Aichtal: GreenPlaces baut 26 Gewerbeeinheiten für neun Millionen Euro
GreenPlaces Deutschland Asset Management hat Richtfest für einen neuen Gewerbestandort in Aichtal bei Stuttgart gefeiert. Auf einem rund 5.100 Quadratmeter großen Grundstück an der Margarete-Steiff-Straße entstehen 26 Gewerbeeinheiten mit insgesamt rund 3.100 Quadratmetern Nutzfläche. Das Investitionsvolumen liegt bei rund neun Millionen Euro. Die Einheiten verteilen sich auf zwei Gebäude und umfassen jeweils 115 bis 124 Quadratmeter. Sie können einzeln gemietet oder gekauft sowie zu größeren Flächen verbunden werden. Vorgesehen sind Nutzungen unter anderem für Produktion, Werkstätten, Lager, Büros und Showrooms. Die Gebäude werden in massiver Holzbauweise und im KfW-40-Standard errichtet. Zur Ausstattung gehören Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen. Jede Gewerbeeinheit erhält zudem ein Rolltor, einen separaten Eingang und zwei Pkw-Stellplätze. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 vorgesehen. GreenPlaces will sein Standortnetz in Deutschland und der Schweiz bis 2030 auf rund 80 Gewerbeparks ausbauen. Ein Großteil davon soll in Deutschland entstehen.
Berlin: Singles tragen bei Neuvermietung geringere Wohnkostenlast als Familien
Singles mit mittlerem Einkommen bleiben bei der Anmietung einer 40-Quadratmeter-Wohnung in allen untersuchten Berliner Ortsteilen unter einer Wohnkostenquote von 30 Prozent. Bei Familien mit höherem Flächenbedarf wird diese Schwelle dagegen fast flächendeckend überschritten. Das zeigt eine Analyse von immowelt. Ausgehend von einem Mediannettoeinkommen von 2.835 Euro im Monat liegt die Warmmiete einer 40-Quadratmeter-Wohnung in allen 93 untersuchten Ortsteilen unter 851 Euro. In Wilmersdorf werden durchschnittlich 812 Euro verlangt, in Grunewald und Wilhelmstadt jeweils 796 Euro und in Tiergarten 785 Euro. Im Märkischen Viertel sind es 531 Euro. Rund die Hälfte der 1,97 Millionen Berliner Haushalte besteht aus einer Person. Anders fällt die Rechnung für eine dreiköpfige Familie mit einer 90-Quadratmeter-Wohnung aus. Hier liegt die Wohnkostenquote laut einer weiteren immowelt-Auswertung in 89 der 93 untersuchten Ortsteile über 30 Prozent. In der Gropiusstadt erreicht sie beispielsweise 44,3 Prozent des mittleren Haushaltseinkommens. immowelt verweist in diesem Zusammenhang auch auf Wanderungsdaten zwischen Berlin und Brandenburg für 2024. Brandenburg verzeichnete gegenüber Berlin bei den unter 18-Jährigen einen Wanderungsgewinn von 4.393 Personen. Bei den 30- bis unter 45-Jährigen betrug der Saldo 6.631 Personen zugunsten Brandenburgs. Bei den 18- bis unter 30-Jährigen gewann dagegen Berlin 612 Personen aus Brandenburg hinzu.
Düsseldorf: ERBUD stellt Modulbaugeschäft in Deutschland ein
Die ERBUD-Gruppe stellt ihr Modulbaugeschäft ein und will nicht weiter in das auf modularen Holzbau spezialisierte Unternehmen MOD21 investieren. Seit dem Markteintritt in Deutschland hat MOD21 mehr als 20 Projekte realisiert. Als Gründe nennt ERBUD die veränderten Rahmenbedingungen auf dem europäischen Bau- und Immobilienmarkt. Gestiegene Zinsen, die zurückhaltende Investitionstätigkeit und eine geringe Nachfrage nach größeren Neubauprojekten hätten die Entwicklung des Geschäfts beeinträchtigt. Bestehende vertragliche Verpflichtungen sollen weiterhin erfüllt und laufende Projekte abgeschlossen werden. Auch bestehende Gewährleistungsansprüche bleiben nach Angaben des Unternehmens bestehen. Die Entscheidung betrifft ausschließlich MOD21. In Deutschland will sich die ERBUD-Gruppe künftig insbesondere auf Industriedienstleistungen und erneuerbare Energien konzentrieren.
