Dresden: Neue Carolabrücke wird breiter als ursprünglich geplant
Die neue Carolabrücke in Dresden wird nach aktuellem Planungsstand breiter als im ursprünglich eingereichten Entwurf vorgesehen. Grund dafür sind Anpassungen der Verkehrsflächen an die geltenden technischen Regelwerke, insbesondere die vorgeschriebenen Breiten für Rad- und Fußwege sowie Sicherheitstrennstreifen. Nach Angaben der Stadt haben die Änderungen weder Auswirkungen auf den Zeitplan noch auf die vertraglich vereinbarte Baukostenobergrenze. Der Stadtrat hatte sich am 3. September 2026 für den Entwurf des Planungsteams CAROLA 3.0 entschieden. Die FHECOR Deutschland GmbH und TSSB architekten erhielten am 10. September den Auftrag zur Fortführung der Planung. Der bisherige Entwurf wird nun schrittweise bis zur Ausführungsplanung konkretisiert. Neben der Aufteilung der Verkehrsflächen werden dabei unter anderem die Baugrundverhältnisse, die Anschlüsse an bestehende Bauwerke sowie die Lage von Versorgungsleitungen und die Beleuchtung untersucht. Die Stadt stellte den aktuellen Planungsstand im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften vor.
Großpösna: Deutsche Reihenhaus baut 21 Häuser am Pösna Park
Die Deutsche Reihenhaus AG plant ihr erstes Wohnbauprojekt in Großpösna südöstlich von Leipzig. An der Sepp-Verscht-Straße sollen auf einem rund 5.100 Quadratmeter großen Grundstück 21 Reihenhäuser entstehen. Für das Quartier „Am Pösna Park“ hat das Unternehmen den Vertrieb gestartet. Der Baubeginn ist für Anfang 2027 vorgesehen.
Geplant sind seriell errichtete Reihenhäuser mit jeweils 145 Quadratmetern Wohnfläche. Die Kaufpreise beginnen bei 369.990 Euro einschließlich Grundstück. Der Verkauf erfolgt provisionsfrei. Die Häuser sollen die Anforderungen des KfW-Standards „Klimafreundlicher Neubau“ erfüllen. Vorgesehen sind Photovoltaikanlagen auf den Dächern sowie eine gemeinsame Technikzentrale mit Kompakt-Wärmepumpen. Pro Wohneinheit wird mindestens ein Pkw-Stellplatz für Elektromobilität vorbereitet. Die Deutsche Reihenhaus AG hat in der Region bereits Wohnquartiere in Leipzig, Schkeuditz und Kabelsketal realisiert.
Dresden: Stadt sucht Investoren für vier Quartiere mit mehr als 900 Wohnungen
Die Stadt Dresden wirbt um Investoren und Projektentwickler für vier Entwicklungsquartiere mit insgesamt rund 250.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche. Auf den Arealen sind mehr als 900 Wohnungen sowie Büro-, Gewerbe-, Kultur- und Freizeitflächen vorgesehen. Zwei Grundstücke werden bereits zum Verkauf angeboten. Die Stadt präsentierte die Projekte auf der EXPO REAL 2026. Für das Opern-Quartier nahe der Semperoper sucht die Eigentümerin Bertelsmann AG einen Projektentwickler. Auf rund 78.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche sind überwiegend Büros sowie Wohnungen, ein Hotel und weitere Nutzungen geplant. Das Investitionsvolumen liegt im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Das Bebauungsplanverfahren läuft. Am Sachsenplatz bietet die Stadt ein Grundstück für 4,5 Millionen Euro an. Dort könnten auf rund 15.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche etwa 100 Wohnungen sowie Gewerbe- und Kulturflächen im Erdgeschoss entstehen. Für das Areal an der Windmühlenstraße werden Investoren und Bauträger für einzelne Baufelder gesucht. Vorgesehen sind rund 800 Wohnungen auf etwa 130.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche. Das Baurecht soll bis 2028 geschaffen werden. Für das Operetten-Areal in Leuben läuft ebenfalls eine Ausschreibung. Dort sind bis zu 100 Wohnungen auf maximal 20.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche möglich. Der Kaufpreis für die Wohnbaufläche beginnt bei fünf Millionen Euro abzüglich Erschließungskosten. Anders als bei den übrigen Projekten ist der Wohnungsbau hier bereits nach Paragraf 34 Baugesetzbuch genehmigungsfähig. Ergänzend plant die Stadt ein Stadtteilhaus für rund 14 Millionen Euro sowie Sportflächen.
