Berlin: Solactive mietet 1.383 Quadratmeter Bürofläche im LUX Berlin
Die Solactive AG hat rund 1.383 Quadratmeter Bürofläche im Gebäudeteil LUX Court des Büroensembles LUX Berlin in der Rotherstraße 16–19 angemietet. Mit dem neuen Standort erweitert das Finanztechnologieunternehmen seine Präsenz in der Hauptstadt. Das Bürogebäude befindet sich im Berliner Stadtteil Friedrichshain im Umfeld der Mediaspree. Solactive entwickelt Finanzindizes für institutionelle Investoren und hat seinen Hauptsitz in Frankfurt am Main. Vermittelt wurde die Anmietung durch Engel & Völkers Commercial Berlin.
Wiesbaden: Zahl der Baugenehmigungen im Mai um 24,7 Prozent gestiegen
Im Mai 2026 wurden in Deutschland 21.000 Wohnungen genehmigt. Das waren 24,7 Prozent beziehungsweise 4.200 Wohnungen mehr als im Vorjahresmonat, teilt das Statistische Bundesamt mit. Im Neubau stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 29,9 Prozent auf 17.800 Einheiten. Weitere 3.200 Wohnungen entfallen auf Baumaßnahmen durch den Umbau bestehender Gebäude. Das entspricht einem Plus von 2,0 Prozent gegenüber Mai 2025. Von Januar bis Mai 2026 wurden insgesamt 16,6 Prozent mehr Wohnungen in Wohngebäuden genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Genehmigungen für Einfamilienhäuser um 12,6 Prozent, für Zweifamilienhäuser um 21,6 Prozent und für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um 18,9 Prozent.
Bisingen: GreenPlaces stellt Gewerbehof mit 34 Einheiten fertig
GreenPlaces Deutschland Asset Management hat in Bisingen im Zollernalbkreis einen neuen Gewerbehof mit 34 flexiblen Einheiten fertiggestellt. Das Investitionsvolumen beträgt rund neun Millionen Euro. Auf einem 7.800 Quadratmeter großen Grundstück entstanden rund 4.100 Quadratmeter Gewerbefläche in massiver Holzbauweise. Die jeweils rund 120 Quadratmeter großen Module richten sich vor allem an Handwerks-, Dienstleistungs- und Light-Industrial-Unternehmen sowie Start-ups. Sie können gemietet oder gekauft und bei Bedarf zu größeren Einheiten zusammengelegt werden. Nach Angaben des Unternehmens sind bereits 18 der 34 Gewerbemodule vermietet oder reserviert. Alle Einheiten verfügen über eine Wärmepumpe sowie eigene Stellplätze. Eine Photovoltaikanlage versorgt die vermieteten Module mit Strom. Der Standort ist Teil der Expansionsstrategie von GreenPlaces. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben derzeit sieben Standorte in Deutschland und elf in der Schweiz. Bis 2030 soll das Netzwerk auf rund 80 Standorte wachsen.
Düsseldorf: SEGRO erweitert Gewerbepark um 15.000 Quadratmeter
SEGRO hat mit dem Bau eines weiteren Abschnitts im SEGRO Park Düsseldorf Süd begonnen. Mit der Phase 12A entstehen zwei Gewerbegebäude mit insgesamt 15.160 Quadratmetern Mietfläche. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 geplant. Der Bauabschnitt umfasst zwölf flexibel nutzbare Mieteinheiten mit Flächen zwischen 1.000 und 1.500 Quadratmetern. Die Hallen-, Büro- und Serviceflächen richten sich insbesondere an Service- und Handwerksbetriebe sowie Unternehmen mit leichter Produktion oder Logistik. Mit der Erweiterung wächst die vermietbare Fläche des Gewerbeparks auf rund 107.000 Quadratmeter. Nach Angaben von SEGRO reagieren die zusätzlichen Flächen auf die anhaltend hohe Nachfrage nach modernen Light-Industrial-Immobilien in Düsseldorf. Die Neubauten werden unter anderem mit Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Dach- und Fassadenbegrünung sowie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausgestattet. Vorgesehen sind der Energiestandard EG40 und eine DGNB-Zertifizierung in Platin.
Berlin: H.I.G. gründet Wohnimmobilienplattform Highground
H.I.G. Capital hat mit Highground Living eine neue Plattform für Wohnimmobilien in Deutschland gegründet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin startet mit einem Portfolio im Wert von rund einer Milliarde Euro. Highground entsteht durch die Bündelung bestehender Wohnimmobilienaktivitäten von H.I.G. im Raum Berlin sowie den Erwerb eines Wohnimmobilienportfolios im Wert von rund 450 Millionen Euro in Leipzig und Dresden. Ziel ist der weitere Ausbau des Portfolios und der operativen Plattform. Nach Angaben des Investors soll sich Highground auf aktives Asset Management und die Weiterentwicklung von Wohnimmobilien in deutschen Wachstumsregionen konzentrieren. Als Gründe für den Markteintritt nennt H.I.G. die anhaltende Wohnraumknappheit, eine robuste Nachfrage und das begrenzte Neubauangebot. H.I.G. Capital ist ein internationaler Investmentmanager mit einem verwalteten Vermögen von rund 75 Milliarden US-Dollar. Neben Private Equity investiert das Unternehmen unter anderem in Immobilien, Infrastruktur und Fremdkapitalfinanzierungen.
Mülheim an der Ruhr: Fielmann erweitert Standort im Rhein-Ruhr Zentrum
Fielmann hat seinen Mietvertrag im Rhein-Ruhr Zentrum in Mülheim an der Ruhr vorzeitig um fünf Jahre verlängert und baut seinen Standort deutlich aus. Im Zuge einer Modernisierung wächst die Verkaufsfläche auf rund 300 Quadratmeter und verdoppelt sich damit nahezu. Der neue Store erhält ein überarbeitetes Ladenkonzept für Brillen und Hörsysteme. Während der Umbauphase zieht Fielmann vorübergehend auf eine Ausweichfläche im Untergeschoss des Centers um. Der Geschäftsbetrieb soll ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Nach Angaben des Rhein-Ruhr Zentrums investieren derzeit auch weitere Bestandsmieter wie dm und Hunkemöller in die Modernisierung ihrer Flächen. Die Maßnahmen sind Teil der laufenden Neupositionierung des Einkaufszentrums durch die Eurofund Group.
Berlin: Steuerberatungsgesellschaft TaXperts mietet größere Bürofläche in Tegel
Die TaXperts Berlin Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG verlegt ihren Berliner Standort innerhalb des Quartiers Am Borsigturm. Das Unternehmen hat rund 460 Quadratmeter Bürofläche im Büropark und Technologiezentrum Am Borsigturm angemietet. Der Einzug ist für Anfang 2027 geplant. Grund für den Umzug ist die Expansion der Steuerberatungsgesellschaft, unter anderem infolge der Übernahme einer weiteren Kanzlei. Vermieter der Flächen in dem rund 26.000 Quadratmeter umfassenden Büroensemble ist alstria. Vermittelt wurde die Anmietung durch Aengevelt Immobilien.
Wiesbaden: Deutschland zählt 44 Millionen Wohnungen
Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44,0 Millionen Wohnungen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 196.000 beziehungsweise 0,4 Prozent mehr als Ende 2024. Mehr als die Hälfte aller Wohnungen befindet sich in Mehrfamilienhäusern. Die durchschnittliche Wohnungsgröße beträgt 94,0 Quadratmeter, rechnerisch entfallen 49,5 Quadratmeter Wohnfläche auf jeden Einwohner. Im Zehnjahresvergleich ist der Wohnungsbestand um rund 2,5 Millionen Wohnungen beziehungsweise sechs Prozent gewachsen. Gleichzeitig erhöhte sich die gesamte Wohnfläche um 8,9 Prozent auf rund 4,1 Milliarden Quadratmeter.
Berlin: Primus feiert Richtfest für 291 Mietwohnungen in Pankow
Die Primus Immobilien AG hat das Richtfest für das Wohnprojekt „arrive pankow“ in Berlin-Pankow gefeiert. An der Berliner Straße 100 entstehen bis Herbst 2027 insgesamt 291 Mietwohnungen. Das Projekt ist das erste gemeinsame Vorhaben von Primus und Greystar im Rahmen ihres Joint Ventures. Ergänzt wird das Wohnangebot durch Co-Working-Flächen, ein Fitnessstudio sowie eine gemeinschaftlich nutzbare Dachterrasse mit Urban-Gardening-Bereichen. „arrive pankow“ ist Teil der Mietwohnungsmarke „arrive“, unter der Primus moderne Mietwohnungen mit gemeinschaftlichen Angeboten entwickelt. Das Projekt soll nach DGNB-Gold-Standard zertifiziert werden und umfasst unter anderem Smart-Home-Technik, Fahrradstellplätze sowie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Nach Unternehmensangaben umfasst die Berliner Projektpipeline inzwischen mehr als 2.800 Mietwohnungen. Neben Pankow befinden sich weitere „arrive“-Projekte in Kreuzberg, Westend, Hellersdorf, Treptow, Schöneberg und Prenzlauer Berg in unterschiedlichen Entwicklungsstadien.
Berlin: lemon.markets mietet Bürofläche in den Prinzessinnen-Höfen
Die GSG Berlin hat mehr als 600 Quadratmeter Bürofläche in den Prinzessinnen-Höfen in Berlin-Kreuzberg an die lemon.markets GmbH vermietet. Das Unternehmen bezog die Flächen Ende Mai 2026. lemon.markets entwickelt digitale Infrastruktur für den Wertpapierhandel und bietet eine Brokerage-as-a-Service-Plattform für Banken, Vermögensverwalter und Fintechs an. Seit 2025 gehört das Unternehmen zur dwpbank Gruppe. Die Prinzessinnen-Höfe an der Prinzessinnenstraße 19/20 liegen in der Nähe des Moritzplatzes und umfassen heute rund 8.600 Quadratmeter Gewerbefläche. Im Zuge der Weiterentwicklung wurden Bestandsgebäude modernisiert und durch einen sechsgeschossigen Neubau ergänzt.
Stuttgart: Logistikflächenumsatz steigt auf 129.500 Quadratmeter
Der Logistik- und Industrieimmobilienmarkt in der Region Stuttgart hat sich im ersten Halbjahr 2026 deutlich erholt. Nach Angaben von Realogis wurden 129.500 Quadratmeter umgesetzt. Davon entfielen 118.100 Quadratmeter auf Hallenflächen – ein Plus von 191 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Größter Nachfragetreiber war die Industrie. Unternehmen aus Industrie und Produktion mieteten 77.600 Quadratmeter und vereinten damit 60 Prozent des gesamten Flächenumsatzes auf sich. Die beiden größten Abschlüsse – ein Automobilunternehmen im Landkreis Ludwigsburg und ein Produktionsunternehmen im Rems-Murr-Kreis – summierten sich auf 45.460 Quadratmeter. Bestandsimmobilien dominierten das Marktgeschehen. Sie machten mit 127.000 Quadratmetern rund 98 Prozent des Flächenumsatzes aus. Neubauten auf Brownfield-Flächen kamen auf 2.500 Quadratmeter, Abschlüsse in Neubauten auf der grünen Wiese sowie Eigennutzertransaktionen wurden nicht registriert. Die Spitzenmiete stieg auf 8,70 Euro pro Quadratmeter und erreichte damit einen neuen Höchstwert. Die Durchschnittsmiete blieb mit 7,00 Euro pro Quadratmeter stabil. Mit 48.600 Quadratmetern war der Landkreis Ludwigsburg die umsatzstärkste Teilregion, gefolgt vom Rems-Murr-Kreis (24.300 Quadratmeter) und dem Landkreis Esslingen (22.500 Quadratmeter).
Frankfurt am Main: BCLP mietet 2.900 Quadratmeter im Junghof
Tishman Speyer hat rund 2.900 Quadratmeter Bürofläche im Frankfurter Büroprojekt Junghof langfristig an die internationale Wirtschaftskanzlei Bryan Cave Leighton Paisner LLP (BCLP) vermietet. Der Einzug ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen. Die angemieteten Flächen befinden sich im fünften und sechsten Obergeschoss des Gebäudes und umfassen neben Büroflächen auch exklusiv nutzbare Dachterrassen. Der Junghof liegt im Frankfurter Bankenviertel und wurde im Zuge einer Revitalisierung neu positioniert. Das Gebäude verfügt über eine LEED-Gold-Zertifizierung für nachhaltiges Bauen. Rechtlich beraten wurde Tishman Speyer bei der Vermietung von der Wirtschaftskanzlei Fieldfisher.
