Aktuelles aus der Immobilienbranche – April 2026

Berlin: Richtfest für 321 Wohnungen im „Zwieseler Hof“ in Karlshorst +++ Potsdam: Öffentliche Hand mietet 2.600 Quadratmeter im „Bogen Babelsberg“ +++ Neumünster: BImA startet Bodensanierung auf ehemaligem Kasernengelände +++ Berlin: Richtfest für neue Sporthalle in Friedrichshain-Kreuzberg +++ Mülheim an der Ruhr: Rhein-Ruhr Zentrum startet finale Bauphase der Modernisierung +++ Berlin: Dachgeschosswohnungen am teuersten +++ Schwerte: FineCom mietet 10.500 Quadratmeter Logistikfläche +++ Berlin: Aroundtown vermietet zwei Hotels an Odyssey Hotel Group +++ Mannheim: INDUSTRIA kauft Wohn- und Geschäftshaus „Carl Living“ +++ Düsseldorf: Kronospan kauft Büro- und Geschäftshaus an der Schadowstraße +++ Dortmund: Greyfield vermietet Hightech-Flächen langfristig an Halbleiterunternehmen +++ Nürnberg: Instone startet Bau von 180 Wohnungen am Wöhrder See +++ Weiterstadt: HIH Invest kauft Logistikimmobilie für institutionellen Investor +++ Schwalbach: Süwag und maincubes sichern künftige Wärmeversorgung +++ Nienhagen: Ostseetraum übernimmt Betrieb des „Ferienparks Seepferdchen“ +++ Berlin: JUNIQO Invest kauft zwei Mehrfamilienhäuser in Pankow und Köpenick +++ Bochum: Subway eröffnet neues Restaurant in der Innenstadt +++ Berlin: Baukosten steigen infolge Irankrieg, Juristen raten zu Preisgleitklauseln +++ Düsseldorf/Kassel: M7 kauft zwei Logistikimmobilien für 37,5 Millionen Euro +++ Berlin: PRIMESTAR steigt mit „June Lux“ in das Luxussegment ein +++ Tegernsee: Bodo Hollung startet Venture-Capital-Plattform für Logistik-Start-ups +++ Hamburg: TREUREAL übernimmt Property Management für „Australhaus“ +++ Stuttgart: Finanzierungsstimmung bleibt im ersten Quartal im Minus +++ Berlin: Kaufpreise stabilisieren sich, Mieten ziehen weiter an +++ Düsseldorf: Leica eröffnet Galerie- und Storekonzept im Kö-Bogen +++ Stahnsdorf: Periskop Development verkauft Quartiersprojekt „20 Morgen“ an MAXAR AG +++ Essen: Schwacher Jahresauftakt auf dem Büromarkt +++ Osnabrück: Johannisstraße gewinnt an Dynamik, Gastronomieflächen noch verfügbar +++ Frankfurt am Main: Retail-Investmentmarkt legt im ersten Quartal 2026 leicht zu +++ Frankfurt am Main: Logistik-Investmentmarkt bleibt unter Vorjahr +++ Berlin: DLA Piper berät Mogotel bei Hotelprojekt mit 368 Einheiten +++ Eschborn: BWH Hotels beschleunigt Expansion deutlich +++ Frankfurt am Main: Wohn-Investmentmarkt startet solide ins Jahr 2026 +++ Schloß Holte-Stukenbrock: REALOGIS vermarktet ESG-Logistikimmobilie bei Bielefeld +++ Frankfurt am Main: KINGSTONE RE erwirbt Wohnneubau mit 96 geförderten Wohnungen +++ Berlin: Logistikmarkt startet stark ins Jahr 2026 +++ Berlin: GdW sieht BauGB-Novelle als unzureichend für schnellen Wohnungsbau +++ Voerde: RheinEnergie nimmt größte Aufdach-Photovoltaikanlage in Betrieb +++ Hamburg: Stadt bezieht neue Kundenzentren im Quartier am Zeughaus +++ Duisburg: Stadt erwirbt Büroimmobilie für schulische Nutzung +++ Hamburg: Stadt bezieht neue Kundenzentren im Quartier am Zeughaus +++ Düsseldorf: Instone startet Bau von 215 Wohnungen im Quartier Grafental +++ München: „Fabrik Office“ erreicht 96 Prozent Vermietungsstand +++ Stuttgart: Investoren erwarten steigende Nachfrage nach Gesundheitsimmobilien +++ Krefeld: Wohnanlage mit Entwicklungspotenzial veräußert +++ Moosburg: Invesco Real Estate und Propel erweitern Logistikplattform +++ Düsseldorf: LEG und EGC vereinbaren Dekarbonisierung von 500 Wohnliegenschaften +++ Neuss: Panattoni startet Bau des bislang größten City Dock® +++ Mannheim: HAL REIM erwirbt Gesundheitszentrum für Spezialfonds +++ Hannover: HIH startet Schulumbau auf Hanomag-Areal +++ Utrecht: a.s.r. real estate will deutsche Investorenbasis ausbauen +++ Bochum: BWH erweitert Portfolio um Best Western Hotel +++ Duisburg: BlueRock verlängert Mietverträge über 7.600 Quadratmeter

Berlin: Richtfest für 321 Wohnungen im „Zwieseler Hof“ in Karlshorst

Die wvm Gruppe Berlin hat in Berlin-Karlshorst Richtfest für das Wohnprojekt „Zwieseler Hof“ gefeiert. Das Quartier umfasst insgesamt 321 Wohnungen. Im ersten Bauabschnitt entstehen 147 Eigentumswohnungen, die bis Ende 2026 fertiggestellt werden sollen. Weitere 174 Mietwohnungen folgen bis Mitte 2027. Ein Teil der Wohnungen ist mietpreisgebunden. Das Projekt wird auf einem ehemaligen Gewerbestandort realisiert und umfasst neben Wohnflächen auch einen begrünten Innenhof, Spielplätze sowie umfangreiche Fahrrad- und Pkw-Stellplätze. Die Planung stammt von Nöfer Architekten.


Potsdam: Öffentliche Hand mietet 2.600 Quadratmeter im „Bogen Babelsberg“

Eine Einrichtung der öffentlichen Hand hat in Potsdam-Babelsberg rund 2.600 Quadratmeter Bürofläche angemietet. Die Flächen befinden sich im Neubauprojekt „Bogen Babelsberg“ der SKAJ Immobilien GmbH. Der Mietvertrag umfasst zusätzlich etwa 70 Pkw-Stellplätze, der Bezug ist für Ende 2026 vorgesehen. Das Gesamtprojekt besteht aus sechs Gebäuden mit rund 28.400 Quadratmetern Mietfläche. Die Vermittlung der Flächen erfolgte durch Aengevelt Immobilien.


Neumünster: BImA startet Bodensanierung auf ehemaligem Kasernengelände

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben beginnt auf dem Gelände der ehemaligen Hindenburg-Kaserne in Neumünster mit der Baufeldfreimachung und Bodensanierung. Das rund 13 Hektar große Areal an der Färberstraße soll künftig durch den Zoll und das Technische Hilfswerk genutzt werden. Hintergrund sind erhebliche Altlasten aus der früheren Nutzung als Gerberei. Der Boden ist unter anderem mit Milzbranderregern belastet und wird vollständig abgetragen und ersetzt. Die Arbeiten starten Mitte Mai und sollen bis Dezember 2026 abgeschlossen sein. Die Sanierung erfolgt unter hohen Sicherheitsvorkehrungen, darunter geschlossene Arbeitsbereiche, spezielle Filtersysteme und kontrollierte Entsorgungswege für kontaminiertes Material. Nach Abschluss der Maßnahmen kann die Entwicklung des Standorts beginnen.


Berlin: Richtfest für neue Sporthalle in Friedrichshain-Kreuzberg

In Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg ist der Rohbau einer neuen Sporthalle im Rahmen der Schulbauoffensive fertiggestellt. Das Projekt an der Fredersdorfer Straße ist Teil der zweiten Phase der Berliner Schulbauoffensive. Die Sporthalle entsteht in modularer Bauweise und umfasst sechs Hallenteile. Ergänzt wird der Komplex durch Außensportanlagen wie ein Kleinspielfeld, Lauf- und Sprunganlagen sowie weitere Bewegungsflächen. Insgesamt investieren das Land Berlin und die beteiligten Stellen rund 28,5 Millionen Euro. Die Anlage wird künftig von mehreren Schulen genutzt und steht darüber hinaus dem Vereinssport zur Verfügung. Mit der Umsetzung ist die Klebl GmbH beauftragt.


