NEW bauhaus gewinnt URBAN UTOPIA als Partner

Neue Partnerschaft: Während NEW bauhaus die Transformation der gebauten Umwelt in den Mittelpunkt stellt, beschäftigt sich URBAN UTOPIA mit der Rolle von Pflanzen, Biodiversität und grünen Infrastrukturen für die Entwicklung lebenswerter Städte.

Wer heute über die Zukunft von Städten spricht, landet früher oder später bei einem Thema, das lange als Randthema galt: Grün. Noch vor wenigen Jahren wurden Pflanzen, Freiräume und Biodiversität häufig als gestalterische Ergänzung betrachtet. Inzwischen stehen sie im Zentrum vieler Debatten über Stadtentwicklung, Klimaanpassung und Lebensqualität. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Partnerschaft zwischen NEW bauhaus und URBAN UTOPIA an. Beide Formate verbindet die Überzeugung, dass sich die großen Herausforderungen unserer Zeit nicht mehr innerhalb einzelner Fachdisziplinen lösen lassen. Während NEW bauhaus die Transformation der gebauten Umwelt in den Mittelpunkt stellt, beschäftigt sich URBAN UTOPIA mit der Rolle von Pflanzen, Biodiversität und grünen Infrastrukturen für die Entwicklung lebenswerter Städte.

Die Entwicklung kommt nicht von ungefähr: Hitzeperioden, Starkregenereignisse, Flächenkonkurrenzen und steigende Anforderungen an die Aufenthaltsqualität von Städten verändern die Diskussion. Freiraumplanung, Stadtökologie und Klimaanpassung werden zunehmend zu Themen, die nicht nur Landschaftsarchitekten oder Kommunen betreffen. Sie gewinnen auch für Projektentwickler, Bestandshalter, Investoren und die Immobilienwirtschaft an Bedeutung.

Damit verändert sich der Blick auf die gebaute Umwelt. Gebäude, Freiräume, Infrastruktur und Natur lassen sich immer weniger getrennt voneinander betrachten. Wer über Wohnungsbau spricht, spricht über Freiflächen. Wer über Stadtentwicklung spricht, spricht über Biodiversität. Und wer über die Zukunft von Quartieren spricht, muss zwangsläufig über Klimaresilienz nachdenken. Für Michael Rücker, Festivaldirektor von NEW bauhaus, liegt genau darin der Wert der Partnerschaft. Perspektiven, die in klassischen Branchendebatten oft nebeneinanderstehen, sollen stärker miteinander ins Gespräch gebracht werden. „Die Frage, wie künftig gebaut wird, ist untrennbar mit der Frage verbunden, wie künftig gelebt werden soll. Biodiversität, Freiräume und der Umgang mit natürlichen Ressourcen spielen dabei eine deutlich größere Rolle als noch vor wenigen Jahren.“

Auch Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt, sieht darin einen zentralen Gedanken des Festivals. „NEW bauhaus versteht sich bewusst nicht als Plattform einer einzelnen Branche, sondern als Ort, an dem unterschiedliche Disziplinen aufeinandertreffen. Gerade Themen an der Schnittstelle von Stadt, Natur, Kultur und Gesellschaft werden für die gebaute Umwelt zunehmend relevant.“ Die Partnerschaft mit URBAN UTOPIA steht damit exemplarisch für einen Gedanken, der das NEW bauhaus insgesamt prägt: Die entscheidenden Zukunftsfragen verlaufen nicht entlang von Branchengrenzen. Sie entstehen dort, wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen. Oder anders formuliert: Wer über die Zukunft des Bauens spricht, kommt an der Zukunft der Natur in der Stadt nicht mehr vorbei.

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