Berlin: GdW kritisiert geplante Reform der Gebäudeförderung
Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW fordert grundlegende Änderungen an der geplanten Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Nach Ansicht des Verbands benachteiligen die vorgesehenen Änderungen insbesondere vermietete Mehrfamilienhäuser und gefährden Investitionen in die energetische Sanierung. Kritik richtet sich vor allem gegen die deutliche Absenkung der förderfähigen Kosten für energetische Einzelmaßnahmen. Nach Angaben des GdW sinkt die förderfähige Kostenbasis bei einem Gebäude mit zwölf Wohnungen von bisher 360.000 auf künftig 153.000 Euro. Das entspricht einem Rückgang um 57,5 Prozent. Auch die geplanten Förderbedingungen für Effizienzhaus-Sanierungen bewertet der Verband als unzureichend. Der Bonus für sogenannte Worst Performing Buildings solle auf den Effizienzhausstandard 85 ausgeweitet und die Zuschüsse für höhere Effizienzstandards angehoben werden. Zudem fordert der GdW einen Sozialbonus für bezahlbare Wohnungsbestände sowie eine Gleichstellung von Mietern und vermieteten Wohnungsbeständen innerhalb der Förderarchitektur. Darüber hinaus spricht sich der Verband für langfristig verlässliche Förderbedingungen und eine Härtefallregelung für Antragsteller aus, die wegen der Überlastung der KfW-Plattform keine Förderanträge mehr stellen konnten. Nach Einschätzung des GdW drohen die geplanten Änderungen zu einem Rückgang energetischer Modernisierungen im Wohnungsbestand zu führen.
Wolfsburg: ALPINA Parking übernimmt Betrieb der CinemaxX-Tiefgarage
ALPINA Parking hat den Betrieb der Tiefgarage am CinemaxX in Wolfsburg übernommen. Im Rahmen eines langfristigen Pachtvertrags mit der RQI RE.Structuring Solutions GmbH bewirtschaftet das Unternehmen 111 Stellplätze am Willy-Brandt-Platz. Seit der Übernahme wurden die Tiefgarage modernisiert und ein digitales, ticketloses Parksystem eingeführt. Dazu gehören unter anderem Kennzeichenerkennung, neue Beschilderung, LED-Beleuchtung, Sicherheitskameras sowie bargeldlose Kassenautomaten. Zudem wurde der Zufahrtsbereich baulich erweitert. Die Tiefgarage ist rund um die Uhr geöffnet und richtet sich an Kurz- und Langzeitparker. Nach Unternehmensangaben liegt der Tageshöchstsatz bei sieben Euro, ein Dauerstellplatz kostet 62 Euro pro Monat. Der Standort befindet sich gegenüber dem Hauptbahnhof im Entwicklungsgebiet Nordkopfquartier. Dort werden derzeit weitere Projekte für Büro, Einzelhandel, Gewerbe, Gesundheit und Wohnen entwickelt.
Heilbronn: Innovationsfabrik erhält Auszeichnung für beispielhaftes Bauen
Die Innovationsfabrik Heilbronn ist im Wettbewerb „Beispielhaftes Bauen“ der Architektenkammer Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Das Gebäude gehört zu den 22 prämierten Projekten im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Über die Auszeichnung entschied eine Jury aus 70 Einreichungen. Die Innovationsfabrik wurde im Mai 2025 im Zukunftspark Wohlgelegen eröffnet. Der rund 30 mal 30 Meter große Holzbau bietet flexible Arbeits- und Entwicklungsflächen für Technologieunternehmen und Start-ups. Das Gebäude wurde von WAECHTER + WAECHTER Architekten entworfen und besteht überwiegend aus Holz; lediglich Untergeschoss und Treppenhäuser wurden in Beton ausgeführt. Bereits zuvor war die Innovationsfabrik mehrfach ausgezeichnet worden. Das Projekt war unter anderem Finalist des Deutschen Architekturpreises 2025, stand auf der Shortlist des DAM Preises 2026 und erhielt das Qualitätssiegel „best architects 25“. Die Urkundenverleihung des Wettbewerbs „Beispielhaftes Bauen“ findet am 19. November 2026 statt. Anschließend werden die ausgezeichneten Projekte in einer Ausstellung sowie im Architekturführer Baden-Württemberg präsentiert.
Düsseldorf: nyoo startet Bau von 167 Wohnungen in Grafental
Nyoo Real Estate hat mit dem Bau von 167 Wohnungen im Düsseldorfer Stadtteil Grafental Ost begonnen. Das Projekt auf dem Baufeld WA13 wird schlüsselfertig für die Wohnbau GmbH aus Bonn realisiert. Grundlage ist ein 2024 geschlossener Forward Deal. Rund 80 Prozent der Wohnungen entstehen als öffentlich geförderter Wohnraum. Das Quartier wird im Effizienzhaus-40-Standard errichtet und soll in der zweiten Jahreshälfte 2028 fertiggestellt werden. Der Standort im Stadtteil Flingern-Nord ist Teil der Quartiersentwicklung Grafental. Im Umfeld entstehen bis 2028 außerdem eine Kindertagesstätte sowie ein Gymnasium. Nyoo, eine Gesellschaft der Instone Group, übernimmt bei dem Projekt die Planung, Koordination und Bauausführung in einem standardisierten Prozess.
Berlin: allod übernimmt Immobilienmanagement für Caritas-Portfolio
Der Immobiliendienstleister allod übernimmt das Immobilienmanagement für ein umfangreiches Portfolio des Caritasverbands in Berlin und Brandenburg. Zum Mandat gehören acht Liegenschaften mit insgesamt 148 Wohnungen sowie 227 Trägerwohnungen, die für soziale Einrichtungen genutzt werden. Nach Angaben des Unternehmens umfasst der Auftrag sowohl das kaufmännische als auch das technische Immobilienmanagement. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsarten gelten insbesondere die Trägerwohnungen als besonders betreuungsintensiv. Allod betreut nach eigenen Angaben mit mehr als 80 Beschäftigten über 20.000 Einheiten in Berlin, Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Das Leistungsspektrum reicht von der WEG- und Sondereigentumsverwaltung über die Miet- und Gewerbeverwaltung bis zum Immobilienvertrieb. Mit der Übernahme des Portfolios baut das Unternehmen sein Engagement im Bereich der Verwaltung sozial genutzter Immobilien weiter aus.
Ladenburg: Familienheim Rhein-Neckar plant 76 Wohnungen
Die Familienheim Rhein-Neckar eG treibt die Quartiersentwicklung an der Otto-Häusler-Straße/Wichernstraße in Ladenburg voran. Nachdem der Gemeinderat den Bebauungsplan einstimmig beschlossen hat, wurde dieser am 19. Juni 2026 veröffentlicht. Damit ist ein weiterer Meilenstein für das Projekt erreicht. Geplant ist der Ersatz der bestehenden Gebäude durch Neubauten mit insgesamt 76 Wohnungen. Mindestens 25 Prozent der Einheiten sollen als öffentlich geförderter Wohnraum entstehen. Derzeit umfasst die Wohnanlage 57 Wohnungen, von denen noch zehn bewohnt sind. Als Nächstes will die Genossenschaft den Bauantrag einreichen und noch in diesem Jahr die Baugenehmigung erhalten. Im Anschluss sollen Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau beantragt werden. Mit dem Vorhaben soll zusätzlicher Wohnraum geschaffen und das Quartier städtebaulich weiterentwickelt werden.
Heilbronn: Neue Pläne für das Wollhaus mit 600 Wohnungen
Für die Revitalisierung des Wollhauses in Heilbronn liegt ein überarbeitetes Entwicklungskonzept vor. Die Investorengemeinschaft aus Neufeld Immobilien und dem neu hinzugekommenen Projektpartner Ten Brinke plant gemeinsam mit blocher partners ein gemischt genutztes Innenstadtquartier mit rund 62.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche. Im Mittelpunkt der Neuausrichtung steht künftig das Wohnen. Vorgesehen sind rund 600 Wohnungen auf etwa 30.000 Quadratmetern Wohnfläche. Der ursprünglich als Hotel geplante Hochpunkt soll nun ebenfalls als Wohngebäude realisiert werden. Ergänzt wird das Quartier durch rund 6.000 Quadratmeter für Handel, Dienstleistungen, Gastronomie und eine Markthalle. In der Tiefgarage sind Stellplätze auf rund 10.000 Quadratmetern geplant. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen sollen 2027 beziehungsweise 2028 geschaffen werden. Bei planmäßigem Verlauf könnte das neue Wollhaus 2031 oder 2032 fertiggestellt werden. Der in den 1970er-Jahren errichtete Gebäudekomplex steht heute in weiten Teilen leer und gilt als sanierungsbedürftig. Mit der Umgestaltung soll der Standort zu einem urbanen Quartier mit Wohn-, Einzelhandels- und Gastronomienutzungen entwickelt werden.
Bergheim: Metroloq startet Vermarktung von Unternehmerpark mit 40 Gewerbehallen
Metroloq hat die Vermarktung seines Unternehmerparks in Bergheim gestartet. Die Anlage mit 40 flexibel nutzbaren Gewerbehallen soll im September 2026 fertiggestellt werden, anschließend können die ersten Mieter einziehen. Der Unternehmerpark bietet Hallen mit Flächen zwischen 135 und 675 Quadratmetern. Zielgruppe sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen aus Handwerk, Produktion, Logistik, E-Commerce und Dienstleistungen. Die Hallen lassen sich je nach Flächenbedarf kombinieren und erweitern. Zum Vermarktungsstart lud Metroloq Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie potenzielle Mieter zu einer Baustellenbesichtigung und einem Netzwerktag ein. Der Unternehmerpark entsteht in unmittelbarer Nähe des geplanten Microsoft-Rechenzentrums. Das Projekt ist nach DGNB-Gold-Standard geplant. Neben der nachhaltigen Bauweise setzt Metroloq auf ein modulares Hallenkonzept mit flexiblen Mietmodellen.
Düsseldorf: Wohn- und Geschäftshaus in Flingern-Nord verkauft
Aengevelt hat den Verkauf eines vollvermieteten Wohn- und Geschäftshauses in der Birkenstraße im Düsseldorfer Stadtteil Flingern-Nord vermittelt. Käufer ist eine lokale Immobiliengesellschaft, die die Liegenschaft zur Erweiterung ihres Bestands und zur weiteren Entwicklung erworben hat. Die Immobilie umfasst acht Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtmietfläche von rund 700 Quadratmetern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Nach Angaben von Aengevelt liegt die Bruttoanfangsrendite bei rund 4,8 Prozent, der Kaufpreisfaktor beim 21-Fachen der Jahreskaltmiete. Ausschlaggebend für den Erwerb waren nach Unternehmensangaben die zentrale Lage, die gute Vermietungssituation sowie Entwicklungspotenziale durch vergleichsweise niedrige Bestandsmieten.
Münster: Baustart für Quartier „Neue Mitte York“
Mit dem ersten Spatenstich hat die Landmarken AG den Bau des Projekts „Neue Mitte York“ im Münsteraner Stadtteil Gremmendorf begonnen. Auf einem rund 9.400 Quadratmeter großen Grundstück entstehen etwa 14.500 Quadratmeter Fläche für Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie und Gewerbe. Die Fertigstellung ist für das vierte Quartal 2028 geplant. Das Quartier umfasst Wohnungen für unterschiedliche Zielgruppen sowie ein Senior-Living-Angebot des Betreibers lively. In den Erdgeschossen sind unter anderem ein Edeka, Lidl, ein dm-Drogeriemarkt und Gastronomie vorgesehen. Ergänzt wird das Ensemble durch eine Tiefgarage mit rund 200 Pkw-Stellplätzen und mehr als 300 Fahrradstellplätzen sowie Ladeinfrastruktur und Sharing-Angeboten für Lastenräder. Das Gebäude wird mit Fernwärme und Photovoltaik versorgt und nach dem EH-40-Primär-Standard errichtet. Zudem strebt der Projektentwickler eine DGNB-Gold-Zertifizierung an. Die Neue Mitte York soll das neue York-Quartier mit der Gremmendorfer Meile verbinden und als neues Stadtteilzentrum fungieren.
Würzburg: Aroundtown vermietet 2.200 Quadratmeter im Beethoven Center
Aroundtown hat im Beethoven Center in Würzburg rund 2.200 Quadratmeter Bürofläche langfristig vermietet beziehungsweise bestehende Mietverträge verlängert. Größter Neumieter ist die Würzburger Versicherungs-AG mit rund 1.300 Quadratmetern Bürofläche. Die Pentadoc AG hat weitere rund 300 Quadratmeter angemietet. Zudem verlängerte die tech11 GmbH ihren Mietvertrag über rund 600 Quadratmeter langfristig. Das Beethoven Center befindet sich in der Beethovenstraße 1 in unmittelbarer Nähe des Würzburger Hauptbahnhofs. Der Bürokomplex verfügt über eine BREEAM-Zertifizierung sowie Photovoltaikanlagen auf dem Dach. Zudem bietet das Gebäude eine Tiefgarage und flexible Büroflächen.
Brandenburg an der Havel: BBU zeichnet modernisierten Plattenbau mit Qualitätssiegel aus
Die Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg eG ist für die Modernisierung eines DDR-Plattenbaus im Quartier der Mitte in Brandenburg an der Havel mit dem Qualitätssiegel „Gewohnt gut – Fit für die Zukunft“ ausgezeichnet worden. Verliehen wurde die Auszeichnung vom BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen und dem brandenburgischen Infrastrukturministerium. Für die Genossenschaft ist es bereits die zweite Auszeichnung. Im vierten Bauabschnitt der Quartiersentwicklung wurde ein unsanierter Plattenbau in der Friedrich-Grasow-Straße umfassend modernisiert. Aus 40 Wohnungen entstanden 35 neu zugeschnittene Einheiten mit Wohnflächen zwischen 45 und 92 Quadratmetern. Zehn Wohnungen sind barrierefrei, 25 barrierearm. Das Gebäude wurde zum KfW-Effizienzhaus 85 umgebaut und unter anderem mit Aufzügen, Fußbodenheizung, Dreifachverglasung, Photovoltaik und Fernwärme ausgestattet. Insgesamt flossen rund 5,6 Millionen Euro in das Projekt. Davon stammen 4,7 Millionen Euro aus der Wohnraumförderung des Landes Brandenburg. Für 27 Wohnungen bestehen Belegungsbindungen. Nach Angaben der Genossenschaft waren nahezu alle Wohnungen unmittelbar nach der Fertigstellung vermietet. Das Bauvorhaben ist Teil der langfristigen Quartiersentwicklung „Quartier der Mitte“, die bis 2030 umgesetzt werden soll. Ziel ist es, den Wohnbestand energetisch und funktional zu modernisieren und gleichzeitig den Charakter des Plattenbauquartiers zu erhalten.