Mülheim an der Ruhr: Rhein-Ruhr Zentrum startet finale Bauphase der Modernisierung

Die Modernisierung des Rhein-Ruhr Zentrums in Mülheim an der Ruhr geht in die letzte Phase. Die Eurofund Group hat den finalen Bauabschnitt vergeben. Den Auftrag für die letzten Arbeiten erhält erneut die TKS Group. Dazu zählen unter anderem der Bau einer neuen zentralen Eingangshalle sowie weitere Ausbauarbeiten im Center. Mit der Vergabe beginnt die abschließende Projektphase, in der Flächen an Mieter übergeben und individuell ausgebaut werden. Die vollständige Fertigstellung und Eröffnung des Centers ist für das erste Quartal 2027 geplant.


Berlin: Dachgeschosswohnungen am teuersten

Die Lage einer Wohnung im Gebäude beeinflusst Preise und Nachfrage in deutschen Metropolen deutlich. Das zeigt eine Auswertung von ImmoScout24 für den Miet- und Kaufmarkt. Im Mietmarkt sind Dachgeschosswohnungen die teuersten Einheiten – unabhängig davon, ob ein Aufzug vorhanden ist. Gleichzeitig konzentriert sich die Nachfrage stärker auf klassische Etagenwohnungen. Diese erhalten deutlich mehr Anfragen als Wohnungen im Erd- oder Dachgeschoss. Auch im Kaufmarkt zeigt sich ein differenziertes Bild: Ein Preisaufschlag für Dachgeschosswohnungen besteht nur in Gebäuden mit Aufzug. Ohne Aufzug liegen die Preise auf ähnlichem Niveau oder darunter. Die Nachfrage bleibt auch hier in den mittleren Etagen am höchsten. Insgesamt zeigt die Analyse, dass neben dem Preis vor allem die Alltagstauglichkeit eine zentrale Rolle spielt. Wohnungen in mittleren Etagen bieten häufig den besten Kompromiss aus Erreichbarkeit und Wohnqualität.


Schwerte: FineCom mietet 10.500 Quadratmeter Logistikfläche

Die Alt FineCom Finishing-eCommerce-Logistics GmbH hat in Schwerte eine Logistikimmobilie mit rund 10.500 Quadratmetern angemietet. Eigentümerin des Objekts an der Konrad-Zuse-Straße ist die TWS GmbH. Die Fläche umfasst etwa 10.050 Quadratmeter Hallenfläche sowie 450 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen. Der Einzug ist für den 1. Juni 2026 geplant. Bei der Immobilie handelt es sich um die lokal bekannten „Karstadt-Hallen“, die zuletzt von der Deutschen Post genutzt wurden. Mit der Neuvermietung erhält der Standort eine neue Nutzungsperspektive. Die Vermittlung erfolgte durch RUHR REAL.


Berlin: Aroundtown vermietet zwei Hotels an Odyssey Hotel Group

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat in Berlin-Mitte zwei Hotels langfristig an die Odyssey Hotel Group vermietet. Die Objekte am Humboldthain umfassen zusammen 233 Zimmer. Es handelt sich um die Hotels AC Hotel Berlin Humboldthain Park und Moxy Berlin Humboldthain Park. Mit der Anmietung expandiert Odyssey erstmals in den Berliner Hotelmarkt und baut seine Präsenz in Deutschland weiter aus. Die Immobilien sind nach dem Nachhaltigkeitsstandard BREEAM zertifiziert und befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Gesundbrunnen mit Anbindung an den Nah- und Fernverkehr.


Mannheim: INDUSTRIA kauft Wohn- und Geschäftshaus „Carl Living“

Der Investmentmanager INDUSTRIA Immobilien hat das Wohn- und Geschäftshaus „Carl Living“ in Mannheim erworben. Verkäufer ist die alstria S.à r.l.. Die 2024 errichtete Immobilie am Carl-Reiß-Platz umfasst rund 5.600 Quadratmeter Mietfläche und ist vollständig vermietet. Sie verfügt über 65 Wohneinheiten sowie zwei Gewerbemieter. Der Ankauf erfolgt für den Spezialfonds „Wohnen Deutschland VII“, der damit vollständig investiert ist. Mit dem Objekt wächst das Fondsvolumen auf rund 573 Millionen Euro.


Düsseldorf: Kronospan kauft Büro- und Geschäftshaus an der Schadowstraße

Der Holzwerkstoffhersteller Kronospan hat ein Büro- und Geschäftshaus im Düsseldorfer Central Business District erworben. Die Immobilie an der Schadowstraße 78 umfasst rund 1.930 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Das Gebäude soll künftig teilweise eigengenutzt werden. Im Erdgeschoss ist die Eröffnung des ersten deutschen „Kronospan Design-Centers“ vorgesehen. Verkäufer ist ein Joint Venture eines deutschen Projektentwicklers. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, der Multiplikator liegt bei rund dem 26-Fachen. Die Transaktion wurde off-market durch Aengevelt Immobilien vermittelt.


Dortmund: Greyfield vermietet Hightech-Flächen langfristig an Halbleiterunternehmen

Die Greyfield Group hat in Dortmund einen langfristigen Mietvertrag über 20 Jahre für Labor- und Produktionsflächen abgeschlossen. Nutzer ist ein international tätiges Unternehmen aus der Halbleiter- und Photonikbranche. Die Immobilie an der Nikolaus-Groß-Straße im Stadtteil Derne wird zu einem spezialisierten Labor- und Produktionsstandort ausgebaut. Geplant sind unter anderem Reinraumkapazitäten sowie technische Infrastrukturen für die industrielle Fertigung von Halbleiterkomponenten. Mit der Ansiedlung wird der Standort gezielt für technologieorientierte Produktion weiterentwickelt. Gleichzeitig stärkt die Vermietung die Position Dortmunds als Standort für industrielle Hightech-Nutzungen.


Nürnberg: Instone startet Bau von 180 Wohnungen am Wöhrder See

Der Wohnentwickler Instone Real Estate hat mit dem Bau des Wohnquartiers „Seepalais“ in Nürnberg begonnen. Auf einem rund 16.500 Quadratmeter großen Grundstück am Wöhrder See entstehen sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 180 Eigentumswohnungen. Das Projekt wird im KfW-Effizienzhaus-40-Standard realisiert und soll eine QNG-Plus-Zertifizierung erhalten. Geplant sind unter anderem Photovoltaikanlagen, Luft-Wärmepumpen sowie ein Mobilitätskonzept mit Tiefgarage, E-Ladestationen und Carsharing-Angeboten. Im Zuge der Entwicklung wird die versiegelte Fläche deutlich reduziert und durch extensive Grünflächen ersetzt. Zudem ist eine vollständige Rückführung des Regenwassers in den Wöhrder See vorgesehen. Die Fertigstellung des Quartiers ist für Anfang 2029 geplant.


Weiterstadt: HIH Invest kauft Logistikimmobilie für institutionellen Investor

Die HIH Invest Real Estate hat eine Logistikimmobilie im südhessischen Weiterstadt erworben. Verkäufer ist ein Joint Venture aus MB Park Deutschland und Isarkies Wohn- und Gewerbegrund. Die 2025 fertiggestellte Immobilie im Stadtteil Gräfenhausen umfasst rund 8.630 Quadratmeter Mietfläche, davon der überwiegende Teil Logistik- und Lagerflächen. Das Objekt ist langfristig an MOL Logistics Deutschland GmbH vermietet. Der Ankauf erfolgt für ein Individualmandat eines institutionellen Investors. Die Immobilie ist auf einen CO2-neutralen Betrieb ausgelegt und soll eine DGNB-Gold-Zertifizierung erhalten.


Schwalbach: Süwag und maincubes sichern künftige Wärmeversorgung

Die Stadt Schwalbach am Taunus hat gemeinsam mit Süwag und maincubes Vereinbarungen zur Zukunft der Wärmeversorgung geschlossen. Im Mittelpunkt steht der Weiterbetrieb und die Modernisierung des bestehenden Fernheizwerks sowie der Ausbau des Netzes. Süwag investiert bis zu 22 Millionen Euro in die technische Erneuerung und den Ausbau der Infrastruktur. Ziel ist eine vollständige Dekarbonisierung der Wärmeversorgung bis 2045. Parallel wurde ein Vertrag zur Nutzung von Abwärme aus dem neuen Rechenzentrum FRA03 von maincubes unterzeichnet. Die entstehende Abwärme soll künftig über eine Wärmepumpenstation in das Fernwärmenetz eingespeist werden. Der Ausbau der Leitungen in Richtung Rechenzentrum soll im Herbst 2026 beginnen. Die Inbetriebnahme des modernisierten Systems ist für 2028 geplant.


