Aktuelles aus der Immobilienbranche – September 2026

Düsseldorf: IMPACT und Periskop planen 135 Mikroapartments in ehemaligem Bürogebäude +++ Düsseldorf: B&L eröffnet Niederlassung und erhält Vorbescheid für Büroprojekt BLOOM +++ Berlin: Senat leitet Bebauungsplanverfahren für Blankenburger Süden ein +++ Taufkirchen: Richtfest für HENSOLDT-Zentrale und Hotel im Xperience Quartier +++ Berlin: Bonava startet Bau von 450 Wohnungen in Buch +++ Tegernsee: A-ROSA eröffnet Hotel mit 123 Zimmern +++ Bochum: Greyfield kauft Thyssenkrupp-Bürogebäude für 156 geförderte Wohnungen +++ Bonn: BImA startet Bau von 64 Wohnungen an der Arminiusstraße +++ Berlin: BAUWERT feiert Richtfest für 69 Eigentumswohnungen in Friedenau +++ Köln: Hemsö investiert 130 Millionen Euro in Neubau für Berufskolleg +++ Zug: Empira sammelt mehr als 700 Millionen Euro für energetische Wohnungssanierungen ein +++ Hattersheim: Grundstein für Wohnquartier mit 124 Eigentumswohnungen gelegt +++ Berlin: Angebotsmieten liegen in 90 Ortsteilen mindestens 30 Prozent über Mietspiegelwerten +++ Düsseldorf: Leonardo Hotels übernimmt 250-Zimmer-Hotel im Le Quartier Central +++ Berlin: ApartmentAllianz vergleicht Tourismuspläne der Parteien +++ Elsenfeld: Titan Gruppe kauft Nahversorgungsimmobilie und weiteres Objekt in Nordrhein-Westfalen +++ Langenselbold: Logistikpark mit 18.253 Quadratmetern vollständig vermietet +++ München: Michael Ehret gründet Projektentwicklungsgesellschaft EHRET+CIE +++ Dortmund: ASTOR Gewerbepark nach Vermietung von 7.100 Quadratmetern voll belegt +++ Berlin: 1000 Satellites eröffnet ersten Flex-Office-Standort in der Hauptstadt +++ Berlin: Aroundtown lässt Klimarisiken im Immobilienportfolio analysieren +++ Rheine: Weiterentwicklung des Ems-Einkaufs Centrums soll im Herbst fortgesetzt werden +++ Berlin: Leonardo Hotels übernimmt vier Häuser mit 1.040 Zimmern +++ Wien: UNIQA öffnet Immobilienplattform für externe Investoren +++ Hallbergmoos: AVENTOS plant Gewerbehof mit 10.650 Quadratmetern Mietfläche +++ Hamburg: ESG-Regeln schließen Immobilien mit Rüstungsnutzung nicht grundsätzlich aus +++ Berlin: Balkon und Garten stehen beim Wunschzuhause hoch im Kurs +++ Berlin: 120 Wohnungen in Köpenick fertiggestellt +++ Berlin: 86 Prozent der Immobilienunternehmen nutzen bereits KI +++ Düsseldorf: Covivio vermietet 3.000 Quadratmeter im ICON +++ Berlin: Kanzlei hält Urteil zu Wohnen auf Zeit in Milieuschutzgebieten für angreifbar +++ München: Motel One führt Ranking der Budget-Hotelmarken an +++ Potsdam: Wohnungsbaugenossenschaft investiert 1,2 Millionen Euro in Quartierstreff +++ Düsseldorf: MHP verlängert Pachtvertrag für Sheraton Airport Hotel bis 2029 +++ Frankfurt am Main: Sotheby’s sieht unsanierte Wohnimmobilien unter Preisdruck +++ Berlin: A24 Landschaft gewinnt Wettbewerb für Neugestaltung des Checkpoint Charlie +++ Frankfurt am Main: Neue Grünfläche im Europaviertel fertiggestellt +++ München: MHP senkt Jahresprognose nach schwächerem Hotelgeschäft +++ Utrecht: ASR Dutch Farmland Fund führt Erbpachtrabatt für nachhaltige Landwirtschaft ein

Düsseldorf: IMPACT und Periskop planen 135 Mikroapartments in ehemaligem Bürogebäude

IMPACT Real Estate und Periskop Development haben das ehemalige Post- und Bürogebäude an der Kruppstraße 51 in Düsseldorf-Oberbilk aus der Insolvenzmasse der Interboden-Gruppe erworben. Die Joint-Venture-Partner wollen die weitgehend leer stehende Immobilie aus den 1950er-Jahren zu einem Wohngebäude mit 135 Mikroapartments umbauen. Die Fertigstellung ist für Ende 2028 beziehungsweise Anfang 2029 vorgesehen. Geplant sind rund 3.400 Quadratmeter Wohnfläche. Die Apartments sollen durchschnittlich 25 Quadratmeter groß, barrierefrei und ohne Zweckbindung vermietet werden. Hinzu kommen Gemeinschaftsflächen mit Fitnessbereich, Coworking, Waschküche und Lounge. Im Erdgeschoss ist eine Kulturfläche mit Café vorgesehen. Der fünfgeschossige Gebäudeteil an der Kruppstraße bleibt ebenso wie der viergeschossige Teil an der Linienstraße im Wesentlichen erhalten. Letzterer soll in Holzhybridbauweise aufgestockt werden. Zum Innenhof sind zusätzliche Balkone geplant. Die teilweise rund vier Meter hohen Räume ermöglichen auch Split-Level-Apartments mit getrennten Wohn- und Schlafbereichen. Im Zuge der Sanierung sollen Gebäudehülle, Fassade und Haustechnik erneuert werden. Angestrebt werden der Standard KfW-Effizienzhaus 55 und eine Nachhaltigkeitszertifizierung. Vorgesehen sind außerdem 31 Pkw- und rund 100 Fahrradstellplätze. Ein von Periskop Development beratener Fonds ist gemeinsam mit IMPACT an dem Erwerb beteiligt. Periskop fungiert als Kapitalpartner, IMPACT übernimmt die Projektentwicklung. Der Bauantrag wurde bereits eingereicht. Die Genehmigung für die überarbeitete Planung mit 135 Wohnungen wird zum Jahreswechsel 2026/27 erwartet. Anschließend sollen Rückbau und Schadstoffsanierung beginnen.


Düsseldorf: B&L eröffnet Niederlassung und erhält Vorbescheid für Büroprojekt BLOOM

Die Hamburger B&L Gruppe eröffnet eine Niederlassung in der Düsseldorfer Innenstadt. Gleichzeitig liegt für das von dem Unternehmen geplante Büroensemble BLOOM an der Steinstraße ein positiver Bauvorbescheid vor. Das Projekt zwischen Königsallee und Hauptbahnhof soll rund 30.000 Quadratmeter Büromietfläche umfassen. Der Entwurf von ingenhoven associates sieht ein Büroensemble mit begrünten Dachterrassen vor. Das Gebäude soll städtebaulich auf die gegenüberliegenden Hochhäuser der Deutschen Bundesbank und der Stadtsparkasse Düsseldorf Bezug nehmen. Ein Termin für den Baubeginn oder die Fertigstellung wurde nicht genannt. Mit Düsseldorf ergänzt B&L seine bisherigen Standorte in Hamburg und Frankfurt am Main. Zu den weiteren Projekten des Unternehmens gehört das Hafenpark Quartier in Frankfurt, in dem unter anderem die neue Deutschlandzentrale der ING mit Arbeitsplätzen für mehr als 3.000 Beschäftigte entsteht.