Berlin: Balkon spielt beim Wohnungskauf größere Rolle als bei Mietwohnungen
Wohnungen mit Balkon sind beim Kauf deutlich gefragter als Angebote ohne Balkon. Bei Mietwohnungen zeigt sich dagegen inzwischen das umgekehrte Bild. Das geht aus einer Analyse von ImmoScout24 für die 118 kreisfreien Städte hervor. Im zweiten Quartal 2026 erhielten zum Verkauf angebotene Wohnungen mit Balkon durchschnittlich 19 Prozent mehr Anfragen pro Inseratstag als Wohnungen ohne Balkon. 2023 lag der Vorsprung bei sechs Prozent. Bei Mietwohnungen erhalten Angebote mit Balkon aktuell dagegen zwei Prozent weniger Anfragen. Drei Jahre zuvor lagen sie noch drei Prozent vorn. Auch der Preisaufschlag für einen Balkon ist bei Mietwohnungen gesunken. Angebote mit Balkon liegen im Median bei 12,09 Euro je Quadratmeter, Wohnungen ohne Balkon bei 11,49 Euro. Der Unterschied beträgt damit rund fünf Prozent gegenüber acht Prozent im Jahr 2023. Bei Eigentumswohnungen blieb die Differenz mit rund zwölf Prozent stabil: Mit Balkon werden im Median 4.381 Euro je Quadratmeter verlangt, ohne Balkon 3.903 Euro. Insgesamt verfügen 78 Prozent der angebotenen Eigentumswohnungen und 68 Prozent der Mietwohnungen über einen Balkon. Den höchsten Anteil weist Rosenheim mit 81,7 Prozent auf. In München sind es 73,6 Prozent, in Berlin 68 Prozent und in Hamburg 65,8 Prozent. Am unteren Ende liegt Gelsenkirchen mit 41,5 Prozent, knapp vor Hof mit 41,7 Prozent. Für die Analyse wurden Bestandswohnungen zum Kauf und zur Miete ausgewertet, die im zweiten Quartal 2026 auf ImmoScout24 angeboten wurden. Vergleichsbasis sind Angebote aus dem zweiten Quartal 2023.
Berlin: GdW begrüßt Reform des Kostenneutralitätsgebots bei Fernwärme
Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt die von der Bundesregierung vorgelegten Eckpunkte für ein Wärmenetzpaket. Insbesondere die geplante Reform des Kostenneutralitätsgebots beim Anschluss von Wohngebäuden an Fernwärmenetze bewertet der Verband positiv. Bislang dürfen die Wärmelieferkosten für Mieter beim Wechsel von einer eigenen Heizungsanlage auf Fernwärme grundsätzlich nicht höher ausfallen als zuvor. Mehrkosten verbleiben beim Vermieter. Künftig soll bei erheblichen Investitionen, etwa für einen Wärmenetzanschluss, eine monatliche Mehrbelastung von höchstens 50 Cent je Quadratmeter Wohnfläche möglich sein. Die Regelung soll 2030 evaluiert werden. Zu den weiteren Eckpunkten gehören eine verpflichtende Plattform zur Transparenz von Fernwärmepreisen, zusätzliche Offenlegungspflichten für Wärmeversorger und eine stärkere behördliche Preisaufsicht. Außerdem ist eine eigene Verbraucherschlichtungsstelle für Streitigkeiten unter anderem über Netzanschlüsse, Wärmelieferung und Messung vorgesehen. Der GdW fordert, die Preisaufsicht so auszugestalten, dass unangemessene Preisentwicklungen zeitnah erkannt und korrigiert werden können. Dies sei insbesondere relevant, wenn Wärmeversorger Investitionskosten für die Dekarbonisierung oder den Ausbau ihrer Netze künftig unter bestimmten Voraussetzungen über Preisanpassungen weitergeben können. Positiv bewertet der Verband zudem die geplante Ausweitung der Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Tiefengeothermie und die dazugehörige Wärmeinfrastruktur über die KfW-Programme 548 und 549. Dabei sollen unter anderem Risiken während der Bohrphase abgesichert und langfristige Finanzierungen für Erzeugungsanlagen, Speicher und Wärmenetze erleichtert werden.
