highlight Towers, IBM verlängert langfristig +++ Berlin: Bildungsträger gfp mietet mehr als 700 Quadratmeter im econopark Wolfener Straße +++ Alzenau: Horoz Logistics mietet 9.100 Quadratmeter im Prologis Park +++ Osnabrück: LIST und WohnRaum Niedersachsen vereinbaren Bau von 134 geförderten Wohnungen +++ Köln: Hauptbauphase für Europas größte Flusswasser-Wärmepumpe beginnt +++ Werder (Havel): HGW für Kita-Neubau mit Qualitätssiegel ausgezeichnet +++ Mannheim: Betriebskosten für Wohnungen steigen um 16 Prozent +++ Hamburg: Immobilieninvestmentmarkt startet schwach ins Jahr 2026 +++ Frankfurt (Oder): ALCARO vermietet 94.000 Quadratmeter Logistikfläche an internationalen Logistikdienstleister +++ Norderstedt: Instone sichert Grundstück für rund 316 Wohnungen im Garstedter Dreieck +++ Berlin/Hamburg: Pluto Finance finanziert Deutschland-Transaktionen mit 93 Millionen Euro +++ Berlin: PORR errichtet Quartier mit Schwimmhalle, 375 Apartments und Büroturm in Friedrichshain +++ Berlin: PRIMESTAR plant Hotel- und Stay-Projekt mit rund 350 Einheiten am Warschauer Platz +++ Norderstedt: Instone startet Wohnquartier mit 198 Eigentumswohnungen +++ Berlin: Grundstück für neue Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf gesichert +++ Hamburg: Grundstein für FairWerk-Gewerbehof im Hafengebiet gelegt +++ Essen: Limbecker Platz vermietet ehemalige Galeria-Fläche fast vollständig neu +++ Berlin: GSG lässt drei Gewerbehöfe mit höchster WiredScore-Stufe zertifizieren +++ Essen: Instone bestätigt Prognose für 2026 und setzt auf standardisierten Wohnungsbau +++ Hamburg: Hemsö erwirbt Amtsgericht Hamburg-Altona +++ Berlin: Startschuss für Erschließung des neuen Quartiers Lichterfelde Süd +++ München: Flughafen dokumentiert Terminalerweiterung mit digitalem Zwilling +++ Bonn: Neues Herzzentrum am Universitätsklinikum Bonn offiziell eröffnet +++ Wien: PORR will UBM mit 56,4 Millionen Euro Hybridkapital unterstützen +++ Köln: Solargroßhändler DWH Solutions mietet 3.340 Quadratmeter in Rodenkirchen +++ Berlin: Aroundtown vermietet vier Hotels an PRISM +++ Mülheim an der Ruhr: Eurofund investiert eine Million Euro in Rhein-Ruhr Zentrum +++ Nürnberg: Für 350.000 Euro gibt es beim Wohnungskauf wieder mehr Wohnfläche +++ Kiel: Motel One übernimmt zwei Hotels und schließt 25-Jahres-Mietvertrag +++ München: Staytoo eröffnet erstes Studentenwohnhaus in Bayern +++ Osnabrück: FOX Living plant rund 300 Studentenapartments im Lok-Viertel +++ München: Unternehmen halten trotz Hybridarbeit an Büroflächen fest +++ Neuss: Robert Ley integriert ehemaligen Cruse Fashion Club in Markenauftritt +++ Frankfurt am Main: INDUSTRIA übernimmt Property Management im One Forty West +++ Berlin: Primus und HighBrook planen Mietwohnungsprojekt in Treptow +++ Berlin: GPB College mietet 4.800 Quadratmeter in Prenzlauer Berg +++ Berlin: Forschungszentrum für Modellierung und Simulation an TU Berlin fertiggestellt +++ Unterföhring: PlanetHome steigert Umsatz um 15 Prozent +++ Duisburg: Fast 1.700 Wohnungen werden an Fernwärmenetz angeschlossen +++ Nürnberg: Für 1.000 Euro Monatsmiete gibt es in Großstädten immer weniger Wohnfläche +++ Düsseldorf: AEW sieht Logistikimmobilien trotz Nahostkonflikt auf Erholungskurs +++ Berlin: ORIZN startet Plattform für Sozial- und Gesundheitsinfrastruktur +++ Frankfurt am Main: Rechenzentrumsmarkt wächst weiter, Kapazitäten bleiben knapp +++ Berlin: Insolvenzen in der Immobilienwirtschaft steigen um 13,5 Prozent +++ Alfter: Metroloq plant Unternehmerpark im Gewerbegebiet Alfter Nord +++ Hamburg: HIH Invest und Urban Partners sichern sich Logistikprojekt in Billbrook +++ Berlin: HOWOGE übernimmt 148 Wohnungen in Friedrichsfelde von Ten Brinke +++ Berlin: Kabinett beschließt Reform des Baugesetzbuchs +++ Berlin: Covivio entwickelt 130 Meter hohen Mischnutzungsturm am Alexanderplatz +++ Hannover: Aroundtown vermietet 1.600 Quadratmeter Bürofläche an Bildungsdienstleister +++ Düsseldorf: Hitzler Ingenieure mietet weitere Flächen im Büroprojekt CURVE +++ Frankfurt am Main: Hauck Aufhäuser Lampe sammelt 55 Millionen Euro für Infrastrukturfonds ein +++ Frankfurt am Main: Internationale Käufer kehren auf deutschen Immobilienmarkt zurück +++ Berlin: Pelletbranche kritisiert neue Vorgaben im Gebäudemodernisierungsgesetz +++ Berlin: Ausschreibung für Rahmenvereinbarung zum seriellen Sanieren startet Ende Juni +++ Hamburg: Feldberg Capital berät Texas-Teachers-Joint-Venture bei erstem Investment in Wedel +++ Köln: REALOGIS vermietet Logistikimmobilie in Rösrath an Deufol West +++ Frankfurt am Main: Aroundtown erreicht erste BREEAM-Zertifizierung mit „Exzellent“ +++ Düsseldorf: PANDION vermietet Büroflächen im OFFICEHOME Rise an HOFFMANN EITLE +++ Frankfurt am Main: HIH verlängert Mietvertrag mit Deloitte im „Zebra“ vorzeitig

Berlin: HOWOGE stellt Wohnquartier mit 583 Wohnungen in Altglienicke fertig

Die HOWOGE hat ihr Wohnquartier zwischen Anne-Frank-Straße und Mohnweg in Berlin-Altglienicke fertiggestellt. Auf dem rund 29.000 Quadratmeter großen Grundstück entstanden 14 Wohngebäude mit insgesamt 583 Wohnungen. Nach Angaben des landeseigenen Wohnungsunternehmens wurde das Projekt vier Monate früher als geplant abgeschlossen. Von den Wohnungen sind 304 mietpreis- und belegungsgebunden. Das Quartier bietet Wohnraum für mehr als 1.200 Menschen. Ergänzt wird das Angebot durch rund 1.370 Quadratmeter Gewerbeflächen, eine Kindertagesstätte mit 84 Plätzen sowie fünf Wohnungen für soziale Träger. Die Gebäude wurden im KfW-40-Standard errichtet und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Zum Mobilitätskonzept gehören 1.076 Fahrradstellplätze und 251 Pkw-Stellplätze. Die Vermietung der Wohnungen im letzten Bauabschnitt läuft derzeit.


Frankfurt am Main: KanAm löst offenen Immobilienfonds LEADING CITIES INVEST auf

Die KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft hat beschlossen, den offenen Immobilienfonds LEADING CITIES INVEST geordnet aufzulösen. Das Fondsvermögen soll in den kommenden Jahren durch den Verkauf der verbliebenen Immobilien schrittweise liquidiert und an die Anleger ausgezahlt werden. Nach Angaben der Gesellschaft werden die Ausgabe und Rücknahme von Fondsanteilen endgültig eingestellt. Die Abwicklung erfolgt in Abstimmung mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie unter Kontrolle der Verwahrstelle. Seit 2022 hat der Fonds nach Unternehmensangaben bereits rund 70 Prozent seines Immobilienbestands veräußert. Das Portfolio umfasst derzeit noch zwölf Immobilien in fünf Ländern mit einem Immobilienvermögen von rund 350 Millionen Euro. Als Grund für die Auflösung nennt KanAm das anhaltend schwierige Marktumfeld für offene Immobilienfonds. Weitere Objektverkäufe hätten nach Angaben der Gesellschaft die wirtschaftliche Tragfähigkeit des verbleibenden Portfolios gefährdet.


Frankfurt am Main: bkp eröffnet neuen Standort

Das Architektur-, Innenarchitektur- und Consulting-Unternehmen bkp hat einen neuen Standort in Frankfurt eröffnet. Die Leitung übernimmt die Architektin Isabell Battenfeld, die seit Mai 2025 für das Unternehmen tätig ist. Mit der Expansion baut bkp seine Präsenz im Rhein-Main-Gebiet aus. Nach Angaben des Unternehmens soll der neue Standort die Betreuung regionaler Kunden und Projekte stärken. Isabell Battenfeld verfügt über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung in der Planung und Umsetzung von Architekturprojekten. Vor ihrem Wechsel zu bkp führte sie ein eigenes Architekturbüro in Köln und Marburg. Ihr Studium absolvierte sie an der Technischen Universität Darmstadt und der RWTH Aachen.


Düren: Bonava startet Verkauf für Wohnquartier Petersbogen

Bonava hat die Vermarktung des Wohnquartiers Petersbogen in Düren-Nord begonnen. In der ersten Verkaufsphase bietet der Projektentwickler sieben Reihenhäuser an. Insgesamt entstehen auf dem Areal 53 Reihenhäuser und Doppelhaushälften. Die Häuser verfügen über vier bis fünf Zimmer und Wohnflächen zwischen rund 105 und 125 Quadratmetern. Die Fertigstellung der ersten Häuser ist für den Sommer 2028 vorgesehen. Das Wohnquartier entsteht auf einer ehemaligen Gewerbebrache. Alle Häuser werden nach dem Effizienzhaus-55-Standard errichtet und mit Wärmepumpen sowie Photovoltaikanlagen ausgestattet. Nach Angaben des Unternehmens erreichen sie die Energieeffizienzklasse A+. Die Kaufpreise für die Häuser liegen zwischen 429.900 und 459.900 Euro.


Berlin: GESOBAU schließt Wohnprojekt am Hamburger Platz ab

Die GESOBAU AG hat ihr Wohnprojekt am Hamburger Platz in Berlin-Pankow abgeschlossen. Im Rahmen des Vorhabens wurden 348 Bestandswohnungen modernisiert sowie 185 neue Mietwohnungen durch Dachaufstockungen und Neubauten geschaffen. Von den neu entstandenen Wohnungen sind nach Angaben des landeseigenen Wohnungsunternehmens 75 Prozent gefördert. Die Einstiegsmiete beträgt 7 Euro pro Quadratmeter nettokalt. Ergänzend entstanden rund 400 Quadratmeter Gewerbefläche für die Nahversorgung. Die Bestandsgebäude erhielten unter anderem neue Heizungen, Fenster und Bäder sowie eine energetische Fassadensanierung. Durch die Aufstockung entstanden 62 zusätzliche Dachgeschosswohnungen. Zwei Neubauten ergänzen das Quartier um weitere 123 Wohnungen, davon 97 barrierefreie Einheiten. Die Außenanlagen wurden im Zuge des Projekts ebenfalls neugestaltet. Nach Angaben der GESOBAU flossen Anregungen der Mieter in die Planung ein.


Mülheim an der Ruhr: Studie erwartet 480 Millionen Euro Wertschöpfung durch modernisiertes Rhein-Ruhr Zentrum

Die Modernisierung des Rhein-Ruhr Zentrums (RRZ) in Mülheim an der Ruhr soll nach einer Studie von EY jährlich eine Bruttowertschöpfung von 480 Millionen Euro für die deutsche Wirtschaft generieren. Zudem könnten durch den Betrieb des modernisierten Einkaufszentrums mehr als 7.900 Arbeitsplätze gesichert werden. Die Untersuchung wurde im Auftrag der Eurofund Group erstellt, die das Einkaufszentrum gemeinsam mit Signal Capital neu positioniert. Für den Wirtschaftsraum Mülheim erwartet die Studie eine jährliche Bruttowertschöpfung von 346 Millionen Euro sowie mehr als 6.200 Arbeitsplätze. Das 1973 eröffnete Rhein-Ruhr Zentrum wird derzeit umfassend modernisiert. Geplant sind unter anderem Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit, der Energieeffizienz sowie der Aufenthaltsqualität. Nach Angaben des Unternehmens soll das Zentrum künftig als gemischt genutztes „Shopping Resort“ mit Einzelhandel, Gastronomie, Freizeit- und Unterhaltungsangeboten positioniert werden. Laut der Studie soll jeder im modernisierten Zentrum investierte oder ausgegebene Euro einen gesamtwirtschaftlichen Mehrwert von 3,28 Euro erzeugen.


Berlin: Planreife für Dragonerareal schafft Baurecht für erste 240 Wohnungen

Die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg hat den Bebauungsplan für das Dragonerareal beschlossen und damit die Planreife des Projekts hergestellt. Damit können erste Bauvorhaben bereits vor dem rechtskräftigen Abschluss des Bebauungsplanverfahrens genehmigt werden. Als erstes Projekt plant die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte den Bau von rund 240 Wohnungen auf dem südlichen Baufeld. Die Bauanträge sollen nun vorbereitet werden. Der Baubeginn für die ersten Gebäude ist Ende 2027 vorgesehen. Auf dem 4,7 Hektar großen Areal am Rathaus Kreuzberg sollen insgesamt rund 470 landeseigene und genossenschaftliche Mietwohnungen entstehen. Vorgesehen sind außerdem Gewerbeflächen, Grün- und Freiräume, soziale Einrichtungen sowie Kultur- und Gemeinwohlangebote. Für das westliche Baufeld ist ein Konzeptverfahren geplant. Dort sollen rund 90 weitere Wohnungen durch gemeinwohlorientierte Träger wie Genossenschaften oder Stiftungen entstehen.


Wiesbaden: Auftragseingang im Bauhauptgewerbe stagniert im April

Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im April 2026 gegenüber dem Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt unverändert geblieben. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Während die Auftragseingänge im Hochbau um 6,7 Prozent zurückgingen, legte der Tiefbau um 6,5 Prozent zu. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der reale Auftragseingang um 0,6 Prozent. Im Dreimonatsvergleich von Februar bis April 2026 erhöhte sich der Auftragseingang gegenüber den drei Vormonaten um 0,4 Prozent. Der Hochbau verzeichnete dabei ein Plus von 2,4 Prozent, der Tiefbau einen Rückgang um 1,3 Prozent. Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe lag im April 2026 um 3,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.


Mannheim: Familienheim Rhein-Neckar gründet Joint Venture mit chinesischem Partner

Die Familienheim Rhein-Neckar eG hat gemeinsam mit der in Hongkong ansässigen Marvel Thought Group Ltd. ein Joint Venture gegründet. Ziel der Partnerschaft ist es, Investitionen asiatischer Kapitalgeber in den deutschen Immobilienmarkt zu begleiten. Zu diesem Zweck wurde die Familienheim Skylark Investment Holding GmbH gegründet. Die Gesellschaft soll Investoren bei der Auswahl von Grundstücken, der Projektentwicklung sowie der späteren Verwaltung und dem Facility Management unterstützen. Die Zusammenarbeit wurde mit der Unterzeichnung eines Letter of Intent beim Münchener Taicang-Tag im April eingeleitet. Die notarielle Gründung der gemeinsamen Gesellschaft ist inzwischen abgeschlossen. Geschäftsführer der Familienheim Skylark Investment Holding GmbH sind Jürgen Becker, Geschäftsführer der UCIC GmbH, und Thomas Glatte, Vorstandsvorsitzender der Familienheim Rhein-Neckar eG.


Dortmund: Sparkasse mietet 1.900 Quadratmeter im Hansahaus

Aroundtown hat im Hansahaus an der Hansastraße in Dortmund einen langfristigen Mietvertrag mit der Sparkasse Dortmund abgeschlossen. Das Kreditinstitut mietet knapp 1.900 Quadratmeter und will dort eine neue Flagship-Filiale eröffnen. Parallel wird ein Teil der Immobilie zu 134 Serviced Apartments umgebaut. Die Fertigstellung ist nach Angaben des Unternehmens bis Ende 2026 geplant. Mit der Neuvermietung und dem Umbau setzt Aroundtown die Neuausrichtung des Gebäudes als gemischt genutzte Immobilie fort. Die Vermietung an die Sparkasse wurde von Anteon Immobilien vermittelt. Neben dem Projekt im Hansahaus entwickelt Aroundtown in Dortmund am Königswall 1–3 weitere 51 Serviced Apartments, deren Fertigstellung für diesen Sommer vorgesehen ist.


Mainz: UBM sucht Fitnessstudio für Holz-Hybrid-Hochhaus im Zollhafen

UBM Development Deutschland sondiert für das Büroprojekt Timber Peak im Mainzer Zollhafen einen Betreiber für ein Fitnessstudio. Das Freizeitangebot soll das Nutzungskonzept des Holz-Hybrid-Hochhauses ergänzen und sowohl Mietern als auch Beschäftigten und Anwohnern offenstehen. Das zwölfgeschossige Gebäude verfügt über rund 8.750 Quadratmeter Mietfläche. Nach Angaben des Unternehmens ist mit dem Medizintechnikhersteller Dexcom bereits ein erster Mieter eingezogen, der rund 2.000 Quadratmeter nutzt. Das rund 40 Meter hohe Timber Peak gilt als das höchste Holz-Hybrid-Gebäude in Rheinland-Pfalz. Die Büroflächen sind ab etwa 300 Quadratmetern teilbar. Zum Energiekonzept gehören Photovoltaik, Geothermie und adiabate Kühlung. UBM entwickelt im Mainzer Zollhafen außerdem das Wohnprojekt HAVN sowie das Quartier Molenkopf Nord. Für Letzteres wurde kürzlich der Architekturwettbewerb entschieden.


Bremen: International Campus schließt Modernisierung von THE FIZZ ab

Die International Campus Group hat die Modernisierung des Studierendenwohnhauses THE FIZZ Bremen abgeschlossen. Das 2012 eröffnete Gebäude an der Universitätsallee verfügt über 335 möblierte Apartments und ist nach Angaben des Unternehmens vollständig vermietet. Im Zuge der Arbeiten wurden sämtliche Apartments modernisiert und technisch aufgewertet. Darüber hinaus entstanden neue Gemeinschaftsbereiche, darunter eine Gemeinschaftsküche, Lern- und Aufenthaltsräume sowie eine Gaming Area. Auch die Außenanlagen wurden neu gestaltet. THE FIZZ Bremen war das erste Wohnhaus der Marke und bildet den Ursprung des heutigen Portfolios der International Campus Group. Rund 75 Prozent der Bewohner stammen aus dem Ausland, 25 Prozent aus Deutschland. Nach Angaben des Unternehmens zählt THE FIZZ Bremen zu den größten privaten Angeboten für studentisches Wohnen in unmittelbarer Nähe zur Universität Bremen. Die Mietpreise beginnen bei rund 800 Euro pro Monat einschließlich Nebenkosten und Internet.


Berlin: Vergabeempfehlung für Revitalisierung des ICC ausgesprochen

Das Land Berlin hat für die Revitalisierung des Internationalen Congress Centrum (ICC) eine Vergabeempfehlung zugunsten der „Projektpartnerschaft Quartier ICC“ ausgesprochen. Damit beginnt die rund zweijährige Projektvorbereitungsphase, in der unter anderem Baurecht, Finanzierung und Denkmalschutz geklärt werden sollen. Die Projektpartnerschaft vereint Unternehmen aus den Bereichen Projektentwicklung, Architektur, Stadtplanung, Ingenieurwesen und Bau. Zu den Beteiligten gehören unter anderem Arup Deutschland, GRAFT, HOCHTIEF Infrastructure, Max Dudler, MIB AG Immobilien und Beteiligungen sowie schneider+schumacher. Das Konzept sieht vor, das seit 2014 stillgelegte ICC zu einem öffentlich zugänglichen Quartier für Kunst, Kultur, Kreativwirtschaft und Innovation weiterzuentwickeln. Geplant sind Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen, Gastronomie, Galerien sowie eine öffentlich zugängliche Passage durch das Gebäude. Ergänzend sollen auf den Grundstücken Messedamm 9 und 11 Neubauten mit Hotel-, Wohn-, Büro- und Gewerbenutzungen entstehen. Zudem ist ein neues Parkhaus vorgesehen. Nach Abschluss der Projektvorbereitung soll bis 2028 die Vergabe der Erbbaurechte erfolgen. Erste Bauarbeiten könnten ab 2029 beginnen. Eine schrittweise Inbetriebnahme des Quartiers ist ab 2032 beziehungsweise 2033 vorgesehen.


Berlin: Büroleerstand steigt, Spitzenmieten legen weiter zu

Der deutsche Büromarkt entwickelt sich zunehmend uneinheitlich. Während der Flächenumsatz 2025 um acht Prozent auf 4,1 Millionen Quadratmeter zurückging und die Leerstandsquote auf 6,3 Prozent stieg, erhöhen sich die Spitzenmieten für hochwertige Büroflächen weiter. Das geht aus dem erstmals veröffentlichten GewerbeBarometer von bulwiengesa und ImmoScout24 hervor. In den sieben größten deutschen Büromärkten lag die Leerstandsquote 2025 bei durchschnittlich 8,4 Prozent. Gleichzeitig wurden wieder mehr Großabschlüsse registriert, insbesondere in zentralen Lagen. Nach Angaben der Studienautoren konzentriert sich die Nachfrage zunehmend auf moderne und ESG-konforme Bürogebäude. Auch die Angebotsdaten von ImmoScout24 zeigen eine veränderte Marktlage. Seit 2022 ist das Angebot an Büroflächen um rund 38 Prozent gestiegen. Gleichzeitig geht die Nachfrage je Inserat sowohl in den Top-7-Städten als auch in anderen Regionen zurück. Mit den steigenden Leerständen gewinnt die Umnutzung älterer Bürogebäude an Bedeutung. In den A-Städten stehen derzeit rund 7,1 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer. Knapp 60 Prozent der 2025 umgenutzten Flächen wurden in Miet- oder Eigentumswohnungen umgewandelt. Weitere Projekte entstehen unter anderem für Schulen, Kliniken und Boardinghouses. Nach Einschätzung der Studienautoren entwickelt sich der Büromarkt zunehmend zweigeteilt: Moderne Flächen in guten Lagen bleiben gefragt, während ältere Bestandsgebäude unter wachsendem Vermarktungsdruck stehen.


Berlin: Sanierung der Feuerwache Charlottenburg-Nord abgeschlossen

Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH hat die energetische Sanierung der Feuerwache Charlottenburg-Nord abgeschlossen. Nach rund drei Jahren Bauzeit wurde das 1965 errichtete Gebäude an die Berliner Feuerwehr übergeben. Im Rahmen der Modernisierung wurden Dach und Fassade energetisch saniert sowie die technische Gebäudeausrüstung erneuert. Dazu gehören Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, eine Photovoltaikanlage und die Anbindung an ein Blockheizkraftwerk. Nach Angaben der BIM sinkt der Energieverbrauch dadurch jährlich um rund 255.000 Kilowattstunden, der CO₂-Ausstoß um etwa 53 Tonnen. Für die neue Gebäudehülle kamen 86 vorgefertigte Holzrahmen-Elemente zum Einsatz. Durch die serielle Bauweise konnten Arbeiten an der Fassade und im Gebäude parallel durchgeführt werden. Die Feuerwache ist Teil eines rund 40.000 Quadratmeter großen Feuerwehrstandorts am Nikolaus-Groß-Weg. Das sanierte Gebäude verfügt über rund 2.750 Quadratmeter Nutzfläche. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 13,1 Millionen Euro. Aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude flossen rund 495.000 Euro. Nach Angaben der BIM konnten durch die Sanierung gegenüber einem Abriss und Neubau rund 290 Tonnen CO₂ eingespart werden.


Augsburg: Regus eröffnet neuen Coworking-Standort

Die International Workplace Group (IWG) erweitert ihr Netzwerk in Deutschland um einen weiteren Regus-Standort in Augsburg. Das neue Center im Bürogebäude „The Arc“ an der Bürgermeister-Wegele-Straße 6 soll im Juli eröffnen. Der Standort umfasst auf mehr als 1.300 Quadratmetern insgesamt 29 Büros, einen Besprechungsraum sowie Coworking- und Kreativflächen. Das Angebot richtet sich an Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen. Die neue Regus-Fläche entsteht im Rahmen einer Partnerschaft mit der CHRISCA B6 Augsburg GmbH & Co. KG, der Eigentümerin des Gebäudes. Das Unternehmen investiert in das Flexible-Office-Konzept von IWG. Nach Angaben von IWG wurden im ersten Quartal 2026 weltweit Verträge für 382 neue Standorte abgeschlossen. In Deutschland hat das Unternehmen seit Jahresbeginn mehr als 80 neue Standorte unter Vertrag genommen.


Frankfurt am Main: Kreditgeber bewerten Büroimmobilien wieder deutlich positiver

Büroimmobilien gewinnen bei Kreditgebern in Europa wieder an Attraktivität. Das geht aus der aktuellen European Lender Intentions Survey von CBRE hervor. In der Rangliste der bevorzugten Assetklassen rückten Büroimmobilien gegenüber dem Vorjahr vom sechsten auf den dritten Platz vor. Vor ihnen liegen nur Wohn- sowie Industrie- und Logistikimmobilien. Nach Angaben von CBRE planen 72 Prozent der befragten Kreditgeber, ihre Immobilienfinanzierungen im laufenden Jahr auszuweiten. Zugleich steigt die Bereitschaft, Projektentwicklungen zu finanzieren. Während 2025 noch 60 Prozent entsprechende Finanzierungen anboten, sind es in diesem Jahr 69 Prozent. Unter Nichtbanken liegt der Anteil bei 81 Prozent. Auch Rechenzentren gewinnen weiter an Bedeutung. Zwar zählen sie weiterhin nicht zu den bevorzugten Assetklassen, die Stimmung gegenüber dem Segment hat sich jedoch verbessert. Zudem werden höhere Loan-to-Value-Quoten als im Vorjahr vergeben. Alternative Nutzungsarten wie Co-Living, bezahlbarer Wohnraum, Seniorenwohnen, Gesundheitsimmobilien und Self-Storage rücken ebenfalls stärker in den Fokus. 86 Prozent der befragten Kreditgeber wollen mindestens eines dieser Segmente finanzieren. Für die Studie wurden zwischen März und April 2026 insgesamt 134 in Europa tätige Kreditgeber zu ihren Erwartungen an den Immobilienfinanzierungsmarkt befragt.


Hamburg: FOUR PARX entwickelt Hafenstandort mit 77.000 Quadratmetern Mietfläche

Der Projektentwickler FOUR PARX entwickelt auf einem rund 117.000 Quadratmeter großen Brownfield im Hamburger Hafen einen Logistik-, Industrie- und Gewerbestandort. Investoren sind die HIH Invest Real Estate und Urban Partners, die das Projekt über ein Joint Venture realisieren. Geplant sind insgesamt rund 77.000 Quadratmeter Mietfläche, darunter etwa 64.000 Quadratmeter Hallenfläche. Nach Angaben des Unternehmens sind davon bereits mehr als 50 Prozent langfristig vermietet. Die verbleibenden Flächen können ab einer Größe von rund 6.500 Quadratmetern angemietet werden. Das Areal im Hamburger Stadtteil Harburg verfügt über eine Anbindung an Straße, Schiene und Wasser. Neben einem eigenen Gleisanschluss sind ein Wasserzugang sowie Umschlagmöglichkeiten für See- und Binnenschiffe vorhanden. Das Projekt entsteht auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Olenex Edible Oils GmbH. Vorgesehen sind unter anderem Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Smart-Metering-Systeme sowie Ladeinfrastruktur. Angestrebt wird eine DGNB-Gold-Zertifizierung. Die Vermarktung der Hallenflächen übernimmt Realogis. Begleitet wurde die Transaktion durch Cushman & Wakefield.