Nienhagen: Ostseetraum übernimmt Betrieb des „Ferienparks Seepferdchen“

Die Ostseetraum Ferienwohnungen GmbH hat im März 2026 den Betrieb des „Ferienparks Seepferdchen“ im Ostseebad Nienhagen übernommen. Die Anlage umfasst 78 Ferieneinheiten mit rund 488 Betten. Der Ferienpark besteht aus 27 Gebäuden im Landhausstil und bietet neben den Unterkünften verschiedene Freizeitangebote wie Spielplatz, Minigolf- und Basketballanlagen. Die Wohnungen verfügen über Flächen zwischen 50 und 95 Quadratmetern. Für die Sommersaison 2026 sind erste zusätzliche Angebote geplant, darunter Kooperationen mit lokalen Anbietern sowie temporäre Gastronomie. Mittelfristig ist der Ausbau von Freizeit-, Gastronomie- und Serviceangeboten vorgesehen. Ostseetraum bewirtschaftet auf dem rund 30.000 Quadratmeter großen Areal sowohl Mietflächen als auch Außenanlagen und baut damit seine Präsenz im Raum Rostock weiter aus.


Berlin: JUNIQO Invest kauft zwei Mehrfamilienhäuser in Pankow und Köpenick

Der Berliner Investment- und Asset Manager JUNIQO Invest hat zwei Mehrfamilienhäuser in den Bezirken Pankow und Köpenick erworben. Die Objekte umfassen zusammen 21 Wohneinheiten mit rund 1.218 Quadratmetern Wohnfläche. Die jährliche Nettokaltmiete liegt bei etwa 150.000 Euro, der Kaufpreis beträgt 3,25 Millionen Euro. Beide Immobilien befinden sich in saniertem Zustand, Verkäufer sind Privatpersonen. Für das Objekt in Köpenick besteht zusätzliches Entwicklungspotenzial durch einen möglichen Dachgeschossausbau. Mit den Ankäufen setzt das Unternehmen seinen Fokus auf Bestandsimmobilien in nachgefragten Lagen fort und baut sein Portfolio weiter aus.


Bochum: Subway eröffnet neues Restaurant in der Innenstadt

Die Fast-Food-Kette Subway eröffnet Ende April ein weiteres Restaurant in Bochum. Der neue Standort entsteht in der Kortumstraße 49 in zentraler Innenstadtlage. Mit dem neuen Betrieb erweitert ein bestehender Franchisepartner sein Engagement vor Ort und betreibt damit künftig zwei Standorte in der Stadt. Das Restaurant bietet rund um die bekannten Sandwiches, Wraps und Salate ein individualisierbares Angebot und richtet sich an Laufkundschaft sowie Innenstadtbesucher. Der Betrieb erfolgt im sogenannten „Fresh Forward 2.0“-Designkonzept, das digitale Bestellmöglichkeiten und ein modernes Raumkonzept kombiniert.


Berlin: Baukosten steigen infolge Irankrieg, Juristen raten zu Preisgleitklauseln

Steigende Material- und Energiekosten infolge geopolitischer Spannungen erhöhen den Druck auf Bauprojekte in Deutschland. Die Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht im Deutscher Anwaltverein empfiehlt daher, Preisgleitklauseln stärker in Bauverträgen zu berücksichtigen. Hintergrund sind unterbrochene Lieferketten und volatile Kostenentwicklungen, die zunehmend zu Nachverhandlungen zwischen Auftraggebern und Bauunternehmen führen. Ohne entsprechende vertragliche Regelungen bleibt es in der Regel beim vereinbarten Festpreis, Anpassungen sind nur unter engen rechtlichen Voraussetzungen möglich. Für neue Verträge wird empfohlen, Preisanpassungsmechanismen systematisch einzuplanen. Bei laufenden Projekten stehen die Prüfung bestehender Vereinbarungen sowie eine frühzeitige Abstimmung über mögliche Mehrkosten im Vordergrund.


Düsseldorf/Kassel: M7 kauft zwei Logistikimmobilien für 37,5 Millionen Euro

Der paneuropäische Investor M7 Real Estate hat zwei Logistikimmobilien in Deutschland erworben. Die Objekte in Düsseldorf und Kassel verfügen zusammen über rund 30.800 Quadratmeter Fläche und sind jeweils vollständig an Einzelnutzer vermietet. Der Ankauf erfolgte für die European Supply Chain Income Partnership, einen Joint-Venture-Fonds mit Beteiligung von AustralianSuper und Oxford Properties. Das Investitionsvolumen liegt bei 37,5 Millionen Euro. Beide Standorte zählen zu etablierten Logistikmärkten mit hoher Nachfrage und guter Verkehrsanbindung. Die Transaktion folgt der Strategie, das Portfolio gezielt in zentralen europäischen Distributionslagen auszubauen.


Berlin: PRIMESTAR steigt mit „June Lux“ in das Luxussegment ein

Die PRIMESTAR Group erweitert ihre Hotelmarke June und tritt mit „June Lux“ in das Luxussegment ein. Gleichzeitig baut das Unternehmen seine Plattform June Hotels im urbanen Hospitality-Bereich weiter aus. Der Einstieg in die gehobene Kategorie erfolgt unter anderem im Rahmen des Projekts Hilton Elbtower. Mit „June Lux“ ergänzt PRIMESTAR sein bestehendes Markenökosystem, das die Bausteine June SiX, June Stay und WorX miteinander verbindet. Konzeptionell setzt das Unternehmen auf ein integriertes Modell aus Hotellerie, Wohnen und Arbeiten. Im Luxussegment soll dieses Prinzip um ein stärker design- und technologiegetriebenes Angebot erweitert werden. Klassische Hotelstrukturen werden dabei durch digitale Services ergänzt, etwa bei Check-in-Prozessen oder Concierge-Leistungen. Der Ansatz bleibt modular: Die verschiedenen Markenbausteine lassen sich projektbezogen kombinieren und sollen sowohl Kurzzeitaufenthalte als auch Long-Stay-Formate und Arbeitswelten abdecken. Mit der Einführung von „June Lux“ erweitert PRIMESTAR dieses System nun um ein Angebot im gehobenen Segment.


Tegernsee: Bodo Hollung startet Venture-Capital-Plattform für Logistik-Start-ups

Der Logistikimmobilien-Spezialist Bodo Hollung bleibt der Branche nach seinem Ausscheiden bei LIP Invest verbunden und richtet seine Aktivitäten neu aus. Über die Camelback Mountain Capital GmbH will er künftig Start-ups im Logistikimmobiliensektor mit Kapital und Branchenzugang unterstützen. Das Unternehmen fungierte bislang als Beteiligungsholding im Umfeld von LIP Invest. Dazu zählen unter anderem Engagements bei der Avanlog Solar GmbH, einem Joint Venture mit der AVANTAG Energy S.a.r.l. und dem Energiekonzern MVV Energie AG, sowie bei der Avanlog Development GmbH. Künftig liegt der Fokus auf jungen Unternehmen und Gründungsvorhaben entlang der Logistikimmobilien-Wertschöpfungskette. Neben Venture Capital stellt Camelback auch Netzwerk, Marktkenntnis und operative Erfahrung zur Verfügung. Erste Beteiligungen befinden sich bereits in Prüfung. Parallel dazu will Hollung institutionelle Investoren weiterhin bei Engagements in der Assetklasse beraten.


Hamburg: TREUREAL übernimmt Property Management für „Australhaus“

Die TREUREAL Property Management GmbH hat das Property Management für das „Australhaus“ in der Hamburger Innenstadt übernommen. Auftraggeber ist Sonar Real Estate. Das Büro- und Geschäftshaus in der Poststraße 17 verfügt über zwölf Mieteinheiten und eine vermietbare Fläche von rund 1.600 Quadratmetern. Es liegt in zentraler Innenstadtlage mit Fokus auf Büro- und Einzelhandelsnutzungen. Mit dem Mandat verantwortet TREUREAL künftig sowohl das kaufmännische als auch das technische Property Management der Immobilie.


Stuttgart: Finanzierungsstimmung bleibt im ersten Quartal im Minus

Die Stimmung unter gewerblichen Immobilienfinanzierern in Deutschland bleibt im ersten Quartal 2026 gedämpft. Das zeigt das BF.Quartalsbarometer, das gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute neu aufgelegt wurde. Der Barometerwert liegt bei minus 9,74 Punkten und signalisiert weiterhin eine eingeschränkte Finanzierungsbereitschaft. Während knapp 68 Prozent der Befragten von stabilen Finanzierungsbedingungen berichten, sehen rund 27 Prozent eine Verschlechterung. Nur fünf Prozent nehmen eine Verbesserung wahr. Das Neugeschäft entwickelt sich überwiegend seitwärts: Etwa 73 Prozent melden stagnierende Volumina, gut 27 Prozent verzeichnen Zuwächse. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerb unter den Finanzierern wieder zu. Ein Teil der Institute berichtet von einer spürbar intensiveren Konkurrenzsituation. Parallel dazu steigt die Nachfrage nach alternativen Finanzierungsformen. Rund 41,2 Prozent beobachten hier einen Anstieg, insbesondere bei Real Estate Private Equity. Entlastung zeigt sich bei den Risikokennzahlen. Die Quote notleidender Kredite sinkt bei 32 Prozent der Befragten, während 18 Prozent einen Anstieg melden. Bei 41 Prozent bleibt sie unverändert. Die Margen bleiben auf vergleichsweise hohem Niveau und weisen deutliche Spannbreiten auf. Für Bestandsfinanzierungen liegt der Durchschnitt bei 169 Basispunkten, für Projektentwicklungen bei 262 Basispunkten. Innerhalb der Assetklassen zeigen sich klare Unterschiede: Wohnimmobilien liegen bei Bestandsfinanzierungen am unteren Ende, Bürofinanzierungen darüber. In der Projektentwicklung werden für Wohnprojekte die höchsten Margen aufgerufen, während Logistik niedriger bewertet wird. Insgesamt ergibt sich ein Bild eines weiterhin selektiven Marktes: stabile bis leicht zunehmende Aktivität, steigender Wettbewerb, aber weiterhin zurückhaltende Risikobereitschaft.