München: Domicil Real Estate erhält zehn Millionen Euro frisches Kapital
Die Domicil Real Estate AG hat eine Kapitalerhöhung über zehn Millionen Euro abgeschlossen. 70 Prozent des neuen Kapitals wurden von einer Gesellschaft der Rock Capital Group gezeichnet, die damit als neuer Investor bei Domicil einsteigt. Die übrigen 30 Prozent entfallen auf Bestandsaktionäre, darunter Baywobau und Roland Berger Industries. Das zusätzliche Eigenkapital soll vor allem für weitere Ankäufe von Wohnimmobilien zur Privatisierung eingesetzt werden. Domicil will damit den Erwerb von Wohnungsbeständen und deren anschließenden Einzelvertrieb an private Kapitalanleger ausbauen. Zum Aktionärskreis gehören neben Rock Capital Group, Baywobau und Roland Berger Industries auch Donner & Reuschel, die Versicherungskammer und Die Bayerische. Parallel zur Kapitalerhöhung hat Domicil das Vorstandsmandat von Klaus Schmitt vorzeitig bis Ende 2027 verlängert. Klaus Schmitt wird künftig als Sprecher des Vorstands sowie als COO und CFO fungieren. Daniel Preis verantwortet als CSO weiterhin den Einzelwohnungsvertrieb, David Hofmann als CDO die weitere Unternehmensentwicklung.
Mülheim an der Ruhr: Rhein-Ruhr Zentrum übergibt Flächen an Kaufland, Müller und McFIT
Im Zuge der Neupositionierung des Rhein-Ruhr Zentrums (RRZ) in Mülheim an der Ruhr sind die Flächen für Kaufland, Müller und McFIT an die Mieter übergeben worden. Damit kann der jeweilige Innenausbau beginnen. Die Eröffnungen sind sukzessive für das Frühjahr 2027 geplant. Kaufland erhält rund 4.500 Quadratmeter Verkaufsfläche für einen Verbrauchermarkt. Müller zieht auf rund 2.400 Quadratmetern ein. Zusammen belegen beide Handelsunternehmen laut Projektentwickler rund 9.700 Quadratmeter. McFIT wird seine Flächen vollständig renovieren und neu ausstatten. Parallel zum Mieterausbau laufen Arbeiten an den Außenbereichen. Unter anderem werden neue Eingänge und Zugangswege geschaffen. Die Maßnahmen sind Teil der umfassenden Transformation des Rhein-Ruhr Zentrums. Die Eurofund Group und ihre Partner wollen rund 180 Millionen Euro in die Modernisierung und Neupositionierung des Standorts investieren.
Berlin: J.P. Morgan und i Live planen 350 Studentenapartments
J.P. Morgan Asset Management und i Live haben im Rahmen ihres Joint Ventures ein Grundstück in der Lützowstraße 74 in Berlin erworben. Auf dem Areal ist ein Studentenwohnheim mit rund 350 Zimmern geplant. Die Fertigstellung ist für 2029 vorgesehen. Verkäufer des Grundstücks ist die BME Group. Das Vorhaben ist Teil der europäischen Managed-Living-Plattform von J.P. Morgan Asset Management, die auf Wohnangebote in europäischen Städten mit steigender Nachfrage ausgerichtet ist. J.P. Morgan Asset Management wurde bei der Transaktion von Hogan Lovells beraten, die BME Group von K&L Gates. Cushman & Wakefield arrangierte die Transaktion. Weitere Details wurden nicht genannt.