Berlin: BAUWERT stellt Quartiersnamen für Projekt am Neuen Ufer vor

Die BAUWERT AG hat für ihr geplantes Stadtquartier am Neuen Ufer in Berlin-Moabit den Namen „Moaville“ vorgestellt. Das bislang unter dem Projektnamen „Neues Ufer“ geführte Areal soll in den kommenden Jahren zu einem gemischt genutzten Quartier mit Wohn- und Gewerbeflächen entwickelt werden. Geplant ist eine Bruttogrundfläche von rund 80.000 Quadratmetern. Vorgesehen sind etwa 500 Wohnungen, von denen 30 Prozent mietpreisgebunden entstehen sollen. Hinzu kommen rund 35.000 Quadratmeter Gewerbeflächen für Büros, Handwerk und weitere gewerbliche Nutzungen. Nach Angaben des Unternehmens könnten dadurch bis zu 1.500 Arbeitsplätze entstehen. Bestandteil der Planung sind zudem eine Kindertagesstätte, Gastronomie, Nahversorgung sowie öffentliche Grün- und Freiflächen. Das Quartier soll als autoarmes Stadtviertel entwickelt werden. Zwei Wohnhochhäuser und mehrere weitere Neubauten sind vorgesehen. Zugleich soll ein Teil des historischen Gebäudebestands erhalten und in die Entwicklung integriert werden. Grundlage der Planung ist ein städtebaulicher Wettbewerb, den das Berliner Büro Grüntuch Ernst Architekten gewonnen hat. Der Bebauungsplan befindet sich derzeit im Aufstellungsverfahren. BAUWERT strebt dessen Inkrafttreten für 2027 an. Das Areal liegt zwischen Huttenstraße, Wiebestraße, Klarenbachstraße und dem Charlottenburger Verbindungskanal. Nach Angaben des Unternehmens soll das bislang nicht öffentlich zugängliche Gelände langfristig zu einem offenen Stadtquartier entwickelt werden.


Rülzheim: GreenPlaces plant 26 Gewerbeeinheiten in der Südpfalz

Die GreenPlaces Deutschland Asset Management hat im Gewerbegebiet Nord in Rülzheim ein 5.600 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Auf dem Areal sollen 26 modulare Gewerbeeinheiten für Handwerksbetriebe, Dienstleister, Start-ups und kleinere Produktionsunternehmen entstehen. Verkäuferin des Grundstücks ist die Ortsgemeinde Rülzheim. Nach Angaben des Unternehmens beläuft sich das Investitionsvolumen auf rund 7,5 Millionen Euro. Der Baustart ist für Ende 2026 vorgesehen. Die Bauzeit soll etwa ein Jahr betragen. Die geplanten Einheiten verfügen im Durchschnitt über 152 Quadratmeter Fläche und verteilen sich auf zwei Geschosse. Vorgesehen sind flexible Nutzungsmöglichkeiten als Werkstatt-, Lager- oder Produktionsflächen. Mehrere Einheiten können bei Bedarf zusammengeschaltet werden. Geplant ist eine Holzbauweise mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern, Gründächern sowie einer Versorgung über Wärmepumpen. Für jede Einheit sind zwei Stellplätze vorgesehen. Mit dem Projekt erweitert GreenPlaces sein Portfolio in Deutschland. Nach Unternehmensangaben wurden bereits Gewerbehöfe in Haßloch und Mannheim entwickelt. Bis 2030 plant das Unternehmen den Ausbau seines Bestands auf rund 80 Standorte.


Berlin: Instone plant 640 Wohnungen auf ehemaligem Klinikgelände in Charlottenburg

Der Wohnentwickler Instone Real Estate hat ein mehr als 25.000 Quadratmeter großes Grundstück der ehemaligen Schlosspark-Klinik in Berlin-Charlottenburg erworben. Auf dem Areal am Heubnerweg sollen rund 640 Wohnungen mit einer Wohnfläche von insgesamt etwa 42.500 Quadratmetern entstehen. Geplant sind rund 370 Eigentumswohnungen sowie etwa 240 Mietwohnungen, darunter rund 50 geförderte Einheiten. Das Projekt wird gemeinsam mit der Konzerntochter Nyoo Real Estate umgesetzt, die den Mietwohnungsanteil entwickelt. Neben den Neubauten sollen zwei Bestandsgebäude denkmalgerecht saniert und zu Wohnraum umgebaut werden. Die Neubauten sind im Standard Effizienzhaus 40 QNG vorgesehen. Der Klinikbetrieb auf dem Gelände wurde Anfang 2026 eingestellt. Zwei Gebäude bleiben noch bis Mai 2028 an die Alexianer St. Gertrauden GmbH vermietet. Anschließend soll das Areal vollständig für die Quartiersentwicklung zur Verfügung stehen. Der Baustart ist ab 2028 vorgesehen. Die Fertigstellung des Wohnquartiers wird für 2033 angestrebt. Nach Angaben des Unternehmens soll das Quartier neben Wohnraum auch Freiflächen, eine öffentliche Wegeverbindung und einen direkten Zugang zum Schlosspark Charlottenburg erhalten.


Berlin: Primus startet Wohnquartier mit 359 Mietwohnungen in Kreuzberg

Die Primus Immobilien AG hat mit der Umsetzung des Wohnquartiers „arrive kreuzberg“ in der Blücherstraße begonnen. Nach Erteilung der Baugenehmigung laufen bereits die Sanierungsarbeiten am Bestandsgebäude. Geplant sind insgesamt 359 Mietwohnungen sowie drei Gewerbeeinheiten. Das Projekt entsteht im Rahmen eines Joint Ventures mit Greystar und ist das dritte gemeinsame Vorhaben der beiden Unternehmen. Die Fertigstellung des Quartiers ist für das zweite Quartal 2028 vorgesehen. Vorgesehen ist ein Wohnungsmix aus Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen. Ergänzt wird das Quartier durch Gemeinschaftsflächen wie eine Dachterrasse, einen Innenhof mit Sport- und Freizeitangeboten, einen Co-Working-Bereich sowie mehr als 385 Fahrradstellplätze. Nach Angaben des Entwicklers sollen für den Neubau der Effizienzhausstandard 40 QNG+ und für das Bestandsgebäude der Standard 70 NH erreicht werden. Zudem wird eine DGNB-Gold-Zertifizierung angestrebt. Neben dem Projekt in Kreuzberg entwickelt Primus weitere Wohnquartiere der Marke „arrive“ in Berlin. Die Vorhaben in Pankow und Westend befinden sich im Bau, weitere Projekte in Hellersdorf und Prenzlauer Berg in Planung.


Fürth: Aroundtown schließt 25-Jahres-Mietvertrag auf ehemaligem Schön-Klinik-Areal

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown hat für ihre Liegenschaft an der Europaallee 1 einen Mietvertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren geschlossen. Neuer Mieter ist die Arche gGmbH. Das Unternehmen übernimmt rund 3.420 Quadratmeter im ersten und zweiten Obergeschoss eines Neubaus auf dem ehemaligen Schön-Klinik-Areal. Die Arche gGmbH gehört zum Sozialnetzwerk Arche e.V. und ist im Pflege- und Gesundheitsbereich tätig. Die vermieteten Flächen befinden sich auf einem Areal, das nach der Aufgabe des Klinikbetriebs schrittweise einer neuen Nutzung zugeführt wird. Nach Angaben von Aroundtown ist die Immobilie auf Nutzungen aus dem Pflege- und Gesundheitsbereich ausgerichtet. Weitere Flächen auf dem Gelände stehen für entsprechende Nutzer zur Verfügung.


Berlin: Wohnungswirtschaft sieht Warnsignal bei Vergesellschaftungsdebatte

Der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen bewertet die jüngsten Äußerungen führender Berliner Finanzierungsinstitute zur Vergesellschaftungsdebatte als deutliches Warnsignal für den Wohnungsmarkt. Anlass ist eine gemeinsame Positionierung von Berliner Sparkasse, Berliner Volksbank, DKB und IBB. Nach Einschätzung des Verbandes könnte eine Vergesellschaftung erhebliche Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft im Wohnungssektor haben. BBU-Vorständin Maren Kern verweist darauf, dass private Investitionen für den Wohnungsbau in Berlin unverzichtbar seien. Die Debatte um eine Vergesellschaftung schaffe Unsicherheit und könne die Finanzierung neuer Wohnungsbauprojekte erschweren. Der Verband sieht in der aktuellen Diskussion das Risiko negativer Folgen für den Berliner Landeshaushalt sowie für den Wirtschaftsstandort Berlin. Zugleich wird darauf hingewiesen, dass eine Vergesellschaftung nach Auffassung des BBU keinen zusätzlichen Wohnraum schaffen würde.


München: Oakberry eröffnet ersten Standort im Central Quartier

Das Holz-Hybrid-Bürogebäude „The Stack“ im Münchner Central Quartier hat seinen ersten Gastronomiemieter gewonnen. Die brasilianische Lifestyle- und Food-Marke Oakberry mietet rund 150 Quadratmeter im Erdgeschoss und plant die Eröffnung ihres ersten Münchner Standorts für Herbst 2026. Oakberry ist auf Açaí-Bowls und Smoothies spezialisiert und betreibt nach eigenen Angaben mehr als 900 Standorte in 45 Ländern. Mit dem Einzug erhält das Gebäude an der Goethestraße seinen ersten gastronomischen Baustein. Das Angebot richtet sich an Büromieter, Hotelgäste, Pendler und Besucher des Quartiers. „The Stack“ umfasst rund 17.000 Quadratmeter Mietfläche und gehört zum Central Quartier rund um den Münchner Hauptbahnhof. Zu den Mietern zählen bereits der Pharmakonzern Novartis sowie die Wirtschaftskanzleien Quinn Emanuel und Pinsent Masons. Das Gebäude wird von ACCUMULATA als Development-Manager entwickelt und positioniert. Mit der Ansiedlung von Oakberry soll die Erdgeschosszone stärker belebt und das Quartier über die klassischen Bürozeiten hinaus aktiviert werden. Das Bürogebäude strebt unter anderem Zertifizierungen nach DGNB-Platin und LEED-Platin an.


Berlin/Düsseldorf: FU.Life und GDI planen mehr als 3.000 Studentenwohnungen

Die FU.Life Group und GDI German Development Investors haben eine strategische Partnerschaft für den Ausbau von studentischem Wohnraum in Deutschland vereinbart. Geplant sind in den kommenden Jahren mehr als 3.000 Studentenwohnungen in 15 bis 20 Projekten bundesweit. Hintergrund ist der anhaltende Mangel an Studentenwohnungen. Nach Branchenschätzungen fehlen in Deutschland derzeit mehr als 200.000 Wohnheimplätze. Vor diesem Hintergrund wollen beide Unternehmen ein deutschlandweites Portfolio für studentisches Wohnen aufbauen. Bereits gesichert sind nach Unternehmensangaben 541 Wohneinheiten. Dazu zählen 158 Einheiten in Düsseldorf, 131 in Köln sowie weitere Projekte in Stuttgart und Münster. Weitere Entwicklungen, unter anderem in Essen, befinden sich in Vorbereitung. Die Arbeitsteilung sieht vor, dass GDI die Grundstücke ankauft und die Projektentwicklung übernimmt. FU.Life wird die Immobilien langfristig anmieten und unter der Marke „House of Co.“ betreiben. Die meisten Vorhaben sollen in modularer Bauweise und nach dem Effizienzhaus-40-Standard realisiert werden. Mit der Vereinbarung reagieren beide Unternehmen auf die hohe Nachfrage nach studentischem Wohnraum in deutschen Hochschulstädten und wollen ihre Aktivitäten in diesem Marktsegment deutlich ausbauen.


Köln: International Workplace Group eröffnet neues HQ Center in Fühlingen

Die International Workplace Group (IWG) erweitert ihr Netzwerk flexibler Arbeitsflächen in Deutschland und eröffnet im Juli einen neuen Standort in Köln-Fühlingen. In der Robert-Bosch-Straße entstehen auf rund 1.300 Quadratmetern moderne Büro-, Coworking- und Konferenzflächen unter der Marke HQ. Der neue Standort umfasst 40 Büros, drei Besprechungsräume sowie gemeinschaftliche Arbeits- und Kreativbereiche. Nutzer können die Flächen flexibel an ihre Anforderungen anpassen. Das Angebot richtet sich sowohl an Start-ups als auch an etablierte Unternehmen verschiedener Branchen. Realisiert wird das Projekt in Partnerschaft mit der ESPG Betriebs GmbH als Eigentümerin der Immobilie. Hintergrund der Expansion ist die anhaltend hohe Nachfrage nach flexiblen und hybriden Arbeitsplatzkonzepten. Nach Angaben von IWG wurden allein 2026 bereits mehr als 80 neue Standorte in Deutschland unter Vertrag genommen. Mit dem neuen Center baut IWG ihre Präsenz in Nordrhein-Westfalen weiter aus. Das Unternehmen betreibt weltweit flexible Arbeitsflächen unter Marken wie HQ, Regus und Spaces und zählt zahlreiche internationale Konzerne zu seinen Kunden.


Lützen: Wohnbau und Stadt fordern bessere Nahverkehrsanbindung

Die Wohnbau Lützen und die Stadt Lützen setzen sich gemeinsam für eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region ein. Anlass sind die Ergebnisse einer Mieterbefragung, in der zahlreiche Bewohner Defizite bei der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr benannten. Nach einem gemeinsamen Austausch haben die Stadt und das kommunale Wohnungsunternehmen ein Schreiben an den Burgenlandkreis sowie die zuständigen Nahverkehrsträger gerichtet. Darin weisen sie auf aus ihrer Sicht bestehende Schwächen des Angebots hin. Kritisiert werden insbesondere unzureichende Taktungen, fehlende Anschlüsse sowie Defizite bei Pendler- und Versorgungsverkehren. Gefordert werden unter anderem bessere und verlässlichere Verbindungen nach Leipzig einschließlich des Flughafens Leipzig/Halle. Zudem sollen flexible Angebote wie Rufbus- oder On-Demand-Systeme geprüft und die Ortsteile stärker miteinander vernetzt werden. Stadt und Wohnbau verweisen dabei auf die Lage Lützens zwischen Leipzig, Weißenfels, Merseburg und Markranstädt und sehen eine leistungsfähige ÖPNV-Anbindung als wichtigen Faktor für die Wohn- und Standortattraktivität der Stadt.


München: NEO Professional Solutions mietet 800 Quadratmeter im HEADS Office

Die Rock Capital Group hat mit der NEO Professional Solutions GmbH einen weiteren Mieter für das Büroprojekt HEADS in München-Aschheim gewonnen. Das auf Personalvermittlung in den Bereichen Bau, Engineering, IT und Life Science spezialisierte Unternehmen hat einen Mietvertrag über rund 800 Quadratmeter Bürofläche abgeschlossen. NEO Professional Solutions verlegt seinen Standort mit rund 30 Mitarbeitenden in das mehrfach ausgezeichnete Büroensemble. Das Unternehmen begründet den Umzug unter anderem mit den Wachstumsplänen sowie den Anforderungen an ein modernes Arbeitsumfeld. Das HEADS umfasst mehr als 40.000 Quadratmeter Bürofläche und setzt auf ein nutzerorientiertes Konzept mit Konferenzbereichen, Gastronomie, begrünten Innenräumen, Kita- und Fitnessangeboten. Die Flächen können flexibel an unterschiedliche Arbeitsformen angepasst werden. Mit der Vermietung stärkt die Rock Capital Group die Auslastung des Bürostandorts in München-Aschheim. Zu den Mietern des Gebäudes zählen nationale und internationale Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Das Projekt wurde in den vergangenen Jahren unter anderem mit dem iF Design Award, dem German Design Award und dem Best Workspaces Award ausgezeichnet.


München: Neue Investmentplattform für Value-Add- und Restrukturierungstransaktionen gestartet

Mit Aequitas Real Estate ist in München eine neue Immobilien-Investmentplattform an den Start gegangen. Das Unternehmen konzentriert sich auf Value-Add-Objekte und Restrukturierungssituationen im deutschen Wohn- und Büromarkt. In den kommenden drei bis fünf Jahren sollen Transaktionen mit einem Volumen von rund einer Milliarde Euro begleitet werden. Im Fokus stehen Portfoliotransaktionen, Club Deals für Projektentwicklungsgrundstücke sowie Unternehmensübernahmen und Restrukturierungen. Die Plattform richtet sich insbesondere an internationale Investoren und will Zugang zu komplexen Transaktionen im deutschen Immobilienmarkt ermöglichen. Unterstützt wird Aequitas Real Estate von mehreren strategischen Kooperationspartnern. Michael Zahn soll das Unternehmen bei Deal Sourcing und der Ansprache von Investoren begleiten. Francesco Fedele, Vorstandsvorsitzender der BF.direkt AG, unterstützt bei Finanzierungsfragen, während Dr. Kristian J. Heiser von der Kanzlei Raschke von Knobelsdorff Heiser seine Expertise bei der Strukturierung von Transaktionen einbringt. Nach Angaben des Unternehmens soll der Schwerpunkt auf Situationen liegen, in denen aktives Asset Management, Restrukturierungskompetenz und Kapitalzugang entscheidend für die Wertschöpfung sind. Quelle: Aequitas Real Estate.


Berlin: Bonava startet Wohnungsverkauf im Quartier „Waldpanorama“ in Buch

Der Projektentwickler Bonava hat den Vertrieb des ersten Bauabschnitts im Quartier „Waldpanorama“ im Berliner Ortsteil Buch gestartet. Wie das Unternehmen mitteilt, entstehen auf dem Areal einer ehemaligen Klinik insgesamt rund 450 Wohneinheiten. Geplant sind Eigentumswohnungen, möblierte Apartments sowie Angebote für Seniorenwohnen. Zum Verkaufsstart werden zunächst 18 Eigentumswohnungen angeboten. Insgesamt umfasst dieser Abschnitt 182 Eigentumswohnungen mit Wohnflächen zwischen 47 und 112 Quadratmetern. Alle Einheiten verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Die ersten Wohnungen sollen ab März 2028 schlüsselfertig übergeben werden. Das Quartier entsteht im Norden des Ludwig-Hoffmann-Quartiers und grenzt unmittelbar an ein Waldgebiet. Neben zwei Tiefgaragen setzt Bonava auf ein nahezu autofreies Quartier. Die Wärmeversorgung erfolgt über ein kaltes Nahwärmenetz mit Geothermiesonden und kommt ohne fossile Brennstoffe aus. Bis 2030 soll die gesamte Quartiersentwicklung abgeschlossen sein. Im Umfeld befinden sich mehrere Kindertagesstätten, Schulen, Sport- und Freizeitangebote sowie Nahversorgungseinrichtungen. Bei vorbereitenden Arbeiten wurden zudem Spuren einer bronzezeitlichen Siedlung entdeckt. Die Funde wurden in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt dokumentiert, bevor die Bauarbeiten fortgesetzt wurden.


Ingolstadt: BImA plant neues Wohnquartier mit rund 100 Wohnungen am Hochweg

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat einen wichtigen Schritt für die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers am Hochweg in Ingolstadt abgeschlossen. Im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs setzte sich das Münchner Büro Lehmann, Tabillion & Castorph mit seinem Entwurf durch. Geplant sind rund 100 neue Wohnungen, die im Rahmen der Wohnraumoffensive des Bundes zu bezahlbaren Konditionen entstehen sollen. Der Siegerentwurf sieht sechs überwiegend viergeschossige Wohngebäude vor, die um private Wohnhöfe und einen gemeinschaftlichen Quartiershof angeordnet werden. Die Stellplätze werden außerhalb der Höfe untergebracht, sodass ein weitgehend autofreies Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität entsteht. Fuß- und Radwege sowie barrierefreie Zugänge sollen das neue Wohngebiet eng mit dem bestehenden Quartier vernetzen. Besonderes Augenmerk legte die Jury auf die städtebauliche Einbindung, die Wohnqualität und die Vernetzung mit der Nachbarschaft. Gelobt wurden unter anderem die klare Gebäudestruktur, die grünen Freiräume sowie die maßstäbliche Integration in das Umfeld. Für die Umsetzung setzt die BImA auf modulares und serielles Bauen, um die Realisierung zu beschleunigen. Nach der Entscheidung im Wettbewerb wird nun das Baurecht vorbereitet. Anschließend folgen die detaillierte Planung und das Genehmigungsverfahren. Quelle: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).


Berlin: GdW begrüßt Verlängerung der EH55-Förderung

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat die Verlängerung der EH55-Plus-Förderung durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen begrüßt. Nach Angaben des Ministeriums können Anträge weiterhin gestellt werden, bis die verfügbaren Mittel ausgeschöpft sind, spätestens jedoch bis Ende des Jahres. Bis Mitte Juni wurden bereits rund 33.700 Wohnungen mit einem Fördervolumen von etwa 3,2 Milliarden Euro unterstützt. Rund 343 Millionen Euro stehen noch zur Verfügung. Der GdW bewertet die Entscheidung als wichtiges Signal für die Realisierung von genehmigten, bislang jedoch nicht umgesetzten Wohnungsbauprojekten. Gleichzeitig fordert der Verband langfristig verlässliche Förderbedingungen, da Wohnungsunternehmen und Genossenschaften auf planbare Rahmenbedingungen angewiesen seien. Positiv bewertet der GdW zudem den vom Bundesbauministerium vorgestellten Aktionsplan zur Senkung der Baukosten. Dieser greife zentrale Themen wie den Gebäudetyp E, den Abbau kostentreibender Normen, serielles und modulares Bauen, steuerliche Anreize sowie eine Vereinfachung der Förderlandschaft auf. Nach Ansicht des Verbandes kommt es nun darauf an, die angekündigten Maßnahmen zügig umzusetzen, um Baukosten zu senken, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und Investitionen in den Wohnungsbau wieder wirtschaftlicher zu machen.


Berlin: Max-Dudler-Entwurf gewinnt Werkstattverfahren für Quartier „Fountain“

Für das Quartiersprojekt „Fountain“ am Bahnhof Gesundbrunnen in Berlin-Mitte steht die städtebauliche Grundlage fest. Wie der Projektentwickler Hines mitteilt, hat sich die Jury im zweistufigen Werkstattverfahren einstimmig für den Entwurf des Berliner Architekturbüros Max Dudler entschieden. Das Konzept bildet nun die Basis für das anschließende Bebauungsplanverfahren. Das rund 2,9 Hektar große Areal südlich der Bahntrasse soll zu einem gemischt genutzten Stadtquartier entwickelt werden. Vorgesehen sind Wohnungen, darunter geförderter Wohnraum, Büro- und Hotelnutzungen, Einzelhandel, Gastronomie sowie soziale Infrastruktur. Nach aktuellen Planungen könnten künftig rund 900 Menschen auf dem Gelände wohnen und etwa 1.200 Beschäftigte dort arbeiten. Besonderes Gewicht legte die Jury auf die Freiraumgestaltung. Geplant ist eine mehr als 5.000 Quadratmeter große öffentliche Grünanlage, in die die denkmalgeschützte Swinemünder Brücke integriert wird. Darüber hinaus überzeugte der Entwurf durch eine einheitliche städtebauliche Struktur, die unterschiedliche Nutzungen miteinander verbindet und zugleich Spielraum für die weitere Ausarbeitung bietet. Das Werkstattverfahren wurde von Hines in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie dem Bezirksamt Berlin-Mitte durchgeführt.


Sassenburg: Schnellecke Real Estate verkauft Logistikimmobilie an Periskop-Fonds

Die Schnellecke Real Estate GmbH hat eine Logistik- und Produktionsimmobilie in Sassenburg bei Wolfsburg an den Periskop Logistik Fonds veräußert. Das teilte das Unternehmen mit. Die Immobilie in den Rohwiesen verfügt über rund 49.000 Quadratmeter Mietfläche auf einem etwa 93.000 Quadratmeter großen Grundstück. Das Objekt wurde in den vergangenen zwei Jahren entwickelt und realisiert und ist mit dem Nachhaltigkeitszertifikat DGNB Gold ausgezeichnet. Langfristiger Nutzer der Liegenschaft ist ein Automobilhersteller, der den Standort als Montage- und Logistikzentrum nutzt. Mit dem Verkauf setzt Schnellecke Real Estate seine Strategie fort, Logistikimmobilien zu entwickeln und nach Fertigstellung an institutionelle Investoren zu veräußern. Für den Periskop Logistik Fonds bedeutet die Akquisition eine weitere Diversifizierung des Portfolios. Nach Angaben der Beteiligten überzeugte das Objekt insbesondere durch seine moderne Ausstattung, die ESG-orientierte Ausrichtung sowie die langfristige Nutzungsperspektive. JLL begleitete die Transaktion auf Verkäuferseite. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Montabaur: Spatenstich für Wohnquartier auf ehemaligem Kirchengelände

Peter Gross Bau hat mit dem Wohnprojekt „Wohnen im Kirchgarten“ in Montabaur begonnen. Auf dem rund 8.000 Quadratmeter großen Gelände der ehemaligen Lutherkirche entstehen bis 2027 insgesamt 88 geförderte Wohnungen. Geplant sind acht Mehrfamilienhäuser mit jeweils elf Wohneinheiten. Die Wohnungen werden mit Unterstützung der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz gefördert. Das Projekt war ursprünglich für einen einzelnen Investor vorgesehen, wurde jedoch 2025 auf mehrere Investoren ausgerichtet und anschließend neu strukturiert. Das neue Wohnquartier entsteht auf dem Areal der ehemaligen evangelischen Lutherkirche, die aufgrund eines hohen Sanierungsbedarfs aufgegeben wurde. Nach den nun gestarteten Erd- und Gründungsarbeiten soll in den kommenden Monaten der Hochbau folgen. Mit dem Vorhaben wird in Montabaur zusätzlicher Wohnraum geschaffen. Die Fertigstellung der acht Gebäude ist für das Jahr 2027 vorgesehen.


Tegernsee: A-ROSA übernimmt Betrieb des Caro & Selig

Das Hotel Caro & Selig am Tegernsee erhält einen neuen Betreiber. Zum 1. September 2026 übernimmt die DSR Hotel Holding mit ihrer Marke A-ROSA den Betrieb des Hauses. Eigentümerin der Immobilie bleibt die österreichische SORAVIA. Das 2023 eröffnete Hotel verfügt über 123 Zimmer und Suiten sowie Spa- und Gastronomieangebote. Mit der Übernahme durch A-ROSA soll die Positionierung im Premium-Feriensegment weiter ausgebaut werden. Das bestehende Hotelteam wird vollständig übernommen. Für SORAVIA markiert der Betreiberwechsel den nächsten Entwicklungsschritt des Hotels. Das Unternehmen sieht die erfolgreiche Marktetablierung des Hauses als Bestätigung seiner Strategie im Bereich hochwertiger Hospitality- und Resortimmobilien im deutschsprachigen Raum.