Hamburg: Deutsche Bank mietet 7.566 Quadratmeter im EMPORIO Tower
Union Investment hat die Deutsche Bank als neuen Mieter für den EMPORIO Tower in Hamburg gewonnen. Das Finanzinstitut hat einen Mietvertrag über 7.566 Quadratmeter Bürofläche abgeschlossen und will die Flächen ab März 2027 beziehen. Der Vertrag läuft zunächst über fünf Jahre. Nach Angaben von Union Investment bleibt der Büroturm damit vollständig vermietet. Gleichzeitig konnten Mietvertragsausläufer bis 2032 reduziert werden. Der EMPORIO Tower wurde 1963 errichtet, steht seit 2001 unter Denkmalschutz und wurde zwischen 2009 und 2011 umfassend modernisiert sowie um zwei Geschosse erweitert. Das Gebäude ist mit dem Nachhaltigkeitszertifikat LEED Platin ausgezeichnet und gehört seit 1989 zum Portfolio des offenen Immobilienfonds UniImmo: Deutschland. Union Investment verwaltet in Hamburg nach eigenen Angaben rund 219.000 Quadratmeter Bürofläche. Zum Bestand zählen unter anderem das Chilehaus, das TRIIIO Hamburg, das Ericus-Contor sowie das Falkenried-Areal.
Waiblingen: Instone plant Wohnquartier mit rund 240 Wohnungen
Instone Real Estate hat in Waiblingen ein rund 13.400 Quadratmeter großes Grundstück von der Diakonie Stetten erworben. Auf dem ehemaligen Werkstätten- und Bürostandort an der Bahnhofstraße/Oppenländerstraße plant der Wohnentwickler ein Quartier mit rund 240 Wohnungen und etwa 15.000 Quadratmetern Wohnfläche. Mindestens 20 Prozent der Wohnungen sollen öffentlich gefördert entstehen. Der Wohnungsmix umfasst Ein- bis Vierzimmerwohnungen. Geplant sind mehrere Baukörper, begrünte Innenhöfe und öffentliche Wegeverbindungen. Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan liegt bereits vor. Das Quartier soll im Effizienzhaus-40-Standard mit QNG-Zertifizierung realisiert werden. Vorgesehen sind Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen sowie zwei Tiefgaragen, sodass die Innenbereiche autofrei bleiben. Ergänzend sind Ladeinfrastruktur, Carsharing-Angebote und Fahrradstellplätze geplant.
Düsseldorf: IU Internationale Hochschule mietet 3.550 Quadratmeter im Yorcks Campus
Die ABG Real Estate Group hat die IU Internationale Hochschule als neuen Mieter für den Yorcks Campus in Düsseldorf gewonnen. Die Hochschule hat rund 3.550 Quadratmeter langfristig angemietet. Mit dem Abschluss sind nach Unternehmensangaben mehr als 85 Prozent der Gesamtmietfläche des Gebäudeensembles langfristig vermietet. Der Yorcks Campus an der Yorckstraße 18–23 / Münsterstraße 169 ist Teil der Düsseldorfer Wissensmeile. Zu den Mietern gehören bereits die Volkshochschule Düsseldorf, FitX, Bio-Techne und die AOK Rheinland/Hamburg. Das 1992 errichtete Gebäudeensemble verfügt über rund 28.600 Quadratmeter Mietfläche. Die ABG Real Estate Group hatte die Immobilie 2020 erworben und umfassend revitalisiert. Zu den Maßnahmen gehörten unter anderem die Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung, der Einbau von Wärmepumpen und Photovoltaik sowie energetische Modernisierungen. Nach Unternehmensangaben konnte der Energiebedarf dadurch um mehr als 50 Prozent gesenkt werden. Für das Objekt liegt eine DGNB-Vorzertifizierung in Gold vor. Die IU Internationale Hochschule ist mit rund 130.000 Studierenden nach eigenen Angaben die größte private Hochschule Deutschlands. Beratend für die Mieterseite war BNP Paribas Real Estate tätig.
Frankfurt am Main/Fürth/Düsseldorf: BWH Hotels und ipartment erweitern Kooperation um drei Standorte
BWH Hotels Central Europe und der Serviced-Apartment-Anbieter ipartment bauen ihre Kooperation aus. Bis Anfang 2027 entstehen drei weitere Standorte in Frankfurt am Main, Düsseldorf und Fürth. Die Häuser werden wie die bisherigen Standorte unter der Marke @HOME by Best Western geführt. Den Auftakt macht das ipartment Frankfurt Eastside mit 61 Serviced Apartments, das im November 2026 eröffnen soll. Im Dezember folgt das ipartment Düsseldorf im Geschäftsquartier Seestern mit 126 Einheiten. Für Januar 2027 ist die Eröffnung des ipartment Fürth mit 99 Apartments geplant. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen besteht seit November 2025. Bereits heute gehören acht Standorte in Berlin, Braunschweig, Böblingen, Darmstadt, Köln, Leverkusen und Wolfsburg zur Kooperation. Nach Angaben von ipartment betreibt das Unternehmen derzeit 16 Serviced-Apartment-Häuser mit rund 1.300 Einheiten. Die Partnerschaft mit BWH Hotels soll insbesondere die internationale Vermarktung sowie den Vertrieb stärken.
Frankfurt am Main: Günstige Bewertungen stärken Perspektiven für REITs
Börsennotierte Immobiliengesellschaften (REITs) rücken nach Einschätzung des Investmentmanagers PGIM wieder stärker in den Fokus von Anlegern. Ausschlaggebend seien vor allem die im historischen Vergleich attraktiven Bewertungen. In früheren Phasen deutlicher Bewertungsabschläge gegenüber dem breiten Aktienmarkt hätten REITs häufig überdurchschnittliche Renditen erzielt. Als weiterer Vorteil gelten die vergleichsweise stabilen Erträge. Langfristige Mietverträge und ein begrenztes Immobilienangebot sorgen für gut planbare Cashflows und eine hohe Ertragsvisibilität. Auch die Fundamentaldaten sprechen aus Sicht des Hauses für die Anlageklasse. Das Neubauangebot befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Vor allem in den Bereichen Wohnen, Seniorenwohnen, Einzelhandel und Logistik stützen das knappe Angebot und hohe Auslastungsquoten die Mietentwicklung. Hinzu kommt, dass steigende Zinsen den Erwerb von Wohneigentum erschweren und dadurch die Nachfrage nach Mietwohnungen erhöhen. Die geringe Bautätigkeit dürfte die Angebotsengpässe in den kommenden Jahren zusätzlich verstärken. Zudem seien Immobilien in vielen Portfolios weiterhin untergewichtet. Während Gewerbeimmobilien rund 15 Prozent des US-Investmentmarktes ausmachen, beträgt ihr Anteil im S&P 500 lediglich zwei Prozent.
Nürnberg: Serielle Sanierung erhält erstmals DGNB-Zertifizierung und QNG-Siegel
Das serielle Sanierungsprojekt von ecoworks und Dawonia in Nürnberg ist nach Angaben der Unternehmen das erste serielle Sanierungsprojekt in Deutschland, das eine DGNB-Zertifizierung in Silber sowie das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) erhalten hat. Zudem erreichte das Projekt als erste serielle Sanierung die Nachhaltigkeitsklasse der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Das Projekt umfasst drei Mehrfamilienhäuser aus dem Baujahr 1966 mit insgesamt 72 Wohnungen und rund 4.799 Quadratmetern Wohnfläche. Die Gebäude wurden auf den Standard KfW-Effizienzhaus 55 NH saniert. Mit dem QNG-Siegel erfüllt das Projekt die Voraussetzungen für die Nachhaltigkeitsklasse der BEG-Förderung. Dadurch ist unter anderem ein zusätzlicher Tilgungszuschuss im Rahmen der KfW-Förderung möglich. Die DGNB bewertete das Projekt mit einer Silber-Zertifizierung. Nach Unternehmensangaben lag der Gesamterfüllungsgrad bei über 50 Prozent, im Bereich Ökologie bei rund 76 Prozent. Damit soll das Projekt neue Maßstäbe für die serielle Sanierung von Bestandsgebäuden setzen.
Berlin: TGA-Repräsentanz begrüßt Planungssicherheit durch Gebäudemodernisierungsgesetz
Die TGA-Repräsentanz Berlin begrüßt die Entscheidung des Bundesrates, zum Gebäudemodernisierungsgesetz keinen Vermittlungsausschuss anzurufen. Dadurch entstehe nach Einschätzung des Verbandes die notwendige Planungssicherheit für Investitionen in die Gebäudemodernisierung. Positiv bewertet die TGA-Repräsentanz die im Gesetz verankerte größere Technologieoffenheit. Als Erfolg wertet sie insbesondere, dass raumlufttechnische Anlagen mit Wärmerückgewinnung als Erfüllungsoption aufgenommen wurden. Dies eröffne zusätzliche Spielräume für wirtschaftliche und praxistaugliche Modernisierungslösungen. Kritisch sieht der Verband hingegen die Abschaffung der bisherigen 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien beim Heizungstausch. Die vorgesehene sogenannte Bio-Treppe werde nach Einschätzung der TGA-Repräsentanz voraussichtlich keinen vergleichbaren Beitrag zur CO₂-Minderung leisten. Zugleich fordert der Verband dauerhafte Rechtssicherheit. Weitere politische und rechtliche Unsicherheiten würden Investitionen verzögern, den Klimaschutz bremsen und das Vertrauen von Verbrauchern und Unternehmen belasten.
Berlin: PRIMESTAR übernimmt Serviced Apartments aus Revo-Insolvenz
Die PRIMESTAR Group übernimmt den Serviced-Apartment-Betrieb in der Goethestraße 87 in Berlin-Charlottenburg. Wie das Unternehmen mitteilt, wird das bislang unter der Marke Townhouse Berlin geführte Haus mit 47 Apartments ab September 2026 als „June Stay Berlin“ betrieben. Die Übernahme erfolgt aus der Insolvenz der Revo-Gruppe. Mit dem Standort erweitert PRIMESTAR seine Marke June auf drei Berliner Häuser. Das Objekt ergänzt das bestehende June SIX Berlin City West sowie das angekündigte Projekt June SIX & Stay Warschauer Platz. Nach Angaben von PRIMESTAR ist für die Immobilie ein Reinvestitions- und Rebrandingprogramm vorgesehen. Neben der Modernisierung des Hauses soll es in die digitale Betriebs- und Serviceplattform der June-Marke integriert werden. Der operative Betrieb durch PRIMESTAR beginnt zum 1. September 2026. Mit der Übernahme baut das Unternehmen sein Angebot im Segment der Serviced Apartments und Long-Stay-Konzepte in Berlin weiter aus. Die Transaktion wurde nach Unternehmensangaben von Hogan Lovells und Marc P. Werner begleitet.
Frankfurt am Main: ULI stellt Open-Source-Tool zur Bewertung von Klimarisiken bei Immobilieninvestments vor
Das Urban Land Institute (ULI) Europe hat mit „Preserve“ ein Open-Source-Tool vorgestellt, das Immobilieninvestoren bei der finanziellen Bewertung von Klimarisiken unterstützen soll. Wie das ULI mitteilt, wurde die Anwendung entwickelt, um Auswirkungen des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft auf die Performance und den Wert von Immobilien in bestehende Discounted-Cashflow-Modelle (DCF) einzubeziehen. Nach Angaben des ULI ermöglicht das Tool eine konsistente Bewertung verschiedener Dekarbonisierungspfade und Marktszenarien. Damit sollen neben den Kosten von Klimaschutzmaßnahmen auch die finanziellen Folgen eines ausbleibenden Handelns besser quantifiziert werden können. Die Methodik wurde den Angaben zufolge anhand realer Immobilien und Portfolios getestet. An der Entwicklung waren unter anderem Arup, Catella, Hines, JP Morgan Asset Management, PIMCO, Redevco, CBRE, Mott MacDonald und Synergetic beteiligt. Darüber hinaus brachten sich mehr als 200 Fachleute aus der Immobilienbranche in Workshops und Arbeitsgruppen ein. „Preserve“ soll die Einführung der C Change Transition Risk Assessment Guidelines auf dem europäischen Immobilienmarkt unterstützen und ist nach Angaben des ULI als künftiger Branchenstandard konzipiert. Zunächst ist das Tool für den europäischen Markt vorgesehen, perspektivisch soll der Anwendungsbereich auf Nordamerika ausgeweitet werden.