Salzgitter: Kursana übernimmt Pflegeeinrichtung von Carestone
Kursana wird Betreiber einer neuen Pflegeeinrichtung in Salzgitter-Lichtenberg. Das Unternehmen hat mit der Carestone Gruppe einen Pachtvertrag über 20 Jahre geschlossen. Carestone errichtet den Neubau derzeit auf dem Areal des ehemaligen Waldkurhauses und will ihn im vierten Quartal 2026 fertigstellen. Die Eröffnung als „Kursana Domizil Salzgitter“ ist für Februar 2027 vorgesehen. Auf gut 6.300 Quadratmetern Bruttogrundfläche entstehen 110 Pflegeplätze in 90 Einzel- und zehn Doppelzimmern. Der Neubau wird im energieeffizienten Standard KFWG-Q+ realisiert. Die einzelnen Einheiten wurden als real geteiltes Eigentum an private Kapitalanleger verkauft. Mit dem Projekt entsteht in Lichtenberg wieder ein stationäres Pflegeangebot, nachdem Ende 2021 eine Einrichtung eines anderen Betreibers geschlossen worden war. Für Kursana ist Salzgitter der neunte Standort in Niedersachsen. Das Unternehmen betreibt dort bereits Einrichtungen in Aurich, Bad Lauterberg, Barsinghausen, Buchholz, Celle, Hannover, Lingen und Seelze. Deutschlandweit umfasst das Kursana-Portfolio 95 Einrichtungen.
Berlin: RDM fordert Deckel für staatlich beeinflusste Nebenkosten
Der Ring Deutscher Makler (RDM) Berlin-Brandenburg fordert einen Nebenkostendeckel für staatlich festgesetzte, regulierte oder wesentlich beeinflusste Wohnkosten in Berlin. Anlass ist die Studie „Mapping the World’s Prices – 2026“ des Deutsche Bank Research Institute. Danach weist Berlin bei den monatlichen Grundversorgungskosten für eine 85 Quadratmeter große Wohnung im internationalen Vergleich den höchsten Wert auf. Für Strom, Heizung, Kühlung, Wasser und Müll werden monatlich 410 US-Dollar angesetzt. 2012 waren es laut Studie noch 141 US-Dollar. Berlin liegt damit vor Tel Aviv, Oslo und London. Der RDM sieht insbesondere bei Grundsteuer, Wasser, Abwasser, Müll, Straßenreinigung und Wärme Möglichkeiten für eine Entlastung. Das Land habe bei einem Teil dieser Kosten unmittelbar oder über landeseigene Unternehmen Einfluss. Dazu zählen die Berliner Wasserbetriebe, die Berliner Stadtreinigung (BSR) und die Berliner Energie und Wärme (BEW). Der Verband fordert deshalb, die Entwicklung dieser Kosten stärker zu begrenzen und die Entlastung der Mieter nicht allein über mietrechtliche Instrumente wie Mietpreisbremse oder Mietendeckel zu verfolgen.
Köln: MEININGER eröffnet zweites Hotel am Barbarossaplatz
MEININGER Hotels plant ein zweites Haus in Köln. An der Luxemburger Straße 1–5 am Barbarossaplatz soll bis zum zweiten Quartal 2029 ein Hotel mit 305 Zimmern und bis zu 1.160 Betten entstehen. Bereits seit 2023 betreibt die Gruppe das MEININGER Hotel Köln West. Für das neue Hotel wird ein sechsgeschossiges Bürogebäude umgenutzt. Die Immobilie wird für einen kanadischen Pensionsfonds gehalten und von Avison Young Investment Management verwaltet. Mit der Sanierung und Projektentwicklung wurde Alfons & alfreda beauftragt, die bereits am MEININGER Hotel Köln West beteiligt waren. Avison Young Germany vermittelte die Transaktion und beriet den Eigentümer. Vorgesehen sind Doppel- und Mehrbettzimmer für Individualreisende, Familien, Gruppen und Geschäftsreisende. Zum Hotel gehören außerdem 30 Pkw-Stellplätze, mindestens vier davon mit Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge. Mit dem Standort setzt MEININGER seine Expansion in Europa fort. Weitere angekündigte Häuser sollen unter anderem in Straßburg, Madrid, Porto und Dublin eröffnen.