Berlin: BauWerke-Exzellenzpreis 2026 für Arbeit zur urbanen Transformation vergeben

Die Fördergemeinschaft Bauwesen e. V. hat den BauWerke-Exzellenzpreis 2026 verliehen. Die Auszeichnung ging an Sinan-Can Bozkurt und Hafsa Yildiz für ihre Arbeit zur urbanen Transformation und zu infrastrukturellen Stadträumen. Der Preis wurde im Rahmen einer Veranstaltung in Berlin vergeben und würdigt herausragende studentische Arbeiten aus den Bereichen Architektur und Stadtentwicklung. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Kai Kummert hob insbesondere den Beitrag der prämierten Arbeit zur Weiterentwicklung und Aktivierung bestehender Stadträume hervor. Der BauWerke-Exzellenzpreis wird regelmäßig von der Fördergemeinschaft Bauwesen ausgelobt und richtet sich an Studierende der Berliner Hochschule für Technik. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 70-jährigen Bestehens der Fördergemeinschaft Bauwesen statt. Der Verein engagiert sich seit 1956 für den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Nachwuchs in der Bau- und Immobilienwirtschaft.


Wiesbaden: Zahl der Baugenehmigungen steigt im April um 9,2 Prozent

In Deutschland wurden im April 2026 insgesamt 20.200 Wohnungen genehmigt. Das waren 9,2 Prozent beziehungsweise 1.700 Wohnungen mehr als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, entfielen 16.900 Genehmigungen auf Neubauwohnungen, was einem Anstieg von 10,3 Prozent gegenüber April 2025 entspricht. Auch im bisherigen Jahresverlauf zeigt sich eine positive Entwicklung. Von Januar bis April 2026 wurden 73.900 Wohnungen in Wohngebäuden genehmigt. Das entspricht einem Plus von 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich fiel der Anstieg bei Zweifamilienhäusern aus. Hier legte die Zahl der genehmigten Wohnungen um 22,9 Prozent auf 4.500 zu. Bei Mehrfamilienhäusern wurden 38.600 Wohnungen genehmigt, ein Plus von 14,7 Prozent. Die Zahl der Genehmigungen für Einfamilienhäuser stieg um 11,7 Prozent auf 15.300 Wohnungen. Die Zahl der Wohnungen, die durch Um- oder Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, erhöhte sich im April um 4,0 Prozent auf 3.200 Einheiten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes deutet die Entwicklung auf eine weitere Stabilisierung der Genehmigungszahlen hin, nachdem der Wohnungsbau in den vergangenen Jahren deutliche Rückgänge verzeichnet hatte.


Duisburg: Nyoo startet Bau von 85 Wohnungen in 6-Seen-Wedau

Nyoo Real Estate, eine Tochter der Instone Group, hat mit dem Bau des Wohnprojekts „nyoo lime“ im Duisburger Stadtentwicklungsgebiet 6-Seen-Wedau begonnen. Auf dem Baufeld entstehen 85 Wohneinheiten, darunter 69 Eigentumswohnungen in vier Mehrfamilienhäusern sowie 16 Townhouses. Die Fertigstellung ist für Sommer 2028 geplant. Das Projekt wird im Effizienzhaus-40-Standard umgesetzt und setzt auf eine Kombination aus Holz- und Holzhybridbauweise. Die Energieversorgung erfolgt über Fernwärme. Zum Konzept gehören außerdem ein autofreier Innenhof, gemeinschaftliche Freiflächen, Kinderspielflächen sowie Sharing-Angebote für Fahrräder. Alle Wohnungen verfügen über Balkon, Terrasse oder Garten und werden barrierefrei erschlossen. Ergänzt wird das Quartier durch eine Tiefgarage mit 92 Stellplätzen sowie rund 100 Fahrradstellplätze. Das Projekt ist Teil der Entwicklung des neuen Stadtteils 6-Seen-Wedau auf einem ehemaligen Bahnareal im Duisburger Süden. Das Quartier zählt zu den größten Konversionsprojekten in Nordrhein-Westfalen. Nach Angaben des Entwicklers ist bereits rund ein Drittel der Wohneinheiten reserviert. Parallel schreitet auch das benachbarte Wohnprojekt „nyoo berry“ voran, dessen Rohbau kurz vor dem Abschluss steht.


Frankfurt am Main: Fraport mietet 6.000 Quadratmeter im THE SQUAIRE

Die Fraport AG hat im Büro- und Hotelkomplex THE SQUAIRE am Flughafen Frankfurt am Main rund 6.000 Quadratmeter Bürofläche angemietet. Die Flächen auf den Ebenen acht und neun sollen künftig vom Bereich Zentrales Infrastrukturmanagement genutzt werden. Dieser verantwortet unter anderem Großprojekte, die technische Gebäudeausrüstung sowie den baulichen Unterhalt des Flughafens. Mit der Anmietung erweitert die Fraport ihre Präsenz am Standort. THE SQUAIRE verfügt über rund 140.000 Quadratmeter Mietfläche. Etwa 65 Prozent entfallen auf Büros, 30 Prozent auf Hotels und fünf Prozent auf Einzelhandel sowie Gastronomie. Das Gebäude ist direkt mit Terminal 1 des Flughafens Frankfurt am Main verbunden und liegt über dem Fernbahnhof Frankfurt Flughafen. Zu den Mietern zählen unter anderem Atos, Michelin, Porsche Consulting und Regus sowie zwei Hilton-Hotels. Asset Manager der Immobilie ist Sonar Real Estate.


Köln: Richtfest für 69 Wohnungen in Weidenpesch

Die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG und Bauwens haben das Richtfest für das Wohnprojekt „Simonskaul 40–44a“ im Kölner Stadtteil Weidenpesch gefeiert. Auf dem rund 5.169 Quadratmeter großen Grundstück entstehen sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 69 Wohnungen, davon 26 öffentlich gefördert. Die Bauarbeiten laufen seit April 2025. Mit dem Richtfest ist der Rohbau weitgehend abgeschlossen. Die Fertigstellung des Projekts ist für Sommer 2027 vorgesehen. Das Vorhaben soll zusätzlichen energieeffizienten Wohnraum in Köln schaffen und richtet sich sowohl an Genossenschaftsmitglieder als auch an Haushalte im geförderten Wohnungsbau. Bauwens realisiert das Projekt als Generalunternehmen. Die Kölner Wohnungsgenossenschaft verwaltet derzeit rund 3.049 Wohnungen sowie 48 Gewerbeeinheiten in Köln und dem Umland. Mit dem Neubauprojekt erweitert sie ihren Bestand um weitere Wohnungen in einem nachgefragten Kölner Wohnstandort.


Donaueschingen: BImA startet zweiten Bauabschnitt der Hans-Thoma-Höfe

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat mit einem Spatenstich den Startschuss für den zweiten Bauabschnitt der Hans-Thoma-Höfe in Donaueschingen gegeben. Bis Mitte 2028 entstehen dort fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 85 Wohnungen sowie eine Tiefgarage. Bereits im ersten Bauabschnitt wurden 88 Wohnungen realisiert. Für den Neubau mussten mehrere Bestandsgebäude aus den 1950er Jahren abgerissen werden. Die neuen Wohnungen reichen von Zwei- bis Fünf-Zimmer-Einheiten und sollen dauerhaft im Bestand der BImA verbleiben. Das Quartier wird nach dem KfW-55-Standard errichtet. Vorgesehen sind begrünte Dächer mit Photovoltaikanlagen, ein Anschluss an das Nahwärmenetz sowie Stellplätze mit Vorbereitung für E-Ladesäulen. Durch die Tiefgarage soll das Wohnquartier weitgehend autofrei gestaltet werden. Die Wohnungen werden zunächst Beschäftigten des Bundes im Rahmen der Wohnungsfürsorge angeboten. Nicht benötigte Einheiten kommen anschließend auf den freien Markt. Mit dem Projekt setzt die BImA ihre bundesweite Wohnraumoffensive fort und erweitert ihr Wohnungsangebot in Donaueschingen auf insgesamt 173 Wohnungen.


Stuttgart: Rückbau für Schlossgartenquartier startet

Die Entwicklung des Schlossgartenquartiers in Stuttgart erreicht den nächsten Meilenstein: Nach Abschluss der vorbereitenden Maßnahmen beginnt an der Königstraße 1c der konstruktive Rückbau. Die LBBW Immobilien hat dafür die Baufreigabe erteilt. Mit den Arbeiten wurde das Bauunternehmen Wolff & Müller beauftragt, das auch Rohbau, Fassade und Dach des Gebäudes realisieren wird. Die Königstraße 1c gilt als zentrales Teilprojekt des insgesamt rund 50.000 Quadratmeter Mietfläche umfassenden Schlossgartenquartiers. Geplant sind Einzelhandels- und Gastronomieflächen im Erdgeschoss sowie Büroflächen in den Obergeschossen. Dort sollen künftig die Abgeordneten des baden-württembergischen Landtags untergebracht werden. Architektonische Schwerpunkte sind eine Holzhybridbauweise, ein begrüntes begehbares Schrägdach sowie die Öffnung der Theaterpassage zur besseren Verbindung von Königstraße und Schlossgarten. Für die Einrichtung der Baustelle wurden unter anderem mehr als 500 Meter Bauzaun aufgestellt. Die Schillerpassage, die Theaterpassage sowie der John-Cranko-Weg bleiben während der Bauarbeiten gesperrt. Eine neue Stegverbindung soll die Erreichbarkeit des Schlossgartens sowie benachbarter Einrichtungen sicherstellen. Das Schlossgartenquartier umfasst die Teilprojekte Hotel am Schlossgarten, Königstraße 1, Königstraße 1c und Königstraße 3 und zählt zu den bedeutendsten Innenstadtentwicklungen in Stuttgart.


Köln: Accurids mietet Bürofläche im KölnTurm

Die Accurids GmbH hat eine rund 415 Quadratmeter große Bürofläche im KölnTurm im Mediapark angemietet. Das auf Software- und Datenmanagementlösungen für die Pharma- und Life-Science-Branche spezialisierte Unternehmen wird den neuen Standort zum 1. Dezember 2026 beziehen. Vermittelt wurde die Anmietung durch die RUHR REAL GmbH. Mit dem Umzug reagiert Accurids auf das Unternehmenswachstum und den steigenden Flächenbedarf. Ausschlaggebend für die Standortentscheidung waren nach Unternehmensangaben die zentrale Lage, die gute Erreichbarkeit sowie die technische Ausstattung des Gebäudes. Die neuen Büroräume befinden sich auf der derzeit höchstgelegenen verfügbaren Etage des KölnTurms. Der KölnTurm zählt mit einer Höhe von 148 Metern zu den markantesten Bürogebäuden der Domstadt und ist Teil des Mediaparks, einem etablierten Büro- und Dienstleistungsstandort nahe der Kölner Innenstadt.


Duisburg: Nuveen erweitert Deutschland-Portfolio mit Logistikzentrum

Nuveen Real Estate hat im Auftrag eines europäischen Spezialfonds ein Logistik-Distributionszentrum in Duisburg von Hillwood erworben. Mit dem Ankauf wächst das Deutschland-Portfolio des Fonds auf elf Immobilien und stärkt die Präsenz des Investors in einem der wichtigsten europäischen Logistikmärkte. Die 2022 errichtete Immobilie umfasst rund 28.500 Quadratmeter Logistikfläche und befindet sich in der Rhein-Ruhr-Region nahe des Duisburger Hafens. Der Standort profitiert von seiner Anbindung an Straße, Schiene und Wasserwege und gilt als wichtiger Knotenpunkt für regionale und internationale Warenströme. Das Objekt ist vollständig an einen E-Commerce- und Logistikdienstleister vermietet. Zur nachhaltigen Ausstattung gehören eine Photovoltaikanlage, eine Dachkonstruktion aus Holz sowie eine vollständige LED-Beleuchtung. Für die Immobilie wird eine DGNB-Gold-Zertifizierung angestrebt. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen.


Köln: Genossenschaften und Kreer entwickeln Wohnquartier im Deutzer Hafen

Die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG, die Erbbauverein Köln eG und die Kreer Development GmbH haben den Kaufvertrag für ein gemeinsames Wohnquartier im Deutzer Hafen unterzeichnet. Auf einem rund 6.178 Quadratmeter großen Grundstück sollen 326 Wohnungen, eine vierzügige Kindertagesstätte, Gewerbeflächen und eine Tiefgarage entstehen. Rund 30 Prozent der Wohnungen werden öffentlich gefördert. Die Kölner Wohnungsgenossenschaft errichtet 78 Wohnungen, der Erbbauverein Köln weitere 73. Kreer Development entwickelt darüber hinaus einen Hochpunkt mit rund 175 Wohnungen sowie Gewerbeflächen. Der Deutzer Hafen zählt zu den größten Stadtentwicklungsprojekten Deutschlands. Auf dem ehemaligen Hafenareal entsteht in den kommenden Jahren ein neues Quartier mit Wohn-, Arbeits-, Bildungs- und Freizeitangeboten.


Berlin: ICG und REB entwickeln Branchenindex für Führungsqualität

Das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG) und das Real Estate Brand Institute (REB) entwickeln gemeinsam den Governance & Leadership Index (GLI). Der neue Branchenmaßstab soll Führungsqualität, Resilienz und Verlässlichkeit von Unternehmen erstmals systematisch erfassen und vergleichbar machen. In einer Pilotphase wird der Index zunächst mit ausgewählten Unternehmen getestet. Ziel ist es, einen datenbasierten Referenzrahmen für Governance- und Leadership-Qualität in der Immobilienwirtschaft zu etablieren und daraus Rückschlüsse auf Zukunftsfähigkeit und Unternehmensstärke abzuleiten.


Unterföhring: Sky Deutschland verlängert Mietvertrag für Konzernzentrale um zehn Jahre

Sky Deutschland bleibt langfristig am Standort Unterföhring. Der Medienkonzern hat den Mietvertrag für seine Unternehmenszentrale in der Medienallee vorzeitig um weitere zehn Jahre verlängert. Das 2010 errichtete Headquarter umfasst rund 30.000 Quadratmeter Mietfläche und wird vollständig von Sky Deutschland genutzt. Mit der Vertragsverlängerung sichert sich das Unternehmen langfristig seinen Sitz in einem der wichtigsten Medienstandorte Deutschlands. Im Zuge der Vereinbarung wurde für die Eigentümerseite eine Restrukturierung des Objekts begleitet. Das Asset Management lag bei der Silverton Group, die gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter Béla Knof von der Kanzlei White & Case eine langfristige Strategie für die Immobilie entwickelte. Savills beriet Sky Deutschland während des gesamten Verlängerungsprozesses und prüfte dabei auch alternative Standorte.


Mainz: Dexcom bezieht erste Flächen im Holz-Hybrid-Hochhaus Timber Peak

Mit dem Medizintechnikunternehmen Dexcom ist der erste Mieter in das Holz-Hybrid-Hochhaus Timber Peak im Mainzer Zollhafen eingezogen. Das Unternehmen nutzt rund 2.000 Quadratmeter Bürofläche in dem von UBM Development Deutschland entwickelten Gebäude. Das zwölfgeschossige Bürohochhaus wurde nun fertiggestellt und bietet insgesamt 8.750 Quadratmeter Mietfläche. Die Flächen können ab etwa 300 Quadratmetern flexibel aufgeteilt werden. Zum Gebäude gehören unter anderem begrünte Dachterrassen im fünften und zwölften Obergeschoss. Das Timber Peak gilt als erstes Holz-Hybrid-Hochhaus in Mainz. Für die Konstruktion wurden rund 1.050 Kubikmeter Holz verbaut. Nach Angaben des Entwicklers werden dadurch etwa 1.000 Tonnen CO₂ langfristig gebunden. Die Energieversorgung erfolgt über Photovoltaik, Geothermie und adiabate Kühlung. Zudem wird ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen genutzt. Mit dem Einzug von Dexcom ist das erste Mietverhältnis im Gebäude gestartet. Das Unternehmen verlagert rund 300 Mitarbeitende an den neuen Standort im Zollhafen und bezieht die Flächen unmittelbar nach Fertigstellung des Projekts.


Nörvenich: J.P. Morgan-Fonds beteiligt sich an Fressnapf-Logistikzentrum

Ein von J.P. Morgan Asset Management verwalteter Fonds hat sich am Fressnapf-Logistikzentrum in Nörvenich beteiligt. Im Zuge der Transaktion entsteht ein Joint Venture mit dem Projektentwickler COMPLEMUS Real Estate und der Indigo Invest Gruppe, die das Projekt bislang als Investoren begleitet hatten. Das rund 72.000 Quadratmeter große Logistikzentrum wurde von GOLDBECK für die Fressnapf-Gruppe entwickelt und errichtet. Fressnapf nutzt den Standort seit Mitte 2025 als zentrale Versanddrehscheibe für das europäische E-Commerce-Geschäft und hat einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Die Immobilie verfügt neben den Logistikflächen über ein Bürogebäude und wurde nach DGNB-Platin-Standard zertifiziert. Zum Nachhaltigkeitskonzept gehören eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von sechs Megawatt, Wärmepumpen, begrünte Dachflächen sowie ein System zur Regenwasserversickerung. Mit dem Einstieg des Fonds erhält das Logistikzentrum einen neuen institutionellen Investor. Über den Kaufpreis und die Höhe der Beteiligung wurden keine Angaben gemacht.


Berlin: Aroundtown-Plattform ATechX baut internationales PropTech-Netzwerk aus

Die Innovations- und Venture-Plattform ATechX der Aroundtown hat ihr internationales Partnernetzwerk erweitert. Neu hinzugekommen sind die Apleona Group sowie der Venture-Capital-Investor Zacua Ventures. Nach Angaben von ATechX umfasst das Netzwerk inzwischen Immobilienvermögen mit einem Gesamtwert von mehr als 400 Milliarden Euro. Zudem vereinen die beteiligten Partner ein aggregiertes Venture-Capital-Funding von über 1,5 Milliarden Euro. Seit dem Start der Plattform im Jahr 2024 wurde das Netzwerk auf Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien ausgeweitet. Die Partner bringen Immobilienportfolios aus verschiedenen Nutzungsarten ein, darunter Wohnen, Büro, Hotel, Einzelhandel und Logistik. Ziel ist es, PropTech- und KI-Lösungen unter realen Marktbedingungen zu entwickeln, zu testen und zu skalieren. Mit Apleona gewinnt das Netzwerk zusätzliche Expertise im Gebäudebetrieb und Facility Management. Zacua Ventures ergänzt die Plattform um internationale Erfahrung bei Investitionen in Technologien für die Immobilien- und Bauwirtschaft. Für die kommende vierte Kohorte öffnet ATechX erneut sein Programm für Start-ups. Diese erhalten Zugang zu den Immobilienbeständen und Partnerunternehmen des Netzwerks, um neue Technologien gemeinsam mit Marktteilnehmern weiterzuentwickeln.


Nürnberg: HIH Invest verkauft Bürogebäude in Schweinau

Die HIH Invest hat ihre Büroimmobilie in der Schweinauer Hauptstraße 80 in Nürnberg an die TETRIS Grundbesitz AG veräußert. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset Deals. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Multi-Tenant-Objekt im Nürnberger Stadtteil Schweinau umfasst rund 4.900 Quadratmeter Mietfläche sowie 88 Stellplätze. Die 1961 errichtete Immobilie ist vollvermietet. Zu den Mietern zählen unter anderem der Freistaat Bayern, eine Steuerberatungsgesellschaft und eine Anwaltskanzlei. Das Bürogebäude liegt in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn-Station Hohe Marter. Die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge beträgt rund fünf Jahre. Mit dem Verkauf schließt die HIH Invest den Vermarktungsprozess für das Objekt ab.


Soest: Wohnprojekt auf ehemaligem Coca-Cola-Gelände soll bis 2028 fertiggestellt werden

Auf dem ehemaligen Coca-Cola-Areal am Cusanusweg in Soest soll nach jahrelangen Verzögerungen ein Wohnquartier mit 44 Eigentumswohnungen entstehen. Die Entwicklung erfolgt durch die Charles Real Estate GmbH, Vermarktung und Finanzierung übernimmt die X Capital GmbH. Geplant sind vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt rund 3.212 Quadratmetern Wohnfläche sowie 36 Tiefgaragenstellplätzen. Die Wohnungen verfügen über Wohnflächen zwischen 51 und 101 Quadratmetern. Die Fertigstellung des Projekts ist für Mitte 2028 vorgesehen. Das rund 16.000 Quadratmeter große Areal war bereits 2016 für eine Wohnbebauung vorgesehen. Nach dem Abriss der Bestandsgebäude kam die Entwicklung jedoch über Jahre nicht voran. Steigende Baukosten, Finanzierungsprobleme und interne Konflikte führten zu einem langjährigen Stillstand. Die nun geplanten Gebäude sollen nach dem KfW-40-QNG-Standard errichtet werden. Das Investitionsvolumen für das Projekt liegt bei rund 18,7 Millionen Euro. Der Vertriebsstart für die Eigentumswohnungen ist für den 15. Juli 2026 vorgesehen. Mit dem Vorhaben wird eine seit Jahren brachliegende Industriefläche in ein Wohnquartier umgewandelt. Die Lage am Cusanusweg bietet eine Anbindung an Nahversorgung, Bildungseinrichtungen und den öffentlichen Nahverkehr.


Rottenburg am Neckar: Nyoo plant 54 Wohnungen in der Neckar.Au

Die zur Instone Group gehörende Nyoo Real Estate hat in Rottenburg am Neckar ein rund 3.750 Quadratmeter großes Grundstück in der Yalovastraße erworben. Auf dem Areal soll ein neues Wohnquartier mit 54 Wohnungen entstehen. Geplant sind zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt rund 4.250 Quadratmetern Wohnfläche sowie einer Tiefgarage. Rund 15 Prozent der Wohnungen werden gefördert errichtet. Sämtliche Einheiten sollen barrierefrei zugänglich sein. Das Quartier wird nach dem Effizienzhaus-40-Standard entwickelt. Vorgesehen sind ein Nahwärmeanschluss, Photovoltaikanlagen sowie extensive Dachbegrünungen. Zudem strebt der Entwickler eine QNG-Zertifizierung sowie ergänzend eine Zertifizierung nach DGNB oder NaWoh an. Das Grundstück liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Wohnprojekt „Neckar.Au Viertel“. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Mit dem Vorhaben wird die Quartiersentwicklung im Bereich Neckar.Au fortgeführt und das Wohnangebot in Rottenburg am Neckar erweitert.


Berlin: Strenger startet Verkauf für Reihenhausprojekt in Pankow

Die Strenger Gruppe hat den Vertrieb für ihr zweites Wohnprojekt in Berlin gestartet. Im Ortsteil Französisch Buchholz entstehen mit dem „Pankower Hofgarten 2“ insgesamt 20 Reihenhäuser in Holzbauweise. Das Projekt wird von der Berliner Regionalgesellschaft der Strenger Gruppe entwickelt und von der STRATEGIS AG vermarktet. Die Häuser entstehen in zweiter Reihe an der Gartenstraße und verfügen je nach Haustyp über fünf bis sechs Zimmer sowie Wohnflächen zwischen 94 und 138 Quadratmetern. Geplant sind Photovoltaikanlagen, Luft-Wärmepumpen sowie eine Ausführung nach dem KfW-40-QNG-Standard. Der Baustart ist für den Sommer 2026 vorgesehen, die Fertigstellung soll bereits im Frühjahr 2027 erfolgen. Nach Angaben der Beteiligten wurden im Vorvertrieb seit Mai bereits zehn der 20 Häuser reserviert oder vorgemerkt. Das Projekt folgt auf die erste Berliner Entwicklung der Strenger Gruppe im Ortsteil Heinersdorf. Mit dem Pankower Hofgarten 2 setzt das Unternehmen auf familienorientiertes Wohnen in stadtnaher Lage. Die Häuser entstehen in serieller Bauweise und richten sich sowohl an Eigennutzer als auch an Kapitalanleger.


Völklingen: Neue Straßenmeisterei nimmt Gestalt an

Der Baukonzern Peter Gross Bau hat gemeinsam mit dem Landesbetrieb für Straßenbau Saarland und der LEG Service GmbH den Baufortschritt der neuen Straßenmeisterei in Völklingen gewürdigt. Die Fertigstellung des Standorts ist für Ende 2026 vorgesehen. Das Projekt umfasst eine Fahrzeughalle mit rund 3.250 Quadratmetern Grundfläche, ein zweigeschossiges Verwaltungsgebäude mit etwa 420 Quadratmetern sowie eine separate Streustoffhalle mit rund 440 Quadratmetern. Die Bauarbeiten laufen seit November 2025. Die Fahrzeughalle wird in Fertigteilbauweise errichtet und um Werkstatt- sowie Waschhallenbereiche ergänzt. Das Verwaltungsgebäude erhält moderne Büro- und Sozialräume. Die Streustoffhalle entsteht als eigenständiges Gebäude mit Holztragwerk und Holzfassade. Zur technischen Ausstattung gehören eine Photovoltaikanlage mit rund 100 Kilowatt Spitzenleistung, eine Zisterne mit 200 Kubikmetern Fassungsvermögen zur Versorgung der Soleanlage und der Waschplätze sowie Ladeinfrastruktur für Pkw. Mit dem Neubau entsteht ein zentraler Betriebsstandort für den regionalen Straßenunterhaltungsdienst im Saarland.


Berlin: Richtfest für Wohnquartier „HEY Charlottenburg“ mit 337 Wohnungen

Die Projektentwickler HAMBURG TEAM und OTTO WULFF haben das Richtfest für das Wohnprojekt „HEY Charlottenburg“ auf der Berliner Mierendorff-Insel gefeiert. Auf dem rund 7.350 Quadratmeter großen Grundstück in der Quedlinburger Straße entstehen bis Mitte 2027 insgesamt 337 Wohnungen, eine Kindertagesstätte, Gemeinschaftsflächen sowie zwei begrünte Innenhöfe. Das Quartier wird als geschlossene Blockrandbebauung mit zwölf Mehrfamilienhäusern nach Plänen von KSP Engel errichtet. Geplant ist der KfW-55-NH-Standard mit Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und begrünten Dächern. Die Entwicklung verteilt sich auf mehrere Baufelder. In der Quedlinburger Straße 10 entstehen 129 frei finanzierte Wohnungen. Auf dem benachbarten Baufeld in der Quedlinburger Straße 12 werden weitere 140 frei finanzierte Wohnungen sowie ein Kindertagesstätte realisiert. Hinzu kommen 68 Wohnungen auf einem angrenzenden Grundstück, von denen 66 öffentlich gefördert sind. Für einen Teil des Projekts läuft bereits die Vermarktung. Seit Frühjahr 2026 werden die ersten 64 Eigentumswohnungen angeboten. Das Spektrum reicht von Ein-Zimmer-Apartments bis zu Maisonettewohnungen mit vier oder fünf Zimmern. Das Quartier entsteht auf einer ehemaligen Gewerbefläche und zählt zu den größeren Wohnungsbauprojekten auf der Mierendorff-Insel in Charlottenburg.


Ludwigsburg: Bonava startet Bauarbeiten für Quartier „Amberblick“

Der Projektentwickler Bonava hat im Ludwigsburger Wohnpark Fuchshof mit den Erdbauarbeiten für das Wohnquartier „Amberblick“ begonnen. Geplant sind insgesamt 91 Eigentumswohnungen, eine Gewerbeeinheit sowie 99 Stellplätze in einer Tiefgarage. Für das Projekt hatte Bonava Ende 2025 als erster Entwickler im Quartier die Baugenehmigung erhalten. Der Hochbau soll im Sommer 2026 beginnen. Die ersten Wohnungen werden voraussichtlich ab Sommer 2028 bezugsfertig sein. Das Quartier umfasst fünf Mehrfamilienhäuser mit Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen und entsteht in Holzhybridbauweise. Vorgesehen sind begrünte Fassaden und Dächer, eine Versorgung über Fernwärme sowie Photovoltaikanlagen. Darüber hinaus sollen ein begrünter Innenhof, Spielbereiche und gemeinschaftliche Aufenthaltsflächen entstehen. Das Wohnprojekt ist Teil der Quartiersentwicklung Fuchshof im Osten Ludwigsburgs. In unmittelbarer Nähe befinden sich Schule, Kindertagesstätte, Park- und Sportanlagen. Innerhalb des Quartiers sollen Fußgänger und Radfahrer Vorrang erhalten.