Berlin: Aroundtown vermietet Hotel am Alexanderplatz für 20 Jahre an Beds & Bars
Aroundtown hat eine Hotelimmobilie am Berliner Alexanderplatz langfristig an die Hospitality-Gruppe Beds & Bars vermietet. Wie das Unternehmen mitteilt, läuft der Mietvertrag über 20 Jahre. Seit Juli 2026 betreibt Beds & Bars das Haus mit 61 Zimmern unter der Marke St Christopher’s Inn. Die Hotelimmobilie befindet sich in unmittelbarer Nähe des Alexanderplatzes und ist an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr angebunden. Beds & Bars baut mit dem Standort seine Präsenz in Deutschland aus. Die Hospitality-Gruppe betreibt Hostels und Budgethotels in mehreren europäischen Städten. Nach Angaben von Aroundtown richtet sich das Hotel mit privaten Zimmern und weiteren Serviceangeboten insbesondere an internationale Städtereisende sowie Individual- und Gruppenreisende im Budgetsegment.
Berlin: BID kritisiert kurzfristige Umstellung der BEG-Förderung
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) kritisiert die kurzfristige Umstellung der KfW-Produkte im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Wie der Verband mitteilt, gelten ab dem 21. Juli 2026 neue Förderbedingungen für die Heizungsförderung sowie die systemische Sanierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden. Bis zum Inkrafttreten der neuen Regelungen können nach Angaben der BID keine neuen Bestätigungen zum Antrag (BzA) erstellt werden. Förderanträge seien während der Umstellungsphase nur mit bereits vorhandener gültiger BzA-ID möglich. Die Frist hierfür endet am 20. Juli um 20 Uhr. Nach Auffassung der BID werden durch die Änderungen unter anderem Förderbausteine für Effizienzhausstandards, Boni und Tilgungszuschüsse eingeschränkt. Zudem sollen die förderfähigen Kosten für Effizienzmaßnahmen in Mehrfamilienhäusern künftig degressiv nach der Anzahl der Wohneinheiten angesetzt werden. Der Verband sieht darin ein Risiko für die Planungs- und Investitionssicherheit bei Neubau- und Sanierungsprojekten und fordert die Bundesregierung auf, die Änderungen transparent zu erläutern sowie verlässliche Übergangsregelungen für laufende Vorhaben zu schaffen.
Lörrach: Landmarken entwickelt auf ehemaligem Krankenhausareal Wohnquartier mit mehr als 300 Wohnungen
Die Landmarken AG hat das Areal des St. Elisabethen-Krankenhauses in Lörrach erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, umfasst die Transaktion rund 21.450 Quadratmeter Grundstücksfläche mit den Bestandsgebäuden, einem Parkplatz sowie der ehemaligen Kinder- und Jugendpsychiatrie. Verkäufer ist der Orden der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Freiburg. Nach dem Umzug des Krankenhausbetriebs in das neue Zentralklinikum im Jahr 2027 soll auf dem Areal ein gemischtes Wohnquartier entstehen. Geplant sind mehr als 300 Wohneinheiten, von denen rund ein Drittel durch die Umnutzung bestehender Gebäude geschaffen werden soll. Ergänzt werden sollen diese durch Neubauten, eine Kindertagesstätte sowie weitere quartiersnahe Nutzungen wie Arzt- und Therapiepraxen, ein Café und öffentliche Freiflächen. Ein relevanter Anteil der Wohnungen soll öffentlich gefördert werden. Zudem sind Tiefgaragen unter den Neubauten vorgesehen, während die öffentliche Durchwegung des Areals erhalten bleiben soll. Bis Herbst wollen die Stadt Lörrach und Landmarken einen städtebaulichen Grundlagenvertrag erarbeiten. Der Satzungsbeschluss wird bis Ende 2028 angestrebt. Mit dem Projekt erweitert Landmarken nach eigenen Angaben seine Wohnentwicklungs-Pipeline auf rund 330.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche.
Aalen: Taste Hotel Group übernimmt Betrieb des Hotels am Osterbucher Platz
Die Taste Hotel Group aus Neu-Ulm hat interimsmäßig den Betrieb des Hotels am Osterbucher Platz in Aalen übernommen. Mit der Übernahme soll der Hotelbetrieb ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Das Hotel verfügt über 147 Zimmer, ein Restaurant mit Außenterrasse, Tagungsräume sowie einen direkten Zugang zur benachbarten Therme. Die Taste Hotel Group betreibt damit künftig sieben Standorte. Zum Portfolio gehören bereits Hotels in Heidenheim, Hockenheim, Kulmbach, Jettingen, Backnang und Dresden.
Düsseldorf: Peach Property verkauft Teil des OWL-Portfolios
Peach Property hat ein Teilportfolio aus zehn Mehrfamilienhäusern in Ostwestfalen-Lippe veräußert. Vermittelt wurde die Transaktion von Aengevelt Immobilien. Käufer ist ein regionaler Investor, der die Immobilien mit rund 5.000 Quadratmetern Wohnfläche zur Bestandshaltung sowie teilweise für den Einzelvertrieb erworben hat. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Nach Angaben der Beteiligten ist das Gesamtportfolio in standortbezogene Teilpakete aufgeteilt worden, um unterschiedliche Investorenstrategien anzusprechen. Aengevelt verweist auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien in Ostwestfalen-Lippe und sieht auch für weitere Teilportfolios reges Kaufinteresse.
Mülheim an der Ruhr: RUHR REAL vermittelt 3.860 Quadratmeter im Neubauprojekt
RUHR REAL hat einen Großteil der Flächen im Neubauprojekt an der Ruhrorter Straße 112 in Mülheim an der Ruhr vermietet. Insgesamt wurden rund 3.860 Quadratmeter Hallen- und Bürofläche an fünf Unternehmen vermittelt. Eigentümer der Immobilie ist die Schafstall Immobilien GmbH. Zu den neuen Mietern zählen die C.M.C. GmbH, Dopp Dienstleistung, die H&D Service GmbH, die Immope GmbH sowie die Yovana GmbH. Die angemieteten Flächen liegen zwischen rund 390 und 1.150 Quadratmetern. Die ersten Unternehmen haben ihre Flächen bereits in der ersten Jahreshälfte 2026 bezogen. Das Gewerbeobjekt umfasst insgesamt rund 7.720 Quadratmeter Hallen- und Bürofläche. Nach Angaben von RUHR REAL stehen derzeit noch rund 1.540 Quadratmeter zur Vermietung, für die bereits konkrete Mietvertragsverhandlungen laufen.
Frankfurt am Main: Erste neue Shops in sanierter B-Ebene des Hauptbahnhofs eröffnet
Im Rahmen des Masterplans Frankfurt Hauptbahnhof sind die ersten Geschäfte in der umfassend sanierten B-Ebene eröffnet worden. Bis Spätsommer 2027 entstehen dort rund 30 Shops auf insgesamt 10.000 Quadratmetern Gewerbefläche. Bund, DB InfraGO und das Land Hessen investieren rund 375 Millionen Euro in die Modernisierung der unterirdischen Verteilerebene. Die B-Ebene wird seit 2021 bei laufendem Bahn- und U-Bahn-Betrieb grundlegend umgebaut. Neben neuen Einzelhandelsflächen entstehen barrierefreie Zugänge, modernisierte Technik sowie neue Aufenthaltsbereiche. Insgesamt umfasst der Masterplan Frankfurt Hauptbahnhof mehr als 20 Einzelprojekte. Das Beratungsunternehmen Drees & Sommer unterstützt die DB InfraGO bei der Sanierung mit der Objektüberwachung sowie der Prüfung von Werk- und Montageplänen. Die Bauarbeiten in der B-Ebene sollen bis Spätsommer 2027 abgeschlossen werden. Der Masterplan für den Frankfurter Hauptbahnhof reicht bis 2035.
Pirmasens: Peter Gross Bau startet Infrastrukturprojekt für 2,27 Millionen Euro
Peter Gross Bau hat den Spatenstich für den Bau eines neuen Kanals sowie eines Regenrückhaltebeckens im Industriegebiet Winzeln in Pirmasens gefeiert. Auftraggeber ist die Stadt Pirmasens. Das Auftragsvolumen beträgt rund 2,27 Millionen Euro, die Fertigstellung ist für Ende November 2027 vorgesehen. Das Infrastrukturprojekt soll die Entwässerung im Industriegebiet verbessern und umfasst den Neubau eines Kanals sowie eines Regenrückhaltebeckens. Am symbolischen Spatenstich nahmen unter anderem Pirmasens‘ Bürgermeister Markus Zwick sowie der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Michael Ebling teil.
Frankfurt am Main: M&G investiert 73,5 Millionen Euro in Serviced Apartments
M&G Real Estate hat für den European Property Fund zwei Serviced-Apartment-Immobilien in Berlin und Bielefeld erworben. Das Transaktionsvolumen beträgt 73,5 Millionen Euro. Verkäufer und Projektentwickler ist Livory. Für den Fonds ist es die erste Investition in das Segment Serviced Apartments in Europa. Die beiden Immobilien umfassen insgesamt 404 voll möblierte Apartments und sind für 20 Jahre an den Betreiber smartments vermietet. Das Berliner Objekt wurde umfassend modernisiert, der Neubau in Bielefeld wurde Anfang 2026 in Betrieb genommen. Nach Angaben von M&G wächst die Nachfrage nach Serviced Apartments seit der Pandemie stärker als der klassische Hotelmarkt. In den vergangenen neun Monaten hat der European Property Fund Ankäufe mit einem Volumen von mehr als 1,6 Milliarden Euro abgeschlossen oder vereinbart.
Hohen Neuendorf: BAUWERT feiert Richtfest für Quartier am Wildbergplatz
Die BAUWERT AG hat das Richtfest für das Quartier „Der Wildbergplatz“ in Hohen Neuendorf gefeiert. Bis März 2027 entstehen in zentraler Lage sieben Wohngebäude, ein Geschäftshaus, eine Tiefgarage sowie ein begrünter Innenhof. Nach Angaben des Projektentwicklers ist der Rohbau rund eineinhalb Jahre nach Baubeginn im Januar 2025 weitgehend abgeschlossen. Zuvor waren unter anderem Bodensanierungen, Gründungsarbeiten und der Bau einer Tiefgarage mit 60 Stellplätzen erfolgt. Das Quartier umfasst insgesamt rund 7.758 Quadratmeter Mietfläche. Geplant sind 85 frei finanzierte Mietwohnungen mit rund 5.960 Quadratmetern Wohnfläche sowie ein Geschäftshaus mit rund 1.798 Quadratmetern Gewerbefläche für Einzelhandel, Büros oder Praxen. Das Projekt wird nach Angaben von BAUWERT auf eine DGNB-Gold-Zertifizierung, den KfW-55-Standard und ESG-Konformität ausgerichtet. Zum Energiekonzept gehören Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen. Zudem sind Gründächer, Regenwasserversickerung und E-Ladepunkte an allen 60 Stellplätzen der Tiefgarage vorgesehen. Der Entwurf stammt von Patzschke & Partner Architekten, die Ausführungsplanung verantwortet Mielke Knobel Architekten. Mit dem Richtfest beginnen die Fassaden- und Innenausbauarbeiten. Die Gestaltung der Außenanlagen soll im Herbst 2026 starten. Die Vermarktung der Gewerbeflächen hat begonnen, die Vermietung der Wohnungen ist für Ende 2026 vorgesehen.
Düsseldorf: Büroflächen im Kö-Bogen II fertig ausgebaut
Schwitzke Project hat den Innenausbau von rund 1.350 Quadratmetern Bürofläche im Kö-Bogen II in Düsseldorf abgeschlossen. Auftraggeber war die Aachener Grundvermögen. Die Arbeiten wurden innerhalb von 16 Wochen auf zwei Etagen des Gebäudes am Gustaf-Gründgens-Platz umgesetzt. Zum Leistungsumfang gehörten unter anderem der Einbau von Glas- und Akustiktrennwänden, Brandschutztüren sowie der Ausbau von Sanitär- und Technikräumen. Während der Bauzeit waren nach Unternehmensangaben durchschnittlich 40 Handwerker verschiedener Gewerke gleichzeitig auf der Baustelle tätig. Zu den technisch anspruchsvollsten Arbeiten zählte der Einbau einer Verbindungstreppe zwischen dem dritten und vierten Obergeschoss. Die Treppenelemente wurden per Kran über die Fassade in den Innenhof gehoben und montiert. Aufgrund der Dachgeometrie des Gebäudes mit Raumhöhen zwischen 1,40 und 8 Metern kamen spezielle Gerüstkonstruktionen zum Einsatz. Zusätzliche logistische Anforderungen ergaben sich durch die innerstädtische Lage und den laufenden Veranstaltungsbetrieb im Umfeld.