Halle (Saale): Baupreise in Sachsen-Anhalt steigen um sechs Prozent
Der Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude hat sich in Sachsen-Anhalt im August 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um sechs Prozent verteuert. Gegenüber Mai 2026 stiegen die Preise um ein Prozent. Das teilte das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mit. Der Baupreisindex erreichte 147,9 Punkte auf Basis des Jahres 2021. Besonders stark verteuerten sich Rohbauarbeiten mit einem Anstieg von 6,5 Prozent gegenüber August 2025. Bei Entwässerungskanalarbeiten erhöhten sich die Preise um 10,9 Prozent, bei Erdarbeiten um 10,3 Prozent. Ausbauarbeiten kosteten durchschnittlich 5,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die höchsten Steigerungen verzeichneten hier Maler- und Lackierarbeiten sowie Bodenbelagarbeiten mit jeweils 10,4 Prozent. Auch außerhalb des Wohnungsneubaus stiegen die Baupreise deutlich. Bürogebäude und gewerbliche Betriebsgebäude verteuerten sich im Jahresvergleich um jeweils 5,8 Prozent. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise um 8,4 Prozent, bei Außenanlagen um 7,2 Prozent. Für Schönheitsreparaturen in Wohnungen mussten im August 8,4 Prozent mehr bezahlt werden als ein Jahr zuvor. Gegenüber Mai 2026 betrug der Anstieg 1,8 Prozent. Grundlage der Angaben ist die vierteljährliche Baupreisstatistik des Statistischen Landesamtes mit rund 170 repräsentativen Bauleistungen.
Großharthau: 1,9 Millionen Euro für Sanierung belasteter Gewerbefläche
Die Alte Schäferei Grundbesitz GmbH erhält rund 1,46 Millionen Euro Fördermittel für die Sanierung eines belasteten Grundstücks in Großharthau im Landkreis Bautzen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro. Die Landesdirektion Sachsen hat die Förderung bewilligt. Auf einer Fläche von rund 4.700 Quadratmetern sollen belastete Böden ausgehoben und fachgerecht entsorgt werden. Das Gelände des ehemaligen Schafstalls wurde früher als Maschinenpark für landwirtschaftliche Geräte und später zur Lagerung und Aufbereitung von Abfällen genutzt. Untersuchungen ergaben erhöhte Konzentrationen von Benzo(a)pyren und Blei, die zulässige Prüfwerte überschreiten.
Die Förderung deckt 77 Prozent der Sanierungskosten. Davon stammen 60 Prozent aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 17 Prozent aus Mitteln des Freistaats Sachsen. Den Eigenanteil von rund 436.000 Euro trägt die Grundstückseigentümerin. Nach der Sanierung soll das Areal sowohl gewerblich als auch für Wohnzwecke genutzt werden.