Berlin: Senat leitet Bebauungsplanverfahren für Blankenburger Süden ein

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat die Aufstellung des Bebauungsplans 3-76E für das nördliche Quartier des Blankenburger Südens beschlossen. Der Beschluss wurde im Amtsblatt veröffentlicht. Mit dem Verfahren sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung des neuen Stadtquartiers im Bezirk Pankow geschaffen werden. Neben Wohnungsbau sieht die Planung Gewerbeflächen, ein Quartierszentrum und einen Straßenbahnbetriebshof vor. Berücksichtigt werden sollen außerdem Schulen, Kindertagesstätten, Grünflächen, Verkehrswege und technische Infrastruktur. Das Plangebiet umfasst mehrere Teilflächen rund um den S-Bahnhof Blankenburg sowie Flächen in den Ortsteilen Blankenburg, Heinersdorf, Pankow und Stadtrandsiedlung Malchow. Dazu gehören unter anderem das Gelände der ehemaligen Polizeischule und späteren Fachhochschule sowie Teile der Kleingartenanlagen Grabenwinkel und Feuchter Winkel West. Als nächster Schritt ist die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung vorgesehen. Bei einer Informationsveranstaltung soll die Planung vorgestellt werden. Ein Termin wurde noch nicht genannt. Angaben zur Zahl der geplanten Wohnungen enthält die Mitteilung ebenfalls nicht.


Taufkirchen: Richtfest für HENSOLDT-Zentrale und Hotel im Xperience Quartier

Art-Invest Real Estate hat rund ein Jahr nach Baubeginn Richtfest für das Xperience Quartier in Taufkirchen bei München gefeiert. Das gemischt genutzte Ensemble umfasst zwei jeweils 27 Meter hohe Gebäude mit insgesamt mehr als 22.000 Quadratmetern Büro-, Hotel- und Tagungsflächen sowie eine verbindende Plaza und eine Parkgarage mit über 350 Stellplätzen. Das Bürogebäude mit mehr als 12.000 Quadratmetern Mietfläche soll noch vor Ende 2027 fertiggestellt werden. Anschließend wird HENSOLDT seine Deutschlandzentrale dorthin verlegen. Vorgesehen sind Arbeitsplätze für mehr als 400 Beschäftigte sowie ein neuer Vorstandsbereich. Der zweite Gebäudeteil soll Anfang 2028 fertig werden. Er umfasst ein Hotel mit 120 Zimmern und Fitnessbereich sowie weitere rund 5.000 Quadratmeter Büro- und Tagungsflächen, die noch zur Vermietung stehen. Das von HENN entworfene Quartier entsteht gegenüber dem neuen Luft- und Raumfahrtcampus der Technischen Universität München. Generalunternehmer ist Köster. Der Baustart erfolgte im August 2025.


Berlin: Bonava startet Bau von 450 Wohnungen in Buch

Bonava hat mit dem Bau des Wohnprojekts „Waldpanorama“ im Berliner Ortsteil Buch begonnen. Auf einem rund 39.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen 450 Wohneinheiten, darunter Eigentumswohnungen, Apartments und Seniorenwohnungen. Die ersten Einheiten sollen im März 2028 bezugsfertig sein, das Gesamtprojekt soll 2030 abgeschlossen werden. Bonava hatte das letzte verfügbare Baugrundstück im Ludwig Hoffmann Quartier im Sommer 2025 erworben. Die bereits im Vertrieb befindlichen Eigentumswohnungen umfassen 1,5 bis fünf Zimmer und Wohnflächen zwischen 45 und 111 Quadratmetern. Alle Wohnungen erhalten eine Loggia oder Terrasse. Zudem sind zwei Tiefgaragen vorgesehen. Die Wärmeversorgung soll über ein kaltes Nahwärmenetz mit Geothermiesonden erfolgen. Mit dem Neubau schließt Bonava die Entwicklung des Ludwig Hoffmann Quartiers auf einem ehemaligen Krankenhausgelände ab. Auf dem insgesamt 28 Hektar großen Areal sind bereits rund 500 Wohnungen, zwei Schulen, drei Kindertagesstätten und weitere soziale Einrichtungen entstanden.


Tegernsee: A-ROSA eröffnet Hotel mit 123 Zimmern

Die DSR Hotel Holding hat das A-ROSA Tegernsee offiziell eröffnet. Das Vier-Sterne-Superior-Hotel verfügt über 123 Zimmer und Suiten und wurde bereits 2023 eröffnet. Mit dem Betreiber- und Markenwechsel erweitert A-ROSA sein Portfolio auf 13 Hotels und Resorts. Das Haus liegt im Ortszentrum von Tegernsee, wenige Schritte vom Seeufer entfernt. Zur Ausstattung gehören eine Rooftop-Bar im fünften Obergeschoss, ein Restaurant sowie ein Wellness- und Fitnessbereich mit Innenpool, Saunen und Dampfbad. Der Betrieb wird unter der Leitung von Hoteldirektor Moritz Dürler fortgeführt. Die DSR Hotel Holding gehört vollständig zur DERTOUR Group, die mit der Marke A-ROSA ihr Geschäft in der Ferienhotellerie ausbaut.


Bochum: Greyfield kauft Thyssenkrupp-Bürogebäude für 156 geförderte Wohnungen

Die Greyfield Group hat eine Büroimmobilie an der Essener Straße 244 in Bochum von thyssenkrupp Steel Europe erworben. Das Unternehmen will das Bestandsgebäude sanieren und in ein Wohnheim mit rund 156 öffentlich geförderten Wohneinheiten für Auszubildende und Studierende umwandeln. Die 1953 errichtete Immobilie wurde seit den frühen 1960er-Jahren als Verwaltungsgebäude des heutigen Thyssenkrupp-Werks genutzt. Das Grundstück umfasst 9.348 Quadratmeter, das Bestandsgebäude verfügt über rund 5.485 Quadratmeter Nutzfläche. Nach der Umnutzung ist eine Gesamtwohnfläche von ebenfalls rund 5.485 Quadratmetern vorgesehen. Greyfield plant, möglichst viel der vorhandenen Bausubstanz zu erhalten und das Gebäude energetisch zu modernisieren. Vorgesehen sind Wohnungen unterschiedlicher Größen, darunter barrierefreie Einheiten, sowie Gemeinschaftsflächen. Auch ein Mobilitätskonzept gehört zur Planung. Mit dem Ankauf erweitert Greyfield sein Portfolio im Ruhrgebiet. In Dortmund betreibt das Unternehmen bereits eine Wohnanlage an der Poppelsdorfer Straße. Angaben zum Kaufpreis, zum Investitionsvolumen und zum Zeitplan für die Umnutzung wurden nicht gemacht.


Bonn: BImA startet Bau von 64 Wohnungen an der Arminiusstraße

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat den ersten Bauabschnitt ihres Wohnquartiers an der Arminiusstraße in Bonn-Castell gestartet. In vier Gebäuden entstehen zunächst 64 mietpreisgedämpfte Wohnungen. Insgesamt sind auf dem Areal 160 Wohnungen geplant. Die ersten Einheiten sollen im Frühjahr 2028 bezugsfertig sein. Vorgesehen sind Ein- bis Dreizimmerwohnungen mit Wohnflächen zwischen 36 und 84 Quadratmetern. Sie werden zunächst Bundesbediensteten angeboten und anschließend zu denselben Mietkonditionen auf dem freien Markt vermietet. Das Quartier wird autofrei gestaltet. Ein dreigeschossiges Mobility-Hub-System bietet Platz für 34 Pkw mit elektrischen Lademöglichkeiten. Hinzu kommen Abstell- und Ladeflächen für Fahrräder und Lastenräder sowie begrünte Dächer mit Photovoltaikanlagen. Die BImA hatte das Projekt im November 2025 an die Max Bögl Modulbau AG vergeben. Die Wohngebäude entstehen in serieller Modulbauweise mit vorgefertigten Raummodulen aus dem Werk. Grundlage der Quartiersentwicklung ist ein städtebaulicher Wettbewerb aus dem Jahr 2021. Die bisherigen Gebäude auf dem Grundstück wurden bereits abgerissen.