Osnabrück: Hohental übernimmt Wohnprojekt mit 59 Häusern im Landwehrviertel
Die Hohental Gruppe hat eine Wohnprojektentwicklung im Osnabrücker Landwehrviertel übernommen und setzt die nach einem längeren Baustillstand unterbrochenen Arbeiten fort. Das Vorhaben umfasst 49 Reihenhäuser und zehn Doppelhaushälften mit rund 8.300 Quadratmetern Wohnfläche. Die Häuser entstehen im Glasgowring und Bristolring als Teil des Landwehrviertels, des größten Neubaugebiets Osnabrücks mit mehr als 800 geplanten Wohneinheiten. Die Fertigstellung erfolgt in drei Bauabschnitten. Die ersten Mieter sollen zum Jahreswechsel 2026/2027 einziehen. Nach Angaben des Unternehmens wurden vor der Übernahme der Bautenstand und die Bauqualität umfassend geprüft. Die Gebäude werden nach dem KfW-55-Standard fertiggestellt und an das quartierseigene Nahwärmenetz angeschlossen. Jede Einheit verfügt über einen Garten, eine Dachterrasse und einen Stellplatz.
Tholey: Peter Gross übernimmt Facility Management für 19 kommunale Liegenschaften
Die Gemeinde Tholey hat die Peter Gross Facility Management GmbH & Co. KG mit dem technischen Gebäudemanagement für 19 kommunale Liegenschaften beauftragt. Der Auftrag wurde im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens vergeben. Zum betreuten Portfolio gehören Schulen, Kindertagesstätten, Sporthallen, Feuerwehrgerätehäuser und Dorfgemeinschaftshäuser. Der Leistungsumfang umfasst die technische Betriebsführung, Instandhaltung, das Störungsmanagement einschließlich Rufbereitschaft sowie Dokumentation und Berichtswesen. Nach Angaben der Gemeinde gaben insbesondere das Betriebskonzept sowie Lösungen für digitale Prozesse und Nachhaltigkeitsanforderungen den Ausschlag für die Vergabe. Peter Gross Facility Management betreut in Tholey bereits das Rathaus. Mit dem neuen Auftrag erweitert das Unternehmen sein Engagement im kommunalen Facility Management.
Frankfurt am Main: Scandic übernimmt Hotel an der Messe
Scandic Hotels wird 2027 ein weiteres Hotel in Frankfurt am Main eröffnen. Das Unternehmen hat dafür einen langfristigen Mietvertrag mit Union Investment für das Hotel an der Frankfurter Messe und am Skyline Plaza abgeschlossen. Die Immobilie gehört seit 2008 zum Portfolio des Offenen Immobilienfonds UniInstitutional European Real Estate und wurde bislang von Mövenpick betrieben. Vor der Wiedereröffnung wird das Hotel umfassend modernisiert und an die Markenstandards von Scandic angepasst. Nach einer Nachverdichtung im Bestand wird das Haus über 296 Zimmer, ein Restaurant mit Bar, eine Außenterrasse sowie fünf Veranstaltungsräume mit insgesamt rund 500 Quadratmetern Fläche verfügen. Mit dem neuen Standort eröffnet Scandic sein drittes Hotel in Frankfurt am Main. Union Investment und Scandic arbeiten bereits beim Scandic Hamburg Emporio zusammen.
Berlin: Fuchs & Eule erhält zehn Millionen Euro für Wachstum
Der Berliner Energie- und Sanierungsberater Fuchs & Eule hat eine Finanzierungsrunde über zehn Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom GET Fund. Zudem beteiligen sich PI Impact sowie WaVe-X als neue Investoren. Auch die bestehenden Investoren SET Ventures, Picus Capital und Realyze Ventures investieren erneut. Das 2021 gegründete Unternehmen ist auf daten- und KI-gestützte Energie- und Sanierungsberatung für Wohn- und Gewerbeimmobilien spezialisiert. Nach eigenen Angaben wurden seit der Gründung mehr als 10.000 Gebäudeanalysen mit einer Gesamtfläche von über fünf Millionen Quadratmetern durchgeführt. Zu den Kunden zählen unter anderem Bestandshalter, Family Offices und Asset Manager. Mit dem frischen Kapital will Fuchs & Eule sein digitales Geschäftsmodell ausbauen. Geplant sind Investitionen in KI-Anwendungen, datenbasierte Analysen, intelligente Portfolio-Screenings sowie digitale Sanierungsberatungen. Ziel ist es, Eigentümer bei der energetischen Modernisierung ihrer Immobilienbestände zu unterstützen und Sanierungsentscheidungen wirtschaftlicher zu gestalten.
Berlin: IVD übernimmt Vorsitz der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland
Der Immobilienverband Deutschland (IVD) hat zum 1. Juli turnusgemäß den Vorsitz der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) übernommen. IVD-Präsident Dirk Wohltorf folgt damit auf ZIA-Präsidentin Iris Schöberl, die das Verbändebündnis zuletzt geführt hatte. In der BID arbeiten der BFW, der GdW, der IVD, der VDIV, der vdp und der ZIA zusammen. Die Amtsübergabe fand in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin im Beisein von Bau- und Wohnungspolitikern des Deutschen Bundestages statt. Zum Amtsantritt sieht die BID vorsichtige Signale für einen Kurswechsel in der Bau- und Wohnungspolitik. Der Verband begrüßt unter anderem den angekündigten Schutz privater Wohnungsbestände vor Enteignung, den Aktionsplan des Bundesbauministeriums sowie den geplanten Pakt fürs Eigentum. Zugleich fordert die Immobilienwirtschaft weitere Maßnahmen zur Ankurbelung des Wohnungsbaus, darunter schnellere Genehmigungsverfahren, bessere Investitionsbedingungen sowie eine Entlastung bei der Grunderwerbsteuer.
Bielefeld: Goldbeck tritt German Datacenter Association bei
Goldbeck ist als 300. Mitglied der German Datacenter Association (GDA) beigetreten. Mit der Mitgliedschaft will das Unternehmen seine Erfahrung aus der Planung, dem Bau und der Inbetriebnahme von Rechenzentren in die Verbandsarbeit einbringen und den Ausbau digitaler Infrastruktur in Deutschland mitgestalten. Nach Unternehmensangaben verfolgt Goldbeck beim Bau von Rechenzentren einen systematisierten Ansatz mit industriell vorgefertigten Bauelementen. Ergänzt wird das Angebot durch eine strategische Partnerschaft mit der Zaunergroup im Industrieanlagen- und Rohrleitungsbau. Zudem ist Goldbeck seit März 2026 Mitglied der Polish Data Center Association. Mit dem Beitritt zur GDA will das Unternehmen den Austausch mit Betreibern, Versorgern und weiteren Marktakteuren intensivieren und technologische Entwicklungen schneller in Projekte überführen. Hintergrund ist die wachsende Nachfrage nach Rechenzentren infolge zunehmender Digitalisierung und des steigenden Bedarfs an KI-Anwendungen.
Stuttgart: Büroimmobilie in Möhringen wechselt den Eigentümer
Eine Büroimmobilie in Stuttgart-Möhringen ist verkauft worden. Käufer ist die Immo Cube GmbH, Verkäufer ein dänisches Family Office. Vermittelt wurde die Transaktion von Immoraum Real Estate Advisors. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das 1979 errichtete Gebäude verfügt über rund 2.700 Quadratmeter oberirdische Nutzfläche auf einem etwa 3.500 Quadratmeter großen Grundstück sowie 38 Stellplätze. Die Immobilie wurde bislang als Single-Tenant-Objekt genutzt und steht derzeit leer. Der neue Eigentümer plant eine Revitalisierung und die Umwandlung in ein Multi-Tenant-Gebäude. Im Zuge der Neupositionierung wurden nach Unternehmensangaben bereits erste Mietverträge abgeschlossen, darunter mit einem Fitnessstudio. Die Immobilie liegt in einem etablierten Gewerbestandort in Stuttgart-Möhringen.
Oberschleißheim: Mehrfamilienhaus mit 20 Wohnungen verkauft
In Oberschleißheim bei München hat ein Mehrfamilienhaus mit 20 Wohneinheiten den Eigentümer gewechselt. Käufer ist ein Konsortium privater Investoren, Verkäufer eine Erbengemeinschaft. Das 1965 errichtete Gebäude verfügt über rund 1.170 Quadratmeter Wohnfläche. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Nach Einschätzung des vermittelnden Unternehmens Rohrer Immobilien steigt derzeit die Nachfrage nach sanierungsbedürftigen Mehrfamilienhäusern. Insbesondere Bestandsobjekte mit Modernisierungspotenzial rückten verstärkt in den Fokus spezialisierter Investoren, die auf Wertsteigerungen durch energetische und bauliche Sanierungen setzen. Rohrer Immobilien beobachtet insbesondere im Münchner Umland ein wachsendes Interesse an entwicklungsfähigen Bestandsimmobilien. Aktuell begleitet das Unternehmen nach eigenen Angaben die Vermarktung eines weiteren Mehrfamilienhauses in Puchheim.
Dortmund: LAMPAG mietet rund 6.000 Quadratmeter Logistikfläche
Für eine Logistikimmobilie im Dortmunder Gewerbegebiet Oestrich ist eine Anschlussvermietung gesichert. Neuer Alleinmieter des Objekts am Strümpenbusch 3 wird die LAMPAG GmbH, ein Unternehmen der international tätigen Alu Group. Eigentümer der Immobilie ist die Last-Mile-Logistikplattform CityLink. Die 1990 errichtete Immobilie verfügt über rund 5.950 Quadratmeter vermietbare Fläche, darunter etwa 4.530 Quadratmeter Lager- und 1.420 Quadratmeter Bürofläche. Hinzu kommen rund 3.000 Quadratmeter Außenfläche für Stellplätze und Lagerzwecke. Mit dem Vertragsabschluss bleibt die Immobilie nach Auslaufen des bisherigen Mietvertrags langfristig vollständig vermietet. Der Standort im Nordwesten Dortmunds ist an die Autobahnen A42, A2 und A45 angebunden und eignet sich insbesondere für urbane Logistik- und Distributionskonzepte.
Berlin: Instone und OFB stellen Wohnquartier „Friedenauer Höhe“ fertig
Instone Real Estate und die OFB Projektentwicklung haben ihr gemeinsames Wohnquartier „Friedenauer Höhe“ im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg fertiggestellt. Auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände sind 933 Mietwohnungen und 131 Eigentumswohnungen sowie eine rund 10.000 Quadratmeter große öffentliche Parkanlage entstanden. Nach Angaben der Projektpartner sind alle Wohnungen bezogen; rund 2.500 Menschen leben inzwischen in dem Quartier. Das seit 2021 gemeinsam entwickelte Projekt umfasst neben den Wohnungen auch Spielbereiche, Einkaufsmöglichkeiten, soziale Infrastruktur sowie eine öffentliche Ost-West-Radverbindung. Die Wärmeversorgung erfolgt über ein Blockheizkraftwerk. Die Wohngebäude wurden teilweise mit CO₂-reduziertem Beton errichtet und erfüllen den BEG-Effizienzhaus-Standard 55 EE. Mit der Fertigstellung ist die Entwicklung des ehemaligen Bahnareals abgeschlossen. Das Quartier verbindet neuen Wohnraum mit öffentlichen Grünflächen und einer weitgehend autofreien Erschließung.
Neu-Isenburg/London: Apleona übernimmt Mehrheit an Rechenzentrumsspezialist Sygna
Apleona hat eine Mehrheitsbeteiligung an der britischen Sygna Holdings Limited erworben. Mit der strategischen Partnerschaft erweitert der Facility-Management-Dienstleister sein Leistungsportfolio im Bereich Rechenzentren und kritische Infrastruktur. Das Management von Sygna bleibt am Unternehmen beteiligt und führt den Geschäftsbetrieb weiter. Sygna ist auf die Inbetriebnahme und das technische Projektmanagement von Rechenzentren sowie weiterer kritischer Infrastrukturen spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt rund 90 Fachkräfte und begleitet Projekte von der Planung über die Inbetriebnahme bis zur technischen Bewertung im laufenden Betrieb. Neben Rechenzentren gehören unter anderem Bürogebäude, Umspannwerke, Gigafabriken und pharmazeutische Labore zum Tätigkeitsfeld. Mit der Beteiligung will Apleona insbesondere sein Geschäft im Betrieb und Facility Management von Rechenzentren ausbauen. Gleichzeitig soll Sygna von der europäischen Plattform und dem internationalen Kundenstamm von Apleona profitieren und seine Expansion in Europa beschleunigen.
Bassenheim: Peter Gross Bau legt Grundstein für neuen Bürostandort
Peter Gross Bau hat den Grundstein für ein neues Bürogebäude in Bassenheim bei Koblenz gelegt. Mit dem Neubau erweitert das Bauunternehmen seine Präsenz im Raum Koblenz und schafft auf rund 3.270 Quadratmetern Platz für 165 Arbeitsplätze. Geplant sind zwei Vollgeschosse sowie ein Staffelgeschoss. Das Gebäude erhält eine Betonfertigteilfassade aus dem unternehmenseigenen Werk in St. Ingbert. In den Büroräumen kommen Heiz-Kühlkassetten zum Einsatz. Derzeit laufen vorbereitende Artenschutzmaßnahmen. Auf dem Grundstück werden Habitate für Mauereidechsen geschaffen und später in die Außenanlagen integriert. Der Rohbau soll Mitte 2026 beginnen, die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen.