Asperg: PANDION startet Vertrieb für Wohnquartier mit 250 Wohnungen

Der Kölner Projektentwickler PANDION hat den Vertrieb für das Wohnprojekt „PANDION BASTIDE“ in Asperg bei Ludwigsburg gestartet. Am westlichen Ortsrand entsteht ein neues Quartier mit insgesamt 250 Wohnungen. Im ersten Bauabschnitt werden 65 Eigentumswohnungen mit Wohnflächen zwischen 42 und 120 Quadratmetern realisiert. Die Fertigstellung ist ab Sommer 2029 vorgesehen. Das Quartier entsteht zwischen Markgröninger Straße und Gartenstraße am Fuß des Hohenaspergs. Geplant sind drei- bis viergeschossige Wohnhäuser mit Staffelgeschossen sowie kleinere Gewerbeeinheiten. Ergänzt wird das Projekt durch Grün- und Spielflächen, eine öffentliche Wegeverbindung und eine Tiefgarage. Die Gebäude werden als KfW-Effizienzhaus 40 mit Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) errichtet. Vorgesehen sind unter anderem Luft-Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und eine zentrale Warmwasseraufbereitung. Die Planung stammt von ksg Architekten. Im ersten Bauabschnitt entstehen Wohnungen vom Zwei-Zimmer-Apartment bis zur Fünf-Zimmer-Wohnung sowie Penthousewohnungen mit Dachterrassen. Insgesamt umfasst das Quartier nach Fertigstellung 250 Wohnungen.


Rellingen: pbb finanziert Rechenzentrumsprojekt mit 45 Millionen Euro

Die Deutsche Pfandbriefbank AG stellt für das Rechenzentrumsprojekt „dataR“ in Rellingen bei Hamburg eine Entwicklungs- und Investitionsfazilität in Höhe von 45 Millionen Euro bereit. Das Darlehen dient der Entwicklung und dem langfristigen Betrieb eines Colocation-Rechenzentrums, das über eine Whitespace-Fläche von rund 2.450 Quadratmetern verfügen und eine IT-Leistung von fünf Megawatt erreichen soll. Kreditnehmer wird eine künftige Projektgesellschaft des von dem Real Estate Investment Management der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank verwalteten Spezialfonds „HAL Digitale Infrastruktur Deutschland 1“ sein. Die pbb tritt dabei als Arrangeur und alleiniger Kreditgeber auf. Das Rechenzentrum ist als Neubau konzipiert und auf hochverfügbare IT-Infrastruktur ausgelegt. Geplant ist ein 24/7-Betrieb für Cloud-Anwendungen, datenintensive Geschäftsmodelle und kritische IT-Infrastrukturen. Zudem soll der Standort über redundante Anbindungen an die europäischen Netzknoten in Frankfurt am Main und Amsterdam verfügen. Der von HAL REIM verwaltete Spezialfonds investiert in Colocation-Rechenzentren in Deutschland und verfügt über ein Zielvolumen von 500 Millionen Euro. Der Fokus liegt auf neuen oder neuwertigen Anlagen, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen und für Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz ausgelegt sind.


Neubrandenburg: Arkéa REIM erwirbt Marien Carrée am Marktplatz

Der französische Immobilien-Investmentmanager Arkéa REIM hat das Geschäftszentrum Marien Carrée in Neubrandenburg erworben. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset Deals für den von Arkéa REIM verwalteten Fonds „Transitions Europe“. Verkäuferin ist eine Projektgesellschaft der Achim Griese Treuhandgesellschaft mbH aus Hamburg, die die Immobilie 2019 entwickelt und seitdem im Bestand gehalten hatte. Das Marien Carrée befindet sich in zentraler Lage direkt am Marktplatz von Neubrandenburg und umfasst mehr als 6.300 Quadratmeter Mietfläche. Die Immobilie wird gemischt genutzt und vereint Einzelhandel, Büroflächen und Gastronomie. Insgesamt verfügt das Objekt über 14 Mieteinheiten. Zu den Ankermietern mit langfristigen Mietverträgen zählen unter anderem die Unternehmen TK Maxx, dm, New Yorker und Rituals. Mit dem Ankauf setzt Arkéa REIM seine Investitionsstrategie in europäischen Einzelhandels- und Mixed-Use-Immobilien fort. Als deutscher Investment Manager war erneut die Sienna Real Estate Germany GmbH für den Käufer tätig. Die rechtliche und steuerliche Beratung übernahm die Kanzlei DLA Piper.


Düsseldorf: Umsatz am Markt für Privatimmobilien steigt um 16 Prozent

Der Düsseldorfer Markt für Privatimmobilien hat 2025 deutlich zugelegt. Nach Analysen von Aengevelt Research wurden mit Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäusern rund 1,71 Milliarden Euro umgesetzt. Das entspricht einem Anstieg von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr und liegt ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Treiber der Entwicklung waren vor allem Eigentumswohnungen. Das Transaktionsvolumen stieg hier um 23 Prozent auf rund 1,26 Milliarden Euro. Auch die durchschnittlichen Kaufpreise legten leicht auf etwa 388.000 Euro je Wohnung zu. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern blieb der Geldumsatz mit rund 451 Millionen Euro nahezu stabil. Die durchschnittlichen Kaufpreise gingen dagegen um rund elf Prozent auf 866.000 Euro zurück. Gleichzeitig verschärft sich nach Einschätzung von Aengevelt die Wohnraumknappheit in der Landeshauptstadt. Die Einwohnerzahl Düsseldorfs ist seit 2014 um mehr als 30.000 Menschen auf rund 635.000 gestiegen. Bis 2040 könnte die Marke von 700.000 Einwohnern erreicht werden. Dem steigenden Bedarf steht ein rückläufiger Wohnungsneubau gegenüber. Nach Hochrechnungen wurden 2025 nur noch rund 1.750 Wohnungen fertiggestellt. Erforderlich wären laut Aengevelt jährlich etwa 5.500 neue Wohnungen, um Bevölkerungswachstum, bestehendes Wohnungsdefizit und Ersatzbedarf auszugleichen. Auch die Zahl der Baugenehmigungen bleibt deutlich unter früheren Niveaus. Die Folgen zeigen sich am Mietmarkt. Die Angebotsmieten für Neubauwohnungen stiegen nach Daten von Empirica zwischen 2017 und Ende 2025 um 58 Prozent auf 17,70 Euro je Quadratmeter. Gegenüber 2024 entspricht das einem Plus von 13,5 Prozent. Über alle Baujahre hinweg erhöhten sich die Angebotsmieten seit 2017 um rund 40 Prozent auf 13,60 Euro je Quadratmeter. Aengevelt erwartet für 2026 grundsätzlich eine anhaltende Nachfrage nach Wohneigentum. Mögliche Zinserhöhungen, Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten könnten die Marktdynamik jedoch bremsen. Ohne zusätzliche Wohnungsbauimpulse dürfte sich der Druck auf Kaufpreise und Mieten mittelfristig fortsetzen.


Dortmund: BIG direkt gesund reduziert Bürofläche um 60 Prozent und zieht ins Südtor

Die Krankenkasse BIG direkt gesund hat ihre Dortmunder Hauptverwaltung in das Neubauprojekt Südtor verlagert. Mit dem Umzug wurde die bisher genutzte Bürofläche um knapp 60 Prozent auf rund 7.300 Quadratmeter reduziert. Begleitet wurde das Projekt vom Beratungsunternehmen pro m². Ausgangspunkt der Standortentscheidung war der auslaufende Mietvertrag am bisherigen Standort in der Dortmunder Innenstadt. Im Rahmen eines umfassenden Strategie- und Planungsprozesses wurden neue Arbeitsmodelle, Homeoffice-Konzepte und die zukünftigen Flächenanforderungen für rund 650 Mitarbeitende analysiert. Das Südtor überzeugte nach Angaben der Beteiligten insbesondere durch seine wirtschaftliche Effizienz, Nachhaltigkeit und langfristige Nutzbarkeit. Neben der Flächenreduzierung standen auch Anforderungen an kritische Infrastrukturen (KRITIS) im Fokus. Dies betraf unter anderem Sicherheitsaspekte, Standortwahl und Vertragsgestaltung. Die Leistungen von pro m² umfassten die Immobilienstrategie, Workplace Consulting, Interior Design, technisches Projektmanagement sowie Change Management. Ziel war die Entwicklung einer flexibleren und kollaborativeren Arbeitsumgebung. Die neuen Flächen wurden bereits im Dezember 2025 bezogen. Mit dem Umzug setzt BIG direkt gesund auf ein Bürokonzept, das eine geringere Flächeninanspruchnahme mit modernen Arbeitswelten und einem nachhaltigen Gebäudebetrieb verbindet.


Frankfurt am Main: Beauty- und Lifestyle-Konzept eröffnet im THE SQUAIRE

Im Gebäudekomplex THE SQUAIRE am Frankfurter Flughafen erweitert ein neues Beauty- und Lifestyle-Konzept das Dienstleistungsangebot. Die Fläche wurde an „Rubin Beauty and Hair Studio Airport“ vermietet. Die Eröffnung ist nach Abschluss der Umbauarbeiten für den 15. Juni vorgesehen. Das Angebot umfasst Friseur- und Kosmetikleistungen, Haarverlängerungen, Keratin-Behandlungen, Massagen, Maniküre und Pediküre. Ergänzt wird das Konzept durch eine Lounge- und Barfläche. Zielgruppe sind Reisende, Hotelgäste, Beschäftigte des Flughafens sowie die Nutzer des Gebäudes. THE SQUAIRE wird von der Sonar Real Estate GmbH als Asset Manager und der Fraport AG als Property Manager betreut. Mit der Vermietung soll der Nutzungsmix des Gebäudes weiter ausgebaut werden. THE SQUAIRE liegt direkt am Frankfurter Flughafen, ist mit Terminal 1 verbunden und befindet sich über dem Fernbahnhof des Flughafens. Zu den Mietern zählen unter anderem Atos, Michelin, Regus sowie Porsche Consulting.


Aachen: Swiss Life Asset Managers steigt beim Technologiezentrum Aachen ein

Swiss Life Asset Managers hat sich mit 40 Prozent an der Gesellschaft „TZA am Europaplatz GmbH“ beteiligt und investiert damit in das Technologiezentrum Aachen. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Share Deals. Rechtsberater auf Käuferseite war die Kanzlei DLA Piper. Das Technologiezentrum Aachen verfügt über rund 24.050 Quadratmeter Mietfläche und ist auf Büro-, Labor- und Forschungsnutzungen ausgerichtet. Die Immobilie ist zu mehr als 90 Prozent vermietet. Hauptmieter ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen, der Flächen unter anderem für die RWTH Aachen nutzt. Mehr als 60 Prozent der Mieterträge stammen aus dem Hochschul- und Forschungsbereich. Das Gebäude liegt in unmittelbarer Nähe zum Europaplatz und verfügt über eine BREEAM-Zertifizierung „Exzellent“ sowie eine WiredScore-Gold-Auszeichnung. Mit dem Einstieg setzt Swiss Life Asset Managers seine Strategie fort, in langfristig stabile Immobilien mit Schwerpunkt auf Wissenschafts-, Forschungs- und Hochschulstandorte zu investieren. Im Fokus stehen dabei Objekte mit nachhaltigen Erträgen und langfristiger Nutzungsperspektive.


Frankfurt am Main: Rohbau für künftige ING-Zentrale im HAFENPARK QUARTIER fertiggestellt

Die B&L Gruppe hat im Frankfurter HAFENPARK QUARTIER Richtfest für das Gebäude „HPQ Offices“ gefeiert. Mit dem Abschluss des Rohbaus nach 15 Monaten Bauzeit ist ein wichtiger Meilenstein für das Büroensemble am Mainufer erreicht. Der 16-geschossige Büroturm wird künftig Hauptsitz der Deutschlandzentrale der ING Deutschland. Das Gebäude ist zugleich der höchste Baustein des vierten Bauabschnitts im HAFENPARK QUARTIER. Das Projekt umfasst zwei Bürogebäude und setzt auf ein vollständig fossilfreies Energiekonzept im Betrieb. Die Wärmeversorgung erfolgt überwiegend über Abwasser-Wärmenutzungsanlagen. Ergänzt wird das Konzept durch Photovoltaikanlagen auf den Dächern und in Teilen der Fassade. Für das Ensemble werden Zertifizierungen nach LEED Platin, WiredScore Platin und SmartScore Platin angestrebt. Mit der Fertigstellung des Rohbaus ist ein weiterer Schritt bei der Entwicklung des Quartiers am Frankfurter Mainufer erreicht.


Bochum: VIVAWEST erweitert Wohnquartier „Am Schlosspark“ auf 286 Wohnungen

VIVAWEST baut sein Wohnquartier „Am Schlosspark“ in Bochum-Weitmar weiter aus. Das Wohnungsunternehmen hat von der Eckehard Adams Wohnungsbau GmbH ein zusätzliches Baufeld mit 42 Wohnungen an der Schlossstraße erworben. Zusammen mit dem bereits laufenden Projekt wächst das Quartier damit auf insgesamt 286 Wohnungen. Auf dem rund 5.150 Quadratmeter großen Grundstück entstehen bis Herbst 2028 drei Mehrfamilienhäuser mit 42 Mietwohnungen sowie eine Tiefgarage mit 24 Stellplätzen. Die Wohnungen verfügen über zwei bis vier Zimmer und Wohnflächen zwischen 52 und 107 Quadratmetern. Alle Einheiten erhalten Balkone oder Terrassen. 26 der 42 Wohnungen werden öffentlich gefördert errichtet. Insgesamt steigt der Anteil geförderter Wohnungen im Quartier damit auf knapp 30 Prozent. Bereits seit 2024 entstehen auf dem benachbarten Areal 244 Wohnungen und eine Kindertagesstätte. Von diesen Wohnungen sind 58 öffentlich gefördert. Die Gebäude werden nach dem Energiestandard EH 40 errichtet. Für die Wärmeversorgung kommen Luft-Wasser-Wärmepumpen zum Einsatz, ergänzt durch Photovoltaikanlagen auf den Dächern. Der Baubeginn für die zusätzlichen Gebäude ist für Herbst 2026 vorgesehen. Die Fertigstellung soll im Herbst 2028 erfolgen. Die Vermarktung der neuen Wohnungen ist für Mitte 2028 geplant.


Köln: 326 Wohnungen und Kita im Deutzer Hafen geplant

Die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG, die Erbbauverein Köln eG und die Kreer Development GmbH haben den Kaufvertrag für ein gemeinsames Wohnquartier im Deutzer Hafen unterzeichnet. Auf einem rund 6.178 Quadratmeter großen Grundstück sollen 326 Wohnungen, eine Kindertagesstätte, Gewerbeflächen und eine Tiefgarage entstehen. Von den geplanten Wohnungen werden rund 30 Prozent öffentlich gefördert. Die Kölner Wohnungsgenossenschaft errichtet 78 Genossenschaftswohnungen, darunter 48 geförderte Einheiten, sowie eine vierzügige Kindertagesstätte mit rund 866 Quadratmetern Fläche. Die Erbbauverein Köln eG plant weitere 73 Genossenschaftswohnungen, von denen 37 öffentlich gefördert werden. Die Kreer Development GmbH entwickelt einen Hochpunkt mit etwa 175 Wohnungen. Ergänzend entstehen Gewerbeflächen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss sowie eine Tiefgarage mit rund 90 Stellplätzen. Das Projekt wird gemeinschaftlich entwickelt und über einen Generalübernehmer für Planung und Bau umgesetzt. Mit dem nun unterzeichneten Kaufvertrag ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des Quartiers erreicht. In den kommenden Monaten sollen die weiteren Planungs- und Vergabeschritte vorbereitet werden. Der Deutzer Hafen zählt zu den größten Stadtentwicklungsprojekten Deutschlands. Auf dem ehemaligen Hafenareal entstehen in den kommenden Jahren Wohn-, Büro-, Bildungs-, Kultur- und Freizeitnutzungen.


Wiesbaden: Wärmepumpen dominieren Neubau von Wohngebäuden

Wärmepumpen haben sich im Wohnungsneubau zur mit Abstand wichtigsten Heiztechnologie entwickelt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2025 rund 73,6 Prozent der fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland hauptsächlich mit Wärmepumpen ausgestattet. Damit stieg der Anteil gegenüber 2024 mit 69,4 Prozent erneut an. Insgesamt wurden 2025 rund 58.900 Wohngebäude fertiggestellt. Vor zehn Jahren lag der Anteil von Wärmepumpen bei Neubauten noch bei 31,4 Prozent. Damals wurden rund 105.600 Wohngebäude errichtet. Auch bei den Baugenehmigungen setzt sich dieser Trend fort. Von den 2025 genehmigten Wohngebäuden sollen nach aktuellen Planungen 83,0 Prozent überwiegend mit Wärmepumpen beheizt werden. Gasheizungen spielen im Neubau dagegen nur noch eine untergeordnete Rolle. Ihr Anteil lag bei den 2025 fertiggestellten Wohngebäuden bei 10,5 Prozent. Bei den genehmigten Neubauten beträgt der Anteil lediglich noch 2,2 Prozent. Die Entwicklung verdeutlicht den anhaltenden Wandel im Wohnungsbau hin zu Heizsystemen auf Basis erneuerbarer Energien. Wärmepumpen nutzen Umwelt- und Geothermie und haben ihre Bedeutung im Neubau innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt.


München: FALCKENBERG ENSEMBLE erreicht Vollvermietung der Büroflächen

Das von WÖHR + BAUER entwickelte FALCKENBERG ENSEMBLE in der Münchner Altstadt hat bereits rund ein Jahr vor der geplanten Fertigstellung im Jahr 2027 die Vollvermietung seiner Büroflächen erreicht. Zuletzt sicherte sich die LGT Bank AG rund 1.000 Quadratmeter Bürofläche im ersten Obergeschoss des östlichen Gebäudeteils und wird dort ihren Münchner Standort sowie den deutschen Hauptsitz ansiedeln. Das Ensemble entsteht an der Hildegard- und Hochbrückenstraße in unmittelbarer Nähe zur Maximilianstraße. Die Projektentwicklung umfasst zwei fünf- beziehungsweise siebengeschossige Stadthäuser mit insgesamt rund 14.200 Quadratmetern Geschossfläche. Neben Büroflächen entstehen Wohnungen, Gastronomie- und Einzelhandelsflächen. Zu den weiteren Büromietern zählen die internationale Anwaltskanzlei Milbank LLP sowie die Personalberatung Russell Reynolds Associates. Das Projekt sieht zudem eine neue öffentliche Passage zwischen den Gebäuden vor. Diese verbindet die Maximilianstraße mit der Straße Tal und mündet in einen verkehrsberuhigten Platz mit Grünflächen. Die Entwicklung gilt als Teil einer städtebaulichen Neuordnung des Quartiers in der Graggenau. Für das Gebäude werden eine LEED-Gold-Zertifizierung sowie die WiredScore-Auszeichnung in Platin angestrebt beziehungsweise liegen bereits vor. Die Planung stammt von Hild und K Architekten gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten der Uniola GmbH.


Bernsdorf: Velero stellt 178 Wohnungen auf Hybrid-Wärmesystem um

Die Velero Gruppe modernisiert die Wärmeversorgung von 178 Wohnungen am Fritz-Kube-Ring in Bernsdorf. Die bisherigen Gasthermen werden durch ein Hybridsystem aus Luft-Wärmepumpen, Geothermie und sogenannten eXergiemaschinen ersetzt. Rund die Hälfte der Wohnungen ist bereits an die neue Technik angeschlossen. Die vollständige Umstellung soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Das neue Versorgungssystem kombiniert mehrere Energiequellen. Während Luft-Wärmepumpen vor allem in den wärmeren Monaten die Wärmebereitstellung übernehmen, liefert die Geothermie in der Heizperiode einen wesentlichen Teil der Energie. Ergänzend kommen eXergiemaschinen zum Einsatz, die das Temperaturniveau für die Warmwasserversorgung und die bestehenden Heizkörper anheben. Mit dem Projekt will Velero die Energieeffizienz des Wohnungsbestands erhöhen und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduzieren. Die Modernisierung erfolgt in Wohngebäuden aus den 1980er Jahren und soll zeigen, dass sich auch ältere Bestandsimmobilien auf eine klimafreundlichere Wärmeversorgung umstellen lassen.


Berlin: PKGeno beteiligt sich an Geothermie-Unternehmen NULLCOZWEI

Die Pensionskasse der Genossenschaftsorganisation VVaG (PKGeno) hat sich an der Berliner NULLCOZWEI GmbH beteiligt. Das Unternehmen entwickelt und begleitet Projekte im Bereich CO₂-freier Wärme- und Energieinfrastruktur mit Schwerpunkt Geothermie. Mit der Beteiligung erweitert die PKGeno ihr Engagement im Bereich nachhaltiger Infrastrukturinvestitionen. Neben Immobilien sowie Beteiligungen an Photovoltaik- und Windenergieprojekten rückt damit auch die Geothermie stärker in den Fokus. NULLCOZWEI entwickelt gemeinsam mit Partnern aus den Bereichen Geologie, Tiefbohrung, Anlagenbau und Energieinfrastruktur Projekte in Deutschland sowie in Norwegen, Frankreich, Großbritannien und Japan. Ziel ist die Entwicklung von Wärme- und Energieinfrastrukturprojekten auf Basis geothermischer Energie. Neben der PKGeno sind die Amicus Private Wealth Verwaltungs GmbH, die Praeclarus Invest GmbH, die RING-VERWALTUNG eGbR und die Ringstiftung an NULLCOZWEI beteiligt. Die Beteiligung soll die weitere Entwicklung und Strukturierung von Geothermie- und Energieinfrastrukturprojekten unterstützen. Angaben zur Höhe des Investments wurden nicht gemacht.


Berlin: Studio 5 in Adlershof wird denkmalgerecht saniert

Das denkmalgeschützte Studio 5 auf dem ehemaligen Fernsehgelände in Berlin-Adlershof soll umfassend saniert und erweitert werden. Das Gebäude aus den 1950er Jahren, aus dem unter anderem die DDR-Nachrichtensendung „Aktuelle Kamera“ ausgestrahlt wurde, weist einen erheblichen Sanierungsbedarf auf und muss an aktuelle Anforderungen des Brandschutzes und der Barrierefreiheit angepasst werden. Das Land Berlin hatte nach eigenen Angaben mehrere Jahre nach einem geeigneten Investor gesucht und 2020 einen Erbbaurechtsvertrag mit der Studio 5 GmbH & Co. KG geschlossen. Der zugehörige Bebauungsplan wurde Ende 2023 festgesetzt, die Baugenehmigung für Sanierung und Neubau erfolgte 2025. Neben der denkmalgerechten Instandsetzung ist eine bauliche Erweiterung des Areals vorgesehen. Auf dem Grundstück soll ein weiteres Gebäude entstehen, zudem sind zusätzliche soziale Nutzungen geplant. Von den Bauarbeiten betroffen ist auch das heutige Theater Ost, das das Gebäude seit 2015 nutzt. Da ein Weiterbetrieb während der Sanierung nicht möglich ist, wurde der Mietvertrag gekündigt. Nach Abschluss der Arbeiten besteht jedoch die Möglichkeit, erneut Flächen im Gebäude anzumieten. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen wurde auch ein Vorschlag geprüft, wonach die Theaterbetreiberin selbst in den Erbbaurechtsvertrag einsteigen und die Sanierung übernehmen sollte. Die Verwaltung entschied sich jedoch dafür, am bestehenden Vertrag mit der Studio 5 GmbH & Co. KG festzuhalten, um die Sanierung zeitnah umzusetzen und die denkmalgeschützte Immobilie langfristig zu sichern. Der Sanierungs- und Erweiterungsbau soll das historisch bedeutsame Gebäude erhalten und gleichzeitig für künftige Nutzungen weiterentwickeln.


Mülheim an der Ruhr: Eurofund und Signal Capital übernehmen C&A-Fläche im Rhein-Ruhr Zentrum

Die Eurofund Group und Signal Capital Partners haben die bislang separat gehaltene C&A-Fläche im Rhein-Ruhr Zentrum (RRZ) in Mülheim an der Ruhr erworben. Mit der Transaktion befindet sich das Einkaufszentrum erstmals vollständig unter einer einheitlichen Eigentümerstruktur. Der Kauf umfasst die rund 4.800 Quadratmeter große Einzelhandelsfläche im Zentrum des Centers. Die Fläche gehörte bisher nicht zum ursprünglichen Erwerb des Rhein-Ruhr Zentrums durch Eurofund und Signal Capital im Jahr 2023. Die Ankermieter C&A und Deichmann bleiben am Standort vertreten. Durch die Übernahme können Eigentum und operatives Management des Centers künftig aus einer Hand gesteuert werden. Dies soll die Vermietung, das Asset Management sowie die Umsetzung geplanter Investitionen vereinfachen. Das Rhein-Ruhr Zentrum befindet sich derzeit in einem umfassenden Transformationsprozess. Ziel ist die Weiterentwicklung des Standorts zu einer gemischt genutzten Destination mit Einzelhandel, Gastronomie, Freizeit- und Dienstleistungsangeboten. Das Rhein-Ruhr Zentrum wurde 1973 eröffnet und umfasst rund 200.000 Quadratmeter Fläche. Eurofund und Signal Capital hatten den Standort im Juli 2023 übernommen. Für die Neupositionierung des Centers sind Investitionen von rund 180 Millionen Euro vorgesehen.


Herzogenaurach: EDEKA eröffnet neuen Markt auf der Herzo Base

Auf der Herzo Base in Herzogenaurach hat EDEKA-Kaufmann Pascal Bächmann einen neuen Markt eröffnet. Der Standort verfügt über rund 1.800 Quadratmeter Verkaufsfläche und bietet etwa 30.000 Artikel. Neben klassischen Sortimenten wurde insbesondere der Bereich Sporternährung ausgebaut. Ergänzt wird das Angebot durch regionale Produkte sowie ein Café des Kalchreuther Bäckers. Der Markt ist auf das sportlich geprägte Umfeld der Herzo Base zugeschnitten. Die Innenraumgestaltung greift Elemente aus dem Sportbereich auf und verbindet diese mit den einzelnen Warenwelten. Für den Neubau investierte EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen nach eigenen Angaben knapp zehn Millionen Euro. Das Gebäude wurde von der W.S. Gewerbebau GmbH als Generalunternehmer errichtet. Die architektonische Planung verantwortete Benjamin Niestroj, die Bauleitung lag bei Stefan Petzold. Das Energiekonzept umfasst die Nutzung der Abwärme aus der Kältetechnik zur Beheizung des Gebäudes und zur Warmwasserbereitung. Zudem wird eine Photovoltaikanlage installiert. Eine digitale Gebäudeleittechnik mit CO₂-gesteuerter Lüftung soll den Energieverbrauch optimieren.