Berlin: BAUWERT feiert Richtfest für 69 Eigentumswohnungen in Friedenau

Die BAUWERT AG hat Richtfest für das Wohnprojekt „Das Rheingau“ in Berlin-Friedenau gefeiert. Rund 14 Monate nach dem Baustart ist der Rohbau des Mehrfamilienhauses mit 69 Eigentumswohnungen fertiggestellt. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für Ende 2027 vorgesehen. Die Wohnungen verfügen über Wohnflächen zwischen 54 und 245 Quadratmetern. Nach Angaben des Projektentwicklers sind bereits mehr als 40 Prozent der Einheiten verkauft. Zum Beginn der Hochbauphase im November 2025 lag die Verkaufsquote bei 25 Prozent. Der Entwurf stammt von BONANNI Architekten und orientiert sich mit Natursteinsockel, gegliederten Putzfassaden, Sprossenfenstern und einem geneigten Dach an der Architektur des Stadtteils. Zum Projekt gehört ein begrünter Innenhof mit Aufenthalts-, Spiel- und Gartenflächen. Nach Abschluss der Rohbauarbeiten folgen die Fertigstellung der Fassade, der Fenstereinbau, die Dacharbeiten und der Innenausbau. Erste Musterwohnungen sollen ab Ende September 2026 besichtigt werden können.


Köln: Hemsö investiert 130 Millionen Euro in Neubau für Berufskolleg

Die Hemsö GmbH errichtet in der Kaiserstraße in Köln-Porz ein neues Gebäude für das Berufskolleg für Metallbau und Versorgungstechnik. Auf einem rund 25.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein Bildungsstandort für etwa 1.300 Schülerinnen und Schüler. Das Investitionsvolumen beträgt rund 130 Millionen Euro. Die Übergabe an die Stadt Köln ist zum Schuljahr 2031/2032 geplant. Der Neubau entsteht auf einer brachliegenden Gewerbefläche und ersetzt die sanierungsbedürftigen Bestandsgebäude des Berufskollegs. Vorgesehen sind Unterrichtsräume, Werkstätten, eine Sporthalle und Außenanlagen. Zur energetischen Ausstattung gehört unter anderem eine Photovoltaikanlage. Hemsö ist Investor und Eigentümer der Immobilie und wird den Bildungsstandort im Rahmen eines 25-jährigen Mietvertrags betreiben. Die WWB Weser-Wohnbau Gruppe initiierte das Projekt und sicherte das Grundstück. Goldbeck West verantwortet die Planung und schlüsselfertige Errichtung, Drees & Sommer übernimmt im Auftrag von Hemsö die Projektsteuerung.


Zug: Empira sammelt mehr als 700 Millionen Euro für energetische Wohnungssanierungen ein

Die Empira Group hat das Final Closing ihres ersten Transition-to-Green-Fonds (T2G I) mit Eigenkapitalzusagen von mehr als 700 Millionen Euro abgeschlossen. Die Strategie konzentriert sich auf den Ankauf und die energetische Modernisierung bestehender Wohnimmobilien in Deutschland. Das aktuelle Portfolio und die gesicherte Ankaufspipeline umfassen mehr als 7.200 Wohnungen aus 18 Transaktionen mit einem Bruttoimmobilienwert von über 1,5 Milliarden Euro. Die Immobilien liegen unter anderem in Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main und München. Empira erwartet, dass das Kapital bis Ende 2026 weitgehend investiert sein wird. Die Modernisierungsmaßnahmen umfassen unter anderem Fassaden- und Dachdämmungen, den Austausch von Fenstern, die Erneuerung von Heizungsanlagen sowie die Sanierung einzelner Wohnungen. Nach den Businessplänen soll sich die durchschnittliche Energieeffizienz des Portfolios von Klasse E auf B verbessern und der Energieverbrauch um rund 40 Prozent sinken. Empira kalkuliert mit einer prognostizierten Brutto-IRR von mehr als 20,5 Prozent und einem Equity Multiple von 1,85. Die Angaben sind Zielwerte und keine bereits erzielten Ergebnisse. Empira bereitet bereits einen zweiten Fonds mit derselben Ausrichtung vor. T2G II soll ein deutsches Wohnimmobilienportfolio mit mehr als 10.000 Einheiten und einem Bruttoimmobilienwert von über 2,5 Milliarden Euro aufbauen. Die Empira Group gehört seit 2025 zur Partners Group.


Hattersheim: Grundstein für Wohnquartier mit 124 Eigentumswohnungen gelegt

Peter Gross Bau hat mit dem Bau des Wohnquartiers „sleepwell living“ in Hattersheim am Main begonnen. In drei Mehrfamilienhäusern entstehen insgesamt 124 Eigentumswohnungen und eine gemeinsame Tiefgarage. Auftraggeber ist der Projektentwickler Krieger + Schramm. Das Investitionsvolumen für die Baumaßnahme beträgt rund 20 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Februar 2028 geplant. Die Wohnungen verfügen über zwei bis vier Zimmer und Wohnflächen zwischen 38 und 137 Quadratmetern. Die drei Gebäude werden nach dem Effizienzhausstandard KfW 40 errichtet. Zudem wird eine Zertifizierung nach dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) angestrebt.


Berlin: Angebotsmieten liegen in 90 Ortsteilen mindestens 30 Prozent über Mietspiegelwerten

In 90 von 93 untersuchten Berliner Ortsteilen liegen die Angebotsmieten mindestens 30 Prozent über den von immowelt errechneten Mietspiegelwerten. In 77 Ortsteilen beträgt die Differenz mindestens 40 Prozent, in 36 Ortsteilen sogar mindestens 50 Prozent. Das geht aus einer Analyse des Immobilienportals hervor, das aktuelle Inseratspreise mit modellierten Vergleichsmieten für die einzelnen Ortsteile gegenübergestellt hat. Den größten Abstand ermittelt immowelt für Wilmersdorf. Dort beträgt die Angebotsmiete 17,63 Euro pro Quadratmeter, während der berechnete Mietspiegelwert bei 10,75 Euro liegt. Das entspricht einer Differenz von 64 Prozent. In Grunewald und Wilhelmstadt beträgt der Abstand jeweils 61,5 Prozent, in Tiergarten 60,2 Prozent. Im Märkischen Viertel fällt er mit 18,6 Prozent am geringsten aus. Für den Vergleich hat immowelt die gewichteten Mietspiegelwerte 2026 einer exemplarischen 75 Quadratmeter großen Wohnung aus den 1990er-Jahren mit mittlerer Ausstattung herangezogen und die Wohnlagenverteilung der jeweiligen Ortsteile berücksichtigt. Der offizielle Berliner Mietspiegel weist selbst keine Werte für einzelne Ortsteile aus. Aus den Differenzen lässt sich allerdings nicht unmittelbar auf Verstöße gegen die Mietpreisbremse schließen. Die Analyse vergleicht Angebotsmieten mit modellierten Mietspiegelwerten, nicht die tatsächlich vereinbarten Mieten einzelner Wohnungen mit ihrer jeweils maßgeblichen ortsüblichen Vergleichsmiete. Zudem gelten für die Mietpreisbremse gesetzliche Ausnahmen. Immowelt sieht in der Preisdifferenz eine zunehmende Hürde für Wohnungswechsel. Haushalte mit älteren Mietverträgen könnten demnach selbst dann in ihren bisherigen Wohnungen bleiben, wenn diese nicht mehr zu ihrem Flächenbedarf passen. Das könne die bedarfsgerechte Verteilung des vorhandenen Wohnraums erschweren. Einen empirischen Nachweis für das Ausmaß dieses Effekts liefert die Untersuchung nicht.


Düsseldorf: Leonardo Hotels übernimmt 250-Zimmer-Hotel im Le Quartier Central

Die ABG Real Estate Group und die bema group haben das Hotel an der Toulouser Allee in Düsseldorf langfristig an Leonardo Hotels vermietet. Der Betreiber übernimmt das bisherige H2 Hotel mit 250 Zimmern und führt es künftig unter der neuen Marke Leonardo Smart. Die 2022 fertiggestellte Immobilie liegt im Le Quartier Central auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Düsseldorf-Derendorf. Sie umfasst neun Geschosse, darunter zwei Untergeschosse mit Tiefgarage, und ist mit BREEAM „Sehr gut“ zertifiziert. Eigentümer ist ein Joint Venture von ABG und bema. Das Betreiberkonzept sieht digitale Dienstleistungen, Self-Check-in und Selbstbedienungsangebote vor. Ergänzt werden diese durch Gemeinschafts- und Arbeitsbereiche sowie ein rund um die Uhr verfügbares Gastronomieangebot. Leonardo Hotels hatte die Marke Leonardo Smart im Juni 2026 am Flughafen Wien eingeführt. ABG und bema haben bereits mehrere Immobilienprojekte gemeinsam entwickelt, darunter das Silizium, das Smart Office und das Trigon in Düsseldorf sowie den Green Campus in Köln.