Dresden: Gewerbegebiet Rossendorfer Ring für 7,2 Millionen Euro erschlossen
Die Stadt Dresden hat die bauliche Erschließung des Gewerbegebiets Rossendorfer Ring abgeschlossen. Insgesamt wurden rund 7,2 Millionen Euro investiert, davon 5,1 Millionen Euro in den Straßenbau, Lärmschutz und Ausgleichsmaßnahmen sowie 2,1 Millionen Euro in den Grunderwerb. Bund und Land beteiligten sich mit knapp 2,1 Millionen Euro Fördermitteln. Auf einer Länge von rund 1.100 Metern wurde der Rossendorfer Ring grundhaft ausgebaut. Die Fahrbahn ist nun sieben Meter breit, hinzu kommt ein drei Meter breiter Fußweg. Auch die Versorgungsleitungen für Wasser, Strom und Telekommunikation sowie die Straßenentwässerung und Beleuchtung wurden erneuert. Das Gewerbegebiet umfasst 10,45 Hektar Netto-Gewerbefläche, von denen noch rund 6,75 Hektar für Ansiedlungen verfügbar sind. Die Stadt will damit insbesondere Unternehmen aus der Radiopharmazie zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Für weitere Flächen hat Dresden das angrenzende ehemalige Betonwerk für rund 4,3 Millionen Euro erworben. Langfristig soll dadurch eine Verbindung zum Forschungsstandort des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf entstehen. Zu den laufenden Investitionen am Standort gehört der Neubau eines Produktionszentrums von ROTOP Pharmaka für rund 50 Millionen Euro. Das Unternehmen plant damit etwa 60 zusätzliche Arbeitsplätze.
Leipzig: Autoverkehr nimmt ab, Busse und Bahnen werden langsamer
In Leipzig werden inzwischen 69 Prozent aller täglichen Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. 2018 lag dieser Anteil noch bei 61 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil des Autoverkehrs von 39 auf 31 Prozent. Das zeigt die Evaluation der Mobilitätsstrategie 2030, die die Stadtverwaltung dem Stadtrat vorlegen will. Die Vergleichsdaten zur Verkehrsmittelwahl stammen aus dem Jahr 2023.
Auch die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs hat zugenommen. Die Leipziger Verkehrsbetriebe verzeichneten 2025 mit 171,2 Millionen Fahrgästen einen neuen Rekord. Seit 2018 wurde das Radwegenetz um 47 Kilometer erweitert. Zudem ist die Luftbelastung durch den Straßenverkehr zurückgegangen. Probleme gibt es dagegen bei der Geschwindigkeit des öffentlichen Nahverkehrs. Zwischen 2018 und 2025 sank die Durchschnittsgeschwindigkeit der Straßenbahnen um 1,1 Kilometer pro Stunde, bei Stadtbussen um 0,6 Kilometer pro Stunde. Als Ursachen nennt die Stadt unter anderem sanierungsbedürftige Infrastruktur und das gestiegene Verkehrsaufkommen. Auch die Treibhausgasemissionen sinken bislang nicht schnell genug, um die städtischen Klimaziele bis 2040 zu erreichen. Die Evaluation empfiehlt deshalb, den Zeithorizont der Mobilitätsstrategie zu verlängern und angesichts der angespannten Haushaltslage kleinere, kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zu priorisieren. Vorgeschlagen werden unter anderem zusätzliche Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr, eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung und Maßnahmen zur Beschleunigung des ÖPNV. Die Leipziger Verkehrsbetriebe wollen zudem bis 2030 autonom fahrende Fahrzeuge in den Regelbetrieb integrieren.
Chemnitz: Stadt betreut 138 Bauprojekte mit 162 Millionen Euro Budget
Die Stadt Chemnitz hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 138 Infrastrukturprojekte mit einem Investitionsvolumen von jeweils mindestens 400.000 Euro betreut. Zum 30. Juni standen dafür mehr als 162,3 Millionen Euro zur Verfügung. Davon waren 99,16 Millionen Euro vertraglich gebunden und 34,54 Millionen Euro bereits abgerechnet oder ausgezahlt. Das geht aus dem aktuellen Controllingbericht hervor, über den der Stadtrat informiert wurde. Die größten Budgetanteile entfallen auf Straßen- und Verkehrsprojekte mit 50,4 Millionen Euro, den Breitbandausbau mit 41,3 Millionen Euro sowie Schulen und Sporthallen mit 34,9 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr wurden unter anderem die Arbeiten am Johannes-Kepler-Gymnasium abgeschlossen. Begonnen haben die Sanierung des Hortgebäudes der Kirchner-Grundschule, der Bau der Zweifeldsporthalle in Grüna und die Arbeiten an einem zweiten Kunstrasen-Großspielfeld im Sportforum.