Berlin: Kaufpreise stabilisieren sich, Mieten ziehen weiter an

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland zeigen im März 2026 eine leichte Aufwärtsbewegung, während die Mieten deutlich stärker steigen. Darauf weisen aktuelle Daten von Europace und VALUE AG hin. Der Europace Hauspreisindex steigt im März um 0,28 Prozent auf 220,65 Punkte. Eigentumswohnungen verzeichnen mit einem Plus von 0,61 Prozent die stärkste Entwicklung, auch Bestandshäuser legen leicht um 0,26 Prozent zu. Neubaupreise bleiben mit minus 0,01 Prozent nahezu unverändert. Im Jahresvergleich ergibt sich über alle Segmente hinweg ein moderates Plus von rund 1,5 Prozent. Deutlich dynamischer zeigt sich der Mietmarkt. Die Angebotsmieten steigen im März um 0,73 Prozent und liegen auf Jahressicht bei einem Plus von fast fünf Prozent. Damit wächst die Differenz zwischen Miet- und Kaufpreisentwicklung weiter. Im Quartalsvergleich verteuern sich Kaufimmobilien nur moderat. Wohnungen steigen um 0,33 Prozent, Häuser um 0,36 Prozent. Insgesamt ergibt sich damit ein Bild stabiler Kaufpreise bei gleichzeitig anhaltend hoher Dynamik auf dem Mietmarkt.


Langwedel: Logistikimmobilie nahe Bremen vollständig vermietet

Eine Logistikimmobilie im niedersächsischen Langwedel bei Bremen ist vollständig vermietet. Die rund 20.920 Quadratmeter große Liegenschaft wurde durch die langfristige Anmietung der letzten verfügbaren Fläche durch DHL Supply Chain voll belegt. Die Immobilie wurde 2023 errichtet und umfasst neben etwa 9.740 Quadratmetern Logistikfläche rund 540 Quadratmeter Bürofläche. Sie befindet sich auf einem Grundstück mit rund 38.450 Quadratmetern und verfügt unter anderem über zehn Rampen, ein ebenerdiges Tor sowie eine Betriebsgenehmigung für den 24-Stunden-Betrieb. Besonderes Merkmal des Objekts ist die nachhaltige Ausstattung. Das Gebäude ist mit einer Photovoltaikanlage, Wärmepumpe, LED-Beleuchtung und Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ausgestattet und wurde mit dem DGNB-Platin-Zertifikat ausgezeichnet. Der Standort in Langwedel profitiert von der Nähe zu Bremen sowie der direkten Anbindung an die Autobahn 27 und gilt damit als attraktiv für Logistiknutzer. REALOGIS Immobilien Deutschland und Nuveen Real Estate haben die Vollvermietung umgesetzt.


Düsseldorf: Leica eröffnet Galerie- und Storekonzept im Kö-Bogen

Der Kö-Bogen in Düsseldorf erweitert sein Einzelhandelsangebot um ein weiteres markenstarkes Konzept. Die Leica Camera Deutschland GmbH plant die Eröffnung eines Monobrand Stores im Ensemble an der Königsallee 2. Der Start ist für Herbst 2026 vorgesehen. Auf rund 400 Quadratmetern entsteht ein kombiniertes Galerie- und Storeformat. Im Erdgeschoss wird das aktuelle Produktportfolio von Leica präsentiert, ergänzt um Zubehör und Fachliteratur. Darüber hinaus umfasst das Angebot auch weitere Produktlinien wie Sportoptik, Uhren und Heimkino-Projektoren. Im ersten Obergeschoss ist eine Galerie vorgesehen, in der wechselnde Ausstellungen nationaler und internationaler Fotografen gezeigt werden. Damit verbindet das Konzept Verkauf und kulturelle Nutzung und stärkt die Position des Standorts als hochwertige Einzelhandelsdestination. Der Innenausbau wurde von Leica umgesetzt. Ergänzend wird ein barrierefreier Zugang zur Galerie über einen neu installierten Aufzug ermöglicht.


Stahnsdorf: Periskop Development verkauft Quartiersprojekt „20 Morgen“ an MAXAR AG

Periskop Development hat das Projekt „20 Morgen Stahnsdorf“ südwestlich von Berlin veräußert. Käufer des rund 51.700 Quadratmeter großen Grundstücks ist die Berliner MAXAR AG. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Das ehemalige Telekomgelände am Güterfelder Damm wurde gemeinsam mit der Gemeinde Stahnsdorf zu einem gemischt genutzten Quartier entwickelt. Geplant ist eine Bruttogrundfläche von etwa 60.000 Quadratmetern mit rund 350 Wohneinheiten sowie ergänzenden Nutzungen aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Gastronomie, Co-Working und Atelierflächen. MAXAR will das Projekt auf Basis des bestehenden Konzepts weiterführen und in die nächste Entwicklungsphase überführen. Die Planung soll noch im laufenden Jahr abgeschlossen werden, der Baustart ist für 2027 vorgesehen. Vorgesehen ist eine Umsetzung im KfW-40-NH-QNG-Standard. Neben Neubauten ist auch die Integration bestehender Gebäude geplant. Ergänzt wird das Konzept durch Grünflächen, den Erhalt von Baumbestand sowie ein Energiekonzept mit Photovoltaik und energieeffizienter Bauweise. Das Projekt liegt in Stahnsdorf im Berliner Südwesten, einem nachgefragten Wohnstandort mit Anbindung an Berlin, Potsdam und den Flughafen BER. Knight Frank war mit der Vermarktung beauftragt.


Essen: Schwacher Jahresauftakt auf dem Büromarkt

Der Essener Büromarkt ist mit einem Flächenumsatz von rund 10.000 Quadratmetern verhalten in das Jahr 2026 gestartet und bleibt damit deutlich unter dem Vorjahreswert sowie dem langjährigen Durchschnitt von etwa 24.000 Quadratmetern. Das geht aus einer Analyse von BNP Paribas Real Estate hervor. Größere Abschlüsse blieben bislang aus, entsprechend prägen kleinere Vermietungen das Marktgeschehen. Zu den größten Verträgen zählen unter anderem 1.700 Quadratmeter eines Bauunternehmens, rund 1.200 Quadratmeter eines Coworking-Anbieters sowie 1.000 Quadratmeter eines Beratungsunternehmens. Insgesamt dominieren jedoch kleinteilige Abschlüsse das Ergebnis. Die Spitzenmiete liegt stabil bei 20 Euro pro Quadratmeter, während die Durchschnittsmiete aktuell 13,80 Euro erreicht. Auf Nutzerseite stellen Industrieunternehmen mit knapp einem Drittel den größten Anteil am Flächenumsatz, gefolgt von Beratungsunternehmen und Anbietern von flexiblen Bürokonzepten. Der Leerstand bewegt sich mit rund 287.000 Quadratmetern auf dem Niveau des Vorquartals. Die Leerstandsquote liegt bei 8,9 Prozent und gehört damit im Vergleich der großen deutschen Bürostandorte zu den höheren Werten. Gleichzeitig bleibt das Angebot an modernen Flächen begrenzt und macht nur rund 21 Prozent des Gesamtvolumens aus. Das Bauvolumen ist rückläufig und liegt bei etwa 34.000 Quadratmetern. Kurzfristig verfügbare Flächen im Bau bleiben mit rund 12.000 Quadratmetern weiterhin knapp. Für den weiteren Jahresverlauf wird eine moderate Belebung erwartet, sofern sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen stabilisieren. Insbesondere größere Abschlüsse könnten das Ergebnis deutlich beeinflussen. Gleichzeitig dürfte der Leerstand weiter leicht steigen, während moderne Flächen knapp bleiben und die Spitzenmieten perspektivisch unter Druck nach oben stehen.