Berlin: Immobilienpreise im Mai weitgehend stabil, Neubau legt erneut zu

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland haben sich im Mai 2026 weitgehend stabil entwickelt. Das geht aus dem aktuellen Europace Hauspreisindex (EPX) hervor. Der Gesamtindex stieg gegenüber dem Vormonat um 0,11 Prozent auf 221,83 Punkte. Im Vergleich zum Mai 2025 entspricht das einem Plus von 1,48 Prozent. Am stärksten entwickelten sich erneut Neubauten. Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser legten um 0,33 Prozent auf 244,56 Punkte zu. Gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich ein Anstieg von 2,16 Prozent. Auch Eigentumswohnungen verteuerten sich leicht. Der entsprechende Index stieg um 0,15 Prozent auf 219,63 Punkte und lag damit 1,17 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern fiel der Anstieg mit 0,12 Prozent auf 201,03 Punkte geringer aus. Im Jahresvergleich ergibt sich hier ein Plus von 1,01 Prozent. Parallel dazu setzt sich der Anstieg der Mieten fort. Nach Angaben der Value AG erhöhten sich die Angebotsmieten im Mai gegenüber dem Vormonat um 0,52 Prozent. Besonders starke Mietsteigerungen verzeichneten im ersten Quartal 2026 Hamburg mit 7,5 Prozent, Dresden mit 6,3 Prozent, Düsseldorf mit 6,2 Prozent, Wiesbaden mit 5,8 Prozent sowie Mannheim mit 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch die Angebotspreise zeigen laut Value AG ein stabiles Marktumfeld. Während die Preise für Eigentumswohnungen im Mai um 0,06 Prozent zulegten, stiegen die Angebotspreise für Eigenheime um 0,28 Prozent. Damit bleibt der Wohnimmobilienmarkt trotz des höheren Zinsniveaus vergleichsweise robust.


Berlin: BIM saniert Industriehaus am Rosenthaler Tor für Senatsverwaltung

Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH bereitet die umfassende Sanierung des denkmalgeschützten Industriehauses am Rosenthaler Tor in der Brunnenstraße 188–190 in Berlin-Mitte vor. Das Gebäude soll künftig als Verwaltungsstandort für die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt genutzt werden. Das 1911 errichtete Gebäude weist erhebliche bauliche und technische Mängel auf. Geplant sind die energetische Sanierung von Dach und Fassade, die Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung sowie die Beseitigung schadstoffbelasteter Bauteile. Darüber hinaus werden die Grundrisse neu strukturiert, um moderne und flexible Arbeitswelten zu ermöglichen. Nach Abschluss der Maßnahmen sollen im Gebäude bis zu 620 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 30 Prozent gegenüber dem bisherigen Stand. Die Bauarbeiten sollen im August 2026 beginnen und voraussichtlich bis 2030 dauern. Während der Sanierung zieht die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vorübergehend an den Fehrbelliner Platz 4. Mit dem Projekt verfolgt die BIM das Ziel, die denkmalgeschützte Bausubstanz langfristig zu sichern, den Energieverbrauch zu reduzieren und einen modernen Verwaltungsstandort im Bestand zu schaffen.


Hamburg: Invesco modernisiert Bürogebäude Hühnerposten 2 für Multi-Tenant-Nutzung

Invesco Real Estate positioniert die Büroimmobilie Hühnerposten 2 nahe des Hamburger Hauptbahnhofs neu und entwickelt das bislang von einem Einzelmieter genutzte Gebäude zu einem Multi-Tenant-Objekt weiter. Die Modernisierung soll bis Anfang 2028 abgeschlossen werden. Die Immobilie verfügt über rund 20.000 Quadratmeter vermietbare Fläche auf acht Geschossen. Künftig sollen einzelne Etagen oder kombinierte Flächeneinheiten flexibel an verschiedene Nutzer vermietet werden. Im Zuge der Revitalisierung sind bauliche und technische Modernisierungen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance vorgesehen. Die Mobil Krankenkasse, die den Standort seit mehr als zwei Jahrzehnten nutzt, bleibt langfristig Mieterin und wird künftig rund 40 Prozent der Gesamtfläche belegen. Das Gebäude befindet sich zwischen Hauptbahnhof, St. Georg und City-Süd. Zur Ausstattung gehören unter anderem eine gemeinschaftlich nutzbare Dachterrasse sowie Fahrradstellplätze. Mit der Neupositionierung reagiert Invesco auf veränderte Anforderungen des Büromarktes und schafft zusätzliche Flächenangebote für unterschiedliche Nutzergruppen in zentraler Hamburger Lage.


Berlin: Grundsteinlegung für Wohn- und Gesundheitshaus „MOANOVA“ in Moabit

Die Königstadt Gesellschaft für Grundstücke und Industrie hat den Startschuss für das Projekt „MOANOVA“ in Berlin-Moabit gegeben. An der Turmstraße 31 entsteht bis Anfang 2028 ein Wohn- und Gesundheitshaus mit medizinischen Angeboten, Wohnungen und studentischem Wohnen. Das Projekt umfasst ein Ärztehaus mit elf Praxen, eine Apotheke und ein Sanitätshaus sowie ein Wohngebäude mit 19 Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten. Ergänzt wird das Ensemble durch vier Wohngemeinschaften mit insgesamt 20 studentischen Wohneinheiten. Herzstück des Projekts ist ein rund 1.000 Quadratmeter großer begrünter Innenhof. Die Baugenehmigung wurde im Februar 2026 erteilt. Zu den bereits abgeschlossenen Vorarbeiten zählen die Umverlegung von Versorgungsleitungen, die Entkernung des Bestandsgebäudes sowie die Bohrpfahlgründung in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn-Infrastruktur. Seit der Baufeldübergabe Anfang Juni laufen die Hochbauarbeiten. Die geplante Bauzeit beträgt rund 20 Monate. Grundlage des Projekts ist ein Entwurf des Berliner Architekturbüros ALAS Alarcon Linde Architects, das sich Anfang 2024 in einem Realisierungswettbewerb durchgesetzt hatte. Vorgesehen ist die Weiterentwicklung des 1963 errichteten Bestandsgebäudes an der Turmstraße sowie dessen Ergänzung durch Neubauten. Mit MOANOVA entstehen an zentraler Stelle in Moabit neue Flächen für Gesundheitsversorgung, Wohnen und studentisches Leben. Die Fertigstellung ist für Anfang 2028 vorgesehen.


München: ANGULARIS plant Büroensemble „ALTERA Urban Office“ in der Ludwigsvorstadt

Der Projektentwickler und Asset Manager ANGULARIS plant mit dem „ALTERA Urban Office“ ein neues Büroensemble in der Münchner Ludwigsvorstadt. Das Projekt entsteht auf einem Grundstück in der Schwanthalerstraße 73 zwischen Hauptbahnhof und Theresienwiese. Der Bauantrag wurde bereits eingereicht, die Fertigstellung ist für 2029 vorgesehen. Das Ensemble besteht aus einem siebengeschossigen Vorderhaus mit markanter A-Form sowie einem fünfgeschossigen Gartenhaus, die über ein zweigeschossiges Brückengebäude miteinander verbunden werden. Insgesamt entstehen rund 7.500 Quadratmeter Mietfläche. Geplant sind flexible Büroflächen für unterschiedliche Nutzungskonzepte, von Single-Tenant-Lösungen bis hin zu mehreren Mietparteien. Die Flächen sollen sowohl für hybride Arbeitsmodelle als auch für klassische Büronutzungen wie Kanzleien oder Beratungsunternehmen geeignet sein. Das Projekt verfolgt einen Nachhaltigkeitsansatz mit angestrebter LEED-Gold-Zertifizierung und EU-Taxonomie-Konformität. Vorgesehen sind unter anderem Photovoltaikanlagen, Fernwärme- und Fernkälteversorgung, E-Ladestationen, Fahrradstellplätze sowie begrünte Dach- und Außenflächen. Die Planung sieht zudem den Einsatz zertifizierter Baustoffe und ein integrales Energiekonzept vor. ALTERA ist nach GABRIEL und ASAM das dritte Projekt der Urban-Office-Serie von ANGULARIS in München.


 

 

 

München: Analog Devices mietet in den Highlight Towers, IBM verlängert langfristig

Für die Highlight Towers in München sind zwei langfristige Mietabschlüsse über zusammen knapp 10.000 Quadratmeter Bürofläche gelungen. Das US-Technologieunternehmen Analog Devices hat fünf Etagen sowie einen Showroom im Erdgeschoss angemietet. Zudem verlängerte die IBM Deutschland GmbH ihren bestehenden Mietvertrag langfristig. Analog Devices zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Halbleiter- und Softwarelösungen. IBM ist bereits seit rund zehn Jahren Mieter in den Highlight Towers und wird ihre Flächen im Tower 1 im Zuge der Vertragsverlängerung modernisieren lassen. Die Highlight Towers in der Parkstadt Schwabing umfassen rund 90.000 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche. Mit den beiden Abschlüssen ist die laufende Repositionierung der Landmark-Immobilie nach Angaben des Asset Managers Montibus nahezu abgeschlossen. Das Gebäude verfügt über LEED-Gold- und WiredScore-Platin-Zertifizierungen. Zur Ausstattung gehören moderne Büroflächen, Gastronomieangebote, Grünanlagen, Fahrradinfrastruktur sowie eine intelligente Gebäudeautomation zur Steuerung von Energieverbrauch und Raumklima.

 

Berlin: Bildungsträger gfp mietet mehr als 700 Quadratmeter im econopark Wolfener Straße

Die gfp Gesellschaft für Pflege- und Sozialberufe gGmbH hat im econopark Wolfener Straße in Berlin-Marzahn mehr als 700 Quadratmeter angemietet. Vermieter ist die GSG Berlin. Der Bildungsträger erweitert damit seine Aktivitäten im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Die neuen Flächen sollen insbesondere für die Ausbildung von Erziehern genutzt werden. Gleichzeitig entstehen zusätzliche Kapazitäten für die Pflegeausbildung am bisherigen Standort. Der econopark Wolfener Straße ist mit 26 Gebäuden und 575 Mieteinheiten die größte Immobilie im Portfolio der GSG Berlin. Das Ensemble verfügt über moderne Büro- und Gewerbeflächen, einen grünen Innenhof sowie eine Glasfaseranbindung. Darüber hinaus ist der Standort mit der WiredScore-Platinum-Zertifizierung ausgezeichnet und verfügt über Photovoltaikanlagen sowie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Mit der Neuvermietung stärkt die gfp ihre Präsenz im Berliner Osten und erweitert ihre Ausbildungskapazitäten für Pflege-, Erziehungs- und Sozialberufe.

 

Alzenau: Horoz Logistics mietet 9.100 Quadratmeter im Prologis Park

Die Horoz Logistics International GmbH hat rund 9.100 Quadratmeter Logistikfläche im Prologis Park Alzenau angemietet. Vermittelt wurde die Fläche durch die REALOGIS Immobilien Frankfurt GmbH. Eigentümer der Immobilie im Industriegebiet Süd B30 ist Prologis. Horoz Logistics wird den Standort künftig als Deutschland-Zentrallager nutzen. Von Alzenau aus sollen zentrale Logistik- und Fulfillment-Dienstleistungen für Kunden des Unternehmens abgewickelt werden. Nach Angaben von REALOGIS war insbesondere die kurzfristige Verfügbarkeit der Flächen ein entscheidender Faktor für die Anmietung. Der Standort bietet moderne Logistikflächen für flexible Lager- und Distributionsprozesse. Im Prologis Park Alzenau stehen derzeit weitere rund 16.000 Quadratmeter Hallenfläche zur Verfügung. Die Vermarktung erfolgt über REALOGIS als Co-Lead-Makler.

 

Osnabrück: LIST und WohnRaum Niedersachsen vereinbaren Bau von 134 geförderten Wohnungen

LIST Develop Commercial und die landeseigene WohnRaum Niedersachsen GmbH haben den Verkauf eines Wohnbauprojekts im Osnabrücker Stadtteil Dodesheide notariell besiegelt. Geplant sind 134 geförderte Wohnungen. Das Quartier entsteht auf zwei gegenüberliegenden Grundstücken in einem bestehenden Wohngebiet mit Anbindung an die Osnabrücker Innenstadt. Vorgesehen sind Wohnungen für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen. Das Spektrum reicht von kompakten Einheiten für Singles und Paare bis zu familiengerechten Wohnungen. Ergänzt wird das Vorhaben durch Pkw- und Fahrradstellplätze sowie eine Spielplatzfläche. Für die WohnRaum Niedersachsen GmbH ist das Projekt der erste Ankauf in Osnabrück. Die landeseigene Gesellschaft hat damit innerhalb von rund zwei Jahren sechs Wohnprojekte mit insgesamt etwa 540 Wohnungen für den eigenen Bestand gesichert. Nach Unternehmensangaben sind mehr als 90 Prozent davon gefördert. Die Stadt Osnabrück nutzt bei dem Vorhaben Instrumente des sogenannten Bauturbos, um die Entwicklung zu beschleunigen. Das Projekt befindet sich damit auf einem verkürzten Planungs- und Genehmigungsweg.

 

Köln: Hauptbauphase für Europas größte Flusswasser-Wärmepumpe beginnt

Die RheinEnergie startet die Hauptbauphase für Europas größte Flusswasser-Wärmepumpe am Standort Köln-Niehl. Das Energieunternehmen investiert rund 280 Millionen Euro in das Projekt, das ab 2028 Fernwärme für bis zu 50.000 Haushalte liefern soll. Die Anlage entsteht am Rand des Niehler Hafens und nutzt Rheinwasser als Wärmequelle. Geplant sind drei Wärmepumpenmodule mit einer Gesamtleistung von 150 Megawatt. Generalunternehmer ist Everllence SE. Weitere Baulose übernehmen STRABAG und Züblin. Die Finanzierung erfolgt unter anderem mit Unterstützung der Helaba. Die notwendigen Genehmigungen für Wasserentnahme und Anlagenbetrieb liegen vor. Nach vorbereitenden Arbeiten auf dem Baufeld beginnen nun die Hochbauarbeiten sowie die Errichtung der Infrastruktur für Strom- und Fernwärmeanschlüsse. Die Bauzeit ist mit rund zwei Jahren angesetzt. Nach Angaben der RheinEnergie soll die Anlage jährlich mindestens 100.000 Tonnen Treibhausgase einsparen. Die Wärmepumpe wird künftig im Zusammenspiel mit den bestehenden Gas-und-Dampfturbinen-Anlagen am Standort betrieben. Bei niedrigen Strompreisen übernimmt die Wärmepumpe die Wärmeproduktion, während bei hohen Strompreisen die bestehenden Kraftwerksanlagen die Versorgung sichern. Das Projekt wird von Bund und Europäischer Union gefördert und zählt mit einem Investitionsvolumen von 280 Millionen Euro zu den größten Einzelinvestitionen in der Geschichte der RheinEnergie. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um die größte Flusswasser-Wärmepumpe Europas.

 

Die RheinEnergie startet die Hauptbauphase für Europas größte Flusswasser-Wärmepumpe am Standort Köln-Niehl. Montage: RheinEnergie

 

Werder (Havel): HGW für Kita-Neubau mit Qualitätssiegel ausgezeichnet

Die HGW Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder/Havel mbH ist für den Neubau einer Kindertagesstätte am Zernsee mit dem BBU-Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ ausgezeichnet worden. Es ist bereits die fünfte Auszeichnung für das kommunale Wohnungsunternehmen. Die Kindertagesstätte in der Adolf-Damaschke-Straße bietet Platz für 200 Kinder. Das Gebäude verfügt über rund 3.600 Quadratmeter Nutzfläche und wurde in moderner Stahlmodulbauweise errichtet. Insgesamt entstanden 16 Gruppenräume sowie verschiedene Funktionsräume. Die Bauarbeiten begannen im März 2022. Bereits im Januar 2023 konnte ein Teil der Einrichtung übergeben werden, seit Mai 2023 wird die Kita vollständig genutzt. Für das Projekt investierte die HGW insgesamt 14,3 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgte über die Investitionsbank des Landes Brandenburg. Zudem wurde das Vorhaben mit zwei Millionen Euro gefördert. Das zweigeschossige Gebäude mit Staffelgeschoss wurde auf einem Grundstück in unmittelbarer Nähe zur Havel errichtet. Großflächige Fenster sorgen für helle Innenräume, während der hohe Vorfertigungsgrad der Module eine vergleichsweise kurze Bauzeit ermöglichte. Mit der Auszeichnung würdigt der BBU die Schaffung moderner sozialer Infrastruktur. Die neue Kindertagesstätte ergänzt bestehende Einrichtungen im Umfeld, darunter eine kleinere Kita sowie eine Rettungswache, die ebenfalls von der HGW realisiert wurden.


Mannheim: Betriebskosten für Wohnungen steigen um 16 Prozent

Die Betriebskosten für Wohnungen in Deutschland sind deutlich gestiegen. Das geht aus dem „ImmoBench Marktbericht 2025“ hervor, den die Marketing-Vereinigung deutscher Immobilienunternehmen (MVDI) gemeinsam mit der Bauakademie Performance GmbH veröffentlicht hat. Grundlage sind bundesweite Portfoliodaten institutioneller Investoren, Bestandshalter und Immobilienverwaltungen. Demnach lagen die gesamten Betriebskosten im Median bei 2,69 Euro pro Quadratmeter und Monat. Im Vorjahr waren es noch 2,32 Euro. Damit erhöhten sich die Betriebskosten um rund 16 Prozent. Besonders stark stiegen die warmen Betriebskosten. Gegenüber dem Vorjahr legten sie um rund 42 Prozent zu. Nach Angaben der Autoren machen die Betriebskosten in vielen Wohnungsbeständen inzwischen zwischen 40 und 50 Prozent der Gesamtmiete aus. Als wichtigste Kostentreiber identifiziert der Bericht die laufenden öffentlichen Lasten, die Wasserversorgung und Entwässerung, Heizungs- und Warmwasserkosten, die Hausreinigung, Versicherungen sowie Hauswartleistungen. Diese Positionen verursachen den größten Teil der umlagefähigen Betriebskosten. Die Auswertung basiert auf den abgerechneten Daten des Jahres 2023. Als Ursachen für die Kostensteigerungen nennt der Bericht unter anderem die Folgen der Energiekrise, die Inflation, steigende Personalkosten sowie zusätzliche regulatorische Anforderungen. Nach Einschätzung der Autoren gewinnen Betriebskosten für Wohnungsunternehmen, Eigentümer und Verwalter zunehmend an Bedeutung. Neben Energiepreisen und Personalkosten dürften künftig auch die CO₂-Bepreisung sowie Investitionen in energieeffiziente Gebäude die Kostenentwicklung beeinflussen. Gleichzeitig rücke die Warmmiete für viele Haushalte stärker in den Fokus.


Hamburg: Immobilieninvestmentmarkt startet schwach ins Jahr 2026

Der globale Immobilieninvestmentmarkt ist verhalten in das Jahr 2026 gestartet. Nach Angaben von Savills belief sich das weltweite Transaktionsvolumen im ersten Quartal auf 230 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Vorquartal entspricht dies einem Rückgang von fünf Prozent. Für die kommenden Monate sieht der internationale Immobiliendienstleister jedoch Anzeichen einer Belebung. Die Zahl der laufenden Transaktionen liegt im zweiten Quartal um 18 Prozent über dem Vorjahreswert. Savills geht davon aus, dass zahlreiche Transaktionen derzeit lediglich verschoben werden und nicht dauerhaft vom Markt verschwinden. Auch in Deutschland blieb die Investmentaktivität zunächst unter den Erwartungen. Im ersten Quartal wechselten Gewerbe- und Wohnimmobilien im Wert von 8,2 Milliarden Euro den Eigentümer. Das entspricht einem Rückgang von 24 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Gleichzeitig beobachtet Savills ein steigendes Angebot am deutschen Markt. Nach Einschätzung des Unternehmens nimmt die Verkaufsbereitschaft vieler Eigentümer zu. Zudem hätten sich die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern in vielen Marktsegmenten angenähert. Weltweit sieht Savills weiterhin stabile Fundamentaldaten für Immobilien. Eine begrenzte Entwicklungspipeline und höhere Bau- sowie Finanzierungskosten dürften das Angebot neuer Flächen begrenzen und damit die Mietentwicklung stützen. Zudem verfüge der Markt weiterhin über ausreichend Fremdkapital. Nach Einschätzung von Savills könnten steigende Zinsen in Deutschland den Druck auf Eigentümer und Finanzierer erhöhen und dadurch zusätzliche Transaktionen auslösen. Sollte sich die geopolitische Lage entspannen, erwartet das Unternehmen eine spürbare Belebung des Investmentmarktes im weiteren Jahresverlauf.


Frankfurt (Oder): ALCARO vermietet 94.000 Quadratmeter Logistikfläche an internationalen Logistikdienstleister

Die ALCARO Invest GmbH hat im Projekt Log Plaza Frankfurt (Oder) rund 94.000 Quadratmeter Logistikfläche an einen internationalen Logistikdienstleister vermietet. Die Flächen sollen künftig für die Logistik eines international tätigen Onlinehändlers genutzt werden. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um eine der größten Logistikvermietungen des Jahres 2026. Mit der Ansiedlung entstehen am Standort voraussichtlich 500 bis 800 Arbeitsplätze. Die spekulativ entwickelten Flächen können nach wenigen Anpassungen bereits Ende des Sommers 2026 bezogen werden. Die vermieteten Flächen befinden sich überwiegend in Halle B, der mit rund 100.000 Quadratmetern größten Einheit des insgesamt 44 Hektar großen Logistikparks. Auf dem Areal entstehen insgesamt rund 170.000 Quadratmeter Mietfläche sowie 900 Pkw- und 130 Lkw-Stellplätze. Weiterhin verfügbar sind Halle A mit rund 47.500 Quadratmetern sowie eine geplante Halle C mit weiteren 24.000 Quadratmetern Fläche. Das Log Plaza Frankfurt (Oder) wurde nach dem Energiestandard EG40 errichtet und mit dem DGNB-Gold-Zertifikat ausgezeichnet. Zur Ausstattung gehören Photovoltaikanlagen, Ladepunkte für Pkw und Fahrräder, Wärmepumpentechnik sowie ein geplanter Ladehub für E-Lkw. Zudem liegt eine Genehmigung zur Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus vor. Der Standort liegt unmittelbar an der Autobahn A12/E30 und verfügt über eine Anbindung an das KV-Terminal Frankfurt (Oder). Dadurch bestehen Verbindungen zu wichtigen deutschen und niederländischen Seehäfen sowie zu den Warenströmen zwischen Deutschland sowie Mittel- und Osteuropa.


Norderstedt: Instone sichert Grundstück für rund 316 Wohnungen im Garstedter Dreieck

Der Wohnentwickler Instone Real Estate hat im Garstedter Dreieck in Norderstedt ein Grundstück mit drei Baufeldern erworben. Verkäufer sind Schilling Immobilien und Jürgen Sallier. Geplant ist die Entwicklung von rund 316 Wohnungen, von denen etwa 30 Prozent öffentlich gefördert werden sollen. Das Projekt entsteht am Richtweg und soll im Energieeffizienzstandard EH40 realisiert werden. Das Bebauungsplanverfahren befindet sich derzeit in Aufstellung. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen. Die weitere Planung erfolgt in Abstimmung mit der Stadt Norderstedt. Mit dem Vorhaben baut Instone seine Aktivitäten in Norderstedt weiter aus. Die Entwicklung ist auf einen Mix aus frei finanzierten und geförderten Wohnungen ausgerichtet und soll unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Bereits heute realisiert Instone mit dem Projekt „Nordlicht“ ein Wohnquartier in Norderstedt. Die neue Akquisition ergänzt dieses Engagement im nördlichen Hamburger Umland. Für die Umsetzung des Projekts soll innerhalb der Unternehmensgruppe auch die Tochtergesellschaft nyoo eingebunden werden, die auf standardisierte Planungs- und Wohnkonzepte spezialisiert ist.


Berlin/Hamburg: Pluto Finance finanziert Deutschland-Transaktionen mit 93 Millionen Euro

Der paneuropäische Immobilienfinanzierer Pluto Finance hat gemeinsam mit dem Finanzierungspartner Blackstone Real Estate Debt Strategies (BREDS) erstmals Finanzierungen auf dem deutschen Markt abgeschlossen. Das Gesamtvolumen der beiden Transaktionen beträgt 93 Millionen Euro. Den größten Teil bildet eine Finanzierung über 57 Millionen Euro für drei Logistikimmobilien in Berlin. Die Objekte gehören zum Portfolio von Valor Real Estate Partners und QuadReal Property Group und sind Teil eines insgesamt 15 Objekte umfassenden deutschen Logistikportfolios mit rund 222.300 Quadratmetern Fläche. Die Finanzierung dient der Refinanzierung der Berliner Last-Mile-Logistikstandorte. Darüber hinaus stellte Pluto Finance eine Finanzierung über 36 Millionen Euro für ein Nahversorgungszentrum in Hamburg bereit. Das Objekt ist durch einen Lebensmittelmarkt geprägt und befindet sich in einem etablierten Wohngebiet. Zum Standort gehören außerdem Wohnnutzungen und eine Kindertagesstätte. Mit den beiden Transaktionen erfolgt zugleich der Markteintritt der Partnerschaft von Pluto Finance und BREDS in Deutschland. Die Kooperation verfügt nach Unternehmensangaben über ein Finanzierungsvolumen von rund zwei Milliarden Pfund Sterling für Immobilienkredite in Europa. Nach Angaben von Pluto Finance zählen insbesondere Logistikimmobilien, Nahversorgungsstandorte und Wohnimmobilien zu den bevorzugten Segmenten auf dem deutschen Markt. Das Unternehmen verweist auf die hohe institutionelle Nachfrage sowie die zunehmende Bedeutung privater Immobilienfinanzierungen in Europa. Die finanzierten Berliner Logistikobjekte profitieren nach Angaben der Beteiligten von der Nachfrage nach urbanen Logistikflächen in der Hauptstadt. Die Hamburger Immobilie ist auf Nahversorgung ausgerichtet und liegt in einem gewachsenen Wohnquartier.


Berlin: PORR errichtet Quartier mit Schwimmhalle, 375 Apartments und Büroturm in Friedrichshain

Die PORR Hochbau Ost realisiert an der Holzmarktstraße 51 in Berlin-Friedrichshain das Multi-Use-Ensemble „HMS 51“. Auftraggeber ist die Berlinovo Immobilien Gesellschaft. Auf dem rund 6.355 Quadratmeter großen Grundstück entsteht bis Anfang 2030 ein Quartier mit öffentlicher Schwimmhalle, Wohnen, Büro- und Gewerbeflächen. Kern des Projekts ist eine neue öffentliche Schwimmhalle der Berliner Bäder-Betriebe. Sie ersetzt die 2018 geschlossene Bestandsanlage an der Holzmarktstraße und soll insbesondere dem Schul- und Vereinsschwimmen dienen. Insgesamt umfasst das Vorhaben rund 27.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Geplant sind 375 Mikroapartments, ein Büroturm mit zehn Obergeschossen sowie drei miteinander verbundene Wohngebäude mit bis zu zehn Geschossen. Ergänzend entstehen Gewerbeflächen im Erd- und ersten Obergeschoss. Zur Ausstattung gehören eine Tiefgarage mit 30 Stellplätzen, darunter zehn Ladeplätze für Elektrofahrzeuge, sowie 452 Fahrradstellplätze. Das Ensemble wird nach dem Standard KfW 55 errichtet. Die Bauarbeiten erfolgen unter anspruchsvollen innerstädtischen Bedingungen. Dazu zählen die unmittelbare Nähe zur Berliner Stadtbahn, begrenzte Baustellenflächen sowie die komplexe Fassadengeometrie. Vor dem Neubau wird die bestehende Schwimmhalle zurückgebaut. Für die Planung und Ausführung setzt PORR auf die BIM-Methode sowie Lean-Management. Der Spezialtiefbau des Konzerns übernimmt die Herstellung der Baugrube. Mit dem Projekt entsteht in zentraler Lage von Friedrichshain ein Quartier, das öffentliche Infrastruktur, Wohnen und Arbeiten miteinander verbindet. Die neue Schwimmhalle schließt zugleich eine seit mehreren Jahren bestehende Versorgungslücke im Bezirk.