Bei einzelnen Vorhaben mussten die Kosten angepasst werden. Für den Pleißenbachgrünzug erhöhte sich der Kostenrahmen aufgrund gestiegener Entsorgungskosten für Boden um rund 1,15 Millionen Euro. Die Sanierung der Gebrüder-Grimm-Grundschule ist inzwischen mit rund 13 Millionen Euro veranschlagt. Auf die ursprünglich geplante Erweiterung wird wegen gestiegener Baukosten verzichtet. Weitere Projekte sind der Ausbau des Premiumradwegs Küchwald–Wüstenbrand und der zweite Bauabschnitt des Breitbandausbaus mit mehr als 415 Kilometern geplanter Tiefbautrasse. Für den Terra Nova Campus werden zusätzliche Unterrichtsräume für etwa 80 Schüler geprüft. Insgesamt bewertet die Stadt die Kosten- und Terminentwicklung als stabil. Risiken bestehen insbesondere durch schwankende Baupreise, verzögerte Fördermittelauszahlungen und begrenzte kommunale Finanzmittel.
Leipzig: Neues Stadtquartier mit 770 Wohnungen in Gohlis-Nord geplant
Die Stadt Leipzig treibt die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers östlich der Bremer Straße in Gohlis-Nord voran. Die Stadtspitze hat den Entwurf für den Bebauungsplan Nr. 433 auf den Weg gebracht. Auf dem rund sieben Hektar großen ehemaligen Kasernengelände sollen etwa 770 Wohnungen für bis zu 1.350 Menschen entstehen. Der Stadtrat muss dem Entwurf noch zustimmen. 30 Prozent der Wohnungen sollen mietpreis- und belegungsgebunden sein. Entlang der Bremer Straße sind vier- bis fünfgeschossige Wohngebäude vorgesehen. Im Nordosten des Areals sollen Reihen- oder Stadthäuser entstehen. Teilflächen bleiben aus Gründen des Natur- und Artenschutzes unbebaut. Eine zentrale Grünfläche soll die Wohnbereiche miteinander verbinden und öffentlich als Park nutzbar sein. Die Erschließung ist über eine neue Straße von der Max-Liebermann-Straße sowie eine verkehrsberuhigte Quartierstraße geplant. Das Areal wurde ab 1935 als Kaserne genutzt und später von der Sowjetarmee übernommen. Seit deren Abzug 1992 liegt ein großer Teil des Geländes brach.
Kitzscher: Landesdirektion genehmigt Ausbau der Kreisstraße in Thierbach
Die Landesdirektion Sachsen hat den zweiten Bauabschnitt der Kreisstraße K 7927 im Kitzscher Ortsteil Thierbach genehmigt. Der Landkreis Leipzig kann damit die rund 540 Meter lange Strecke zwischen dem nördlichen Ortsausgang und dem bereits ausgebauten südlichen Abschnitt grundhaft erneuern. Die Fahrbahn soll von derzeit 4,60 auf 5,55 Meter verbreitert werden. Erstmals entsteht entlang der gesamten Ausbaustrecke ein einseitiger, 1,50 Meter breiter Gehweg. Zudem werden die Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut und die Straßenentwässerung einschließlich eines Regenwasserkanals erneuert. Im Planfeststellungsverfahren wurden unter anderem die Planung der Bushaltestellen, des Gehwegs und der Entwässerung angepasst, um Eingriffe in private Grundstücke und Einfriedungen zu reduzieren. Bauherr ist der Landkreis Leipzig. Einen Termin für den Baustart nennt die Landesdirektion nicht.