Osnabrück: Johannisstraße gewinnt an Dynamik, Gastronomieflächen noch verfügbar

Die Entwicklung der Johannisstraße in Osnabrück nimmt weiter Fahrt auf. Wie LIST Develop Commercial und die Stadt Osnabrück mitteilen, zeigt die Mixed-Use-Immobilie am Standort des ehemaligen SinnLeffers-Kaufhauses erste spürbare Effekte auf das Quartier. Mit Nutzungen aus Hotellerie, Gastronomie und Dienstleistungen ist ein neuer Frequenzanker entstanden. Das Gebäude, in dem unter anderem STAYERY und Prize by Radisson angesiedelt sind, gilt als Ausgangspunkt für die Revitalisierung dieses Innenstadtbereichs. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter bewertet die Entwicklung als Signal für die Nachnutzung innerstädtischer Lagen, während Michael Garstka, geschäftsführender Gesellschafter von LIST Develop Commercial, die enge Zusammenarbeit mit der Stadt hervorhebt. Nach Angaben der Beteiligten wird die Veränderung auch im Umfeld wahrgenommen. Gewerbetreibende berichten von einer stabileren Frequenz und einer insgesamt ruhigeren, aufgewerteten Atmosphäre. Im Erdgeschoss hat sich bereits ein Friseur- und Beautysalon angesiedelt. Parallel dazu stehen weiterhin Flächen für Gastronomiekonzepte zur Verfügung. Die Einheiten sind bezugsfertig, lediglich der individuelle Ausbau durch künftige Nutzer steht noch aus. Gespräche mit Interessenten laufen, eine weitere Fläche ist weiterhin vakant. Auch im Umfeld sind weitere Maßnahmen geplant. In unmittelbarer Nähe wurden Gebäude abgerissen, zusätzliche Sanierungen sind vorgesehen. Ergänzend arbeitet die Stadt an einer stärkeren Vernetzung der lokalen Akteure, unter anderem über eine geplante Straßengemeinschaft sowie bestehende Strukturen wie Quartiersmanagement und Taskforce Innenstadt.


Frankfurt am Main: Retail-Investmentmarkt legt im ersten Quartal 2026 leicht zu

Der deutsche Retail-Investmentmarkt ist mit einem Volumen von rund 1,37 Milliarden Euro in das Jahr 2026 gestartet und liegt damit etwa sieben Prozent über dem Vorjahreswert. Das zeigt eine Analyse von BNP Paribas Real Estate. Während großvolumige Einzeltransaktionen weiterhin selektiv bleiben, sorgt vor allem die hohe Aktivität im kleinteiligen Segment für Dynamik. Prägend für das Marktgeschehen ist erneut die starke Stellung von Fachmarkt- und Lebensmittelimmobilien. Sie kommen auf einen Anteil von 52 Prozent und bilden damit die zentrale Säule des Investmentmarkts. Ergänzt wird das Bild durch einzelne großvolumige Abschlüsse im Highstreet- und Shoppingcenter-Segment, darunter Transaktionen wie die Alte Akademie in München sowie die Höfe am Brühl in Leipzig. Gleichzeitig konzentriert sich die große Mehrheit der Abschlüsse auf kleinere Losgrößen. Mehr als 95 Prozent aller registrierten Verkäufe entfallen auf Deals unterhalb von 50 Millionen Euro. Die Zahl der Transaktionen hat gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen und erreicht nahezu das Niveau des Jahres 2022. In den A-Standorten summiert sich das Investmentvolumen auf rund 549 Millionen Euro. Maßgeblich dafür sind neben Einzeldeals insbesondere Portfolioverkäufe im Food-Segment. München und Berlin führen das Städte-Ranking an, gefolgt von Düsseldorf und Frankfurt. Bei den Spitzenrenditen zeigen sich je nach Standort und Lage weiterhin Unterschiede. München liegt bei 3,45 Prozent, Frankfurt bei 3,75 Prozent, während Berlin und Düsseldorf jeweils bei 3,95 Prozent notieren. Für die kommenden Monate zeichnet sich ein stabiles Marktumfeld ab. Insbesondere Fachmarkt- und Nahversorgungszentren bleiben aufgrund ihrer diversifizierten Mieterstruktur und stabilen Cashflows gefragt. Gleichzeitig dürften Portfolioverkäufe im Food-Segment die Marktaktivität weiter stützen.


Frankfurt am Main: Logistik-Investmentmarkt bleibt unter Vorjahr

Der deutsche Logistik-Investmentmarkt erreicht im ersten Quartal 2026 ein Volumen von knapp 1,2 Milliarden Euro und bleibt damit unter dem Vorjahreswert sowie deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Laut BNP Paribas Real Estate zeigt sich dennoch eine hohe Dynamik bei Einzeltransaktionen. Treiber des Marktgeschehens sind vor allem kleinere Deals. Investitionen bis 25 Millionen Euro prägen das Quartal, wodurch das durchschnittliche Volumen pro Transaktion auf 19 Millionen Euro sinkt. Portfolioverkäufe verlieren dagegen an Bedeutung und tragen nur noch rund zwölf Prozent zum Gesamtvolumen bei. Die Spitzenrenditen bleiben stabil bei 4,50 Prozent an den A-Standorten und 4,70 Prozent in Leipzig. Auffällig ist zudem der hohe Anteil ausländischer Investoren, die rund zwei Drittel des Kapitals stellen, während deutsche Anleger zurückhaltender agieren. In den großen Logistikmärkten fällt das Investmentvolumen vergleichsweise niedrig aus, was vor allem auf ein begrenztes Angebot zurückgeführt wird. Insgesamt dominieren kleinere Transaktionen bis 50 Millionen Euro deutlich das Marktgeschehen. Für den weiteren Jahresverlauf erwartet BNP Paribas Real Estate Impulse aus dem Nutzermarkt sowie durch staatliche Investitionsprogramme. Gleichzeitig bleibt die Entwicklung stark von geopolitischen Risiken und deren Auswirkungen auf Zinsen und Energiepreise abhängig.


Berlin: DLA Piper berät Mogotel bei Hotelprojekt mit 368 Einheiten

DLA Piper hat die Mogotel Hotel Group bei langfristigen Mietverträgen für ein Hotel- und Serviced-Apartments-Projekt in Berlin beraten. Laut Kanzleiangaben umfasst das Vorhaben ein Hotel mit 208 Zimmern sowie 160 Serviced Apartments. Beide Nutzungen sollen im Rahmen eines Franchisevertrags unter der Marke Wyndham betrieben werden. Mit dem Projekt baut die in Riga ansässige Mogotel Hotel Group ihre Präsenz im deutschen Markt weiter aus und setzt ihre Expansion in Europa fort. Das kombinierte Konzept aus klassischem Hotelbetrieb und Serviced Apartments zielt auf eine breitere Positionierung im Markt für Geschäfts- und Langzeitaufenthalte. Wyndham Hotels & Resorts fungiert dabei als Franchisegeber und stärkt die internationale Vermarktung.


Eschborn: BWH Hotels beschleunigt Expansion deutlich

BWH Hotels Central Europe verzeichnet eine steigende Nachfrage nach Hotelanschlüssen und baut seinen Expansionskurs weiter aus. Laut Unternehmensangaben stieg die Zahl der Neuzugänge von 13 Hotels im Jahr 2024 auf 18 im Jahr 2025, was einem Plus von 38 Prozent entspricht. Für 2026 wird eine vergleichbare Anzahl an neuen Häusern angestrebt. Treiber der Entwicklung ist insbesondere der zunehmende Wettbewerbsdruck im Mittelklasse-Segment, der bei individuell geführten Hotels den Bedarf nach Markenanschluss erhöht. BWH setzt dabei auf unterschiedliche Modelle: Während Fullbrand-Lösungen klare Markenstandards vorgeben, ermöglichen Collections eine stärkere Eigenständigkeit bei gleichzeitiger Nutzung von Vertriebs- und Marketingstrukturen. Beide Ansätze zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der angeschlossenen Hotels zu stärken. Ein zentraler Faktor ist zudem das internationale Vertriebs- und Loyalitätsnetzwerk. Das Kundenbindungsprogramm umfasst rund 66 Millionen Nutzer und soll insbesondere kleineren Betreibern den Zugang zu internationalen Zielgruppen erleichtern.