Hamburg: FRANK plant energetische Sanierung eines Wohn- und Geschäftshauses
Die FRANK Immobilien und Lebensformate GmbH übernimmt die Generalplanung für die energetische Sanierung und Weiterentwicklung eines Wohn- und Geschäftshauses der Unternehmensgruppe Hermann Friedrich Bruhn in Hamburg-Hamm. Ziel ist die Modernisierung des Bestandsgebäudes auf den EH70-Standard sowie die Schaffung zusätzlichen Wohnraums. Die Immobilie an der Hammer Landstraße umfasst rund 4.900 Quadratmeter Gebäudefläche, darunter etwa 3.400 Quadratmeter Wohnfläche mit 79 Wohnungen. Darüber hinaus befinden sich eine Arztpraxis, ein Kindergarten sowie zwei weitere Gewerbeeinheiten im Gebäude. FRANK verantwortet im Rahmen des Mandats die Generalplanung einschließlich Architektur, Technischer Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung und Brandschutz. Hinzu kommen die Koordination der Fachplaner, das Baugenehmigungsmanagement, die Projektsteuerung sowie die Entwicklung eines ganzheitlichen Sanierungs- und ESG-Konzepts einschließlich Wirtschaftlichkeitsanalyse. Das vor rund 55 Jahren errichtete Wohn- und Geschäftshaus verfügt über acht Vollgeschosse und ein Kellergeschoss. Mit der energetischen Modernisierung sollen der CO₂-Ausstoß reduziert, die Energieeffizienz verbessert und die langfristige Wertstabilität der Immobilie gesichert werden.
Mainz: Gesundheitscampus curaparc clinic nach einem Jahr vollständig etabliert
Ein Jahr nach der Eröffnung zieht die curaparc clinic Mainz eine positive Bilanz. Der Gesundheitscampus in Mainz-Bretzenheim ist vollständig vermietet und vereint auf 17.450 Quadratmetern Mietfläche Facharztpraxen, Operationskapazitäten und Behandlungsräume verschiedener medizinischer Disziplinen. Im ersten Betriebsjahr wurden nach Unternehmensangaben mehr als 900 Operationen durchgeführt. Hinzu kommen über 1.100 stationäre Übernachtungen sowie zahlreiche ambulante Behandlungen. Nach Einschätzung von Betreiber und Eigentümer bestätigt die Entwicklung die steigende Nachfrage nach integrierten Versorgungsstandorten, an denen verschiedene medizinische Leistungen gebündelt angeboten werden. Die curaparc clinic ist das erste Healthcare-Investment von neworld. Das Unternehmen sieht in Gesundheitsimmobilien einen wachsenden Investmentmarkt und prüft nach eigenen Angaben bereits weitere Projekte. Ziel ist es, medizinische Infrastruktur und immobilienwirtschaftliche Anforderungen in integrierten Versorgungskonzepten miteinander zu verbinden.
Berlin: STADT UND LAND kauft 63 geförderte Wohnungen im Forward Deal
In Berlin-Spandau entstehen 63 geförderte und barrierefreie Wohnungen für die landeseigene STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft. Das Wohnprojekt in der Schönwalder Straße 57 wird von Blackshore gemeinsam mit Trockland entwickelt und im Rahmen eines Forward Deals nach Fertigstellung schlüsselfertig an die kommunale Wohnungsbaugesellschaft übergeben. Das Gebäude umfasst rund 4.132 Quadratmeter Mietfläche mit 1- bis 5-Zimmerwohnungen. Die Baugenehmigung liegt bereits vor, der Baustart soll kurzfristig erfolgen. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2027 geplant. Generalübernehmer ist GOLDBECK. Die Wohnungen sollen im Rahmen einer Vereinbarung mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport vorrangig an Beschäftigte des Landes Berlin und landeseigener Unternehmen vergeben werden. Nach Angaben der STADT UND LAND sind schlüsselfertige Ankäufe ein wichtiger Baustein, um das Angebot an dauerhaft gebundenem und bezahlbarem Wohnraum in Berlin zügig auszubauen. Bis 2035 will das kommunale Wohnungsunternehmen seinen Bestand auf rund 59.000 Wohnungen erweitern.
Berlin: Immobilienpreise treten im Juni auf der Stelle
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland haben sich im Juni kaum verändert. Das geht aus dem aktuellen Europace Hauspreisindex hervor. Der Gesamtindex sank gegenüber dem Vormonat minimal um 0,01 Prozent auf 221,80 Punkte, lag damit aber weiterhin 1,66 Prozent über dem Vorjahreswert. Am stabilsten entwickelten sich Neubauten. Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser blieben gegenüber Mai unverändert und lagen im Jahresvergleich 2,61 Prozent höher. Auch Eigentumswohnungen (-0,01 Prozent) und Bestandshäuser (-0,02 Prozent) verzeichneten im Monatsvergleich nur geringfügige Veränderungen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt die Marktanalyse der VALUE AG. Danach gaben die Angebotspreise für Wohnungen und Häuser im Juni jeweils um rund 0,5 Prozent nach, während die Angebotsmieten nach mehreren Anstiegen mit minus 0,2 Prozent leicht zurückgingen. Im Quartalsvergleich bewegten sich Eigentumswohnungen bundesweit mit plus 0,2 Prozent und Ein- und Zweifamilienhäuser mit minus 0,3 Prozent weitgehend seitwärts. Die Angebotsmieten stiegen dagegen um 0,6 Prozent. Nach Einschätzung der VALUE AG wird der bundesweite Trend zunehmend von regionalen Entwicklungen überlagert. Während sich die Preisentwicklung insgesamt stabil zeigt, unterscheiden sich die einzelnen Städte deutlich. So legten die Preise in Hamburg zuletzt zu, während München und Stuttgart bei Ein- und Zweifamilienhäusern Rückgänge verzeichneten.
Oldenburg: Bundeswehr mietet ehemaliges C&A-Haus in der Innenstadt
Für die ehemalige C&A-Immobilie in der Oldenburger Innenstadt ist ein neuer Nutzer gefunden. Das Bundesministerium der Verteidigung richtet in dem Gebäude an der Langen Straße ein regionales Musterungszentrum sowie eine Karriereberatung der Bundeswehr ein. Der Mietvertrag wurde langfristig abgeschlossen. Das rund 2.500 Quadratmeter große Gebäude wird künftig auf vier Etagen genutzt. Im Erdgeschoss entsteht auf etwa 330 Quadratmetern eine Karriereberatung der Bundeswehr. Die drei Obergeschosse mit zusammen rund 2.150 Quadratmetern werden zu einem Musterungszentrum ausgebaut. Dort sollen rund 50 zivile Arbeitsplätze entstehen. Die Inbetriebnahme ist für Juli 2027 geplant. Mit der Nachnutzung wird eine seit dem Auszug von C&A leerstehende Handelsimmobilie einer neuen Funktion zugeführt. Parallel zum Mieterausbau werden Dach und Fassade energetisch saniert sowie die Fassaden geöffnet, um größere Fensterflächen und moderne Arbeitsbereiche zu schaffen. Das Gebäude liegt in unmittelbarer Nachbarschaft einer Ende 2025 eröffneten Rossmann-Filiale. Nach Angaben der beteiligten Unternehmen soll die neue Nutzung zur weiteren Belebung der Innenstadt beitragen. Die Vermietung vermittelten Eden-Ehbrecht Immobilien und Robert C. Spies.
Köln: Dürselen Immobilien firmiert als SIERA Property Management
Die Dürselen Immobilien GmbH tritt seit dem 1. Juli unter dem Namen SIERA Property Management GmbH auf. Mit der Umfirmierung soll die stärkere Einbindung des Unternehmens in die SIERA-Gruppe auch nach außen sichtbar werden. Nach Angaben des Unternehmens wurden in den vergangenen Monaten interne Strukturen und Prozesse weiterentwickelt sowie die organisatorische und strategische Integration in die Unternehmensgruppe ausgebaut. Künftig will SIERA Property Management unter anderem die Themen Digitalisierung, ESG, Reporting und datenbasierte Entscheidungsgrundlagen stärker in den Mittelpunkt stellen. Für bestehende Kunden und Geschäftspartner soll sich durch die Umfirmierung nichts ändern. Ansprechpartner und bestehende Strukturen bleiben nach Unternehmensangaben erhalten.
Aachen: Hemsö kauft Universitätsgebäude der RWTH Aachen
Der schwedische Sozialimmobilienspezialist Hemsö hat ein neues Universitätsgebäude in Aachen für sein Deutschlandportfolio erworben. Verkäufer ist die HLG Real Estate GmbH & Co. KG aus Münster. Das Gebäude befindet sich derzeit in der Fertigstellung und soll im September 2026 an den Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen übergeben werden. Die Immobilie umfasst rund 8.540 Quadratmeter Mietfläche. Größter Nutzer ist das Land Nordrhein-Westfalen, das für den Universitätsbetrieb der RWTH Aachen rund 79 Prozent der Flächen angemietet hat. Das Universitätsgebäude entsteht in unmittelbarer Nähe des Aachener Hauptbahnhofs als Teil einer Quartiersentwicklung. Dazu gehören außerdem ein Studentenwohnheim mit 300 Apartments, ein Hotel mit 160 Zimmern, ein Fitnessstudio sowie eine Tiefgarage, die künftig von der Aachener Parkraum Gesellschaft betrieben wird.
Berlin: BPD feiert Richtfest für 34 Eigentumswohnungen in Pankow
BPD hat für das Wohnprojekt „Herthas Duett“ in Berlin-Pankow Richtfest gefeiert. In der Herthastraße entstehen zwei Wohngebäude mit insgesamt 34 Eigentumswohnungen. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2027 geplant. Das Projekt umfasst Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen mit Wohnflächen zwischen 47 und 140 Quadratmetern. Die Wohnungen verfügen je nach Ausführung über Balkone, Loggien, Dachterrassen oder Terrassen mit Gartenanteil. Ergänzt wird das Ensemble durch zwei begrünte Innenhöfe. Für die Wärmeversorgung setzt BPD auf ein Energiekonzept mit Erdwärme, Wärmepumpe und einer Photovoltaik-Thermie-Anlage auf dem Dach. Nach Angaben des Unternehmens erreicht das Wohnprojekt die Energieeffizienzklasse A+.
Frankfurt am Main: ULI benennt Retail Council in Mixed-Use Council um
Das Urban Land Institute (ULI) richtet sein Fachgremium für Innenstädte neu aus. Der bisherige Retail Council trägt künftig den Namen Mixed-Use Council und soll den Fokus stärker auf gemischt genutzte Quartiere legen. Die Neuausrichtung geht auf eine Anregung des ULI-Mitglieds Midstad zurück. Nach Angaben des ULI reagiert das Gremium damit auf den Wandel in den Innenstädten. An die Stelle monofunktionaler Handelsstandorte treten zunehmend Quartiere, die Einzelhandel mit Wohnen, Büros, Gesundheitsangeboten, Bildung, Gastronomie und Kultur verbinden. Solche Nutzungsmischungen sollen Innenstädte langfristig stärken und ihre Attraktivität erhöhen. Der Mixed-Use Council soll den fachlichen Austausch zur Transformation innerstädtischer Bestandsimmobilien und zur Entwicklung gemischt genutzter Quartiere bündeln. Nach Einschätzung des ULI gewinnen integrierte Nutzungskonzepte angesichts der strukturellen Veränderungen im stationären Handel und in den Innenstädten weiter an Bedeutung.
Dortmund: Aroundtown baut Alte Post zu Serviced Apartments um
Aroundtown hat den Umbau der Alten Post am Königswall in Dortmund abgeschlossen. Das ehemalige Bürogebäude wurde entkernt und um mehr als 50 Serviced Apartments ergänzt. Betreiber ist Bob W, der die Flächen für 15 Jahre angemietet hat. Die vollständig möblierten Studio- und One-Bedroom-Apartments verfügen über Küchen und eigene Bäder. Ergänzt wird das Angebot durch Gemeinschaftsbereiche wie eine Lobby-Lounge, Co-Working-Flächen, eine Coffee Corner, eine Pantry und einen Waschsalon. Mit dem Umbau verfolgt Aroundtown nach eigenen Angaben die Weiterentwicklung der Immobilie zu einem gemischt genutzten Gebäude. Die Serviced Apartments ergänzen die bestehenden Büro-, Gewerbe- und Einzelhandelsflächen der historischen Alten Post am Dortmunder Hauptbahnhof. Die Immobilie liegt am Königswall in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs und der Innenstadt. Aroundtown sieht die Umnutzung als Teil seiner Mixed-Use-Strategie, mit der Bestandsimmobilien durch zusätzliche Nutzungen langfristig weiterentwickelt werden sollen.
Frechen: Neue Polizeiwache im Quartier NEOBEL fertiggestellt
Die neue Polizeiwache im Frechener Quartier NEOBEL ist fertiggestellt. Ende Juni wurde das Dienstgebäude an die Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis übergeben. Nach der Einrichtung der technischen und organisatorischen Infrastruktur soll die Wache voraussichtlich Ende September den Betrieb aufnehmen. Der rund 2.500 Quadratmeter große Neubau bietet auf drei Geschossen Platz für die rund um die Uhr besetzte Polizeiwache sowie Büro- und Verwaltungsbereiche. Zum Standort gehören außerdem eine Tiefgarage, Stellplätze und ein gesicherter Außenbereich. Das Gebäude wurde im KfW-40-Standard errichtet und verfügt über eine Photovoltaikanlage, Luft-Wasser-Wärmepumpen sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Mit der Fertigstellung der Polizeiwache ist ein weiterer Baustein des Quartiers NEOBEL abgeschlossen. Für das Areal sind außerdem ein Ärztehaus mit Gastronomie, Angebote für betreutes Wohnen sowie ein Parkhaus geplant.