Berlin: ApartmentAllianz vergleicht Tourismuspläne der Parteien

Die ApartmentAllianz Berlin hat die Wahlprogramme von CDU, SPD, Grünen und Linken hinsichtlich ihrer tourismuspolitischen Vorhaben ausgewertet. Der Interessenverband kritisiert, dass die Parteien aus seiner Sicht zu wenig auf die Bedürfnisse von Gästen und die dafür erforderliche Infrastruktur eingehen. Unterschiede zeigen sich insbesondere beim Umgang mit Ferienwohnungen, neuen Hotelstandorten und der Verwendung der City Tax. SPD, Grüne und Linke sprechen sich laut der Auswertung für eine stärkere Verteilung des Tourismus über das Stadtgebiet aus. Die Linke fordert eine stadtweite Steuerung der Besucherströme. Die Grünen wollen neue Hotelprojekte stärker an ihrer Stadtverträglichkeit und dem vorhandenen Angebot ausrichten sowie geplante Standorte überprüfen. Bei touristischen Kurzzeitvermietungen setzen sie auf eine konsequentere Durchsetzung des Zweckentfremdungsverbots und eine datengestützte Kontrolle. Die SPD möchte Einnahmen aus der City Tax verstärkt für einen stadtverträglichen und nachhaltigen Tourismus einsetzen. Die CDU legt ihren Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit mit Messe Berlin und visitBerlin, die Arbeitsbedingungen in Hotellerie und Gastronomie sowie eine Kultur- und Sportevent-Strategie. Die Grünen sehen darüber hinaus Förderbedarf für Clubs und Musikspielstätten und schlagen unter anderem einen Schallschutzfonds vor. Die ApartmentAllianz hält die tourismuspolitischen Konzepte insgesamt für unzureichend. Ihr stellvertretender Vorstandsvorsitzender Stephan la Barré bemängelt insbesondere, dass die angestrebte Dezentralisierung nicht ausreichend mit konkreten Maßnahmen zur Besucherlenkung und zur Entwicklung touristischer Angebote außerhalb der Innenstadt unterlegt sei. Der Verband spricht sich für eine stärkere Einbindung lokaler Ferienwohnungsanbieter und individueller Übernachtungskonzepte aus. Die Forderungen zur Hotelstandortplanung und zur Verwendung der City Tax finden sich auch in den Wahlprogrammen der Grünen beziehungsweise der SPD.


Elsenfeld: Titan Gruppe kauft Nahversorgungsimmobilie und weiteres Objekt in Nordrhein-Westfalen

Die Titan Gruppe hat zwei Gewerbeimmobilien in Deutschland erworben. Bei dem ersten Objekt handelt es sich um eine Nahversorgungsimmobilie an der Bahnhofstraße 27 in Elsenfeld in Bayern. Die langfristig vermieteten Einzelhandelsflächen werden von Anbietern aus den Bereichen Lebensmittel, Drogerie und täglicher Bedarf genutzt. Die zweite Akquisition betrifft eine gemischt genutzte Immobilie in Nordrhein-Westfalen. Den genauen Standort und Angaben zu Größe, Mietern und Nutzungsarten nennt das Unternehmen nicht. Titan sieht bei dem Objekt Entwicklungspotenzial und will damit sein deutsches Portfolio neben etablierten Bestandsimmobilien um weitere Immobilien mit Wertsteigerungsperspektive ergänzen. Die Wirtschaftskanzlei Fieldfisher beriet die Käuferseite bei beiden Transaktionen. Das Team um Partner Philipp Stricharz und Associate Klaudia Petersen begleitete unter anderem die rechtliche Due Diligence, die Strukturierung der Erwerbergesellschaften und die Vertragsverhandlungen bis zum Abschluss. Die Vermittlung erfolgte durch die IVS Immobilien-Vertriebs GmbH. Über die Kaufpreise wurde Stillschweigen vereinbart.

Langenselbold: Logistikpark mit 18.253 Quadratmetern vollständig vermietet

Propel Industrial und Invesco Real Estate haben ihren gemeinsam entwickelten Logistikpark Langenselbold A45 noch vor der Fertigstellung vollständig vermietet. Der E-Commerce-Logistiker WM Logistik hat einen langfristigen Mietvertrag über rund 6.250 Quadratmeter Hallen-, Büro- und Mezzaninfläche abgeschlossen. Bereits im März 2026 hatte der belgische Pharmalogistiker H.Essers rund zwei Drittel der insgesamt 18.253 Quadratmeter Mietfläche angemietet. Der Baustart für das spekulativ entwickelte Projekt erfolgte Ende September 2025. Anfang August 2026 wurde der Logistikpark planmäßig fertiggestellt. Die mieterspezifischen Ausbauten sollen bis Ende September abgeschlossen sein. Es handelt sich um das erste gemeinsame Projekt von Propel Industrial und dem Invesco Real Estate Europe III Fund in Deutschland. Die beiden Gebäude im Gewerbegebiet an der Alten Straße verfügen über zehn Meter lichte Hallenhöhe, 20 Andocktore und drei ebenerdige Tore. Zur Ausstattung gehören unter anderem Kühlflächen, Sprinkleranlagen und eine Wärmeversorgung ohne fossile Brennstoffe. Die Dachflächen sind langfristig an 1KOMMA5° für den Betrieb einer Photovoltaikanlage vermietet. Angestrebt werden eine DGNB-Zertifizierung in Platin und die Konformität mit der EU-Taxonomie. Goldbeck war als Generalunternehmer tätig. Realogis Frankfurt vermittelte die Mietverträge.


München: Michael Ehret gründet Projektentwicklungsgesellschaft EHRET+CIE

Michael Ehret hat mit EHRET+CIE eine neue Gesellschaft für die Entwicklung und Repositionierung von Immobilien und Stadtquartieren gegründet. Das Unternehmen richtet sich an Eigentümer, Investoren und Family Offices und will je nach Mandat beratende, steuernde oder unternehmerische Verantwortung übernehmen. Das Leistungsspektrum umfasst die Projektentwicklung von der Machbarkeitsprüfung über Nutzungskonzepte, Finanzierung und Planung bis zur Realisierung und Übergabe in den Betrieb. Hinzu kommen Beratungsleistungen zur wirtschaftlichen Strukturierung, Projektorganisation und Einbindung von Kommunen und weiteren Beteiligten. Ein drittes Geschäftsfeld bildet die strategische Forschung zu Planungs- und Entwicklungsprozessen. EHRET+CIE will insbesondere bei komplexen Bestands- und Quartiersentwicklungen ansetzen. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung tragfähiger Nutzungskonzepte, neue Finanzierungsstrukturen und die langfristige Anpassungsfähigkeit von Immobilien. Für einzelne Projekte sollen jeweils Teams aus spezialisierten Partnern zusammengestellt werden. Ehret ist seit knapp 30 Jahren in der Immobilienentwicklung tätig. 2006 gründete er gemeinsam mit Stefan Klein das Immobilienunternehmen e+k, das er über zwei Jahrzehnte mit aufbaute.


Dortmund: ASTOR Gewerbepark nach Vermietung von 7.100 Quadratmetern voll belegt

Im ASTOR Gewerbepark an der Wulfshofstraße 18–22 in Dortmund sind zwei Mietverträge über insgesamt rund 7.100 Quadratmeter Büro- und Hallenfläche abgeschlossen worden. Davon entfallen 5.100 Quadratmeter auf die Eröz Hygiene u. Verpackungs GmbH & Co. KG und weitere 2.000 Quadratmeter auf ein nicht näher benanntes Großhandelsunternehmen. Damit ist die Immobilie wieder vollständig vermietet. Die neuen Mieter sollen ihre Flächen im Oktober 2026 beziehen. Der Gewerbepark liegt am Dortmunder Indu-Park und verfügt über Hallen mit zahlreichen Laderampen sowie angrenzende Büroflächen. Eigentümer der Immobilie ist die ADOLF WEBER West GmbH. RUHR REAL vermittelte beide Mietverträge und war bereits zuvor mit Vermietungen und einer Mietvertragsverlängerung in dem Objekt beauftragt.