Berlin: Land verlängert Mietvertrag für Kulturflächen in der Kulturbrauerei
Das Land Berlin hat die Kulturflächen in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg für weitere zehn Jahre gesichert. Der neue Mietvertrag läuft ab 2027 und enthält zusätzlich eine mieterseitige Verlängerungsoption um fünf Jahre. Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses hat die erforderlichen Voraussetzungen für die Vertragsverlängerung geschaffen. Der bestehende Vertrag läuft Ende 2026 aus. Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH war Anfang 2024 mit den Verhandlungen über eine langfristige Fortsetzung beauftragt worden. Insgesamt umfasst die Anmietung 4.578 Quadratmeter Kulturfläche. Zu den auf den Flächen ansässigen Zuwendungsempfängern des Landes gehören die Consense GmbH, das Theater RambaZamba und das Haus für Poesie. Darüber hinaus nutzen weitere Kulturakteure vom Land angemietete Flächen auf dem Areal. Der Eigentümer stellt künftig zudem jährlich Mittel zur Förderung kultureller Aktivitäten auf dem Gelände bereit. Die Kulturbrauerei verfügt insgesamt über mehr als 30.000 Quadratmeter Fläche und zählt zu den großen Kulturstandorten in Berlin-Prenzlauer Berg.
Hamburg: HPG Capital kauft Wohn- und Geschäftshausensemble in Eimsbüttel
HPG Capital hat ein Ensemble aus drei Wohn- und Geschäftshäusern in Hamburg-Eimsbüttel erworben. Die Immobilien befinden sich in der Osterstraße und Emilienstraße und verfügen über insgesamt rund 2.809 Quadratmeter vermietbare Fläche. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Auf die Wohnnutzung entfallen rund 1.592 Quadratmeter mit 26 Wohnungen. Hinzu kommen rund 1.217 Quadratmeter Gewerbefläche in zehn Einheiten sowie zwei Garagen. Das Ensemble besteht aus Jugendstil- und Rotklinkerbauten, die 2020 umfassend saniert wurden, sowie einem Neubau aus dem Jahr 2019. Zu den Gewerbemietern gehören unter anderem eine Apotheke, ein Café, eine Arztpraxis, eine Naturheilpraxis, ein Yogastudio und Bildungseinrichtungen. Mehrere der Gewerbemietverträge bestehen bereits seit mehreren Jahren. Die europäische Wirtschaftskanzlei Fieldfisher hat HPG Capital bei der Transaktion rechtlich beraten und unter anderem die Due Diligence, die Kaufvertragsverhandlungen und die Strukturierung der Finanzierung begleitet. Mit dem Ankauf erweitert der Hamburger Investment- und Asset Manager sein Portfolio um ein weiteres Mixed-Use-Objekt in der Hansestadt.
Wiesbaden: Auftragseingang im Bauhauptgewerbe steigt im Juni um 6 Prozent
Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe ist im Juni 2026 gegenüber dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 6,0 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes trugen mehrere Großaufträge zu dem Zuwachs bei. Im Hochbau erhöhten sich die Auftragseingänge gegenüber Mai real um 8,5 Prozent, im Tiefbau um 4,0 Prozent. Auch im Dreimonatsvergleich zeigt sich ein Plus: Von April bis Juni lagen die Auftragseingänge preis-, saison- und kalenderbereinigt 5,7 Prozent über den vorangegangenen drei Monaten. Dabei legte der Hochbau um 1,5 Prozent und der Tiefbau um 9,3 Prozent zu. Gegenüber Juni 2025 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 11,3 Prozent. Nominal lag das Auftragsvolumen 20,8 Prozent über dem Vorjahresmonat. Auch die Umsätze erhöhten sich. Im Juni lagen sie real 6,6 Prozent und nominal 11,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Langen: Bonava stellt 50 Wohnungen im Römerquartier 2 fertig
Bonava steht mit dem Römerquartier 2 in Langen kurz vor dem Abschluss. Im November 2026 sollen die Bauarbeiten an 50 Eigentumswohnungen im Neubaugebiet Liebigstraße abgeschlossen werden. 47 Einheiten sind bereits verkauft. Das Projekt umfasst Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen und richtet sich an Eigennutzer sowie Kapitalanleger. Die Wohnungen werden im Effizienzhaus-55-Standard errichtet und verfügen unter anderem über Fußbodenheizung, bodentiefe Fenster und elektrische Rollläden. Ein Teil der Einheiten ist barrierefrei ausgeführt. Zum Römerquartier 2 gehören außerdem 63 Tiefgaragen- und sieben Außenstellplätze sowie gemeinschaftlich nutzbare Außenflächen. Das Projekt liegt am Bürgerpark und in der Nähe der S-Bahn. Das Römerquartier 2 ist Teil der Entwicklung im Neubaugebiet Liebigstraße, dem größten Neubauprojekt der Stadt Langen. Bonava hatte dort bereits 2022 insgesamt 153 Eigentumswohnungen fertiggestellt.