Jena: Stadt passt Vergabebedingungen für Wohngebiet Am Oelste an
Die Stadt Jena ändert die Bedingungen für die weitere Vermarktung des Wohngebiets Am Oelste. Der Stadtrat hat dazu die Vorgaben für die nächste Grundstücksausschreibung angepasst. Je nach Baufeld können dort Projekte mit rund 35 bis 180 Wohnungen entstehen. Auf den bisher vorgesehenen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Umsetzung des Jenaer Modells zum Sozialwohnungsbau wird verzichtet. Nach Angaben der Stadt ließen sich die gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten unter den bisherigen Bedingungen nicht wirtschaftlich über Mieten in Höhe der Kosten der Unterkunft gegenfinanzieren. Am Ziel von 30 Prozent mietpreis- und belegungsgebundenem Wohnraum hält die Stadt für den Geschosswohnungsbau auf den Baufeldern E und F fest. Grundlage dafür ist die seit Juni 2026 geltende neue Thüringer Förderrichtlinie für den sozialen Wohnungsbau. Zudem werden die Baufelder neu aufgeteilt und ein Grundstückspreis festgelegt. Zwei der drei Baufelder kombinieren Flächen für Geschosswohnungsbau und Reihenhäuser. Auch die Vermarktung der Reihenhausgrundstücke soll flexibler gestaltet werden. Der städtische Eigenbetrieb Kommunale Immobilien Jena vermarktet das Gebiet seit Ende 2021.
Leipzig: Büroflächenumsatz sinkt um 13 Prozent
Auf dem Leipziger Büromarkt wurden in den ersten drei Quartalen 2026 rund 55.000 Quadratmeter umgesetzt. Damit lag der Flächenumsatz nach Angaben von BNP Paribas Real Estate 13 Prozent unter dem Vorjahreswert und deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 92.600 Quadratmetern. Im Jahresverlauf zog der Umsatz allerdings an. Nach 15.000 Quadratmetern im ersten und 18.000 Quadratmetern im zweiten Quartal wurden im dritten Quartal 22.000 Quadratmeter registriert. Zu den größeren Abschlüssen gehörten Distart Education mit 2.700 Quadratmetern und das REPLOID Global Innovation Center mit 2.500 Quadratmetern. Der Leerstand erhöhte sich innerhalb eines Jahres um 20 Prozent auf 252.000 Quadratmeter. Gleichzeitig ging das Volumen der Flächen im Bau um 58 Prozent auf 33.000 Quadratmeter zurück. Davon sind noch rund 7.000 Quadratmeter verfügbar. Die Spitzenmiete blieb bei 21 Euro pro Quadratmeter, die Durchschnittsmiete stieg um zwei Prozent auf 13,60 Euro. Für den weiteren Jahresverlauf erwartet BNP Paribas Real Estate eine Belebung des Flächenumsatzes, zugleich aber einen weiteren Anstieg des Leerstands.
Dresden: MEC übernimmt Management des Seidnitz Centers
Die MEC übernimmt im Auftrag der Deka das Management des Seidnitz Centers in Dresden. Das Fachmarktzentrum an der Enderstraße verfügt über rund 34.000 Quadratmeter Mietfläche und 27 Geschäfte. Zu den Ankermietern gehören Rewe, Aldi und Action. MEC soll neben dem laufenden Betrieb auch die Weiterentwicklung des Handelsstandorts übernehmen. Dazu zählen insbesondere die Vermietung und die Weiterentwicklung des Mietermixes. Das Seidnitz Center ist bereits der vierte Handelsstandort, dessen Management die Deka an MEC überträgt. MEC betreut bundesweit mehr als 67 Handelsimmobilien mit einem Marktwert von insgesamt 3,7 Milliarden Euro.