Berlin: 1000 Satellites eröffnet ersten Flex-Office-Standort in der Hauptstadt

Der Flex-Office-Anbieter 1000 Satellites eröffnet am 30. September seinen ersten Berliner Standort. Der „Satellit Chaussee“ befindet sich in der Chausseestraße 117. Das Unternehmen ist bereits unter anderem in München, der Rhein-Neckar-Region, Hamburg und Bremen vertreten. Mit dem Standort beginnt 1000 Satellites nach eigenen Angaben den Aufbau eines größeren Netzwerks in Berlin. In den kommenden Jahren sollen weitere Standorte in der Hauptstadt hinzukommen. Das Unternehmen richtet sein Angebot auf hybride Arbeitsmodelle und die flexible Nutzung von Büroflächen aus. Dazu gehört auch die Möglichkeit, langfristig angemietete, aber nicht vollständig benötigte Unternehmensflächen anderweitig zu nutzen. Angaben zur Größe des neuen Standorts, zur Zahl der Arbeitsplätze und zu weiteren konkreten Expansionsvorhaben in Berlin machte das Unternehmen nicht.


Berlin: Aroundtown lässt Klimarisiken im Immobilienportfolio analysieren

Aroundtown hat eine Zusammenarbeit mit dem auf Klimarisikoanalysen spezialisierten Unternehmen Climate X vereinbart. Die Plattform soll mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf einzelne Immobilien und das gesamte Portfolio untersuchen. Dafür passt Climate X seine Modellierungsverfahren an die Eigenschaften des Aroundtown-Bestands an. Die Analysen berücksichtigen unterschiedliche Klima- und Emissionsszenarien und sollen aufzeigen, wie sich physische Klimarisiken im Zeitverlauf entwickeln. Aroundtown will die Ergebnisse nutzen, um gefährdete Immobilien zu identifizieren, Anpassungsmaßnahmen zu priorisieren und Investitionsentscheidungen vorzubereiten. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurde bereits ein auf Aroundtown zugeschnittener Klimarisikobericht für einen BREEAM-Zertifizierungsprozess erstellt. Die Analysen sollen darüber hinaus bei Berichtspflichten und der Bewertung möglicher Immobilienankäufe in Deutschland und Europa eingesetzt werden. Das Portfolio von Aroundtown umfasst Büro- und Wohnimmobilien sowie Hotels. Angaben zum finanziellen Umfang oder zur Laufzeit der Kooperation machte das Unternehmen nicht.


Rheine: Weiterentwicklung des Ems-Einkaufs Centrums soll im Herbst fortgesetzt werden

Die FIM Unternehmensgruppe will die Bauarbeiten zur Weiterentwicklung des Ems-Einkaufs Centrums (EEC) in Rheine im Oktober, spätestens im November wieder aufnehmen. Nach dem Spatenstich im Oktober 2025 hatten zusätzliche Kampfmitteluntersuchungen den geplanten Beginn der Hochbauarbeiten verzögert. Die Untersuchungen sind nach Unternehmensangaben seit dem Frühsommer abgeschlossen, Kampfmittel wurden auf dem Gelände nicht gefunden. Auf dem rund 32.600 Quadratmeter großen Areal an der Lingener Straße plant FIM ein Quartier mit Schwerpunkt Nahversorgung. Im südlichen Bereich sind rund 6.500 Quadratmeter Handelsfläche für Marktkauf, Rossmann, Das Futterhaus sowie weitere Dienstleistungs- und Gastronomieangebote vorgesehen. Im Obergeschoss sollen mehr als 2.500 Quadratmeter für Büros, Verwaltung, medizinische Einrichtungen und Dienstleistungen entstehen. Ein weiterer Bauabschnitt umfasst ein Hotel an der Ems. Insgesamt soll die Mietfläche des EEC von rund 20.000 auf mehr als 24.000 Quadratmeter steigen. Für den zweiten Bauabschnitt laufen derzeit Vergabegespräche und Verhandlungen. Bereits neu strukturiert wurden rund 4.000 Quadratmeter Handelsfläche im Erdgeschoss des historischen Spinnereigebäudes, die unter anderem von Aldi, Action, KiK und Takko genutzt werden. FIM hatte das EEC 2022 nach der Schließung des früheren Real-Marktes und zunehmenden Leerständen erworben. Aus der zunächst geplanten Modernisierung entwickelte sich eine umfassendere Neuplanung des Areals. Neben den Kampfmitteluntersuchungen waren nach Angaben des Unternehmens zusätzliche Prüfungen zu Altlasten, Baugrund, Hochwasser- und Überflutungsschutz, Entwässerung sowie Arten-, Schall- und Verkehrsschutz erforderlich.


Berlin: Leonardo Hotels übernimmt vier Häuser mit 1.040 Zimmern

Leonardo Hotels Central Europe übernimmt vier ehemalige Revo-Hotels in Berlin, Düsseldorf und Dortmund mit insgesamt 1.040 Zimmern. Zwei Häuser befinden sich am Berliner Alexanderplatz, jeweils ein weiteres in Düsseldorf und Dortmund. Weitere Hotels aus dem Revo-Portfolio sollen in den kommenden Wochen folgen. In Berlin übernimmt die Gruppe das ehemalige H4 Hotel mit 336 Zimmern und Suiten. Es wird zunächst als Hotel Berlin Alexanderplatz by Leonardo Hotels im White-Label-Betrieb geführt und später in das Markenportfolio integriert. Das benachbarte ehemalige H2 Hotel mit 288 Zimmern firmiert künftig als Leonardo Smart Berlin Alexanderplatz. Damit wächst das Berliner Portfolio von Leonardo auf neun Häuser. Das bisherige H2 Hotel in Düsseldorf wird zum Leonardo Smart Düsseldorf. Das Haus verfügt über 250 Zimmer und ist der erste Standort der Marke Leonardo Smart in Nordrhein-Westfalen. Leonardo betreibt damit fünf Hotels in Düsseldorf. In Dortmund übernimmt die Gruppe das ehemalige Steigenberger Hotel mit 166 Zimmern und sechs Veranstaltungsräumen. Das künftig als Leonardo Royal Dortmund geführte Haus soll 2027 umfassend renoviert werden. Es ist der zweite Standort von Leonardo Hotels in der Stadt.


Wien: UNIQA öffnet Immobilienplattform für externe Investoren

UNIQA Real Estate Management erweitert ihr Geschäft um Immobilien-Investmentlösungen für externe Investoren. Die bislang für das Immobilienportfolio der UNIQA Group genutzte Investment- und Managementplattform soll künftig auch internationalen institutionellen Investoren und großen Family Offices offenstehen. Zum Start liegt der Schwerpunkt auf Investoren aus Deutschland und Österreich. Vorgesehen sind Investments über Spezialfonds sowie Individualmandate und Club Deals. UNIQA Real Estate will dabei das Asset- und Portfoliomanagement über den gesamten Lebenszyklus der Immobilien übernehmen. Das Unternehmen verwaltet derzeit rund drei Milliarden Euro Immobilienvermögen. Zum Portfolio gehören mehr als 200 Objekte mit insgesamt über einer Million Quadratmetern Mietfläche. Der Bestand umfasst Büro-, Handels-, Hotel- und Wohnimmobilien und konzentriert sich auf Österreich, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Polen und Rumänien. UNIQA Real Estate ist seit 50 Jahren für das Immobilienmanagement der UNIQA Group verantwortlich. Mit dem neuen Geschäftsbereich wird diese Plattform erstmals für das Management von Immobilieninvestments Dritter geöffnet.