Leinfelden-Echterdingen: Shining 3D mietet mehr als 5.000 Quadratmeter
Die Shining 3D Technology GmbH hat in Leinfelden-Echterdingen südlich von Stuttgart mehr als 5.000 Quadratmeter Lager- und Bürofläche angemietet. Logivest vermittelte die Flächen in der Nikolaus-Otto-Straße 6. Vermieterseitig wird die Immobilie von Avison Young Investment Management vertreten. Auf die Lagerflächen entfallen mehr als 4.000 Quadratmeter, hinzu kommen über 1.000 Quadratmeter Bürofläche. Shining 3D will am Standort unter anderem 3D-Scanner für Anwendungen im Automotive-Bereich lagern. Das auf 3D-Digitalisierung spezialisierte Unternehmen benötigte aufgrund seiner Expansion zusätzliche Lager- und Büroflächen in der Nähe von Stuttgart-Vaihingen. Die Immobilie wurde 2017 vollständig revitalisiert und saniert. Sie verfügt über ebenerdige Tore und Rampen sowie Hofflächen für Andienung und Stellplätze. Die Ausstattung wird für den neuen Mieter angepasst. Logivest betreut die Vermietung des Objekts seit 2023 im Exklusivmandat für Avison Young Investment Management und war bei der Transaktion auf Vermieter- und Mieterseite tätig. Die Flächen wurden bereits an Shining 3D übergeben und bezogen.
Baden-Baden: Leonardo Hotels übernimmt Badischen Hof für 20 Jahre
Aroundtown hat den Badischen Hof in Baden-Baden nach umfassendem Wiederaufbau und Modernisierung langfristig an Leonardo Hotels verpachtet. Der Vertrag läuft über 20 Jahre. Seit Anfang Juli 2026 wird das Traditionshotel als Badischer Hof – Leonardo Limited Edition betrieben. Es ist die erste Hotelimmobilie aus dem deutschen Aroundtown-Portfolio, die Leonardo Hotels übernimmt. Bei der Revitalisierung wurden die öffentlichen Bereiche vollständig neugestaltet und historische Elemente des Gebäudes erhalten. Dazu zählt insbesondere die Treppenhalle mit ihren charakteristischen Holzsäulen. Neu beziehungsweise modernisiert wurden unter anderem Bar, Cigar Lounge, Restaurant und Fitnessbereich. Zum Hotel gehört zudem ein Wellnessbereich mit Innen- und Außenpool, Saunen und Treatment-Räumen. Das Restaurant „La Fontaine“ verfügt neben den Innenräumen über eine Sonnenterrasse. Parkplätze stehen in einer hauseigenen Tiefgarage zur Verfügung. Mit dem Badischen Hof setzen Aroundtown und Leonardo Hotels ihre bisherige Zusammenarbeit fort, die bereits Hotelimmobilien in Großbritannien umfasst.