Stuttgart: Stimmung unter Immobilienfinanzierern verschlechtert sich deutlich
Die Stimmung unter den gewerblichen Immobilienfinanzierern hat sich im zweiten Quartal 2026 deutlich eingetrübt. Das geht aus dem aktuellen BF.Quartalsbarometer der BF.direkt AG hervor, das gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute erstellt wurde. Der Barometerwert fiel von -9,74 auf -25,97 Punkte und signalisiert damit eine deutlich geringere Finanzierungsbereitschaft. Nach Angaben der Befragten haben sich die Finanzierungsbedingungen gegenüber dem Vorquartal weiter verschlechtert. Rund 46 Prozent berichteten von restriktiveren Bedingungen, während knapp ein Viertel einen Rückgang des Neugeschäfts feststellte. Gleichzeitig nahm der Anteil kleinerer Finanzierungen unter zehn Millionen Euro zu, während größere Kreditvolumina seltener vergeben wurden. Auch bei Kreditentscheidungen verschob sich der Schwerpunkt. Risikoabteilungen gewannen nach Einschätzung der Teilnehmer an Einfluss, während Bereiche mit Fokus auf Neugeschäft seltener den Ausschlag gaben. Zudem berichten mehr Institute von steigenden Beständen notleidender Kredite (NPLs) und einem nachlassenden Wettbewerb um Finanzierungen. Als wesentlichen Grund für den Stimmungseinbruch nennen die Autoren die wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs. Höhere Energiepreise hätten die Inflationssorgen verstärkt und damit auch die Befürchtungen steigender Zinsen verschärft. Die Autoren sehen darin eine zusätzliche Belastung für eine Branche, die sich seit dem Zinsanstieg 2022 in einem schwierigen Marktumfeld befindet. Wenig verändert haben sich dagegen die Beleihungsausläufe und Finanzierungskonditionen. Die durchschnittlichen Loan-to-Values im Bestand lagen bei 64,2 Prozent, die Loan-to-Costs bei Projektentwicklungen bei 66,3 Prozent. Margen bewegten sich je nach Nutzungsart zwischen 135 und 184 Basispunkten im Bestand sowie zwischen 253 und 301 Basispunkten bei Projektentwicklungen.
Kaarst: PORR stellt Wohnquartier Commerhof mit 38 Wohnungen fertig
In Kaarst ist das Wohnquartier Commerhof fertiggestellt worden. Das Ensemble umfasst drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 38 Wohnungen sowie eine Tiefgarage mit 28 Stellplätzen. Bauherr ist die DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH. Bereits Ende 2025 waren das erste Wohngebäude und die Tiefgarage übergeben worden. Anfang 2026 folgten die beiden weiteren Häuser. Ein Drittel der Wohnungen ist für Beschäftigte des Bauherrn vorgesehen, die übrigen Einheiten werden frei vermietet. Im Staffelgeschoss eines Gebäudes entstand zudem ein Penthouse. Das Quartier besteht aus dreigeschossigen Wohnhäusern mit Terrassen, Loggien und Balkonen. Es liegt in einem Entwicklungsgebiet, in dem unter anderem weitere Nahversorgungseinrichtungen und eine Kindertagesstätte vorgesehen sind.
Berlin: Grundstein für WaldhausQuartier mit 195 Wohnungen gelegt
In Berlin-Buch ist der Grundstein für das Wohnprojekt WaldhausQuartier gelegt worden. Auf dem Areal neben dem historischen Waldhaus entstehen vier Neubauten mit insgesamt 195 Wohnungen und Apartments sowie einer Tiefgarage mit 114 Stellplätzen. Nach Angaben der Projektentwickler sind bereits rund 90 Prozent der Einheiten verkauft. Das Ensemble umfasst 87 möblierte Apartments und 108 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 10.450 Quadratmetern. Parallel soll das denkmalgeschützte Waldhaus aus dem Jahr 1904 saniert und zu rund 90 weiteren Wohnungen umgebaut werden. Auch das historische Pförtnerhaus wird erhalten und die Parkanlage neugestaltet. Die Neubauten entstehen im Effizienzhaus-40-Standard und sollen das Qualitätssiegel „Nachhaltiges Gebäude“ (QNG+) erhalten. Geplant sind unter anderem Photovoltaikanlagen auf den Dächern sowie eine Wärmeversorgung über Luft-Wärmepumpen. Der Baubeginn für die Neubauten erfolgte im Frühjahr 2025. Der Rohbau soll bis Ende 2026 fertiggestellt werden, die Übergabe der Wohnungen ist für den Sommer 2027 vorgesehen.
Wildau: Bonava feiert Richtfest für weiteren Bauabschnitt im Finkengarten
Bonava hat im Wohnprojekt „Finkengarten“ in Wildau das Richtfest für den nächsten Bauabschnitt gefeiert. Gemeinsam mit Bürgermeister Frank Nerlich beging der Projektentwickler die Fertigstellung des Rohbaus für weitere 16 Eigentumswohnungen. In dem Quartier nahe der Technischen Hochschule Wildau entstehen insgesamt 91 Eigentumswohnungen mit zwei bis fünf Zimmern und Wohnflächen zwischen 49 und 123 Quadratmetern. Die ersten Bewohner sind bereits im März 2025 eingezogen. Die vollständige Fertigstellung des Quartiers ist für 2027 geplant. Das Wohnprojekt liegt in der Nähe eines Naturschutzgebiets und verfügt zugleich über eine Anbindung an den Flughafen BER, die Autobahn A10 sowie den S-Bahnhof Wildau. Einkaufsmöglichkeiten, Kitas und Schulen befinden sich nach Angaben des Unternehmens im direkten Umfeld.
Berlin: Neues Förderprogramm setzt auf CO₂-Einsparungen statt Effizienzstandards
Berlin fördert die energetische Sanierung von Wohngebäuden künftig nach der tatsächlich erzielten CO₂-Einsparung. Das neue Modernisierungsprogramm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen tritt nach der Veröffentlichung der Verwaltungsvorschriften im Amtsblatt in Kraft. Nach Angaben der Senatsverwaltung ist Berlin das erste Bundesland, das seine Wohnraumförderung an direkten CO₂-Einsparungen ausrichtet. Für das Programm stehen jährlich 119 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, die energetische Sanierungsquote zu erhöhen und gleichzeitig die Bezahlbarkeit von Wohnraum zu sichern. Förderanträge können bei der Investitionsbank Berlin (IBB) gestellt werden. Das Förderprogramm besteht aus zwei Bausteinen. Im Grundmodul müssen Gebäude nach Abschluss der Sanierung einen festgelegten maximalen CO₂-Ausstoß pro Quadratmeter Wohnfläche erreichen. Welche Maßnahmen dafür umgesetzt werden, können die Eigentümer selbst entscheiden. Ergänzend kann ein Bonusmodul gewählt werden, das Zuschüsse mit Mietpreis- und Belegungsbindungen kombiniert. Im Bonusmodul ist die Modernisierungsumlage ebenfalls auf sechs Prozent begrenzt. Die Miete darf höchstens 9,50 Euro pro Quadratmeter betragen und während der 20-jährigen Bindungsfrist jährlich um maximal zwei Prozent steigen, jedoch nicht über die ortsübliche Vergleichsmiete hinaus. Nach Angaben der Senatsverwaltung soll der neue Förderansatz gezielt Maßnahmen unterstützen, die mit vergleichsweise geringem Aufwand hohe CO₂-Einsparungen erreichen. Dadurch sollen Baukosten und Modernisierungsumlagen begrenzt und gleichzeitig die Klimaschutzziele im Gebäudebestand unterstützt werden.
Berlin: KI-Drohnenhersteller eröffnet neuen Deutschland-Hauptsitz
Ein internationaler Entwickler und Produzent autonomer KI-Drohnen hat einen neuen Deutschland-Hauptsitz in Berlin bezogen. Das Unternehmen mietet dafür ein freistehendes Gebäude im Süden der Hauptstadt mit rund 900 Quadratmetern Büro- und Produktionsfläche. Der neue Standort dient dem deutschlandweiten Vertrieb, der kundenspezifischen Softwareentwicklung sowie der Montage von Drohnensystemen. Nach Angaben des vermittelnden Immobilienberaters Aengevelt fiel die Entscheidung unter anderem wegen der Kombination aus Büro- und Produktionsflächen sowie der Möglichkeit, das Gebäude exklusiv zu nutzen.
Hamburg: Grundstein für Quartier Wandsbek Markt gelegt
Union Investment hat den Grundstein für das Transformationsprojekt „Quartier Wandsbek Markt“ gelegt. Nach dem Beschluss des Bebauungsplans durch die Bezirksversammlung Wandsbek beginnt damit die nächste Bauphase. Geplant sind ein Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Karstadt-Parkhauses sowie die Aufstockung bestehender Gebäude. Im Quartier entstehen insgesamt 126 Wohnungen sowie Büro-, Einzelhandels- und Gastronomieflächen. Zudem werden Teile des Bezirksamts Wandsbek in den Gebäudekomplex einziehen. Die Fertigstellung ist für Ende 2028 vorgesehen. Der Abriss des früheren Karstadt-Parkhauses sowie der Rückbau der rückwärtigen Fassaden aus den 1960er-Jahren sind bereits abgeschlossen. Die Sanierung der historischen Fassade zum Wandsbeker Markt soll nach Angaben von Union Investment in der zweiten Jahreshälfte 2026 beendet werden. Das „Quartier Wandsbek Markt“ gehört zum Portfolio des Offenen Immobilien-Publikumsfonds UniImmo: Deutschland und zählt nach Angaben des Unternehmens zu den größten privat finanzierten Transformationsprojekten in Hamburg.
Berlin: Initiative schlägt Stiftung für Tempelhofer Feld vor
Die Initiative „Zuhause am Tempelhofer Feld“ hat ein neues Konzept für die Zukunft des Tempelhofer Feldes vorgestellt. Kern des Vorschlags ist die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung, die das Feld dauerhaft als öffentliche Grün- und Freifläche sichern soll. Gleichzeitig spricht sich die Initiative für eine maßvolle Randbebauung auf Grundlage des Kollhoff-Nöfer-Plans aus, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Nach Angaben der Initiative soll die rund 200 Hektar große Freifläche in der Mitte des insgesamt rund 300 Hektar umfassenden Areals dauerhaft erhalten bleiben. Die Stiftung würde das Gelände übernehmen und ausschließlich den Auftrag verfolgen, das Tempelhofer Feld langfristig zu schützen, zu pflegen und weiterzuentwickeln. Dadurch solle der Freiraum unabhängig von politischen Mehrheiten gesichert werden. Wohnungsbau sieht das Konzept ausschließlich an den Randbereichen des Geländes vor. Die Initiative will damit den Erhalt des Freiraums und die Schaffung neuer Wohnungen miteinander verbinden und nach eigenen Angaben einen neuen Impuls für die seit Jahren geführte Debatte um die Zukunft des Tempelhofer Feldes setzen.
Berlin: HIH vermietet Büroflächen an Materna und TotalEnergies
Die HIH Invest hat zwei neue Büromieter für Immobilien in Berlin gewonnen. Die Materna Information & Communications SE mietet Flächen im SpreeKarree in Berlin-Mitte, während das Energieunternehmen TotalEnergies künftig Büroflächen im East Side Office in Berlin-Friedrichshain beziehen wird. Materna übernimmt Flächen im SpreeKarree an der Friedrichstraße, die Ende 2025 nach dem Auszug eines Bestandsmieters frei geworden waren. Das 2004 fertiggestellte Büro- und Geschäftsensemble umfasst rund 14.000 Quadratmeter Mietfläche. TotalEnergies hat einen Fünfjahresvertrag für das East Side Office in der Mühlenstraße abgeschlossen. Der Mietbeginn ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Das Büroensemble im Mediaspree-Quartier verfügt über rund 17.000 Quadratmeter Mietfläche und entstand zwischen 2016 und 2018. Die Vermittlung der Vermietungen erfolgte durch Angermann für das SpreeKarree sowie Colliers für das East Side Office.
Augsburg: WÖHR + BAUER entwickelt neue Zentrale der Stadtsparkasse
Die Stadtsparkasse Augsburg hat WÖHR + BAUER mit der Neugestaltung und Sanierung ihres Hauptsitzes in der Augsburger Innenstadt beauftragt. Das Projekt umfasst das Gebäudeensemble an der Halderstraße und Hermannstraße einschließlich des markanten Eckgebäudes „Kaiserhof“. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Bauabschnitten, die Fertigstellung ist für 2033 geplant. Das überwiegend aus den 1960er- und 1970er-Jahren stammende Ensemble soll schrittweise modernisiert und an aktuelle Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit, Kundenservice und Arbeitswelten angepasst werden. Nach Angaben der Stadtsparkasse beginnt mit der Beauftragung zunächst die Planungsphase. Bis Ende 2027 sollen die Grundlagen für die Entwicklung des Standorts erarbeitet werden. Während der Projektentwicklung sind Gespräche mit der Stadt Augsburg, Anwohnern, Bestandsmietern und weiteren Beteiligten vorgesehen. Ziel ist ein städtebauliches und architektonisches Konzept, das den bestehenden Standort weiterentwickelt und sich in das Umfeld der Innenstadt einfügt. WÖHR + BAUER übernimmt die Projektentwicklung und Umsetzung des Vorhabens. Das Münchner Immobilienunternehmen ist auf die Transformation komplexer innerstädtischer Standorte spezialisiert und entwickelt unter anderem Wohn-, Büro- und Quartiersprojekte.