Frankfurt am Main: Wohn-Investmentmarkt startet solide ins Jahr 2026

Der deutsche Wohn-Investmentmarkt erreicht im ersten Quartal 2026 ein Transaktionsvolumen von rund 2,0 Milliarden Euro und setzt damit die Erholung der Vorquartale fort. Laut BNP Paribas Real Estate bleibt das Ergebnis trotz eines Rückgangs gegenüber dem außergewöhnlich starken Vorjahresquartal stabil, da die Zahl der Abschlüsse spürbar gestiegen ist. Das Marktgeschehen wird aktuell von mittelgroßen Transaktionen zwischen zehn und 50Millionen Euro dominiert, die knapp die Hälfte des Volumens ausmachen. Großdeals über 100 Millionen Euro tragen bislang deutlich weniger zum Ergebnis bei als im Vorjahr. Bei den Käufern zeigen sich insbesondere Investment- und Asset Manager aktiv und erreichen mit rund 680 Millionen Euro den höchsten Wert seit 2022. Auch die öffentliche Hand sowie private Investoren und Family Offices treten verstärkt als Käufer auf. Regional entfallen rund 47 Prozent des Volumens auf die A-Städte. Dabei liegen Düsseldorf und Hamburg vor Berlin, das aktuell nicht mehr die Spitzenposition einnimmt. Auf Produktebene verteilt sich das Investmentvolumen vergleichsweise gleichmäßig. Auffällig ist der hohe Anteil von Forward Deals sowie modernen Bestandsobjekten, die deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegen. Gleichzeitig konzentriert sich der Großteil der Transaktionen auf Core- und Core-Plus-Investments. Für den weiteren Jahresverlauf erwartet BNP Paribas Real Estate eine steigende Marktdynamik. Treiber sind eine gut gefüllte Pipeline, zunehmende Portfolioverkäufe sowie eine anhaltend hohe Nachfrage nach Wohninvestments, die trotz konjunktureller Unsicherheiten als vergleichsweise stabil gelten.


Schloß Holte-Stukenbrock: REALOGIS vermarktet ESG-Logistikimmobilie bei Bielefeld

REALOGIS hat das exklusive Vermietungsmandat für eine revitalisierte Logistikimmobilie in Schloß Holte-Stukenbrock übernommen. Das Objekt umfasst rund 38.000 Quadratmeter und ist nach umfassender Modernisierung kurzfristig verfügbar. Die Flächen verteilen sich auf mehrere Hallenabschnitte sowie ergänzende Büro- und Sozialbereiche und sind flexibel teilbar. Die Immobilie ist auf klassische Lager- und Distributionsnutzungen ausgelegt, verfügt über eine hohe Bodentragfähigkeit sowie eine leistungsfähige Andienung mit zahlreichen Rampentoren und ist für einen 24/7-Betrieb geeignet. Im Zuge der Revitalisierung wurde das Objekt umfassend technisch und energetisch aufgewertet. Angestrebt wird eine BREEAM-Zertifizierung im Bestand mit mindestens „Sehr gut“. Eigentümer ist ein von Tristan Capital verwalteter Fonds, das Asset Management liegt bei Scantum DW. Die bauliche Umsetzung erfolgte durch Goldbeck Nord unter Steuerung von Gleeds Deutschland. Der Standort nahe der A33 bietet eine Anbindung an die Autobahnen A2 und A44 und liegt auf einer zentralen Transitachse zwischen Ostwestfalen-Lippe und dem Ruhrgebiet.


Frankfurt am Main: KINGSTONE RE erwirbt Wohnneubau mit 96 geförderten Wohnungen

Der Investmentmanager KINGSTONE Real Estate hat für seinen Fonds „KINGSTONE Bezahlbares Wohnen Deutschland“ ein Neubau-Wohnobjekt in Frankfurt am Main erworben. Die Immobilie im Gallusviertel umfasst 96 öffentlich geförderte Wohnungen sowie ergänzende Nutzungen wie eine Kindertagesstätte und kleinere Gewerbeeinheiten. Das Objekt ist Teil der Quartiersentwicklung „Kleyers“ von Swiss Life Asset Managers mit insgesamt 398 Wohneinheiten. Die Fertigstellung erfolgte im vergangenen Jahr, die Wohnungen befinden sich bereits weitgehend in der Vermietung. Die Finanzierung ist mit Förderdarlehen und Zuschüssen der Stadt Frankfurt sowie der WI-Bank unterlegt. Mit dem Ankauf erweitert KINGSTONE RE sein Portfolio im Bereich gefördertes Wohnen. Es handelt sich um die vierte Transaktion für den Fonds nach Investitionen in Mannheim, Fürth und Weil am Rhein. Die Vermittlung der Transaktion erfolgte durch Colliers, beraten wurde der Ankauf unter anderem von Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft, Case Real Estate, Arcadis Germany und iib Consult.


Berlin: Logistikmarkt startet stark ins Jahr 2026

Der Berliner Logistikimmobilienmarkt erreicht im ersten Quartal 2026 einen Flächenumsatz von 106.000 Quadratmetern und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert sowie über dem Fünfjahresdurchschnitt im Hallensegment. Laut REALOGIS wird das Ergebnis maßgeblich durch wenige großvolumige Abschlüsse geprägt, allen voran der Markteintritt von JD Logistics. Die Mieten zeigen sich stabil auf hohem Niveau. Die Spitzenmiete liegt unverändert bei 10,50 Euro pro Quadratmeter, die Durchschnittsmiete bei 8,10 Euro pro Quadratmeter. Nach den Anstiegen der vergangenen Jahre ist damit zunächst eine Seitwärtsbewegung zu beobachten. Auffällig ist die Verschiebung hin zu Neubauten auf Brownfield-Flächen, die mit 50.300 Quadratmetern vor Bestandsflächen liegen. Der Markt bleibt vollständig mietergetrieben, Eigennutzer wurden nicht registriert. Großflächen ab 10.000 Quadratmetern dominieren weiterhin das Marktgeschehen und machen rund die Hälfte des Umsatzes aus. Regional konzentriert sich die Nachfrage vor allem auf das Berliner Umland Süd, das etwa 50 Prozent des Flächenumsatzes auf sich vereint.


Berlin: GdW sieht BauGB-Novelle als unzureichend für schnellen Wohnungsbau

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW bewertet den Referentenentwurf zur Baugesetzbuch-Novelle als Schritt in die richtige Richtung, sieht jedoch keinen echten Durchbruch für mehr Tempo beim Wohnungsbau. Axel Gedaschko, Präsident des GdW, verweist auf die weiterhin angespannte Lage in vielen Städten und fordert wirksamere Instrumente zur Beschleunigung. Positiv hebt der Verband hervor, dass der Wohnungsbau in Abwägungsentscheidungen stärker berücksichtigt werden soll. Auch Ansätze zur Digitalisierung von Verfahren, zur effizienteren Flächennutzung sowie zum seriellen Bauen greifen zentrale Forderungen der Branche auf. Kritisch sieht der GdW jedoch die konkrete Ausgestaltung des vorgesehenen Abwägungsvorrangs. Dieser bleibe auf die Bauleitplanung beschränkt und entfalte bei einzelnen Bauvorhaben kaum Wirkung. Projekte könnten weiterhin an naturschutzrechtlichen Anforderungen scheitern oder sich deutlich verzögern. Zudem liege die Anwendung im Ermessen der Kommunen, eine verbindliche Vorrangregelung fehle. Darüber hinaus warnt der Verband vor zusätzlichen Belastungen durch geplante Änderungen im Naturschutzrecht. Neue Anforderungen könnten den Umfang von Ausgleichsmaßnahmen erweitern, zusätzliche Planungsebenen schaffen und damit Genehmigungsverfahren verlängern sowie Baukosten erhöhen. Der GdW fordert daher eine konsequente Nachschärfung der Reform. Notwendig seien deutlich verkürzte Verfahren im Sinne einer „Fast Lane fürs Wohnen“, ein wirksamer Abwägungsvorrang auch auf Projektebene sowie der Abbau zusätzlicher Prüf- und Dokumentationspflichten. Nur so lasse sich der dringend benötigte Wohnraum schneller und bezahlbar realisieren.


Voerde: RheinEnergie nimmt größte Aufdach-Photovoltaikanlage in Betrieb

Im Panattoni Industriepark in Voerde hat die RheinEnergie ihre bislang größte Aufdach-Photovoltaikanlage an einem einzelnen Standort in Betrieb genommen. Auf den Dächern zweier Logistikhallen erzeugen 15.842 Solarmodule Strom mit einer Gesamtleistung von rund sieben Megawattpeak. Die Anlage erstreckt sich über eine Dachfläche von etwa 60.000 Quadratmetern und produziert jährlich rund 5,3 Millionen Kilowattstunden Strom. Ein Großteil der Energie wird direkt vor Ort genutzt, Überschüsse werden in das Netz eingespeist. Rechnerisch lassen sich damit etwa 1.500 Haushalte versorgen. Angaben dazu stammen von der RheinEnergie AG. Mieter der beiden Hallen sind MT Deutschland, der Getriebehersteller Flender sowie der Logistikdienstleister WM Group. Die Photovoltaikanlage ist Teil eines Contracting-Modells, bei dem RheinEnergie Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung übernimmt. Die Anlage besteht aus zwei Teilflächen mit 4,75 und 2,27 Megawattpeak. Die Module sind in Ost-West-Ausrichtung installiert, um die Dachflächen effizient zu nutzen und die Stromproduktion über den Tagesverlauf zu stabilisieren.