Düsseldorf: VIVAWEST baut 259 Wohnungen und Kita in Eller
VIVAWEST hat den Grundstein für ein neues Wohnquartier an der Festenbergstraße/Jägerstraße in Düsseldorf-Eller gelegt. Auf einem mehr als 17.000 Quadratmeter großen Areal entstehen 18 Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 259 Mietwohnungen. 116 Wohnungen und damit knapp 45 Prozent werden öffentlich gefördert. Geplant sind Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen rund 28 und 117 Quadratmetern. Die Gebäude werden mit Luft-Wasser-Wärmepumpen versorgt und im KfW-55-Standard errichtet. Zum Quartier gehören außerdem 158 Tiefgaragen- und 57 Außenstellplätze. Die Hälfte der Tiefgaragenplätze wird für E-Mobilität vorgerüstet. Mit der Realisierung der Wohngebäude hat VIVAWEST die Niederlassung Essen der Zech Bau SE beauftragt. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028 vorgesehen, der Erstbezug soll im Herbst 2028 erfolgen. Die Vermarktung soll im vierten Quartal 2027 starten. Bereits fertiggestellt ist die zum Projekt gehörende Kindertagesstätte an der Oelser Straße. Der zweigeschossige Modulbau bietet auf mehr als 850 Quadratmetern Nutzfläche Platz für bis zu 78 Kinder in vier Gruppen. Hinzu kommt ein rund 1.000 Quadratmeter großes Außengelände. Gebaut wurde die Kita von Kleusberg, Betreiber ist der Kinderschutzbund Düsseldorf. Zum Betreuungsjahr 2026/27 nimmt die Einrichtung ihren Betrieb auf. VIVAWEST bewirtschaftet in Düsseldorf mehr als 4.100 Wohnungen, davon rund 800 im Stadtteil Eller.
Berlin: Baustart für „Holzmarkt 51“ mit 375 Studentenapartments und neuer Schwimmhalle
Berlinovo und die Berliner Bäder-Betriebe haben mit dem Bau des Quartiers „Holzmarkt 51“ in Berlin-Friedrichshain begonnen. Auf dem rund 6.300 Quadratmeter großen Grundstück der ehemaligen Schwimmhalle an der Holzmarktstraße entstehen eine neue öffentliche Schwimmhalle, rund 375 Apartments für Studierende sowie Büro- und Einzelhandelsflächen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 170 Millionen Euro. Die neue Schwimmhalle bildet das Herzstück des Projekts und wird erstmals in Berlin mit Wohnungen überbaut. Vorgesehen sind zwei 25-Meter-Becken für Schul-, Vereins-, Leistungs- und Freizeitsport. Damit verdoppelt sich die Wasserfläche gegenüber dem früheren, seit 2018 geschlossenen Bad. Neben den Studentenapartments entstehen rund 6.100 Quadratmeter Gewerbefläche. Davon entfallen etwa 4.600 Quadratmeter auf Büros und 1.500 Quadratmeter auf Einzelhandel und kleinteiliges Gewerbe im Erdgeschoss. Begrünte Innenhöfe und öffentlich zugängliche Dachflächen ergänzen das Nutzungskonzept. Die Planung stammt vom Berliner Architekturbüro Eller + Eller. Mit der baulichen Umsetzung ist PORR beauftragt, das Bauprojektmanagement übernimmt Hitzler Ingenieure.
Ingolstadt: SüdWERT kauft 18 denkmalgeschützte Reihenhäuser
Rohrer Immobilien hat in Ingolstadt ein Ensemble aus 18 denkmalgeschützten Reihenhäusern an die SüdWERT Wohnungsprivatisierungsgesellschaft mbH vermittelt. Verkäufer ist eine Pensionskasse. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Die um die Jahrhundertwende entstandenen Häuser zeichnen sich durch kleine Grundrisse aus und werden von Rohrer Immobilien mit heutigen Tiny Houses verglichen. In dem Ensemble hat sich über Jahrzehnte eine gewachsene Nachbarschaft entwickelt, teilweise leben Bewohner bereits in zweiter Generation dort. SüdWERT will die Reihenhäuser schrittweise einzeln veräußern. Die bestehenden Mieter sollen dabei bevorzugt die Möglichkeit erhalten, ihre Häuser selbst zu erwerben. Rohrer Immobilien war als Vermittler der Transaktion tätig.