Berlin: PRIMESTAR plant Hotel- und Stay-Projekt mit rund 350 Einheiten am Warschauer Platz

Die PRIMESTAR Group hat die Entwicklung eines neuen Hotel- und Stay-Projekts am Warschauer Platz in Berlin-Friedrichshain angekündigt. Bis 2028 soll unter dem Namen „June SIX & Stay Warschauer Platz“ ein Standort mit rund 350 Hotel- und Extended-Stay-Einheiten entstehen. Das Projekt wird in einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahr 1909 realisiert, das ursprünglich als Höhere Webeschule errichtet wurde. Die Immobilie befindet sich in unmittelbarer Nähe zum S- und U-Bahn-Knotenpunkt Warschauer Straße sowie zur Uber Arena. Geplant ist die Umnutzung des historischen Backsteinbaus zu einem kombinierten Hotel- und Aufenthaltskonzept. Mit mehr als 350 Einheiten handelt es sich nach Unternehmensangaben um das bislang größte Projekt der Marke June. Erstmals sollen Hotelzimmer und Extended-Stay-Angebote in dieser Größenordnung an einem Standort gebündelt werden. Ergänzt wird das Konzept durch Arbeitsbereiche, Gastronomieangebote, Fitness- und Wellnessflächen sowie gemeinschaftlich nutzbare Aufenthaltsbereiche. Im Innenhof ist eine neugestaltete Freifläche mit Gastronomie vorgesehen. Darüber hinaus setzt das Projekt auf digitale Prozesse entlang der gesamten Gästereise, darunter digitale Buchungs- und Check-in-Lösungen sowie weitere digitale Serviceangebote. Für PRIMESTAR bedeutet das Vorhaben den weiteren Ausbau der Marke June in Berlin. Bereits seit 2022 betreibt das Unternehmen ein Hotel der Marke am Savignyplatz.


Norderstedt: Instone startet Wohnquartier mit 198 Eigentumswohnungen

Instone Real Estate hat in Norderstedt den Grundstein für das Wohnquartier „Nordlicht“ gelegt. Auf einem rund 11.725 Quadratmeter großen Grundstück am Kösliner Weg entstehen bis 2029 insgesamt 198 Eigentumswohnungen in neun Gebäuden. Die Wohnungen verfügen über zwei bis fünf Zimmer und Wohnflächen zwischen 40 und 140 Quadratmetern. Geplant sind Balkone, Terrassen, Dachterrassen oder private Gärten. Nach Angaben des Unternehmens werden die Wohnungen barrierearm ausgeführt, rund 60 Einheiten sollen vollständig barrierefrei sein. Das Quartier wird nach dem Standard Effizienzhaus 40 errichtet. Zusätzlich strebt Instone das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude Plus an. Zum Energiekonzept gehören Photovoltaikanlagen auf allen Dächern, Dachbegrünungen sowie ein Mieterstrommodell. Die Tiefgarage wird für Elektroladestationen vorgerüstet. Ergänzend ist ein Bike-Sharing-Angebot vorgesehen. Für Familien entstehen ein Spielplatz sowie Wohnangebote in der Nähe von Kindertagesstätten und Schulen. Das Quartier liegt zudem in unmittelbarer Nähe zum Herold-Center und zur U-Bahn-Station Garstedt, die eine direkte Verbindung nach Hamburg bietet. Mit dem Projekt entstehen knapp 200 Eigentumswohnungen in einer der größten Städte des Hamburger Umlands. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2029 vorgesehen.


Berlin: Grundstück für neue Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf gesichert

Das Land Berlin hat ein rund 4.300 Quadratmeter großes Grundstück an der Landsberger Straße in Marzahn-Hellersdorf für den Neubau der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf erworben. Verkäuferin war die Aroundtown SA. Der Eigentumsübergang erfolgte zum 1. April 2026. Mit dem Ankauf wurde eine zentrale Voraussetzung für den Ersatzneubau geschaffen. Auf dem Gelände soll bis Ende 2029 eine neue Feuerwache in Typenbauweise entstehen. Geplant sind eine Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen, ein zweigeschossiger Sozial- und Verwaltungstrakt sowie ein separater Bereich für First-Responder-Einsätze. Insgesamt umfasst der Neubau rund 1.455 Quadratmeter Nutzfläche. Der Neubau ersetzt den bisherigen Standort in der Donizettistraße, dessen Gebäude nach Angaben des Landes nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht und einen hohen Sanierungsbedarf aufweist. Das neue Grundstück liegt nur wenige Kilometer vom bisherigen Standort entfernt und befindet sich in einem Gewerbegebiet. Der Erwerb erfolgte über die landeseigene BBF Berliner Bodenfonds GmbH. Die Finanzierung des Neubaus soll aus Mitteln des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes erfolgen. Das Vorhaben ist Teil des Berliner Sondersanierungsprogramms für Freiwillige Feuerwehren. Dafür stehen nach Angaben der Senatsverwaltung insgesamt rund 69 Millionen Euro zur Verfügung.


Hamburg: Grundstein für FairWerk-Gewerbehof im Hafengebiet gelegt

Im Hamburger Stadtteil Veddel hat der Bau des Gewerbehofs „FairWerk Hamburg Hafenwerkstätten“ begonnen. Das Projekt entsteht am Oberwerder Damm in unmittelbarer Nähe zum Hafen und soll im dritten Quartal 2027 fertiggestellt werden. Der Gewerbehof umfasst rund 5.600 Quadratmeter Nutzfläche. Geplant sind flexibel teilbare Einheiten zwischen 120 und 370 Quadratmetern für Unternehmen aus den Bereichen Produktion, Handwerk, Logistik und Dienstleistungen. Ergänzt wird das Angebot durch 97 Außenstellplätze sowie 183 Stellplätze in einer Tiefgarage. Entwickelt wird das Projekt von der Family Value Management GmbH. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag in den Standort. Die Hafenwerkstätten entstehen in modularer Holzbauweise und sollen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Nach Angaben des Unternehmens ist es bereits das zweite Investment in Hamburg.


Essen: Limbecker Platz vermietet ehemalige Galeria-Fläche fast vollständig neu

Die Eigentümer des Einkaufszentrums Limbecker Platz in Essen haben die Nachvermietung der früheren Galeria-Flächen weitgehend abgeschlossen. Nach der Schließung des Warenhauses Anfang 2024 standen rund 19.000 Quadratmeter Verkaufsfläche auf vier Etagen leer. Nach Angaben von Union Investment und ECE sind inzwischen vier der fünf neu geschaffenen Mieteinheiten vergeben. Für die Neupositionierung des Bereichs investierten die Eigentümer rund 30 Millionen Euro. Die bisher zusammenhängende Warenhausfläche wurde in fünf eigenständige Einheiten aufgeteilt. Rund 50 Prozent der Flächen sind bereits eröffnet. Zu den neuen Mietern zählt Peek & Cloppenburg Düsseldorf, das rund 6.400 Quadratmeter auf zwei Etagen angemietet hat. Zudem eröffnete INTERSPORT Voswinkel auf rund 2.000 Quadratmetern eine neue Filiale. Weitere Flächen wurden an den Lebensmitteldiscounter Netto Marken-Discount sowie den schwedischen Modehändler Lager 157 vermietet. Für die verbleibende Einheit führen die Eigentümer nach eigenen Angaben Gespräche mit Interessenten aus den Bereichen Mode und Gesundheit. Der Limbecker Platz zählt mit mehr als 200 Geschäften zu den größten innerstädtischen Einkaufszentren Deutschlands. Eigentümer sind der offene Immobilienfonds UniImmo: Europa von Union Investment sowie die ECE beziehungsweise die Familie Otto. Die ECE verantwortet zudem Vermietung und Betrieb des Centers.


Berlin: GSG lässt drei Gewerbehöfe mit höchster WiredScore-Stufe zertifizieren

Die GSG Berlin hat für drei Berliner Gewerbestandorte die WiredScore-Platinum-Zertifizierung erhalten. Ausgezeichnet wurden der GSG-Hof Reuchlinstraße in Moabit, der GSG-Hof Helmholtzstraße in Charlottenburg sowie der econopark Wilhelm-von-Siemens-Straße in Tempelhof-Schöneberg. Der Standort Reuchlinstraße erreichte dabei die Höchstwertung von 100 Punkten. Nach Angaben des Unternehmens sind inzwischen rund 700.000 Quadratmeter des Berliner Büro- und Gewerbeportfolios nach dem internationalen Standard für digitale Konnektivität zertifiziert. Ein Großteil der Flächen erreicht die höchste Bewertungsstufe. WiredScore bewertet unter anderem die Qualität und Ausfallsicherheit von Internetanbindungen, die Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen, die Mobilfunkversorgung sowie die technische Erweiterbarkeit von Gebäuden. Die Zertifizierung gilt als Nachweis für die digitale Leistungsfähigkeit von Immobilien. Der GSG-Hof Reuchlinstraße verfügt über rund 49.700 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche. Der econopark Wilhelm-von-Siemens-Straße umfasst rund 20.100 Quadratmeter Flächen für Büro-, Gewerbe- und Produktionsnutzungen. Nach Unternehmensangaben weist das WiredScore-Register inzwischen 20 zertifizierte Gebäude der GSG Berlin aus. Bereits 2023 erhielt das Unternehmen ein Portfolio-Zertifikat für seine digitale Infrastruktur. Neben Modernisierungen und Energieeffizienzmaßnahmen zählt die technische Ausstattung zu den zentralen Schwerpunkten der Bestandsentwicklung.


Essen: Instone bestätigt Prognose für 2026 und setzt auf standardisierten Wohnungsbau

Die Instone Real Estate Group bestätigt ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Das Unternehmen erwartet bereinigte Umsatzerlöse zwischen 550 und 600 Millionen Euro, eine bereinigte Rohergebnismarge von mehr als 24 Prozent sowie ein bereinigtes Ergebnis nach Steuern zwischen 35 und 40 Millionen Euro. Ein zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie bleibt die Wohnungsmarke „nyoo“. Mit standardisierten Planungsprozessen, seriellen Bauelementen und vereinfachten Produkten sollen Baukosten gesenkt und Projektlaufzeiten verkürzt werden. Nach Unternehmensangaben können Genossenschaften und Bestandshaltern Wohnungen im Standard Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude 40 zu Herstellungskosten von unter 3.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche angeboten werden. Grundstücks- und Erschließungskosten sind dabei nicht enthalten. Mit Blick auf den Wohnungsmarkt verweist Instone auf die weiterhin angespannte Versorgungslage. Nach Angaben des Unternehmens wurden 2025 in Deutschland rund 206.600 Wohnungen fertiggestellt. Das entspricht einem Rückgang von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr und dem niedrigsten Wert seit 2012. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Wohnraum in Metropolregionen und gut angebundenen Mittelstädten hoch. Das Unternehmen sieht weiterhin Potenzial in steuerlichen Anreizen für Investitionen in den Wohnungsneubau und verweist insbesondere auf Abschreibungsmöglichkeiten für Kapitalanleger als Instrument zur Unterstützung zusätzlicher Neubauinvestitionen.


Hamburg: Hemsö erwirbt Amtsgericht Hamburg-Altona

Der schwedische Immobilieninvestor Hemsö Deutschland hat das Gebäude des Amtsgerichts Hamburg-Altona erworben und damit seine erste Investition in Hamburg abgeschlossen. Verkäufer der Immobilie an der Max-Brauer-Allee ist die alstria office REIT-AG. Das denkmalgeschützte Gebäude verfügt über rund 9.793 Quadratmeter Mietfläche auf einem etwa 5.444 Quadratmeter großen Grundstück. Die Immobilie ist langfristig an die Hamburger Behörde für Justiz und Verbraucherschutz vermietet, die den Standort weiterhin nutzt. Nach Angaben von Hemsö wurde das Gebäude in den vergangenen Jahren kontinuierlich modernisiert. Über den Kaufpreis vereinbarten die Beteiligten Stillschweigen. Mit dem Ankauf baut Hemsö sein Engagement im Bereich Justiz- und Verwaltungsimmobilien weiter aus. Das Deutschland-Portfolio des Unternehmens umfasst nun 86 Objekte. Neben dem Amtsgericht Hamburg-Altona gehören dazu unter anderem mehrere Polizeistandorte in Hessen sowie das Ausbildungszentrum des Bundeskriminalamt in Wiesbaden. Die Transaktion wurde im Rahmen eines exklusiven Direktverfahrens abgewickelt. Beratend tätig war Cushman & Wakefield Deutschland.


Berlin: Startschuss für Erschließung des neuen Quartiers Lichterfelde Süd

In Berlin-Lichterfelde Süd beginnt die Umsetzung eines der größten Wohnungsbauprojekte der Hauptstadt. Mit der Ausschreibung der Erschließungsarbeiten startet die Entwicklung des neuen Quartiers „Neulichterfelde“, das auf rund 36 Hektar Entwicklungsfläche entstehen soll. Verantwortlich für die Realisierung ist ein Gemeinschaftsunternehmen der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft degewo und des Projektentwicklers WÖHR + BAUER. Geplant sind insgesamt etwa 2.700 Wohneinheiten. Davon entfallen mehr als 1.000 Wohnungen auf degewo, über die Hälfte davon im geförderten Segment. Weitere rund 850 Wohnungen sollen durch das Gemeinschaftsunternehmen entstehen. Hinzu kommen etwa 430 Wohnungen, die WÖHR + BAUER als Dienstleister entwickelt, sowie rund 420 Reihenhäuser der Groth Gruppe. Das Gesamtareal umfasst rund 97 Hektar. Während etwa 36 Hektar für die Bebauung vorgesehen sind, bleiben rund 61 Hektar als sogenannte Lichterfelder Weidelandschaft dauerhaft als Naturraum erhalten. Neben Wohnungen sind umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen vorgesehen. Geplant sind ein zentraler Stadtplatz am S-Bahnhof, Einzelhandel, Arztpraxen und weitere Dienstleistungen. Darüber hinaus sollen drei Kindertagesstätten, eine Schule mit Sportanlagen sowie öffentliche Grünflächen entstehen. Nach Angaben der Projektpartner läuft parallel zur Erschließung bereits die Planung für das erste Baufeld. Der Bauantrag soll im Herbst eingereicht werden. Das neue Quartier soll nach aktueller Planung bis 2035 schrittweise fertiggestellt werden und Wohnraum für mehr als 5.000 Menschen schaffen.


München: Flughafen dokumentiert Terminalerweiterung mit digitalem Zwilling

Der Flughafen München hat den Bau des neuen Piers am Terminal 1 vollständig digital dokumentiert. Zum Einsatz kamen Technologien des Münchner Unternehmens NavVis, das auf digitale Zwillinge und mobiles Laserscanning spezialisiert ist. Die Erweiterung umfasst rund 100.000 Quadratmeter Fläche. Während der Bauphase wurden die Gebäude in mehreren Abschnitten digital erfasst. Die Scans erfolgten während des Rohbaus in den Jahren 2021 und 2022, zur Fortschrittskontrolle im Jahr 2025 sowie abschließend im Frühjahr 2026. Die erfassten Daten wurden in einem digitalen Gebäudemodell zusammengeführt. Dadurch lassen sich Baufortschritte nachvollziehen, Abweichungen zwischen Planung und Ausführung überprüfen sowie technische Installationen dokumentieren. Künftig sollen die Daten auch für den Betrieb, die Wartung und spätere Umbauten genutzt werden. Der Flughafen München setzt die Technologie bereits seit 2015 bei Bau- und Infrastrukturprojekten ein. Nach Angaben der Beteiligten entsteht durch die kontinuierliche Erfassung ein durchgängiger digitaler Datensatz, der den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes begleiten kann. Mit dem Einsatz digitaler Zwillinge folgt der Flughafen einem zunehmenden Trend in der Immobilien- und Infrastrukturwirtschaft, Bauprojekte nicht nur physisch, sondern auch digital abzubilden und langfristig zu verwalten.


Bonn: Neues Herzzentrum am Universitätsklinikum Bonn offiziell eröffnet

Mit der offiziellen Eröffnung des neuen Herzzentrums hat das Universitätsklinikum Bonn einen zentralen Baustein seines Masterplans „Zentralklinikum“ in Betrieb genommen. Der Neubau auf dem Venusberg-Campus vereint erstmals die Fachbereiche Kardiologie und Herzchirurgie in einem gemeinsamen Gebäude. Das Herzzentrum wurde nach Plänen des Düsseldorfer Architekturbüros Telluride Architektur realisiert. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 190 Millionen Euro. Der Neubau verfügt über eine Grundfläche von 31.000 Quadratmetern und umfasst 13.590 Quadratmeter Nutzfläche. Auf fünf Ober- und zwei Untergeschossen entstanden mehr als 1.000 Räume sowie 180 Betten, darunter Intensiv- und Überwachungsplätze. Zur medizinischen Infrastruktur gehören fünf Operationssäle, darunter zwei Hybrid-Operationssäle, Ambulanzen, eine Notfallradiologie sowie Flächen für Forschung und Lehre. Ziel des Neubaus ist es, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge räumlich enger miteinander zu verknüpfen und die Zusammenarbeit der medizinischen Disziplinen zu erleichtern. Architektonisch setzt das Gebäude auf eine kompakte Organisation mit kurzen Wegen und einem zentralen Erschließungskonzept. Prägendes Element ist ein zweigeschossiges Foyer mit großflächiger Verglasung, das als zentraler Eingangsbereich des Herzzentrums fungiert. Ergänzt wird das Konzept durch den Erhalt des bestehenden Baumbestands auf dem Vorplatz sowie neu gestaltete Aufenthaltsflächen.


Wien: PORR will UBM mit 56,4 Millionen Euro Hybridkapital unterstützen

Die PORR AG plant, der UBM Development AG Hybridkapital in Höhe von 56,4 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Der Aufsichtsrat des Baukonzerns hat der Zeichnung nach Unternehmensangaben bereits zugestimmt. Die Konditionen orientieren sich an den Bedingungen des Green Hybrid Bonds, den UBM im Jahr 2025 am Kapitalmarkt platziert hatte. Mit der Transaktion soll zugleich die bestehende Zusammenarbeit der beiden österreichischen Unternehmen vertieft werden. PORR und UBM arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen. Während PORR zahlreiche Projektentwicklungen von UBM realisiert, vertreibt UBM im Gegenzug Projekte der Wohnungsmarke PORR Living. Nach Angaben von PORR sehen beide Unternehmen insbesondere Potenzial im Bereich bezahlbarer Wohnungsbau. Unter der Marke PORR Living entwickelt der Konzern Wohnungsbauprojekte in Elementbauweise. Die Baukosten liegen nach Unternehmensangaben bei rund 2.000 Euro je Quadratmeter. Mit der Kapitalmaßnahme stärkt UBM ihre Finanzierung, während PORR ihre strategische Partnerschaft mit dem Projektentwickler ausbauen will. Weitere Angaben zu Laufzeit oder Verzinsung des Hybridkapitals wurden zunächst nicht veröffentlicht.


Köln: Solargroßhändler DWH Solutions mietet 3.340 Quadratmeter in Rodenkirchen

Die DWH Solutions GmbH hat eine Gewerbeimmobilie in Köln-Rodenkirchen angemietet. Das Unternehmen, das als Solargroßhändler tätig ist, bezieht eine Einheit an der Emil-Hoffmann-Straße mit rund 3.000 Quadratmetern Hallen- und 340 Quadratmetern Bürofläche. Eigentümer der Immobilie ist die VE Immobilien Verwaltungs GmbH. Die Vermittlung des Mietvertrags erfolgte durch das Maklerunternehmen RUHR REAL. Der Einzug fand zum 1. Juni 2026 statt. Hintergrund der Anmietung ist das Wachstum des Unternehmens. Die bisherigen Flächen entsprachen nach Angaben der Beteiligten nicht mehr den Anforderungen des Geschäftsbetriebs. Ausschlaggebend für den neuen Standort waren insbesondere die verkehrsgünstige Lage mit guter Autobahnanbindung sowie der Zustand der Immobilie. Mit der Anmietung sichert sich DWH Solutions zusätzliche Lager- und Büroflächen in einem etablierten Gewerbestandort im Kölner Süden. Angaben zur Mietvertragslaufzeit oder zum Mietvolumen wurden nicht veröffentlicht.


Berlin: Aroundtown vermietet vier Hotels an PRISM

Aroundtown hat vier Hotelimmobilien in Deutschland an die Hospitality-Plattform PRISM vermietet. Die Häuser in Düsseldorf, Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main, Dortmund und Offenburg werden künftig unter den Marken Sunday Hotels und Belvilla betrieben. Zum Portfolio gehören das Sunday Hotel Düsseldorf City Nord mit 190 Zimmern, das Sunday Hotel Frankfurt Airport Neu-Isenburg mit 163 Zimmern, das Sunday Hotel Dortmund City mit 82 Zimmern sowie das Offenburg City Hotel by Belvilla mit 79 Zimmern. Insgesamt umfasst die Transaktion damit 514 Hotelzimmer. Die vier Hotels stammen aus dem Bestand von Aroundtown und werden von PRISM im Rahmen langfristiger Mietverträge betrieben. Bereits zuvor war PRISM Mieter weiterer Hotelimmobilien des Unternehmens, darunter mehrere Ferienhotels in Norddeutschland. Die Standorte richten sich sowohl an Geschäfts- als auch Freizeitreisende. Während die Häuser in Düsseldorf, Neu-Isenburg und Dortmund insbesondere von ihrer Nähe zu Flughäfen, Messe- und Kongressstandorten profitieren, positioniert sich das Hotel in Offenburg als Ausgangspunkt für Reisen in die Grenzregion zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz. PRISM betreibt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 22.000 Hotels sowie rund 123.000 Ferienunterkünfte in über 35 Ländern. Das Unternehmen führt unter anderem die Marken Sunday Hotels, Belvilla, DanCenter und Danland.


Mülheim an der Ruhr: Eurofund investiert eine Million Euro in Rhein-Ruhr Zentrum

Die Eurofund Group modernisiert die Foodlounge im Rhein-Ruhr Zentrum in Mülheim an der Ruhr. Nach Angaben des Eigentümers und Betreibers fließen rund eine Million Euro in die Neugestaltung des rund 2.000 Quadratmeter großen Gastronomiebereichs. Die Arbeiten sollen bis September 2026 abgeschlossen werden. Vorgesehen ist ein neues Gestaltungskonzept mit unterschiedlichen Aufenthaltsbereichen und insgesamt 385 Sitzplätzen. Neben neuen Möbeln werden auch Bodenbeläge, Wandflächen und Sanitäranlagen erneuert. Zahlreiche Pflanzen sollen die Aufenthaltsqualität zusätzlich erhöhen. Parallel dazu wird das gastronomische Angebot erweitert. Für zwei derzeit leerstehende Restaurantflächen sind neue Mieter vorgesehen. Geplant sind nach Angaben von Eurofund ein Pizza- und Pasta-Konzept sowie ein Burgeranbieter. Auch zwei bislang ungenutzte Gastronomieflächen im Foodcourt sollen neu vermietet werden. Die Bauarbeiten erfolgen abschnittsweise bei laufendem Betrieb. Besucher können die Foodlounge während der Modernisierung weiterhin nutzen. Lärmintensive Arbeiten sollen überwiegend außerhalb der regulären Öffnungszeiten stattfinden.


Nürnberg: Für 350.000 Euro gibt es beim Wohnungskauf wieder mehr Wohnfläche

Käufer von Bestandswohnungen erhalten in vielen deutschen Großstädten für ein Budget von 350.000 Euro wieder deutlich mehr Wohnfläche als noch auf dem Höhepunkt des Immobilienmarktes im Jahr 2022. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Immobilienportals immowelt hervor. Grundlage der Untersuchung ist ein Vergleich der leistbaren Wohnfläche im Juni 2022 und im Juni 2026 unter Berücksichtigung der Kaufnebenkosten. Hintergrund sind die seit dem Zinsanstieg gesunkenen Kaufpreise in vielen Städten. In den Metropolen fällt der Flächengewinn unterschiedlich aus. In München können Käufer für 350.000 Euro heute durchschnittlich 40 Quadratmeter erwerben und damit sechs Quadratmeter mehr als vor vier Jahren. In Frankfurt am Main stieg die leistbare Wohnfläche um fünf Quadratmeter auf 56 Quadratmeter, in Hamburg um drei Quadratmeter auf 52 Quadratmeter. In Berlin fällt der Zuwachs mit einem Quadratmeter auf nun 64 Quadratmeter vergleichsweise gering aus. Deutlich stärker sind die Veränderungen in einigen anderen Großstädten. In Stuttgart und Bremen erhalten Käufer heute jeweils 15 Quadratmeter mehr Wohnfläche für das gleiche Budget als 2022. Den größten rechnerischen Zuwachs verzeichnet Chemnitz. Dort entspricht ein Budget von 350.000 Euro aktuell durchschnittlich 218 Quadratmetern Wohnfläche und damit 24 Quadratmetern mehr als vor vier Jahren. Auch in Salzgitter stieg die theoretisch leistbare Wohnfläche um 20 Quadratmeter auf 195 Quadratmeter. Gegen den Trend entwickeln sich einige Städte im Ruhrgebiet. Dort liegen die Kaufpreise teilweise bereits wieder über dem Niveau von 2022. In Gelsenkirchen können Käufer für 350.000 Euro heute rechnerisch 22 Quadratmeter weniger erwerben als vor vier Jahren. Auch in Recklinghausen verringerte sich die leistbare Wohnfläche deutlich.


Kiel: Motel One übernimmt zwei Hotels und schließt 25-Jahres-Mietvertrag

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei Hotels in Kiel übernommen, die bislang unter den Marken ibis Styles und Adagio Access betrieben wurden. Die Immobilien gehören dem Investor Art-Invest Real Estate, mit dem Motel One einen neuen Mietvertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren abgeschlossen hat. Die beiden benachbarten Häuser sollen künftig als gemeinsamer Standort geführt und schrittweise in das Portfolio der Hotelgruppe integriert werden. Geplant ist eine umfassende Modernisierung, um die Gebäude an die Design-, Qualitäts- und Servicestandards von Motel One anzupassen. Mit der Übernahme erweitert Motel One seine Präsenz in Norddeutschland und stärkt seine Position am Hotelmarkt in Schleswig-Holstein. Kiel gilt aufgrund seiner Bedeutung als Universitäts-, Wirtschafts- und Tourismusstandort als attraktiver Hotelmarkt. Die Hotels wurden bislang von der Revo Hospitality Group betrieben. Angaben zur künftigen Zimmerzahl oder zum Investitionsvolumen machten die Beteiligten nicht. Für Art-Invest Real Estate bleibt die Immobilie im Bestand. Mit dem langfristigen Mietvertrag ist die weitere Nutzung des Standorts als Hotel gesichert.