Hallbergmoos: AVENTOS plant Gewerbehof mit 10.650 Quadratmetern Mietfläche

Die AVENTOS Group hat im Umfeld des Munich Airport Business Park in Hallbergmoos ein rund 11.500 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Geplant ist ein Gewerbehof mit etwa 10.650 Quadratmetern Mietfläche und 37 Einheiten. Es handelt sich um das erste Projekt des BENTO-Box-Konzepts von AVENTOS in Bayern. Die Gewerbeeinheiten sollen zwischen 200 und 1.000 Quadratmeter groß und miteinander kombinierbar sein. Als Zielgruppen nennt der Investmentmanager unter anderem mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe. Vergleichbare Projekte entwickelt AVENTOS bereits in Berlin und Mannheim. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, die Fertigstellung für 2028. Für das Projekt strebt AVENTOS eine DGNB-Zertifizierung in Gold oder Platin an. Vorgesehen sind unter anderem Photovoltaikanlagen, begrünte Dächer, Ladeinfrastruktur und Smart Metering. Die Wärmeversorgung soll über Fernwärme beziehungsweise Wärmepumpen erfolgen. Avison Young vermittelte das Grundstück. Industrial Real Estate Partners begleitete AVENTOS beim Ankauf, Greenberg Traurig war rechtlich beratend tätig.

Die AVENTOS Group hat im Umfeld des Munich Airport Business Park in Hallbergmoos ein rund 11.500 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Quelle: AVENTOS


Hamburg: ESG-Regeln schließen Immobilien mit Rüstungsnutzung nicht grundsätzlich aus

Immobilien mit Mietern aus dem Verteidigungs- und Sicherheitssektor sind nach den europäischen ESG-Regelwerken nicht grundsätzlich von Investments ausgeschlossen. Zu diesem Ergebnis kommt ein gemeinsames Whitepaper von GARBE Industrial und Baker McKenzie. Demnach sehen weder EU-Taxonomie noch Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) oder Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) pauschale sektorale Ausschlüsse für entsprechende Nutzungen vor. Für die ESG-Einordnung seien vielmehr die Eigenschaften der Immobilie sowie die Governance- und Risikomanagementstrukturen des Eigentümers maßgeblich. Dazu zählen unter anderem Energieeffizienz, Emissionen, Ressourceneinsatz und Nachhaltigkeitsmanagement. Die Branche des Mieters ist nach der Analyse kein eigenständiges regulatorisches Bewertungskriterium. Das Whitepaper unterscheidet allerdings zwischen regulatorischer Zulässigkeit und der Investierbarkeit für einzelne Marktteilnehmer. Individuelle Compliance-Vorgaben sowie mögliche Reputationsrisiken können dazu führen, dass Investoren oder Finanzierungspartner Immobilien mit verteidigungsbezogenen Nutzungen dennoch ausschließen. Als weiteren Faktor nennt die Analyse die Drittverwendbarkeit. Standardisierte Industrie- und Logistikimmobilien lassen sich bei einem Nutzerwechsel grundsätzlich flexibler nachnutzen als hochspezialisierte Objekte für den Verteidigungssektor. Dies beeinflusst laut Whitepaper sowohl das Vermietungsrisiko als auch die langfristige Marktgängigkeit der Immobilien.


Berlin: Balkon und Garten stehen beim Wunschzuhause hoch im Kurs

Balkon oder Terrasse gehören für 36 Prozent der Menschen in Deutschland zu den wichtigsten Merkmalen ihres Wunschzuhauses. Jeweils 32 Prozent nennen einen Garten sowie einen Parkplatz oder eine Garage. Das zeigt eine von Appinio im Auftrag von ImmoScout24 durchgeführte Befragung unter 1.000 Personen. Energieeffizienz beziehungsweise niedrige Nebenkosten zählen für 28 Prozent zu den wichtigsten Wohnwünschen. Dahinter folgen eine Badewanne mit 22 Prozent sowie eine gute Aussicht und Keller beziehungsweise Abstellraum mit jeweils rund 21 Prozent. Deutlich seltener genannt werden Dachterrasse, Smart-Home-Ausstattung und E-Ladestation mit jeweils zehn Prozent sowie ein begehbarer Kleiderschrank mit acht und eine Sauna mit sieben Prozent. Mit ihrer derzeitigen Wohnsituation sind 63 Prozent der Befragten zufrieden oder sehr zufrieden. Bei Eigentümern beträgt der Anteil 80 Prozent, bei Mietern 52 Prozent. An ihrem aktuellen Zuhause schätzen die Befragten insbesondere die Lage mit 45 Prozent und die Ruhe mit 40 Prozent. Balkon oder Terrasse folgen mit 37 Prozent und ein Garten mit 32 Prozent. Besonders groß ist die Differenz zwischen Wunsch und Wohnsituation bei Energie und Nebenkosten. Unter den Befragten, die hohe Energiekosten als Problem wahrnehmen, nennen 36 Prozent Energieeffizienz beziehungsweise niedrige Nebenkosten als wichtiges Merkmal ihres Wunschzuhauses. Die Befragung wurde im Juli 2026 durchgeführt.


Berlin: 120 Wohnungen in Köpenick fertiggestellt

In Berlin-Köpenick ist ein Wohnensemble mit 120 Wohnungen an der Hämmerlingstraße 132–136 und Annenallee fertiggestellt worden. Kondor Wessels Wohnen Berlin entwickelte und realisierte das Projekt für den Investor DW Property. Die Entwurfs- und Ausführungsplanung stammt von Nöfer Architekten. Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück entstanden etwa 15.500 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Das Wohnungsangebot reicht von Apartments für Ein- und Zweipersonenhaushalte bis zu Familienwohnungen. Hinzu kommen drei Townhäuser und eine Tiefgarage mit 67 Stellplätzen. Das Ensemble setzt sich aus unterschiedlichen Gebäudetypologien zusammen. Entlang der Hämmerlingstraße und Annenallee entstand eine dichtere straßenseitige Bebauung, während im Inneren des Grundstücks kleinere Wohnhäuser anschließen. Die Gebäude gruppieren sich um einen begrünten gemeinschaftlichen Innenhof. Das zuvor von einem Autohandel genutzte Grundstück liegt in der nördlichen Innenstadt Köpenicks. Eine besondere Herausforderung bei der Realisierung war nach Angaben von Kondor Wessels die im Grundwasser liegende Tiefgarage.


Berlin: 86 Prozent der Immobilienunternehmen nutzen bereits KI

86 Prozent der befragten Immobilienunternehmen setzen bereits künstliche Intelligenz ein. Das geht aus einer gemeinsamen Trendumfrage von aedifion und Rueckerconsult unter 35 Unternehmen hervor. Von den KI-Nutzern arbeiten 90 Prozent mit generativen Anwendungen wie ChatGPT, Claude, Gemini oder Perplexity. Integrierte KI-Plattformen mit Zugriff auf eigene Datenquellen verwenden dagegen erst 27 Prozent. Der Einsatz konzentriert sich bislang vor allem auf administrative Prozesse. 70 Prozent nutzen KI beispielsweise für Buchhaltung, Dokumentenmanagement oder Übersetzungen, 60 Prozent für strategische Analysen. In der operativen Gebäudesteuerung, etwa für Energiemanagement, Predictive Maintenance oder Anlagenregelung, sind es 23 Prozent. 90 Prozent der KI-Nutzer berichten von messbaren Zeiteinsparungen, 43 Prozent von gesunkenen Kosten. Eine bessere Datenqualität und bessere Entscheidungen nennen jeweils 30 Prozent. Neue Geschäftsmodelle oder Services sind durch den KI-Einsatz bislang bei 17 Prozent entstanden. Eine Hürde bleibt nach den Ergebnissen die Verfügbarkeit von Gebäudedaten. Während 57 Prozent Markt- und Transaktionsdaten und 50 Prozent interne Unternehmensdaten für KI-Anwendungen verwenden, greifen lediglich 20 Prozent auf technische Betriebsdaten zurück. Sensor- sowie ESG- und Nachhaltigkeitsdaten werden jeweils von 17 Prozent genutzt. Gleichzeitig bewerten 63 Prozent Echtzeit-Gebäudedaten als wichtig oder sehr wichtig für KI-gestützte Entscheidungen. Auch bei den organisatorischen Rahmenbedingungen besteht Nachholbedarf. 40 Prozent der Unternehmen verfügen über eine KI-Policy, weitere 30 Prozent arbeiten daran. Ein eigenes KI-Budget haben 27 Prozent. 90 Prozent der bisherigen Nutzer wollen den Einsatz der Technologie weiter ausbauen.


