Den Kern der Wohnbebauung bildet das rund 7.200 Quadratmeter große Baufeld fünf am künftigen Quartiersplatz. Dort entstehen unter dem Namen Leo & Lea insgesamt 179 Wohnungen. Während die Projektentwicklungssparte von HAMBURG TEAM 49 Eigentumswohnungen errichtet, realisiert HAMBURG TEAM Investment Management weitere 130 Mietwohnungen für ein von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung getragenes Sondervermögen. 70 dieser Wohnungen werden öffentlich gefördert. Hinzu kommen drei Gewerbeeinheiten mit rund 400 Quadratmetern Fläche, eine Tiefgarage mit 81 Stellplätzen sowie Freiflächen und ein Pocketpark.
„Wir haben hier innerhalb von dreieinhalb Monaten eine Baugenehmigung erhalten, das ist absoluter Rekord“, sagte Bastian Humbach, Geschäftsführer Projektentwicklung bei Hamburg Team, bei der Grundsteinlegung. Ein Grund für das Tempo: Der Bauantrag gehörte zu den ersten, die in Leipzig vollständig digital eingereicht wurden. Verantwortlich für die Planung und das Genehmigungsverfahren war Isabell Obarski vom gleichnamigen Architekturbüro. Für Planung und Ausführung zeichnet die GOLDBECK Nordost GmbH als Generalübernehmer verantwortlich.
Für Thomas Dienberg, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig, ist das Projekt ein wichtiges Signal in einer aktuell sehr schwierigen Situation am Wohnungsmarkt. „Ich bin sehr froh, dass mit Leo & Lea hier 130 der 179 Wohnungen gefördert sind und zu einer Miete von 6,80 Euro auf den Markt kommen“, betonte er. Man solle sich gerade in schwierigen Zeiten daran erinnern, dass „die Altvorderen am Anfang des vorigen Jahrhunderts, als Leipzig wuchs, klug, gut und qualitativ gebaut haben“. Das komme der Stadt bis heute zugute.
Pedro de Sousa Machado, Geschäftsführer für Wohnen & Quartiere bei Hamburg Team Investment Management, verwies auf das Vertrauen der Investoren in das Projekt und die Messestadt. Leipzig sei eine prosperierende Stadt mit realem Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Die geplanten Gewerbeflächen fungierten als „kleine Anker des Alltags“ innerhalb des Quartiers. Entscheidend für das Engagement seien zudem das Vertrauen in die handelnden Personen und die überzeugenden Nachhaltigkeitsaspekte des Projekts.
Robert Bölcskei, Niederlassungsleiter Leipzig-Halle bei Goldbeck, unterstrich den Anspruch am exponierten Standort: „Wir sind Systemanbieter, zeigen hier aber einen hohen architektonischen Standard, der mit Nachhaltigkeit kombiniert ist.“ Die Kombination aus serieller Bauweise und individueller Gestaltung beleg, dass effizientes Bauen und städtebauliche Qualität kein Widerspruch sein müssen.
Der Rohbau soll bis Jahresende stehen, die Fertigstellung des Abschnitts ist bereits für 2027 geplant, schneller als ursprünglich vorgesehen.