München: Motel One Group startet Hotelsuche über ChatGPT
Die Motel One Group integriert eine KI-gestützte Hotelsuche als eigene App in ChatGPT. Darüber können Nutzer Hotels der Marken Motel One und The Cloud One Hotels direkt im Dialog suchen und vergleichen. Verfügbarkeiten, Preise und Angebote werden dabei auf Basis von Live-Daten aus den Systemen der Hotelgruppe angezeigt. Statt über klassische Filter erfolgt die Suche in natürlicher Sprache. Angaben zu Reiseziel, Zeitraum, Budget, Reisezweck sowie Zimmer- und Personenzahl können direkt im Chat gemacht werden und fließen in die Auswahl ein. Die Ergebnisse lassen sich als Liste oder in einer Kartenansicht darstellen. Die eigentliche Buchung erfolgt weiterhin in der Umgebung von Motel One. Auch Angebote für Mitglieder des beOne-Programms bleiben dort verfügbar. Mit der Integration will die Motel One Group Inspiration, Hotelsuche und Vergleich stärker in einen dialogbasierten Prozess verlagern. Die Lösung steht für Hotels von Motel One und The Cloud One Hotels zur Verfügung.
Dortmund: PORR baut 178 Wohnungen für VIVAWEST auf Westfalenhütte
PORR realisiert für VIVAWEST ein neues Wohnquartier auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte in Dortmund. Das Baufeld umfasst vier Gebäude mit 12.809 Quadratmetern Wohnfläche. Der Baustart ist für März 2027 vorgesehen, die Fertigstellung für Ende Oktober 2029. Geplant sind 178 Wohnungen, davon 130 frei finanziert und 48 öffentlich gefördert. Hinzu kommen ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit. Zum Quartier gehören außerdem eine Tiefgarage mit 112 Stellplätzen, 268 Fahrradstellplätze und ein Carsharing-Angebot. PORR übernimmt die schlüsselfertige Errichtung einschließlich der Außenanlagen und begleitet das Vorhaben von der Baugenehmigung bis zur Übergabe. Die Planung läuft seit Juli 2026. Das Projekt ist Teil der Entwicklung des ehemaligen Hoesch-Areals zu einem neuen Stadtquartier.
Berlin: KSP Engel gewinnt Wettbewerb für Urbane Mitte Süd
KSP Engel hat gemeinsam mit nsp landschaftsarchitekten stadtplaner den Realisierungswettbewerb für die Urbane Mitte Süd am Berliner Gleisdreieck gewonnen. An dem von April bis August 2026 durchgeführten Verfahren nahmen sieben Planungsteams teil. Auf den beiden südlichen Baufeldern sind rund 23.750 Quadratmeter Geschossfläche vorgesehen. Der Siegerentwurf sieht zwei Hochpunkte mit rund 49 und 25 Metern Höhe vor, die über einen gemeinsamen Sockel miteinander verbunden sind. Geplant sind Beherbergungsangebote sowie Sport, Gastronomie und kleinteiliges Gewerbe in den unteren Geschossen. Den zweiten Preis erhielten Kleihues + Kleihues und POLA Landschaftsarchitekten. Weitere Preise gingen an Ortner & Ortner Baukunst mit st raum A sowie Baumschlager Eberle mit Luz Landschaftsarchitektur. Die Urbane Mitte Süd gehört zur Quartiersentwicklung Urbane Mitte Am Gleisdreieck zwischen dem Park am Gleisdreieck und dem gleichnamigen U-Bahnhof. Das Gesamtquartier ist von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen in Platin vorzertifiziert. Der Bebauungsplan für die beiden südlichen Baufelder wurde im Februar 2026 vom Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen. Nach Abschluss des Wettbewerbs soll der Siegerentwurf weiter konkretisiert werden. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen.
KSP Engel hat gemeinsam mit nsp landschaftsarchitekten stadtplaner den Realisierungswettbewerb für die Urbane Mitte Süd am Berliner Gleisdreieck gewonnen. Quelle: KSP Engel