Düsseldorf: Covivio vermietet 3.000 Quadratmeter im ICON

Covivio hat im Büroensemble ICON by Covivio in der Düsseldorfer Friedrichstadt zwei Mietverträge über insgesamt rund 3.000 Quadratmeter abgeschlossen. Jeweils etwa 1.500 Quadratmeter gehen an das FinTech-Unternehmen Chartered Investment und den Meeting- und Eventflächenanbieter Memox. Die Flächen für Chartered Investment wurden nach Angaben von Covivio entsprechend den Anforderungen des Mieters ausgebaut und bereits übergeben. Memox wird im Gebäude flexibel nutzbare Flächen für Meetings, Workshops und Veranstaltungen anbieten, die sowohl den Mietern des Ensembles als auch externen Kunden zur Verfügung stehen sollen. Das denkmalgeschützte Ensemble verfügt über rund 55.700 Quadratmeter Gesamtmietfläche und wird derzeit umfassend modernisiert. Neben Büros entstehen Gastronomie-, Fitness- sowie Gemeinschaftsflächen. Flexible Büroflächen unterschiedlicher Größen sind weiterhin verfügbar. Das ICON wurde zudem bei den vom German Design Council vergebenen ICONIC AWARDS 2026 in der Kategorie „Concept Transformation“ ausgezeichnet.


Berlin: Kanzlei hält Urteil zu Wohnen auf Zeit in Milieuschutzgebieten für angreifbar

Die Kanzlei Bottermann::Khorrami sieht rechtliche Angriffspunkte gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin zur befristeten möblierten Vermietung in Milieuschutzgebieten. Das Gericht hatte entschieden, dass die Umstellung von dauerhafter auf temporäre Vermietung eine genehmigungsbedürftige Nutzungsänderung darstellen kann. Gegenstand des Verfahrens war ein Wohnhaus in Berlin-Neukölln. Die Eigentümerin vermietet dort 15 Wohneinheiten für Zeiträume zwischen drei und zwölf Monaten, teilweise zimmerweise. Das Bezirksamt Neukölln hatte diese Nutzung im Dezember 2025 untersagt. Die 19. Kammer des Verwaltungsgerichts wies die dagegen gerichtete Klage ab. Nach Auffassung des Gerichts kann diese Form der Vermietung den Zielen des Milieuschutzes entgegenstehen, weil die Wohnungen unter anderem Haushalten mit Kindern und einkommensschwächeren Haushalten nicht mehr zur Verfügung stünden. Ob die Vermietung auf Zeit bauplanungsrechtlich weiterhin als Wohnnutzung einzustufen ist, sei für die milieuschutzrechtliche Bewertung nicht entscheidend. Rechtsanwalt Uwe Bottermann kritisiert diese Argumentation. Seiner Auffassung nach müsste vor einem Eingriff in das Eigentumsrecht nachgewiesen werden, dass die temporäre Vermietung tatsächlich eine verdrängende Wirkung im jeweiligen Milieuschutzgebiet entfaltet. Nach Einschätzung der Kanzlei könnte das Urteil zudem weitere Nutzungsuntersagungen und Bußgelder bei vergleichbaren Vermietungsmodellen nach sich ziehen.


München: Motel One führt Ranking der Budget-Hotelmarken an

Motel One belegt bei der Untersuchung „Marken-Champions 2026“ den ersten Platz in der Kategorie Budget-Hotels. Die Hotelgruppe erreichte einen sogenannten Brand Fascination Score von 55,1 Prozent und wurde damit als Branchengewinner ausgezeichnet. Für das Ranking wurden Verbraucher online gefragt, welche Unternehmen und Marken sie mit ihrem Auftritt und Erscheinungsbild besonders begeistern. Der Brand Fascination Score gibt den Anteil der Befragten an, die dies für die jeweilige Marke angeben. Die Untersuchung „Marken-Champions“ wurde 2026 zum zehnten Mal durchgeführt und umfasst insgesamt 2.304 Marken und Unternehmen aus 143 Branchen. Das beste Drittel jeder Branche erhält einen Gold-Rang, die jeweils bestplatzierte Marke wird zusätzlich als Branchengewinner ausgezeichnet. Die Studie wurde in Kooperation mit WELT durchgeführt.


Potsdam: Wohnungsbaugenossenschaft investiert 1,2 Millionen Euro in Quartierstreff

Die Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft eG (pbg) hat für Sanierung und Umbau ihres Quartierstreffs in der Waldstadt insgesamt 1,2 Millionen Euro aus Eigenmitteln investiert. Weitere 30.000 Euro flossen 2025 in zusätzliche Umbauten. Für das Projekt wurde die Genossenschaft nun mit dem Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ des BBU Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen ausgezeichnet. Der Quartierstreff in der Waldstadt I entstand zwischen 2010 und 2012 und wurde 2013 eröffnet. Die Räume stehen nicht nur Mitgliedern der Genossenschaft, sondern allen Bewohnern des Quartiers zur Verfügung. Zur Ausstattung gehören ein Wintergarten mit Küche, ein Seminarraum mit Nebenräumen, Außenflächen und ein Fitness-Parcours. Seit Juli 2024 arbeitet die pbg dort mit dem AWO Bezirksverband Potsdam zusammen. Angeboten werden unter anderem Schuldner- und Familienberatung, Beratung zu inklusiver Arbeit sowie ein Mittagstisch. Daneben nutzen Vereine, Selbsthilfegruppen und ehrenamtliche Initiativen die Räume. Seit 2015 fallen nach Angaben der Genossenschaft jährlich rund 50.000 Euro für Instandhaltung, Verwaltung und Personal an. Der laufende Betrieb werde durch Mieteinnahmen gedeckt. Die pbg erhielt das Qualitätssiegel bereits zum zweiten Mal.


Düsseldorf: MHP verlängert Pachtvertrag für Sheraton Airport Hotel bis 2029

Die MHP Hotel AG wird das Sheraton Düsseldorf Airport Hotel bis Ende 2029 weiterbetreiben. Der Pachtvertrag mit der Flughafen Düsseldorf GmbH wurde um zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2029 verlängert. Auch der Franchisevertrag mit Marriott International für die Marke Sheraton wird fortgeführt. MHP betreibt das unmittelbar mit dem Flughafenterminal verbundene Hotel seit Anfang 2017. Der zunächst bis Ende 2024 laufende Pachtvertrag war bereits bis 2027 verlängert worden. Eigentümer der Immobilie bleibt die Flughafen Düsseldorf GmbH. Das Hotel auf dem Dach des Parkhauses P3 verfügt über 195 Zimmer und 17 Veranstaltungsräume für bis zu 100 Personen. Der Düsseldorfer Flughafen zählte 2025 rund 21 Millionen Passagiere, knapp fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Parallel baut MHP sein Portfolio in Düsseldorf aus. Für 2029 ist die Eröffnung eines Hotels der Autograph Collection im Gebäudeensemble an der Kasernenstraße und am Carsch-Haus geplant.