München: Staytoo eröffnet erstes Studentenwohnhaus in Bayern

Die Marke Staytoo erweitert ihr Portfolio um einen Standort in München. In der Ottobrunner Straße im Stadtteil Ramersdorf soll am 15. Oktober 2026 ein neues Studentenwohnhaus mit 197 Apartments und Wohngemeinschaftszimmern eröffnen. Das Gebäude wurde zuvor als Hotel genutzt und umfasst rund 5.000 Quadratmeter Wohnfläche. Staytoo Living übernimmt für den Eigentümer den Betrieb, die Vermietung sowie das technische und kaufmännische Property Management. Die Wohnanlage richtet sich an Studierende, Auszubildende und Berufseinsteiger. Angeboten werden möblierte Einheiten mit Wohn- und Arbeitsbereich, eigener Küchenzeile, Bad und Internetanschluss. Die monatlichen All-inclusive-Mieten beginnen bei 980 Euro. Ergänzt wird das Wohnangebot durch Gemeinschaftsflächen wie Lernbereiche, Fitnessräume, Aufenthalts- und Freizeitzonen sowie Fahrradstellplätze. Insgesamt stehen 62 Fahrradstellplätze zur Verfügung. Mit dem Standort betritt Staytoo erstmals den Münchner Markt. Die Marke ist bislang in Berlin, Leipzig, Bonn, Kaiserslautern und Nürnberg vertreten. München zählt mit mehreren Hochschulen und Universitäten zu den größten Studienstandorten Deutschlands. Nach Angaben des Unternehmens reagiert das Projekt auf die hohe Nachfrage nach studentischem Wohnraum in der bayerischen Landeshauptstadt. Die Wohnanlage liegt südöstlich der Innenstadt und ist an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Von dort aus sind die großen Münchner Hochschulen sowie das Stadtzentrum erreichbar.


Osnabrück: FOX Living plant rund 300 Studentenapartments im Lok-Viertel

FOX Living hat im Osnabrücker Stadtentwicklungsgebiet Lok-Viertel ein Grundstück für ein Studentenwohnprojekt erworben. Geplant sind rund 300 möblierte Apartments für Studierende, Auszubildende und Berufseinsteiger. Verkäuferin des Grundstücks ist die Lok-Viertel-OS GmbH. Das Projekt entsteht in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs auf dem ehemaligen Bahngelände des Lok-Viertels. Auf dem rund 22 Hektar großen Areal sollen bis 2034 insgesamt etwa 330.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche mit Wohn-, Büro-, Gewerbe- und Freizeitnutzungen entstehen. Das Grundstück von FOX Living befindet sich am denkmalgeschützten Ringlokschuppen, der bereits saniert wurde und heute als Innovations- und Veranstaltungsstandort genutzt wird. Geplant sind Apartments mit eigenem Bad und eigener Küche. Ergänzt werden sollen die Wohnflächen durch Gemeinschaftsbereiche und Dachterrassen. Nach Angaben des Unternehmens reagiert das Vorhaben auf den angespannten Markt für studentisches Wohnen in Osnabrück. In der Stadt studieren rund 27.000 Menschen an Universität und Hochschule. Dem stehen derzeit etwa 2.000 Wohnheimplätze gegenüber. Mit dem Ankauf baut FOX Living, eine Tochtergesellschaft von FOX Real Estate, ihre Aktivitäten im Bereich studentisches Wohnen weiter aus. Die rechtliche Beratung der Käuferseite übernahm die Kanzlei Walch Rittberg Nagel, die Verkäuferseite wurde von Pinsent Masons begleitet.


München: Unternehmen halten trotz Hybridarbeit an Büroflächen fest

Hybride Arbeitsmodelle haben sich dauerhaft etabliert, führen jedoch bislang nicht zu einem flächendeckenden Rückgang des Büroflächenbedarfs. Das geht aus einer internationalen Umfrage des Immobilieninvestors und Asset Managers Manova Partners unter 73 Büromietern hervor. Demnach setzen 70 Prozent der befragten Unternehmen weiterhin auf hybride Arbeitsmodelle, die Büroarbeit und Homeoffice kombinieren. Gleichzeitig geben 59 Prozent an, dass sich ihr Bedarf an Büroflächen nicht verändert hat. Während 14 Prozent künftig weniger Fläche benötigen, melden 15 Prozent sogar einen zusätzlichen Flächenbedarf. Auch bei den Homeoffice-Regelungen zeichnet sich keine grundlegende Trendwende ab. 76 Prozent der Unternehmen mit hybriden Arbeitsmodellen planen nach Angaben von Manova Partners keine Reduzierung der Homeoffice-Tage. Regional zeigen sich Unterschiede. Besonders stark verbreitet sind hybride Arbeitsmodelle in Lateinamerika, wo der Anteil entsprechender Unternehmen von 74 auf 93 Prozent gestiegen ist. In Westeuropa erhöhte sich der Wert von 74 auf 80 Prozent. In Mittel- und Osteuropa ging der Anteil dagegen von 74 auf 61 Prozent zurück. Beim Flächenbedarf meldeten 71 Prozent der Unternehmen in Lateinamerika unveränderte Anforderungen an ihre Büroflächen. Gleichzeitig gaben dort 21 Prozent einen zusätzlichen Flächenbedarf an. In Mittel- und Osteuropa sehen 61 Prozent keine Veränderungen. In Westeuropa erklärte dagegen rund die Hälfte der befragten Unternehmen, künftig weniger Bürofläche zu benötigen. Für die Untersuchung kontaktierte Manova Partners zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 insgesamt 1.015 Mieter aus dem eigenen Immobilienbestand. Ausgewertet wurden die Antworten von 73 Büromietern aus verschiedenen internationalen Märkten.


Neuss: Robert Ley integriert ehemaligen Cruse Fashion Club in Markenauftritt

Der Modehändler Robert Ley hat seinen Standort in Neuss nach umfassendem Umbau unter neuem Namen wiedereröffnet. Mit der Umstellung wird der bisherige Cruse Fashion Club vollständig in die Dachmarke Robert Ley integriert. Der Standort in der Breslauer Straße folgt damit dem Filialkonzept, das das Unternehmen seit 2022 schrittweise in seinem Filialnetz einführt. Auf rund 3.000 Quadratmetern Verkaufsfläche entstand ein modernisierter Store mit offenem Raumkonzept. Das Herren-Sortiment befindet sich im Erdgeschoss, die Damenabteilung im Obergeschoss. Im Zuge des Umbaus wurden unter anderem bisher verbaute Fensterflächen geöffnet, neue Sichtachsen geschaffen und die Umkleidebereiche vergrößert. Mit der Neueröffnung endet zugleich das bisherige Club-Modell des Standorts. Der Cruse Fashion Club war mehr als 20 Jahre als Mitgliederkonzept mit Zugangskarte und festen Rabatten betrieben worden. Künftig steht das Geschäft allen Kunden offen. Die Umstellung ist Teil der Strategie, verschiedene Markenauftritte unter der Marke Robert Ley zusammenzuführen. Zum neuen Konzept gehören außerdem eine Bar mit kostenfreien Getränken für Kunden, Lounge-Bereiche sowie digitale Werbe- und Informationsflächen. Darüber hinaus baut das Unternehmen sein Omnichannel-Angebot weiter aus und ergänzt das klassische Modesortiment zunehmend um Wohn- und Lifestyle-Produkte. Der Umbau erfolgte überwiegend im laufenden Betrieb und begann im November 2025. Lediglich in den letzten zwei Wochen vor der Wiedereröffnung blieb das Geschäft geschlossen. Mit dem Standort in Neuss verfügt Robert Ley inzwischen über fünf Filialen, die nach dem neuen Gestaltungskonzept modernisiert wurden. Weitere Umstellungen sind unter anderem in Köln geplant.


Frankfurt am Main: INDUSTRIA übernimmt Property Management im One Forty West

Die INDUSTRIA Immobilien GmbH übernimmt das kaufmännische und technische Property Management für 90 Mietwohnungen im Hochhaus One Forty West in Frankfurt am Main. Auftraggeber ist die Commerz Real, zu deren Fonds hausInvest die Wohnungen gehören. Die von INDUSTRIA künftig betreuten Wohnungen verfügen über eine Gesamtmietfläche von 8.541 Quadratmetern. Sie befinden sich im 140 Meter hohen One Forty West an der Senckenberganlage im Frankfurter Westend. Das Hochhaus wurde zwischen 2017 und 2021 auf dem Gelände des ehemaligen AfE-Turms errichtet. In den unteren 23 Geschossen befindet sich ein Hotel. In den darüberliegenden Etagen sind Miet- und Eigentumswohnungen untergebracht. Für INDUSTRIA handelt es sich um ein weiteres externes Mandat im Property-Management-Geschäft. Das Unternehmen, das zur Becken-Gruppe gehört, verwaltet neben eigenen Beständen und Fondsimmobilien seit 2023 auch verstärkt Immobilien für externe Auftraggeber. Mit dem One Forty West erweitert INDUSTRIA nach eigenen Angaben ihr Engagement im Premium-Wohnsegment. Zudem betreut das Unternehmen inzwischen neben Wohnimmobilien auch Gewerbeobjekte und Immobilien mit besonderen Managementanforderungen.


Berlin: Primus und HighBrook planen Mietwohnungsprojekt in Treptow

Die Primus Immobilien AG und der Immobilieninvestor HighBrook haben ein Gemeinschaftsunternehmen zur Entwicklung eines Mietwohnungsprojekts in Berlin-Treptow gegründet. Das Grundstück wird von HighBrook in die gemeinsame Projektgesellschaft eingebracht. Geplant ist ein Wohnungsbauvorhaben mit einer oberirdischen Bruttogrundfläche von knapp 15.000 Quadratmetern. Das Gebäude soll nach dem Effizienzhausstandard 40 errichtet werden. Darüber hinaus wird eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen angestrebt. Mit dem Projekt baut Primus Immobilien seine Aktivitäten im Berliner Mietwohnungsmarkt weiter aus. Nach Unternehmensangaben umfasst die eigene Entwicklungspipeline inzwischen rund 2.800 Wohnungen. Das geplante Vorhaben in Treptow entsteht auf einem Areal, das ursprünglich für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen war. HighBrook bleibt Eigentümer des benachbarten Bürokomplexes Treptown. Das Unternehmen ist seit 2010 als Immobilieninvestor in Europa und den Vereinigten Staaten tätig und verfügt über Standorte in London, Luxemburg, New York und West Palm Beach.


Berlin: GPB College mietet 4.800 Quadratmeter in Prenzlauer Berg

Für die Immobilie in der Hermann-Blankenstein-Straße im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg ist eine weitgehende Vollvermietung erreicht worden. Nach Angaben von Engel & Völkers Commercial Berlin hat die GPB College gGmbH einen langfristigen Mietvertrag über rund 4.800 Quadratmeter abgeschlossen. Damit liegt der Vermietungsstand des Gebäudes bei rund 90 Prozent. Der Mietvertrag wurde für eine Laufzeit von 15 Jahren geschlossen. Mit dem Einzug der staatlich anerkannten Ersatzschule wird das Bildungs- und Schulungsprofil des Standorts weiter ausgebaut. Eigentümer der 2019 fertiggestellten Immobilie ist das Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg. Das Gebäude wurde ursprünglich für die berufliche Rehabilitation genutzt. Nach einer strategischen Neuausrichtung wurden die Flächen neu am Markt angeboten. Die Vermittlung erfolgte durch Engel & Völkers Commercial Berlin im Rahmen eines Alleinvermietungsmandats. Mit dem Abschluss zählt die Immobilie zu den weitgehend vollvermieteten Bildungs- und Schulungsstandorten im Berliner Nordosten. Die langfristige Anmietung gilt zugleich als Signal für die weiterhin bestehende Nachfrage nach modernen Bildungsflächen in der Hauptstadt.


Berlin: Forschungszentrum für Modellierung und Simulation an TU Berlin fertiggestellt

Die Technische Universität Berlin hat ihr neues Interdisziplinäres Zentrum für Modellierung und Simulation fertiggestellt. Das Forschungsgebäude entstand auf dem neuen Campus Ost der Hochschule und wurde nun offiziell übergeben. Der sechsgeschossige Neubau bietet auf rund 5.700 Quadratmetern Nutzfläche moderne Forschungs- und Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler aus Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften. Zur Ausstattung gehören unter anderem 3D-Labore, ein Rechenzentrum, Seminar- und Konferenzräume sowie Arbeits- und Kommunikationsbereiche für interdisziplinäre Projekte. Künftig sollen dort Forschungsarbeiten in verschiedenen Hochtechnologiebereichen gebündelt werden. Dazu zählen unter anderem Strömungstechnik, Turbinenentwicklung, Infrastrukturnetze, Data Science, Geometrie, Visualisierung sowie die Steuerung komplexer Systeme. Die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich auf rund 75 Millionen Euro. Das Vorhaben wurde als Forschungsbau mit Mitteln des Bundes und des Landes Berlin finanziert. Die Technische Universität Berlin beteiligte sich mit rund 40,4 Millionen Euro an der Finanzierung. Geplant und umgesetzt wurde das Gebäude nach Entwürfen des Dresdner Architekturbüros Code Unique Architekten. Der Neubau wurde nach den Vorgaben des nachhaltigen Bauens errichtet. Angestrebt wird eine Silber-Zertifizierung. Das Forschungszentrum ist das erste von insgesamt drei Neubauten auf dem Campus Ost. Das benachbarte Mathematikgebäude soll Ende 2026 fertiggestellt werden. Darüber hinaus ist ein weiteres Forschungsgebäude für Photonik geplant. Die Campuserweiterung ist Teil eines größeren Stadtentwicklungsprojekts im Bereich zwischen Hertzallee, Fasanenstraße und Müller-Breslau-Straße. Dort sollen neben Hochschul- und Büroflächen künftig auch Wohnungen, Studentenapartments und eine Kindertagesstätte entstehen.


Unterföhring: PlanetHome steigert Umsatz um 15 Prozent

Der Immobiliendienstleister PlanetHome hat im Geschäftsjahr 2025 seinen Umsatz um 15 Prozent auf rund 132 Millionen Euro gesteigert. Im Vorjahr hatte der Konzern einen Umsatz von rund 115 Millionen Euro erzielt. Besonders stark entwickelte sich die Finanzierungsvermittlung. Der Umsatz in diesem Geschäftsbereich erhöhte sich um 26 Prozent auf rund 17 Millionen Euro. Gleichzeitig stieg das vermittelte Finanzierungsvolumen von rund 700 Millionen auf etwa 900 Millionen Euro. Auch die Immobilienvermittlung legte zu. PlanetHome vermittelte im vergangenen Jahr rund 5.200 Immobilien, davon etwa 4.900 in Deutschland und 260 in Österreich. Das entspricht einem Anstieg von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Transaktionsvolumen im Immobiliengeschäft wuchs um 13 Prozent auf rund 1,9 Milliarden Euro. Parallel dazu baute das Unternehmen sein Vertriebsteam weiter aus. Die Zahl der festangestellten Makler erhöhte sich um 15 Prozent auf rund 500 Mitarbeiter. Nach Angaben des Unternehmens wurden zudem Prozesse und digitale Systeme weiterentwickelt. PlanetHome ist in Deutschland und Österreich tätig und verbindet Immobilienvermittlung und Finanzierungsvermittlung in einem Geschäftsmodell. Das Unternehmen verfügt über mehr als 100 Standorte sowie ein Netzwerk von Banken und Versicherungen.


Duisburg: Fast 1.700 Wohnungen werden an Fernwärmenetz angeschlossen

Im Duisburger Dichterviertel werden 1.673 Wohnungen des Wohnungsunternehmens VIVAWEST schrittweise an das Fernwärmenetz angeschlossen. Das Projekt wird gemeinsam von den Stadtwerken Duisburg, der Fernwärme Duisburg und VIVAWEST umgesetzt und soll bis 2029 abgeschlossen werden. Für die Umstellung werden rund 4,2 Kilometer Fernwärmeleitungen verlegt und 165 Hausanschlüsse errichtet. Die ersten 200 Wohnungen in 45 Gebäuden sollen ab Mitte dieses Jahres mit Fernwärme versorgt werden. Weitere 315 Wohnungen in 66 Gebäuden folgen noch 2026 in zwei Bauabschnitten. Insgesamt umfasst das Vorhaben 374 Gebäude im Stadtteil Obermarxloh. Nach Fertigstellung wird die Anschlussleistung des Quartiers rund neun Megawatt betragen. Das Dichterviertel gehört nach der kürzlich beschlossenen kommunalen Wärmeplanung der Stadt Duisburg zu den Gebieten, in denen das Fernwärmenetz gezielt verdichtet werden soll. Nach Angaben der Projektpartner profitieren künftig rund 5.000 Bewohner von der neuen Wärmeversorgung. VIVAWEST verwaltet in Duisburg mehr als 9.200 Wohnungen, von denen bereits heute etwa die Hälfte mit Fernwärme versorgt wird. Mit dem Ausbau schaffen die Beteiligten zugleich die Voraussetzungen, künftig weitere regenerative Wärmequellen in das Netz einzubinden und die Kohlendioxid-Emissionen im Gebäudesektor zu reduzieren.


Nürnberg: Für 1.000 Euro Monatsmiete gibt es in Großstädten immer weniger Wohnfläche

Wohnungssuchende erhalten in deutschen Großstädten für eine monatliche Kaltmiete von 1.000 Euro deutlich weniger Wohnfläche als noch vor vier Jahren. Das geht aus einer Auswertung des Immobilienportals immowelt hervor, die die Angebotsmieten von Bestandswohnungen in den 80 größten Städten Deutschlands vergleicht. Besonders stark fiel der Rückgang in Berlin aus. Dort konnten Mieter im März 2022 für 1.000 Euro monatlich noch durchschnittlich 86 Quadratmeter anmieten. Im März 2026 waren es nur noch 70 Quadratmeter. Damit ging die leistbare Wohnfläche um 16 Quadratmeter beziehungsweise knapp 19 Prozent zurück. Auch in anderen Metropolen verringerte sich die Wohnfläche deutlich. In Hamburg sank sie von 87 auf 75 Quadratmeter, in Frankfurt am Main von 69 auf 61 Quadratmeter. In Köln erhalten Wohnungssuchende heute für dasselbe Budget durchschnittlich 74 statt 83 Quadratmeter. Besonders angespannt bleibt die Situation in München. Dort reicht ein Mietbudget von 1.000 Euro inzwischen nur noch für durchschnittlich 48 Quadratmeter Wohnfläche. Vor vier Jahren waren es noch 55 Quadratmeter. Die größten absoluten Flächenverluste verzeichneten mehrere Städte im Ruhrgebiet. In Gelsenkirchen verringerte sich die für 1.000 Euro verfügbare Wohnfläche um 29 Quadratmeter. In Hagen beträgt der Rückgang 27 Quadratmeter. Auch in Recklinghausen, Duisburg und Bremerhaven ging die leistbare Wohnfläche um mehr als 23 Quadratmeter zurück. Die Analyse verdeutlicht, dass steigende Angebotsmieten nicht nur die Wohnkosten erhöhen, sondern auch die tatsächlich verfügbare Wohnfläche für Mieter spürbar reduzieren. Besonders in den Metropolen wird es dadurch zunehmend schwieriger, mit einem festen Mietbudget ausreichend großen Wohnraum zu finden.


Düsseldorf: AEW sieht Logistikimmobilien trotz Nahostkonflikt auf Erholungskurs

Die Nachfrage nach Logistikflächen in Europa bleibt nach Einschätzung des Investmentmanagers AEW robust. Zwar belaste der anhaltende Konflikt im Nahen Osten die Lieferketten und erhöhe Kosten, langfristig werde die Erholung des europäischen Logistikmarktes dadurch jedoch nicht grundsätzlich gefährdet. Als wichtige Nachfragetreiber nennt AEW neben dem E-Commerce insbesondere Logistikdienstleister und das verarbeitende Gewerbe. Rund 44 Prozent der Flächenumsätze entfallen inzwischen auf sogenannte Third-Party-Logistics-Anbieter. Zusätzliche Nachfrage könnte entstehen, wenn Unternehmen ihre Lagerstrategien von „Just-in-Time“ auf „Just-in-Case“ umstellen und größere Bestände vorhalten. Auch neue EU-Steuerregelungen für Direktlieferungen aus Drittstaaten verändern die Marktstrukturen. Vor allem chinesische Onlinehändler setzen zunehmend auf lokale Fulfillment-Zentren innerhalb der Europäischen Union und benötigen dafür zusätzliche Logistikflächen. Nach dem starken Nachfrageboom während der Corona-Pandemie war die Leerstandsquote durch umfangreiche Neubauaktivitäten von 2,4 Prozent auf zuletzt 5,4 Prozent gestiegen. Bis 2030 erwartet AEW wieder eine Verringerung auf 4,3 Prozent. Gleichzeitig prognostiziert das Unternehmen für die Jahre 2026 bis 2030 ein durchschnittliches Spitzenmietwachstum von 2,3 Prozent pro Jahr. Für Investoren bleiben Logistikimmobilien nach Einschätzung von AEW attraktiv. Das Unternehmen erwartet für den Zeitraum 2026 bis 2030 durchschnittliche ungehebelte Gesamtrenditen von 8,5 Prozent pro Jahr. Die höchsten Renditen werden in Großbritannien mit 9,9 Prozent sowie in den Märkten Mittel- und Osteuropas mit 9,1 Prozent prognostiziert. Innerhalb der analysierten Märkte reicht die prognostizierte Renditespanne von 4,4 Prozent in Berlin bis 11,2 Prozent in Marseille. Entscheidend für den Anlageerfolg bleiben laut AEW die Auswahl des jeweiligen Marktes, ausreichende Investitionsmöglichkeiten und eine hohe Liquidität.


Berlin: ORIZN startet Plattform für Sozial- und Gesundheitsinfrastruktur

Das Berliner Unternehmen ORIZN Investment hat seine Geschäftstätigkeit aufgenommen. Die neue Plattform konzentriert sich auf Investitionen, Entwicklung, Management und Betrieb von Sozial- und Gesundheitsinfrastruktur und verfolgt dabei einen integrierten Ansatz, der Immobilien und deren spätere Nutzung gemeinsam betrachtet. Nach Angaben des Unternehmens sollen Strategie, Kapital, Immobilien und Betreiber entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammengeführt werden. Das Leistungsspektrum reicht von der Identifikation von Investitionsmöglichkeiten über die Entwicklung von Gesundheits- und Sozialimmobilien bis hin zum langfristigen Management entsprechender Infrastrukturplattformen. Im Fokus stehen unter anderem Seniorenwohnen, Pflege- und Betreuungsimmobilien, Rehabilitations- und Therapiezentren sowie ambulante und stationäre medizinische Versorgungsimmobilien. Darüber hinaus will ORIZN auch angrenzende Bereiche wie diagnostische Labore und digitale Gesundheitsnetzwerke berücksichtigen. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auf digitale Systeme, Datenanalysen und Künstliche Intelligenz, um Investment, Betrieb und Infrastruktur stärker miteinander zu verknüpfen. Ziel sei es, langfristig tragfähige Infrastrukturmodelle zu entwickeln und nicht ausschließlich einzelne Immobilienprojekte umzusetzen. Gründer und Geschäftsführer ist Berthold Becker. Er war zuvor rund acht Jahre Geschäftsführer der TSC Real Estate und verantwortete dort den Aufbau eines Unternehmens im Bereich Senioren- und Gesundheitsimmobilien. Erste Mandate wurden laut ORIZN bereits gesichert, weitere Transaktionen befinden sich in Vorbereitung.


Frankfurt am Main: Rechenzentrumsmarkt wächst weiter, Kapazitäten bleiben knapp

Der europäische Rechenzentrumsmarkt wächst weiter, allerdings langsamer als in den vergangenen Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von Cushman & Wakefield. Demnach entwickelt sich der Markt von einer Phase des beschleunigten Wachstums hin zu einem stärker gesteuerten Ausbau neuer Kapazitäten. Besonders angespannt bleibt die Situation in Frankfurt am Main. Der Standort zählt gemeinsam mit London, Dublin und Amsterdam zu den wichtigsten Rechenzentrumsmärkten Europas. Gleichzeitig weist Frankfurt weltweit eine der niedrigsten kurzfristig verfügbaren Kapazitäten auf. Auch bei geplanten Projekten ist die Vorvermietungsquote besonders hoch. Nach Angaben von Cushman & Wakefield verfügt die Region Europa, Naher Osten und Afrika derzeit über 11,4 Gigawatt operative Rechenzentrumskapazität. Weitere 2,7 Gigawatt befinden sich im Bau, 12,1 Gigawatt sind geplant. Damit fällt das Wachstum deutlich geringer aus als in Nord- und Südamerika, wo 43,4 Gigawatt in Betrieb sind und zusätzliche 216,6 Gigawatt gebaut oder geplant werden. Als zentrale Herausforderungen nennt die Studie die Verfügbarkeit von Strom, lange Netzanschlusszeiten, Genehmigungsverfahren und regulatorische Anforderungen. Für neue Großverbraucher beträgt die durchschnittliche Wartezeit auf einen Netzanschluss in Europa, Nahost und Afrika demnach 5,2 Jahre. Während etablierte Märkte wie Frankfurt am Main weiterhin von hoher Nachfrage profitieren, gewinnen alternative Standorte zunehmend an Bedeutung. Genannt werden unter anderem Helsinki, Oslo, Mailand, Madrid, Stockholm und Saragossa, die bei Flächenverfügbarkeit, Energieversorgung oder Genehmigungsprozessen günstigere Voraussetzungen bieten. Trotz der Engpässe bleibt Frankfurt am Main nach Einschätzung von Cushman & Wakefield einer der strategisch wichtigsten Rechenzentrumsstandorte Europas. Künftiges Wachstum werde jedoch zunehmend davon abhängen, ob ausreichend Stromkapazitäten, geeignete Flächen und Genehmigungen verfügbar sind.


Berlin: Insolvenzen in der Immobilienwirtschaft steigen um 13,5 Prozent

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Immobilienwirtschaft ist im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um 13,5 Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der Transformationsberatung Falkensteg. Während die Gesamtzahl der Verfahren zunahm, ging die Zahl der Insolvenzen bei Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro von 13 auf neun Fälle zurück. Nach Einschätzung von Falkensteg ist die Marktbereinigung im Rohbausektor inzwischen weitgehend abgeschlossen. Die Zahl der Insolvenzen in der Kategorie „Bau von Gebäuden“ stieg lediglich von 239 auf 243 Fälle und damit um 1,6 Prozent. Deutlich stärker fiel der Anstieg im Bereich „Gebäude“ aus, zu dem unter anderem Ausbau- und Dienstleistungsunternehmen zählen. Hier erhöhte sich die Zahl der Verfahren von 249 auf 311 Fälle, ein Plus von 24,9 Prozent. Als Ursache nennt Falkensteg vor allem die Folgen früherer Insolvenzen von Bauträgern und Projektentwicklern. Viele Ausbauunternehmen seien auf offenen Forderungen sitzen geblieben und verfügten dadurch nicht mehr über ausreichend Liquidität, um neue Aufträge vorzufinanzieren. Belastend wirken nach Einschätzung der Beratung zudem auslaufende Immobilienfinanzierungen aus der Niedrigzinsphase. Sinkende Immobilienwerte erschwerten vielfach die Anschlussfinanzierung. Besonders betroffen seien Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Für zusätzlichen Druck sorgen nach Angaben von Falkensteg gestiegene Materialkosten infolge des seit März 2026 eskalierten Krieges zwischen Israel und Iran. Betroffen seien unter anderem Kunststoffe, Kabelummantelungen, Dämmstoffe sowie weitere erdölbasierte Baustoffe. Für die zweite Jahreshälfte erwartet Falkensteg eine weitere Zunahme der Insolvenzen. Im Bereich „Bau von Gebäuden“ wird ein Anstieg von rund fünf Prozent prognostiziert. Bei Ausbau- und Gebäudedienstleistungsunternehmen rechnet die Beratung mit einem Plus von etwa 15 Prozent. Ursache seien weiterhin hohe Finanzierungskosten, Materialpreissteigerungen und die verzögerten Folgen früherer Insolvenzen entlang der Wertschöpfungskette.