Hamburg: Stadt bezieht neue Kundenzentren im Quartier am Zeughaus

Im Hamburger Stadtteil Eppendorf hat die Stadt Hamburg rund 1.255 Quadratmeter Bürofläche im Quartier am Zeughaus bezogen. Die Flächen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss werden künftig von den Kundenzentren der Bezirke Nord und Eimsbüttel genutzt. In dem sechsgeschossigen Gebäude können Bürger unter anderem An- und Ummeldungen sowie die Beantragung und Verlängerung von Ausweisdokumenten vornehmen. Die Flächen wurden im Zuge eines Innenausbaus an die Anforderungen der öffentlichen Nutzung angepasst und barrierefrei gestaltet. Das Quartier am Zeughaus umfasst insgesamt rund 41.700 Quadratmeter Mietfläche und kombiniert einen historischen Klinkerbau aus den 1920er Jahren mit einem Neubau aus dem Jahr 2005. Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und ist an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Flächen wurden an die Stadt Hamburg vermietet, Eigentümer ist Covivio; die Vermittlung erfolgte durch GrayCap Asset Management.


Duisburg: Stadt erwirbt Büroimmobilie für schulische Nutzung

Die Stadt Duisburg hat eine rund 5.100 Quadratmeter große Büroimmobilie im Stadtteil Duissern erworben. Das Objekt in der Falkstraße umfasst ein etwa 5.156 Quadratmeter großes Grundstück und liegt in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt sowie gegenüber einer bestehenden Schule. Die Immobilie wird derzeit noch von der AOK Rheinland/Hamburg genutzt, die ihren Standort dort voraussichtlich bis Ende 2027 beibehält. Neben rund 4.255 Quadratmetern Bürofläche gehören auch Kantinen- und Lagerflächen sowie 38 Stellplätze zum Objekt. Perspektivisch plant die Stadt, die Flächen für schulische Zwecke umzunutzen, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und die angespannte Situation im Bildungsbereich zu entlasten. Verkäuferin ist die Regulus Invest GmbH. Die Transaktion wurde von RUHR REAL vermittelt.


Hamburg: Stadt bezieht neue Kundenzentren im Quartier am Zeughaus

Im Hamburger Stadtteil Eppendorf hat die Stadt Hamburg rund 1.255 Quadratmeter Bürofläche im Quartier am Zeughaus bezogen. Die Flächen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss werden künftig von den Kundenzentren der Bezirke Nord und Eimsbüttel genutzt. In dem sechsgeschossigen Gebäude können Bürger unter anderem An- und Ummeldungen sowie die Beantragung und Verlängerung von Ausweisdokumenten vornehmen. Die Flächen wurden im Zuge eines umfassenden Innenausbaus an die Anforderungen der öffentlichen Nutzung angepasst und barrierefrei gestaltet. Das Quartier am Zeughaus umfasst insgesamt rund 41.700 Quadratmeter Mietfläche und kombiniert einen historischen Klinkerbau aus den 1920er Jahren mit einem Neubau aus dem Jahr 2005. Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und verfügt über eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie die Innenstadt. Eigentümer der Flächen ist Covivio, die Vermittlung erfolgte durch GrayCap Asset Management.


Düsseldorf: Instone startet Bau von 215 Wohnungen im Quartier Grafental

Instone Real Estate hat im Düsseldorfer Stadtteil Flingern-Nord mit dem Bau von 215 Wohnungen auf dem letzten Baufeld des Quartiers „Grafental“ begonnen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2028 geplant. Das Projekt umfasst 117 freifinanzierte Mietwohnungen, die bereits im Herbst 2025 im Rahmen eines Forward-Deals an die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft eG veräußert wurden, sowie 98 Eigentumswohnungen des Projekts „Mosaik“. Ein Teil der Eigentumswohnungen ist bereits an Eigennutzer und private Kapitalanleger verkauft. Die Entwicklung wird im Effizienzhaus-40-Standard mit QNG-PLUS-Zertifizierung umgesetzt. Geplant sind unter anderem Fernwärmeversorgung, Photovoltaikanlagen sowie vorbereitete Ladeinfrastruktur für alle 210 Tiefgaragenstellplätze. Ergänzt wird das Mobilitätsangebot durch 499 Fahrradstellplätze. Mit dem Bauvorhaben wird die Entwicklung des Quartiers „Grafental“ abgeschlossen. Ergänzend entstehen eine vierzügige Kindertagesstätte sowie ein Gymnasium, das parallel von der Landeshauptstadt Düsseldorf realisiert wird.


München: „Fabrik Office“ erreicht 96 Prozent Vermietungsstand

Im Münchner Büroneubau „Fabrik Office“ sind weitere 2.500 Quadratmeter Bürofläche langfristig vermietet worden. Die Flächen wurden mit jeweils zehnjähriger Laufzeit an drei Unternehmen vergeben. Rund 1.500 Quadratmeter entfallen auf die Hamilton Medical GmbH, die Flächen im zweiten Obergeschoss bezieht. TraXall Germany sowie mfe. Rechtsanwälte Mößner Ender PartmbB haben jeweils etwa 500 Quadratmeter im dritten Obergeschoss angemietet. Die Einzüge sind für das zweite beziehungsweise dritte Quartal 2026 vorgesehen. Mit den neuen Abschlüssen steigt der Vermietungsstand des Objekts auf 96 Prozent. Aktuell stehen noch rund 900 Quadratmeter zur Verfügung, verteilt auf etwa 500 Quadratmeter im dritten Obergeschoss sowie rund 400 Quadratmeter im Erdgeschoss. Das Gebäude ist nach DGNB Gold zertifiziert und erfüllt Cradle-to-Cradle-Kriterien. Zur Ausstattung zählen unter anderem eine gemeinschaftlich nutzbare Dachterrasse, Fahrradaufzug, Umkleiden und Duschen sowie eine Barista-Bar. Projektentwickler und Eigentümer sind Becken und HanseMerkur Grundvermögen.


Stuttgart: Investoren erwarten steigende Nachfrage nach Gesundheitsimmobilien

Institutionelle Investoren rechnen in den kommenden Jahren mit einer deutlich steigenden Nachfrage nach Gesundheits- und Seniorenimmobilien. Einer Trendumfrage der Real Blue Kapitalverwaltungs-GmbH zufolge erwarten 78 Prozent der Befragten eine wachsende Nachfrage in den nächsten fünf bis zehn Jahren, zwei Drittel gehen sogar von einer stark steigenden Entwicklung aus. Auch die Investitionsbereitschaft bleibt hoch. Für die kommenden drei bis fünf Jahre rechnen 50 Prozent mit einer steigenden und 44 Prozent mit einer stabilen Investitionsdynamik. Zwei Drittel der Marktteilnehmer planen zudem bereits innerhalb der nächsten sechs Monate konkrete Ankäufe. Besonders im Fokus stehen Ärztehäuser und medizinische Versorgungszentren, die von 67 Prozent der Befragten als investitionsrelevant eingeschätzt werden. Auch altersgerechtes Wohnen mit Serviceangeboten sowie integrierte Quartierslösungen gewinnen an Bedeutung. Als größte Hürden gelten weiterhin operative und wirtschaftliche Faktoren. 67 Prozent der Befragten sehen die Komplexität im Betrieb und Management als zentrales Hemmnis, während 50 Prozent steigende Bau- und Investitionskosten nennen. Die zugrunde liegende Online-Befragung wurde im Februar 2026 unter 18 institutionellen Investoren und Asset Managern durchgeführt, die überwiegend Immobilienvermögen im Milliardenbereich verwalten.


Krefeld: Wohnanlage mit Entwicklungspotenzial veräußert

Im Krefelder Stadtteil Cracau ist eine Wohnanlage mit rund 50 Wohneinheiten veräußert worden. Die Liegenschaft umfasst etwa 3.000 Quadratmeter Mietfläche, eine Quartierstiefgarage mit rund 140 Stellplätzen sowie ein rund 5.000 Quadratmeter großes Grundstück. Erworben wurde das Objekt von einem lokalen Investor, der die Immobilie im Bestand halten und durch zusätzlichen Wohnungsneubau weiterentwickeln will. Die Bruttoanfangsrendite wird mit rund acht Prozent angegeben, zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Neben der stabilen Vermietung im Bestand bietet insbesondere die Grundstücksgröße weiteres Entwicklungspotenzial. Zusätzliche Neubauflächen im deutlich vierstelligen Quadratmeterbereich gelten als realisierbar. Die Vermittlung erfolgte durch Aengevelt.