Frankfurt am Main: Sotheby’s sieht unsanierte Wohnimmobilien unter Preisdruck

Am deutschen Wohnimmobilienmarkt driften die einzelnen Segmente nach Einschätzung von Sotheby’s International Realty weiter auseinander. Vor allem energetisch nicht modernisierte Bestandsimmobilien stünden unter Preisdruck, während Objekte mit kleineren Kaufpreisen sowie hochwertige Immobilien im Luxussegment weiterhin auf Nachfrage träfen. Bei unsanierten Häusern kalkulierten Käufer notwendige Investitionen in Heizung, Dämmung oder Fenster zunehmend in den Kaufpreis ein. Nach Angaben des Immobilienvermittlers liegen die Preisvorstellungen von Eigentümern und Kaufinteressenten deshalb häufig deutlich auseinander. Bei Grundstücken beobachtet Sotheby’s teilweise Abschläge von rund 20 Prozent gegenüber früheren Preisvorstellungen. Die Angaben beruhen auf Marktbeobachtungen des Unternehmens. Robuster entwickelt sich nach dessen Einschätzung das Luxussegment ab etwa drei Millionen Euro. Gefragt seien insbesondere neuwertige Immobilien in sehr guten Lagen. Allerdings seien auch dort Käufer selektiver geworden und überhöhte Angebotspreise führten zu längeren Vermarktungszeiten. Eine kurzfristige Entspannung erwartet Sotheby’s auch durch die zuletzt gestiegenen Baugenehmigungszahlen nicht. Entscheidend sei, wie viele der genehmigten Wohnungen tatsächlich gebaut würden. Hohe Bau- und Finanzierungskosten sowie Insolvenzen belasteten den Wohnungsbau weiterhin. Für die kommenden Monate rechnet das Unternehmen deshalb mit einer weiteren Spreizung des Marktes. Neben Lage und Qualität dürften insbesondere der energetische Zustand und die Preisgestaltung darüber entscheiden, wie gut sich Wohnimmobilien verkaufen lassen.


Berlin: A24 Landschaft gewinnt Wettbewerb für Neugestaltung des Checkpoint Charlie

Der Realisierungswettbewerb für die Neugestaltung des Checkpoint Charlie in Berlin ist entschieden. Den ersten Preis erhält A24 LANDSCHAFT Landschaftsarchitektur gemeinsam mit Holzer Kobler Architekturen und ARGUS Stadt und Verkehr. Das Preisgericht wählte den Entwurf einstimmig aus. Der ehemalige Grenzübergang an Friedrichstraße und Zimmerstraße soll zu einem zusammenhängenden Bildungs- und Erinnerungsort umgestaltet werden. Vorgesehen ist, die Geschichte des Ost-West-Konflikts und der Berliner Mauer stärker im Stadtraum sichtbar zu machen. Gleichzeitig soll der stark frequentierte öffentliche Raum neu geordnet und klimaangepasst gestaltet werden. Der Bund stellt der Stiftung Berliner Mauer für die Neugestaltung 1,65 Millionen Euro zur Verfügung. Der offene, zweiphasige Wettbewerb war im April 2026 vom Land Berlin gemeinsam mit der Stiftung Berliner Mauer ausgelobt worden. In der ersten Phase beteiligten sich 22 interdisziplinäre Teams, 14 Entwürfe wurden für die zweite Runde ausgewählt. Der zweite Preis ging an Koeber Landschaftsarchitektur mit SPACE4 und Steimle Architekten, den dritten erhielt Weidinger Landschaftsarchitekten mit Wandel Lorch Götze Wach. Insgesamt standen für Preise, Anerkennungen und Aufwandsentschädigungen 162.000 Euro netto zur Verfügung. Der Siegerentwurf soll nun Grundlage für die weitere Planung und spätere Umsetzung werden. Als nächster Schritt folgt das Vergabeverfahren für die Planungsleistungen. Die Baumaßnahme soll durch die Grün Berlin GmbH umgesetzt werden.


Frankfurt am Main: Neue Grünfläche im Europaviertel fertiggestellt

Im Frankfurter Europaviertel ist eine rund 8.400 Quadratmeter große Grünfläche zwischen Europaallee und Idsteiner Straße fertiggestellt worden. Aurelis Real Estate hatte im August 2025 mit den Bauarbeiten begonnen. Die Fläche am Wasserturm ist bereits seit Ende Juni öffentlich zugänglich. Entstanden sind Spiel- und Bewegungsangebote sowie Aufenthaltsflächen. Für Kinder zwischen drei und zehn Jahren gibt es unter anderem einen Kletterturm mit Rutsche, einen Kletterparcours und eine Nestschaukel. Am Wasserturm wurden zudem zwei Tischtennisplatten aufgestellt. Zum Konzept gehört ein Regenwassermanagement mit Zisterne und unterirdischer Rigole. Das gesammelte Regenwasser wird verzögert in den Boden geleitet und steht damit der Bepflanzung zur Verfügung. Bei den neu gepflanzten Bäumen wurden nach Angaben von Aurelis standort- und klimagerechte Arten der Frankfurter Baumliste ausgewählt. Die Garten- und Landschaftsbauarbeiten führte die WISAG Garten- und Landschaftspflege Hessen aus, die Bauleitung lag bei Beuerlein/Baumgartner Landschaftsarchitekten. Die formale Übergabe der Fläche an die Stadt Frankfurt steht noch aus. Aurelis kündigte zudem die Fertigstellung einer weiteren Grünfläche im westlichen Europaviertel an.


München: MHP senkt Jahresprognose nach schwächerem Hotelgeschäft

Die MHP Hotel AG hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026 gesenkt. Der Hotelbetreiber erwartet nun einen Konzernumsatz von 220 bis 225 Millionen Euro statt bislang rund 225 Millionen Euro. Die EBITDA-Prognose wurde von mehr als zehn Millionen Euro auf rund acht Millionen Euro reduziert. Als Gründe nennt MHP unter anderem eine schwächere Nachfrage aus den arabischen Golfstaaten, gestiegene Energiekosten und den langsamer als geplant verlaufenden Hochlauf des Conrad Hamburg. Im ersten Halbjahr stieg der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25,1 Prozent auf 99,3 Millionen Euro. Dazu trugen vor allem die erstmalige Einbeziehung des Conrad Hamburg über den gesamten Berichtszeitraum und die Konsolidierung des im Februar übernommenen Hyatt Regency Vienna bei. Der Hotelumsatz erhöhte sich um 25,3 Prozent auf 98,4 Millionen Euro, der Logis-Umsatz um 21,8 Prozent auf 73,2 Millionen Euro. Das Konzern-EBITDA sank von 2,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 0,2 Millionen Euro. Der Vorjahreswert enthielt allerdings einen Eigentümerzuschuss von rund vier Millionen Euro für Investitionen in das Conrad Hamburg. Bereinigt um diesen Effekt hatte das operative EBITDA im ersten Halbjahr 2025 bei minus 1,7 Millionen Euro gelegen. Die Belegungsquote im Portfolio ging von 73,5 auf 72 Prozent zurück. Die durchschnittliche Zimmerrate sank von 222 auf 219 Euro, der Umsatz pro verfügbarem Zimmer von 163 auf 158 Euro. Ab 2027 erwartet MHP weitere Wachstumsimpulse durch die Übernahme des heutigen Austria Trend Hotel Savoyen Vienna, das nach einer Modernisierung als Sheraton weitergeführt werden soll.


Utrecht: ASR Dutch Farmland Fund führt Erbpachtrabatt für nachhaltige Landwirtschaft ein

Der ASR Dutch Farmland Fund führt ein neues Erbpachtmodell ein, das Landwirten finanziellen Spielraum für die Umstellung auf biologische oder regenerative Landwirtschaft geben soll. Nach Angaben von a.s.r. real assets können teilnehmende Betriebe innerhalb der ersten fünf Vertragsjahre für insgesamt bis zu zweieinhalb Jahre vom Erbpachtzins befreit werden. Die Landwirte können selbst festlegen, wie sie die zinsfreien Zeiträume auf die ersten fünf Jahre verteilen. Anschließend wird für die verbleibende Vertragslaufzeit der reguläre Erbpachtzins fällig. Der Fonds will damit insbesondere Investitionen in die Umstellung der Bewirtschaftung, Biodiversität oder klimaresiliente Kulturen erleichtern. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gemeinsam mit dem Fonds erstellter Transformationsplan. Darin werden unter anderem Betriebsstrategie, Nachhaltigkeitsziele und Finanzierung festgehalten. Zudem müssen die Landwirte am niederländischen Bodenbewertungssystem „Open bodemindex“ teilnehmen und während der Transformationsphase jährlich über ihre Fortschritte berichten. Bereits seit Ende 2021 gewährt a.s.r. real assets Landwirten im Rahmen eines Nachhaltigkeitsprogramms während der Vertragslaufzeit Rabatte von fünf bis zehn Prozent. Für das neue Modell hat der ASR Dutch Farmland Fund nach eigenen Angaben einen Teil seines Investitionsbudgets reserviert.

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