Alfter: Metroloq plant Unternehmerpark im Gewerbegebiet Alfter Nord

Im Gewerbegebiet Alfter Nord zwischen Bonn und Köln plant Metroloq einen weiteren Unternehmerpark. Auf einem rund 10.000 Quadratmeter großen Grundstück sollen 18 Gewerbeeinheiten entstehen. Der Baustart ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Das Projekt entsteht in einem der größten neuen Gewerbegebiete der Region. Das Gewerbegebiet Alfter Nord umfasst rund 300.000 Quadratmeter Baufläche. Nach Angaben der Wirtschaftsförderung Alfter sind bereits rund 90.000 Quadratmeter an Unternehmen vermarktet worden. Die geplanten Einheiten sollen zwischen 200 und 500 Quadratmeter groß sein und sich insbesondere an kleinere und mittelständische Unternehmen richten. Vorgesehen sind unter anderem Hallenflächen für Handwerks-, Lager- und Gewerbebetriebe. Mit dem Projekt baut Metroloq seine Aktivitäten im Raum Köln/Bonn weiter aus. Alfter wird nach Pulheim-Brauweiler, Erftstadt, Bornheim, Bergheim und Wesseling der sechste Standort des Unternehmens in der Region. Das Gewerbegebiet Alfter Nord wird von der Wirtschaftsförderung Alfter entwickelt und vermarktet. Die Erschließungsarbeiten sind bereits abgeschlossen.


Hamburg: HIH Invest und Urban Partners sichern sich Logistikprojekt in Billbrook

Die HIH Invest Real Estate hat gemeinsam mit der Investmentgesellschaft Urban Partners eine Logistikprojektentwicklung im Hamburger Stadtteil Billbrook erworben. Das Vorhaben entsteht auf einem rund 24.000 Quadratmeter großen Grundstück und soll bis zum vierten Quartal 2027 fertiggestellt werden. Geplant ist eine Mietfläche von insgesamt rund 17.300 Quadratmetern. Davon entfallen etwa 15.500 Quadratmeter auf Logistikflächen und rund 1.320 Quadratmeter auf Büroflächen. Die Immobilie kann in bis zu zwei Nutzungseinheiten aufgeteilt werden. Realisiert wird das Projekt im sogenannten Vorfinanzierungsmodell. Projektentwickler ist die Peper & Söhne GmbH, als Generalunternehmer fungiert die GOLDBECK Nord GmbH. Die Logistikimmobilie soll eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erhalten. Geplant sind unter anderem eine Photovoltaikanlage und eine Wärmepumpe für einen fossilfreien Betrieb. Der Standort Billbrook zählt zu den bedeutendsten Gewerbe- und Logistikstandorten Deutschlands. Die Anbindung an die Autobahnen A1, A7 und A24 sowie die Nähe zum Hamburger Hafen, zum Schienennetz und zum Flughafen machen den Standort insbesondere für Logistik-, Produktions- und E-Commerce-Unternehmen attraktiv. Für die HIH Invest und Urban Partners handelt es sich bereits um die vierte gemeinsame Transaktion innerhalb eines Jahres. Das Gemeinschaftsunternehmen konzentriert sich auf die Finanzierung und Entwicklung nachhaltiger Logistikimmobilien in Deutschland. Die rechtliche Prüfung der Transaktion übernahm Ashurst. Technisch wurde das Projekt von Drees & Sommer begleitet. Das Immobilienunternehmen Robert C. Spies vermittelte die Transaktion und übernimmt die Vermarktung der Flächen.


Berlin: HOWOGE übernimmt 148 Wohnungen in Friedrichsfelde von Ten Brinke

Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft hat 148 neu errichtete Mietwohnungen in der Huronseestraße im Berliner Ortsteil Friedrichsfelde übernommen. Die Wohngebäude wurden vom Projektentwicklungs- und Bauunternehmen Ten Brinke auf einem ehemaligen Garagenstandort errichtet. Nach rund 21 Monaten Bauzeit ist die Vermietung der Wohnungen bereits angelaufen. Die beiden sechsgeschossigen Gebäude umfassen Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 40 und 124 Quadratmetern. Alle Wohnungen verfügen über Balkone, Terrassen oder Dachterrassen. Ein Großteil der Wohnungen ist barrierefrei erreichbar, vier Wohnungen wurden rollstuhlgerecht ausgeführt. Die HOWOGE vermietet die Wohnungen entsprechend der Kooperationsvereinbarung der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften mit dem Land Berlin. 74 der insgesamt 148 Wohnungen sind für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vorgesehen. Dabei kommen verschiedene Einkommensstufen zum Tragen, sodass auch Haushalte mit mittleren Einkommen Zugang zu gefördertem Wohnraum erhalten. Auf dem Grundstück entstanden zudem Grün- und Aufenthaltsflächen, 380 Fahrradstellplätze sowie 610 Quadratmeter Spielflächen für Kinder. Die Gebäude werden fossilfrei betrieben. Die Energieversorgung erfolgt über Luft-Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen. Der Neubau entspricht dem Effizienzhausstandard 55 für erneuerbare Energien.


Berlin: Kabinett beschließt Reform des Baugesetzbuchs

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts beschlossen. Mit dem sogenannten Baugesetzbuch-Upgrade sollen Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt, der Wohnungsbau gestärkt und Kommunen zusätzliche Handlungsmöglichkeiten erhalten. Der Gesetzentwurf befindet sich nun im parlamentarischen Verfahren. Kernbestandteil der Reform ist die stärkere Priorisierung des Wohnungsbaus. In Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt soll Wohnungsbau bei Bebauungsplänen künftig als überragendes öffentliches Interesse gelten. Zudem erhält die Raumordnung erstmals Instrumente, um Wohnraummangel über kommunale Grenzen hinweg stärker zu berücksichtigen. Planungsverfahren sollen künftig stärker digitalisiert werden. Kommunen werden verpflichtet, digitale Standards für Bauleitplanungen einzusetzen. Auch die Beteiligung der Öffentlichkeit soll künftig digital erfolgen. Ergänzend sind verkürzte Fristen sowie eine digitale Verfahrensübersicht vorgesehen, über die Bürger den Stand von Planungsverfahren verfolgen können. Vereinfachungen sind zudem bei Umweltprüfungen geplant. Vertiefte Untersuchungen sollen künftig nur noch dort erfolgen, wo sie tatsächlich erforderlich sind. In bestimmten Fällen können Prüfungen zudem in spätere Genehmigungsverfahren verlagert werden. Ziel ist eine schnellere Planung bei gleichbleibenden Umweltstandards. Weitere Regelungen betreffen die Anpassung von Städten an die Folgen des Klimawandels. Kommunen sollen mehr Möglichkeiten erhalten, Begrünungsmaßnahmen umzusetzen und Flächen für den Umgang mit Starkregen vorzuhalten. Zudem sieht der Gesetzentwurf erweiterte Eingriffsmöglichkeiten gegen sogenannte Schrottimmobilien vor. Geplant sind unter anderem erleichterte Vorkaufsrechte, vereinfachte Instandsetzungsgebote sowie als letztes Mittel die Möglichkeit einer Enteignung bei erheblichem Missbrauch. Auch Anforderungen an Landesverteidigung, Bevölkerungsschutz sowie die Standortsuche für Feuerwehren und Rettungsdienste werden künftig stärker im Planungsrecht berücksichtigt. Kommunen sollen dadurch mehr Flexibilität bei der Entwicklung entsprechender Infrastruktur erhalten.


Berlin: Covivio entwickelt 130 Meter hohen Mischnutzungsturm am Alexanderplatz

Das Immobilienunternehmen Covivio entwickelt mit dem Projekt „030BLN“ ein neues Hochhaus am Berliner Alexanderplatz. Der 130 Meter hohe Turm soll bis zur zweiten Jahreshälfte 2027 fertiggestellt werden und rund 60.000 Quadratmeter Mietfläche für Büro, Einzelhandel, Gastronomie und Wohnen auf Zeit bieten. Das Projekt umfasst ein Sockelgebäude sowie einen 33-geschossigen Turm. Geplant sind rund 29.900 Quadratmeter Büro- und Gemeinschaftsflächen auf 23 Etagen, etwa 13.800 Quadratmeter Einzelhandel sowie mehr als 300 Einheiten für Wohnen auf Zeit. Die Handelsflächen im Sockelgebäude sind nach Unternehmensangaben bereits weitgehend vermietet. Die Architektur stammt von den Büros Sauerbruch Hutton, Studio Aisslinger und AGL Architekten. Der Name „030BLN“ verbindet die Berliner Telefonvorwahl mit der internationalen Kurzform der Stadt. Zum Konzept gehören zudem Gemeinschaftsflächen, gastronomische Angebote sowie eine rund 2.500 Quadratmeter große Dachterrasse mit Veranstaltungs-, Sport- und Aufenthaltsbereichen. Zwischen dem Hochhaus und dem benachbarten Hotel soll bis 2029 eine begrünte Passage entstehen, die den Alexanderplatz direkt mit der Alexanderstraße verbindet. Beim Energiekonzept setzt Covivio auf Fernwärme, Geothermie, Wärmerückgewinnung sowie Photovoltaikanlagen auf dem Dach und in der Fassade. Für das Gebäude wird eine Zertifizierung nach dem Nachhaltigkeitsstandard LEED Gold angestrebt. Zudem sind 500 bis 700 Fahrradstellplätze vorgesehen. Der Alexanderplatz zählt mit rund 400.000 Besuchern täglich zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten der Hauptstadt. Covivio ist bereits Eigentümerin des benachbarten Hotels Park Inn und wird den Betrieb des neuen Hochhauses künftig selbst übernehmen.


Hannover: Aroundtown vermietet 1.600 Quadratmeter Bürofläche an Bildungsdienstleister

Aroundtown hat im Bürogebäude an der Langen Laube 31 in Hannover einen langfristigen Mietvertrag über knapp 1.600 Quadratmeter Bürofläche abgeschlossen. Neuer Mieter ist ein Bildungsdienstleister aus Niedersachsen. Die Anmietung umfasst Flächen im siebten und neunten Obergeschoss des Gebäudes. Der neue Nutzer will die Räume künftig für persönliche Beratungsleistungen sowie Einzelcoachings im Rahmen von Aus- und Weiterbildungsangeboten einsetzen. Vermittelt wurde der Mietvertrag vom Immobilienberatungsunternehmen Jones Lang LaSalle. Die Immobilie befindet sich in zentraler Innenstadtlage im Stadtteil Mitte. Die Stadtbahnhaltestellen Steintor und Königsworther Platz sowie der Hauptbahnhof sind von dort aus in wenigen Minuten erreichbar. In direkter Nachbarschaft befinden sich Büro-, Dienstleistungs-, Einzelhandels- und Gastronomienutzungen sowie die Leibniz Universität Hannover. Das Gebäude verfügt über eine Zertifizierung nach dem Nachhaltigkeitsstandard Building Research Establishment Environmental Assessment Method. Für das Jahr 2026 ist zudem die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach vorgesehen. Ergänzt wird das Angebot durch einen Concierge-Service.


Düsseldorf: Hitzler Ingenieure mietet weitere Flächen im Büroprojekt CURVE

Der Projektentwickler Becken hat im Düsseldorfer Büroprojekt CURVE einen weiteren Mieter gewonnen. Hitzler Ingenieure mietet 915 Quadratmeter Bürofläche im fünften Obergeschoss des Gebäudes an der Helmholtzstraße nahe des Hauptbahnhofs. Der Mietvertrag wurde über zehn Jahre geschlossen und beginnt im ersten Quartal 2027. Mit dem Vertragsabschluss steigt der Vermietungsstand des sechsgeschossigen Büroneubaus auf mehr als 90 Prozent. Das Immobilienberatungsunternehmen Corealis vermittelte den Mietvertrag. Hitzler Ingenieure ist ein Ingenieurbüro mit Schwerpunkt auf Projektmanagement und Projektsteuerung im Bauwesen. Das Unternehmen wird die neuen Flächen langfristig nutzen. Das Bürogebäude verfügt über eine Zertifizierung in Gold der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen sowie den Standard Effizienzhaus 40. Zudem wurde die digitale Infrastruktur des Gebäudes mit einer Gold-Zertifizierung von WiredScore ausgezeichnet. Zur Ausstattung gehören mehr als 200 Stellplätze in der Tiefgarage sowie Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Becken entwickelt das Projekt in unmittelbarer Nähe zum Düsseldorfer Hauptbahnhof. Für die Planung zeichnet das Architekturbüro JSWD Architekten verantwortlich.


Frankfurt am Main: Hauck Aufhäuser Lampe sammelt 55 Millionen Euro für Infrastrukturfonds ein

Das Immobilien-Investmentmanagement der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank hat seit Jahresbeginn rund 55 Millionen Euro Eigenkapital für zwei Immobilien-Spezialfonds eingeworben. Die Mittel stammen von einer Versicherung und einer Sparkasse und fließen in die Fonds „HAL Soziale Infrastruktur Deutschland 2“ sowie „HAL Digitale Infrastruktur Deutschland 1“. Für den Fonds „HAL Soziale Infrastruktur Deutschland 2“ wurden rund 25 Millionen Euro neues Kapital eingesammelt. Bereits zuvor waren mehr als 30 Millionen Euro Startkapital in den Ankauf von Ärzte- und Gesundheitszentren in Mannheim, Neunkirchen und Landshut investiert worden. Das Zielvolumen des Fonds liegt zwischen 200 und 250 Millionen Euro. Auch der Fonds „HAL Digitale Infrastruktur Deutschland 1“ erhielt weitere Mittel. Eine Versicherung stellte dafür 30 Millionen Euro bereit. Das Eigenkapital des Fonds beläuft sich damit auf mehr als 100 Millionen Euro. Der Fonds investiert in neue oder neuwertige Rechenzentren, die ihre Kapazitäten an verschiedene Nutzer vermieten. Das angestrebte Fondsvolumen liegt bei 500 Millionen Euro. Die zusätzlichen Mittel sollen nun für den weiteren Ausbau der Portfolios eingesetzt werden. Im Bereich der digitalen Infrastruktur setzt Hauck Aufhäuser Lampe auf die steigende Nachfrage nach Rechenzentrumskapazitäten, die durch wachsende Datenmengen und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz vorangetrieben wird. Nach Angaben des Unternehmens zeigt die Kapitalaufnahme das anhaltende Interesse institutioneller Investoren an spezialisierten Immobiliennutzungen in den Bereichen Gesundheitsversorgung und digitale Infrastruktur. Hauck Aufhäuser Lampe plant, die verwalteten Vermögenswerte in den kommenden Jahren weiter auszubauen.


Frankfurt am Main: Internationale Käufer kehren auf deutschen Immobilienmarkt zurück

Internationale Investoren richten ihren Blick wieder verstärkt auf den deutschen Immobilienmarkt. Nach Angaben von Sotheby’s International Realty nimmt insbesondere das Interesse an Standorten wie Frankfurt am Main zu, die als wirtschaftlich starke und vergleichsweise stabile Märkte gelten. Entgegen früherer Erwartungen führt die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten bislang nicht zu einer größeren Rückkehr deutscher Expats aus Dubai nach Deutschland. Stattdessen registriert das Maklerhaus eine steigende Nachfrage aus dem Ausland nach Immobilieninvestitionen in Deutschland. Vor dem russischen Angriff auf die Ukraine lag der Anteil internationaler Käufer in einzelnen Premiumsegmenten bei rund 30 Prozent. Nach Kriegsbeginn war dieser zeitweise auf etwa zehn Prozent zurückgegangen. Viele ausländische Investoren betrachteten Deutschland damals als geografisch zu nah am Kriegsgeschehen. Diese Einschätzung habe sich inzwischen verändert. Deutschland werde wieder stärker als rechtssicherer und wirtschaftlich stabiler Markt wahrgenommen. Internationale Anleger bewerteten geopolitische Risiken zunehmend als globales Phänomen und richteten ihren Fokus erneut auf die Stärken etablierter Wirtschaftsstandorte. Auffällig ist laut Sotheby’s International Realty insbesondere das gestiegene Interesse chinesischer Investoren. Während früher häufig kleinere Wohnungen als Kapitalanlage erworben wurden, treten inzwischen vermehrt Führungskräfte und Unternehmer auf, die Immobilienkäufe mit Unternehmensbeteiligungen oder Firmenübernahmen verbinden. Immobilieninvestitionen seien dabei Teil eines umfassenderen wirtschaftlichen Engagements. Besonders profitieren könnten internationale Finanzzentren. Frankfurt gilt aufgrund seiner Rolle als Bankenstandort, seiner globalen Vernetzung und seiner wirtschaftlichen Bedeutung als attraktives Ziel für ausländisches Kapital. Investoren suchen dort vor allem langfristige Stabilität und Planungssicherheit.


Berlin: Pelletbranche kritisiert neue Vorgaben im Gebäudemodernisierungsgesetz

Der Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband kritisiert den Regierungsentwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz und warnt vor zusätzlichen bürokratischen Belastungen für Holzwärme. Nach Angaben des Verbandes stellt Holz derzeit mehr als 60 Prozent der erneuerbaren Wärme in Deutschland. Kritisch bewertet der Verband insbesondere die geplanten Nachweispflichten für Holzbrennstoffe. Künftig sollen Betreiber von Heizungsanlagen belegen, dass die eingesetzten Brennstoffe die Anforderungen der Biomassestrom-Nachhaltigkeits-Verordnung erfüllen. Der Verband hält diese Vorgaben für unverhältnismäßig und verweist darauf, dass die Regelungen ursprünglich für große Anlagen ab 7,5 Megawatt entwickelt wurden. Zudem kritisiert die Pelletbranche die geplante Abschaffung der sogenannten 65-Prozent-Erneuerbaren-Regel. Aus Sicht des Verbandes würden dadurch fossile Energieträger begünstigt. Gleichzeitig fordert der Verband, dass Holzanteile in Hybridheizungen vollständig auf die Vorgaben der sogenannten Bio-Treppe angerechnet werden. Auch die bereits geltenden Regelungen für seit 2024 installierte Öl- und Gasheizungen sollen nach Auffassung des Verbandes erhalten bleiben. Der aktuelle Gesetzentwurf sehe dagegen vor, die bestehende Bio-Treppe entfallen zu lassen. Darüber hinaus spricht sich der Verband dafür aus, das geplante Verbot fossiler Brennstoffe ab 2045 beizubehalten. Andernfalls seien die Klimaziele des Bundes aus Sicht der Branche nicht erreichbar. Der Verband verweist zudem auf die Bedeutung von Holzenergie für Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und die Energiewende im Gebäudesektor.


Berlin: Ausschreibung für Rahmenvereinbarung zum seriellen Sanieren startet Ende Juni

Die Wohnungswirtschaft treibt das serielle Sanieren weiter voran. Wie der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW mitteilte, soll die Ausschreibung für die neue Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ planmäßig Ende Juni starten. Die Rahmenvereinbarung entsteht gemeinsam mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Deutsche Energie-Agentur. Begleitet wird das Verfahren durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Im Rahmen eines Treffens des Begleitkreises wurden der aktuelle Stand der Ausschreibung und offene Punkte beraten. Ziel ist es, Wohnungsunternehmen den Zugang zu standardisierten und skalierbaren Lösungen für die energetische Sanierung zu erleichtern. Die Rahmenvereinbarung soll strukturierte Prozesse schaffen, die Marktentwicklung serieller Sanierungslösungen beschleunigen und die Klimaziele im Gebäudesektor unterstützen. Im Fokus stehen insbesondere standardisierte Abläufe und industrielle Vorfertigung, um Sanierungen schneller und wirtschaftlicher umzusetzen. Das serielle Sanieren gilt innerhalb der Wohnungswirtschaft als wichtiger Ansatz zur Transformation des Gebäudebestands. Durch modulare und industrielle Bauweisen sollen Bauzeiten verkürzt, Kosten reduziert und personelle Kapazitäten effizienter eingesetzt werden. Der GdW kündigte an, die Zusammenarbeit mit den beteiligten Verbänden, Institutionen und Unternehmen im weiteren Verfahren fortzusetzen.


Hamburg: Feldberg Capital berät Texas-Teachers-Joint-Venture bei erstem Investment in Wedel

Feldberg Capital hat das Joint Venture mit dem Teacher Retirement System of Texas bei seinem ersten Investment beraten. Erworben wurde ein rund 55.000 Quadratmeter großes Grundstück in der Industriestraße 60 in Wedel bei Hamburg. Auf dem Areal ist die Entwicklung einer Logistikimmobilie mit rund 35.000 Quadratmetern Mietfläche geplant. Vorgesehen sind sechs separate Einheiten. Für das Projekt liegt bereits eine Baugenehmigung vor. Die Fertigstellung der Immobilie ist für Mitte 2027 vorgesehen. Als Projektentwickler wurde das auf Logistikimmobilien spezialisierte Unternehmen thirteen seven beauftragt. Geplant sind unter anderem acht E-Ladepunkte sowie eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 2.300 Kilowattpeak. Zudem soll die Immobilie über eine Netzanschlusskapazität von 3.200 Kilovoltampere verfügen.


Köln: REALOGIS vermietet Logistikimmobilie in Rösrath an Deufol West

Die REALOGIS Immobilien Düsseldorf GmbH hat eine Logistikimmobilie im nordrhein-westfälischen Rösrath nahe Köln an die Deufol West GmbH vermittelt. Auftraggeber war Bowery Europe Ltd. Alleiniger Nutzer des Objekts wird die Deufol West GmbH, die zur international tätigen Deufol Gruppe gehört. Das Unternehmen ist auf Supply-Chain-Services für Industriekunden spezialisiert. Die Immobilie umfasst rund 12.900 Quadratmeter Mietfläche. Davon entfallen etwa 11.800 Quadratmeter auf Hallen- und rund 1.100 Quadratmeter auf Büroflächen. Die Andienung erfolgt über sieben ebenerdige Tore sowie vier Rampentore. Die Hallenhöhe liegt zwischen fünf und sieben Metern. Das Objekt befindet sich auf einem rund 29.043 Quadratmeter großen Grundstück und verfügt über 100 Pkw-Stellplätze. Die Immobilie wurde 1972 errichtet, 2007 erweitert und in den Jahren 2025 und 2026 umfassend modernisiert. Im Zuge der Sanierung wurden unter anderem Büro- und Lagerflächen sowie die technische Ausstattung erneuert. Die Liegenschaft liegt im Rösrather Stadtteil Stümpen westlich der Innenstadt. Die Autobahnen A3, A4 und A59 sind in wenigen Fahrminuten erreichbar. Der Flughafen Köln/Bonn liegt rund zwölf Minuten entfernt.


Frankfurt am Main: Aroundtown erreicht erste BREEAM-Zertifizierung mit „Exzellent“

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat erstmals für eine Immobilie die BREEAM-Zertifizierung „Exzellent“ erreicht. Ausgezeichnet wurde das Bürogebäude An der Gehespitz 50 in Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main. Die Einstufung gilt als zweithöchste Kategorie des internationalen Nachhaltigkeitsstandards BREEAM. Nach Unternehmensangaben erreichen deutschlandweit nur rund acht Prozent aller BREEAM-zertifizierten Immobilien diese Bewertung. Das vollvermietete Bürogebäude erhielt die Zertifizierung im ersten Anlauf. Bewertet wurden unter anderem Energieeffizienz, Ressourcenverbrauch, Gebäudemanagement, Nutzerkomfort und ökologische Qualität. Nach Angaben des Unternehmens basiert das Ergebnis insbesondere auf dem präventiven Facility-Management sowie dem Einsatz erneuerbarer Energien. Die hybride Energieversorgung kombiniert Photovoltaik, Gas und elektrische Systeme mit Wärmerückgewinnung. Die Photovoltaikanlage erzeugt rund 111.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr und deckt damit mehr als elf Prozent des jährlichen Strombedarfs des Gebäudes. Ergänzt wird das Konzept durch E-Ladesäulen, wassereffiziente Systeme, außenliegenden Sonnenschutz sowie eine Kombination aus mechanischer und natürlicher Lüftung. Technisch betreut wird die Immobilie vom Facility-Manager Apleona, der seinen europäischen Hauptsitz im Gebäude hat. Zum Einsatz kommt zudem die KI-gestützte Gebäudesteuerung Recogizer, die den Strom- und Wärmeverbrauch reduzieren soll. BREEAM zählt seit 1990 zu den international führenden Zertifizierungssystemen für nachhaltige Immobilien. Aroundtown verfolgt nach eigenen Angaben eine umfassende Zertifizierungsstrategie für den Bestand. Bereits mehr als 70 Prozent der Gewerbeimmobilien im Portfolio seien inzwischen BREEAM-zertifiziert.


Düsseldorf: PANDION vermietet Büroflächen im OFFICEHOME Rise an HOFFMANN EITLE

Der Projektentwickler PANDION hat im Düsseldorfer Bürogebäude OFFICEHOME Rise an der Völklinger Straße weitere Flächen vermietet. Neuer Mieter ist die europaweit tätige Patent- und Rechtsanwaltskanzlei HOFFMANN EITLE. Das Unternehmen bezieht mehr als 800 Quadratmeter im Hochhaus des 17-geschossigen Bürogebäudes und will dort seine beiden bisherigen Düsseldorfer Standorte zusammenführen. Der Einzug ist für Ende 2026 vorgesehen. Die angemieteten Flächen befinden sich in der neunten Etage des Hochhauses. Vermittelt wurde der Mietvertrag durch BNP Paribas Real Estate. PANDION hatte den Büroneubau OFFICEHOME Rise Ende 2025 nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit fertiggestellt. Das Gebäude verfügt über insgesamt mehr als 35.000 Quadratmeter Mietfläche. Zu den Mietern zählen unter anderem EY, der Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf sowie die IFS Deutschland GmbH. Der Neubau ist mit DGNB Gold zertifiziert und erfüllt nach Unternehmensangaben die Kriterien der EU-Taxonomie sowie des BEG-55-Standards. Zudem verfügt das Gebäude über eine WiredScore-Gold-Zertifizierung. Das OFFICEHOME Rise ist Teil einer Quartiersentwicklung nach Plänen des Architekturbüros caspar. Auf dem benachbarten Grundstück entstand mit PANDION NEXT ein Wohnensemble mit 91 Eigentumswohnungen. Ergänzt wird das Quartier durch eine Kindertagesstätte, öffentlich geförderte Seniorenwohnungen sowie einen öffentlich zugänglichen Boulevard zwischen den Gebäuden.


Frankfurt am Main: HIH verlängert Mietvertrag mit Deloitte im „Zebra“ vorzeitig

Die HIH Invest Real Estate hat den Mietvertrag mit Deloitte im Büroobjekt „Zebra“ an der Europaallee 91 in Frankfurt am Main vorzeitig verlängert. Der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungskonzern bleibt damit über das Jahr 2036 hinaus am Standort im Europaviertel. Deloitte nutzt die rund 16.700 Quadratmeter große Bürofläche seit der Fertigstellung des Gebäudes im Jahr 2021 als alleiniger Mieter. Die Immobilie gehört zu einem von der HIH Invest Real Estate gemanagten Spezialfonds. Das siebenstöckige Gebäude im Frankfurter Europaviertel ist mit DGNB Gold zertifiziert und verfügt über eine hochwertige Ausstattung sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die Innenstadt. Nach Angaben der Beteiligten waren die langjährige Zusammenarbeit sowie die schnellen Entscheidungsprozesse ausschlaggebend für die frühzeitige Verlängerung. Deloitte war bereits zuvor Mieter einer von der HIH betreuten Immobilie in der Franklinstraße 50. Das Europaviertel zählt zu den wichtigsten Bürostandorten in Frankfurt am Main. Die Vertragsverlängerung gilt als Signal für die weiterhin stabile Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen in zentralen Lagen.

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