Moosburg: Invesco Real Estate und Propel erweitern Logistikplattform

Invesco Real Estate und Propel bauen ihre gemeinsame Propel Logistics Platform weiter aus und haben ein rund 24.000 Quadratmeter großes Grundstück in Moosburg nördlich des Flughafens München erworben. Geplant ist die spekulative Entwicklung einer Logistikimmobilie mit etwa 11.500 Quadratmetern Fläche. Das Projekt ist die sechste Investition des Joint Ventures zwischen Propel und dem Invesco Real Estate Europe Fund III und ergänzt ein bestehendes Portfolio von mehr als 150.000 Quadratmetern Logistikfläche in Deutschland und Österreich. Der Standort in der Metropolregion München gilt als einer der nachfragestärksten und zugleich angebotslimitierten Logistikmärkte Deutschlands. Das Grundstück wurde off-market gesichert. Die Entwicklung ist mit Fokus auf Nachhaltigkeit konzipiert. Vorgesehen sind unter anderem Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie ein Monitoring der grauen Emissionen während der Bauphase. Ziel ist ein fossilfrei betriebenes Gebäude. Die Fertigstellung der Logistikimmobilie ist für das vierte Quartal 2026 geplant.


Düsseldorf: LEG und EGC vereinbaren Dekarbonisierung von 500 Wohnliegenschaften

Die LEG Immobilien SE und der Energiedienstleister EGC bauen ihre Zusammenarbeit aus und haben eine Vereinbarung zur Dekarbonisierung von rund 500 Wohnliegenschaften geschlossen. Die Maßnahmen betreffen Bestände mit einer Gesamtfläche von etwa einer Million Quadratmetern. Im Rahmen der auf fünf Jahre angelegten Kooperation modernisiert EGC rund 500 bestehende Heizungsanlagen, die seit 2010 betrieben werden. Geplant ist ein hybrides Versorgungskonzept: Gasthermen werden durch Wärmepumpen ergänzt, die künftig den Großteil der Wärme liefern, während Gaskessel zur Abdeckung von Spitzenlasten erhalten bleiben. Durch die Umstellung sollen die CO?-Emissionen im Bestand jährlich um rund 13.000 Tonnen sinken. Die installierte Gesamtleistung der Anlagen wird voraussichtlich etwa 90 Megawatt betragen und rund 16.000 Haushalte versorgen. Die LEG will die Kostenbelastung für Mieter durch Baukostenzuschüsse begrenzen und hält trotz der aktuellen energiepolitischen Rahmenbedingungen an ihrer Strategie fest, bis 2045 einen nahezu klimaneutralen Bestand zu erreichen. EGC übernimmt neben Planung und Umsetzung auch langfristig die Energieversorgung der Liegenschaften.


Neuss: Panattoni startet Bau des bislang größten City Dock®

Panattoni hat in Neuss den Bau seines bislang größten City Dock®-Projekts begonnen. Auf einem rund 77.750 Quadratmeter großen Areal entsteht ein Businesspark mit insgesamt rund 32.600 Quadratmetern Hallen- und Flexflächen sowie etwa 6.900 Quadratmetern Büroflächen. Geplant sind 22 flexibel teilbare Einheiten zwischen 1.200 und 2.300 Quadratmetern, die sich insbesondere an Light-Industrial-Nutzer, mittelständische Unternehmen und Start-ups richten. Der Standort verfügt über eine direkte Anbindung an Düsseldorf sowie an die Autobahnen A46 und A57. Das Projekt entsteht auf einer ehemaligen Industriefläche und wird in Abstimmung mit der Stadt Neuss entwickelt. Parallel wird ein Teil des Areals für Grün- und Wegeverbindungen im Zuge der Landesgartenschau 2026 genutzt. Panattoni strebt für den Gewerbepark eine DGNB-Gold-Zertifizierung an. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Colliers übernimmt die Vermarktung der Flächen.


Mannheim: HAL REIM erwirbt Gesundheitszentrum für Spezialfonds

Hauck Aufhäuser Lampe Real Estate Investment Management hat das Gesundheitszentrum „Am Sonnengarten“ in Mannheim für den Fonds „HAL Soziale Infrastruktur Deutschland II“ erworben. Die Immobilie im Stadtteil Feudenheim umfasst rund 3.427 Quadratmeter Mietfläche und ist vollständig vermietet. Das ursprünglich 2002 errichtete Bürogebäude wurde modernisiert und in eine Gesundheitsimmobilie umgewandelt. Rund 70 Prozent der Flächen werden von medizinischen Nutzern belegt, darunter Arztpraxen und ein Sanitätshaus. Der WAULT liegt bei etwa 6,3 Jahren. Mit dem Ankauf ist das Kapital aus dem ersten Closing vollständig investiert. Ein zweites Closing ist für April 2026 geplant. Der Fonds investiert überwiegend in Core- und Core+-Immobilien der ambulanten Gesundheitsversorgung und strebt ein Gesamtvolumen von 200 bis 250 Millionen Euro an.


Hannover: HIH startet Schulumbau auf Hanomag-Areal

Die HIH Projektentwicklung hat den Umbau zweier Bestandsgebäude auf dem Hanomag-Areal in Hannover-Linden zu einer Integrierten Gesamtschule begonnen. Die ersten Arbeiten laufen seit November 2025, die Fertigstellung ist für den Sommer 2027 geplant. Die künftige Schule umfasst rund 10.700 Quadratmeter Mietfläche und ist für 700 bis 800 Schüler ausgelegt. Sie dient als Interimslösung während der Sanierung bestehender Schulstandorte. Die Stadt Hannover hat die Flächen langfristig angemietet. Das Projekt basiert auf der Umnutzung eines ehemaligen Telekom-Callcenters. Ergänzend wird ein bestehendes Verwaltungsgebäude mit rund 5.600 Quadratmetern bereits durch die Stadt genutzt. Neben dem Innenumbau wird auch das Außengelände zu einem Schulhof umgestaltet. Generalunternehmer ist LIST BiB, die Planung verantwortet architekten sks.


Utrecht: a.s.r. real estate will deutsche Investorenbasis ausbauen

Der niederländische Investment- und Asset-Manager a.s.r. real estate richtet seinen Fokus verstärkt auf deutsche institutionelle Investoren. Erste Investoren aus Deutschland konnten bereits angebunden werden, dieses Segment soll nun gezielt erweitert werden. Das Unternehmen verwaltet zum Jahresbeginn 2026 rund 13,5 Milliarden Euro und bietet institutionellen Anlegern sechs spezialisierte Fondsstrategien in den Segmenten Einzelhandel, Wohnen, Büro, Science Parks, landwirtschaftliche Flächen sowie erneuerbare Energien. Die Plattform basiert auf einer klaren Trennung der Assetklassen und richtet sich auf langfristige Core-Investments im niederländischen Markt aus. a.s.r. real estate ist Teil der niederländischen Versicherungsgruppe a.s.r. und fungiert als Manager von Real Assets mit einem forschungsbasierten Investmentansatz. Die Fonds sind als alternative Investmentfonds strukturiert und erfüllen die regulatorischen Anforderungen institutioneller Investoren. Mit dem Ausbau der Aktivitäten in Deutschland reagiert das Unternehmen auf die Nachfrage nach stabilen, eurozonennahen Investmentmöglichkeiten und positioniert den niederländischen Markt als Ergänzung bestehender Allokationen.


Bochum: BWH erweitert Portfolio um Best Western Hotel

BWH Hotels Central Europe baut seine Präsenz im Ruhrgebiet aus und integriert das ehemalige H+ Hotel Bochum in sein Netzwerk. Mit dem Anschluss wächst das Portfolio auf 26 Hotels in Nordrhein-Westfalen, davon 10 im Ruhrgebiet. Der Betrieb des Hauses übernimmt die Curator Hotelbetriebsgesellschaft mbH, die mit diesem Projekt erstmals mit BWH zusammenarbeitet. Ausschlaggebend für die Partnerschaft waren unter anderem die internationale Markenstärke, die Vertriebsstruktur im Geschäftsreise- und Tagungssegment sowie das Kundenbindungsprogramm. Das Hotel verfügt über 119 Zimmer sowie neun Tagungsräume für bis zu 240 Personen. Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe zum RuhrCongress, dem Musicaltheater Starlight Express und dem Ruhrstadion. Die Innenstadt ist in wenigen Minuten erreichbar, ebenso die Autobahn A 40.


Duisburg: BlueRock verlängert Mietverträge über 7.600 Quadratmeter

Die BlueRock Group hat in Duisburg-Ruhrort zwei langfristige Mietvertragsverlängerungen über insgesamt rund 7.600 Quadratmeter vereinbart. Betroffen ist ein Ensemble aus Gesundheitszentrum und Bürogebäude. Im „Medical Center Ruhrort“ sicherte sich das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg rund 4.000 Quadratmeter langfristig. Im „Business Center Ruhrort“ verlängerte die HGK Shipping GmbH ihre Mietflächen über etwa 3.600 Quadratmeter. Das Ensemble umfasst insgesamt rund 12.350 Quadratmeter Mietfläche und ist aktuell zu 93 Prozent vermietet. BlueRock hatte die Immobilie im Jahr 2016 erworben.

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