Essen: VIVAWEST stellt 64 Wohnungen im Quartier „Barbara Höfe“ fertig
VIVAWEST hat das Neubauprojekt „Barbara Höfe“ im Essener Ostviertel abgeschlossen. Auf dem ehemaligen Gelände der Barbarakirche sind fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 64 barrierearmen Wohnungen entstanden. Die ersten Mieter sollen im September einziehen, die Vermarktung läuft bereits. Die Wohnanlage am Barbarakirchgang umfasst Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 35 und 101 Quadratmetern. Die Gebäude entsprechen dem KfW-55-Standard und werden über Fernwärme versorgt. Zum Quartier gehören außerdem eine Tiefgarage mit 61 Stellplätzen, fünf Außenstellplätze sowie 64 Fahrradstellplätze. Der Bau hatte 2020 begonnen, geriet jedoch ins Stocken, nachdem der damalige Projektentwickler Insolvenz angemeldet hatte. VIVAWEST übernahm daraufhin Grundstück und Projekt und führte die Arbeiten in Eigenregie fort. An die frühere Nutzung des Areals erinnert künftig eine mehr als 100 Jahre alte Statue der Heiligen Barbara, die im Innenhof des Quartiers aufgestellt wurde. Die Figur stammt aus der 2020 abgerissenen Barbarakirche und wurde im Rahmen der Fertigstellung feierlich gesegnet.
Berlin: Tribera und Aware Super starten Milliardenplattform für studentisches Wohnen
Tribera und der australische Pensionsfonds Aware Super bauen gemeinsam eine Plattform für studentisches Wohnen in Deutschland auf. Für Investitionen in Purpose-Built Student Accommodation (PBSA) steht ein Volumen von mehr als einer Milliarde Euro zur Verfügung. Im Fokus stehen Objekte in Berlin, München, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main. Die Plattform soll Investitionen über das gesamte Risikospektrum hinweg ermöglichen und hochwertige Studentenwohnanlagen in zentralen Lagen entwickeln, erwerben und betreiben. Tribera übernimmt innerhalb der Partnerschaft exklusiv das Asset-, Property- und Development-Management. Die Kooperation folgt auf den Einstieg von Macquarie Asset Management bei Tribera im Juli 2025. Das Unternehmen sieht darin den nächsten Schritt beim Ausbau seiner paneuropäischen Plattform für studentisches Wohnen und andere Wohnimmobilien. Tribera verwaltet nach eigenen Angaben zum Stichtag 31. März 2026 mehr als 11.000 Betten in acht europäischen Ländern. Aware Super zählt mit einem verwalteten Vermögen von rund 245 Milliarden australischen Dollar zu den größten Pensionsfonds Australiens und will mit dem Einstieg sein Immobilienportfolio sowohl geografisch als auch über eine weitere alternative Assetklasse diversifizieren.
Berlin: Siegerentwurf für Viktoriaspeicher-Areal steht fest
Für die Entwicklung des Viktoriaspeicher-Areals am Kreuzberger Spreeufer steht der Siegerentwurf fest. Eine Jury unter Vorsitz der Architektin und Städtebauerin Anne Luise Müller entschied sich für den städtebaulichen Entwurf von Behles & Jochimsen Gesellschaft von Architekten und Weidinger Landschaftsarchitekten. Das Werkstattverfahren war von der landeseigenen BEHALA gemeinsam mit der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte vorbereitet worden. Auf dem Areal zwischen Spreeufer, Schillingbrücke und Köpenicker Straße sollen rund 1.000 Wohnungen entstehen, die Hälfte davon dauerhaft preisgebunden. Geplant sind außerdem Flächen für Nahversorgung, Kultur, soziale Einrichtungen, Handwerk und Produktion. Ein zentrales Element des Entwurfs ist ein öffentlich zugänglicher Klimapark entlang der Spree, der einen neuen Zugang zum Wasser schaffen soll. Mit der Entscheidung beginnt nun die weitere Ausarbeitung der Planung. Anschließend folgen das Bebauungsplanverfahren sowie die Sanierung und Erschließung des Geländes. Der Baubeginn ist nach derzeitiger Planung ab 2030 vorgesehen. Das Grundstück wird derzeit noch von der BEHALA als Lagerfläche genutzt. Die Entwicklung war bis Ende 2025 aufgrund eines benachbarten Störfallbetriebs planungsrechtlich eingeschränkt. Nachdem der störfallrelevante Produktionsprozess eingestellt wurde, konnten die Voraussetzungen für die Entwicklung des Quartiers geschaffen werden.
Berlin: BFW begrüßt geplanten Ausschluss von Landes-Vergesellschaftungsgesetzen
Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg begrüßt die Beschlüsse des Bundes-Koalitionsausschusses zum „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“. Insbesondere die geplante bundesgesetzliche Regelung, wonach Länder künftig keine Vergesellschaftungsgesetze für private Mietwohnungsbestände mehr erlassen können, wertet der Verband als wichtiges Signal für den Wohnungsbau. Positiv bewertet der BFW zudem die angekündigten Maßnahmen zum Bürokratieabbau, darunter die Genehmigungsfiktion als Regelfall sowie Entlastungen bei Dokumentations- und Berichtspflichten für den Mittelstand. Nach Auffassung des Verbandes haben die Debatten über Vergesellschaftungen in den vergangenen Jahren Investitionen in den Wohnungsbau erschwert und für Verunsicherung am Markt gesorgt. Mit der geplanten bundesgesetzlichen Regelung werde nun ein verlässlicherer Rahmen für Investitionen geschaffen. Gleichzeitig könnten die angekündigten Erleichterungen bei Genehmigungen und Bürokratie dazu beitragen, Wohnungsbauprojekte schneller umzusetzen und Unternehmen zu entlasten.
Bremerhaven: Catella vermietet Logistikzentrum voll
Die Catella Investment Management GmbH (CIM) und die Catella Real Estate AG (CREAG) haben das Logistikzentrum in der Labradorstraße in Bremerhaven vollständig und langfristig vermietet. Rund 15.000 Quadratmeter entfallen auf die Binder Spedition + Logistik sowie Lion Power Industry Solutions. Das 2022 fertiggestellte Objekt gehört zum offenen Immobilien-Spezialfonds Catella Logistik Deutschland Plus. Binder nutzt rund 9.000 Quadratmeter für den Ausbau der Kontraktlogistik, Lion Power verlagert seinen Standort von Rheine nach Bremerhaven und bezieht etwa 6.000 Quadratmeter. Das Logistikzentrum verfügt unter anderem über eine Photovoltaikanlage, die künftig erweitert werden soll.
Frankfurt am Main: CoreNet Global und IREBS zeichnen Jahrgangsbesten aus
CoreNet Global und die IREBS Immobilienakademie haben Nikola Cabarkapa als Jahrgangsbesten des Intensivstudiums Corporate Real Estate Management (ICREM) ausgezeichnet. Der Lead Real Estate Development & Facilities beim KI-Unternehmen IPAI in Heilbronn erhält als Preis die Teilnahme am Europäischen CoreNet Global Summit vom 8. bis 10. September in München. Die Auszeichnung umfasst die vollständige Übernahme der Teilnahme- und Reisekosten im Wert von rund 2.500 Euro. Das gemeinsam von CoreNet Global und der IREBS Immobilienakademie angebotene Intensivstudium Corporate Real Estate Management wird seit 2013 durchgeführt. Nach erfolgreichem Abschluss erwerben die Teilnehmer zunächst den Titel „Corporate Real Estate Manager (IREBS)“. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich über ein internationales Capstone Seminar für den Abschluss „Master of Corporate Real Estate (MCR)“ zu qualifizieren.
Berlin: Mietnachfrage in den Metropolen zieht wieder an
Die Nachfrage nach Mietwohnungen in den deutschen Metropolen hat sich im zweiten Quartal 2026 deutlich belebt. Das geht aus dem aktuellen WohnBarometer von ImmoScout24 hervor. Besonders stark fiel der Anstieg in Hamburg (+25 Prozent), Berlin (+13 Prozent) und Leipzig (+11 Prozent) gegenüber dem Vorquartal aus. Trotz der Belebung bleibt die Nachfrage in allen Regionsklassen unter dem Niveau des Vorjahres. Die Angebotsmieten entwickelten sich dagegen weiterhin moderat. Bundesweit erhöhten sich die Bestandsmieten im Quartalsvergleich um 0,6 Prozent auf 8,97 Euro pro Quadratmeter, Neubauwohnungen verteuerten sich um 1,0 Prozent auf 13,28 Euro pro Quadratmeter. In den Metropolen stiegen die Bestandsmieten überwiegend nur leicht. Berlin war mit einem Minus von 0,2 Prozent die einzige Großstadt mit einem Rückgang. Als stärkster Kostentreiber erweisen sich laut ImmoScout24 die Nebenkosten. In unsanierten Bestandswohnungen stiegen sie innerhalb eines Jahres um 3,8 Prozent auf durchschnittlich 3,28 Euro pro Quadratmeter und damit stärker als die Kaltmieten. In sanierten Wohnungen im Erstbezug erhöhten sich die Nebenkosten im gleichen Zeitraum lediglich um 0,6 Prozent. Nach Einschätzung von ImmoScout24 kehren insbesondere Familien wieder verstärkt auf den Mietmarkt zurück. Gleichzeitig gewinnt der energetische Zustand einer Wohnung für die tatsächlichen Wohnkosten zunehmend an Bedeutung.
Oberhausen: RUHR REAL vermietet 2.200 Quadratmeter Bürofläche
RUHR REAL hat rund 2.200 Quadratmeter Bürofläche in der Europaallee 1 in Oberhausen neu vermietet. Die Flächen wurden an Unternehmen aus den Bereichen Bau, Finanzdienstleistungen und Telekommunikation vergeben und verteilen sich auf drei Einheiten mit etwa 900, 900 und 400 Quadratmetern. Der Bezug erfolgte im ersten Halbjahr 2026. Ausschlaggebend für die Anmietungen waren nach Angaben des Unternehmens die kurzfristige Verfügbarkeit der Flächen sowie die Lage des Bürogebäudes in unmittelbarer Nähe zum Westfield Centro Oberhausen. Das Objekt verfügt über moderne, flexibel nutzbare Büroflächen sowie eine Infrastruktur mit Kantine und Besprechungsräumen. Aufgrund des guten Ausbaustandards waren nur geringe Anpassungen vor dem Einzug erforderlich. Mit den Neuvermietungen gewinnt der Standort Unternehmen aus wachstumsorientierten Branchen hinzu und stärkt nach Angaben von RUHR REAL seine Position als Bürostandort in Oberhausen.
Frechen: VIVAWEST schließt energetische Modernisierung von Wohnquartier ab
VIVAWEST hat die energetische Modernisierung eines Wohnquartiers im Frechener Stadtteil Habbelrath abgeschlossen. Das Wohnungsunternehmen investierte rund 4,3 Millionen Euro in die Modernisierung von fünf Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 32 Wohnungen. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit sind inzwischen auch die Arbeiten an den Außenanlagen abgeschlossen. Im Mittelpunkt der Sanierung stand die energetische Erneuerung der Gebäude. Die bisherigen Heizungsanlagen wurden durch Luft-Wasser-Wärmepumpen ersetzt, auf den Dächern installierte Photovoltaikanlagen unterstützen deren Betrieb. Perspektivisch soll der erzeugte Strom auch den Mietern zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wurden Dächer, Fassaden und Kellerdecken gedämmt sowie Heizkörper und Heizungsleitungen erneuert. Die Energieeffizienzklasse der Gebäude verbessert sich dadurch von G auf A+. Zusätzlich modernisierte VIVAWEST Balkone, Haustüren und Vordächer sowie die Elektroinstallationen. Auch das Wohnumfeld wurde aufgewertet. Dazu gehören neue Müllstandorte, sanierte Garagen sowie erneuerte Wege- und Zufahrtsflächen. VIVAWEST bewirtschaftet in Frechen insgesamt mehr als 430 Wohnungen.
Nürnberg: immowelt sieht weitere Preissteigerungen am Wohnimmobilienmarkt
Die Angebotspreise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im zweiten Quartal 2026 erneut gestiegen. Nach Angaben des aktuellen immowelt Preiskompass verteuerten sich Bestands-Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen zwischen April und Juni bundesweit jeweils um 1,0 Prozent. Besonders bei Einfamilienhäusern gewann die Preisentwicklung gegenüber dem Jahresbeginn wieder an Dynamik. In 14 der 15 größten deutschen Städte stiegen die Angebotspreise für Bestandshäuser. Die stärksten Zuwächse verzeichneten Leipzig (+4,0 Prozent), Duisburg (+3,7 Prozent) und Düsseldorf (+3,2 Prozent). Auch in München, Frankfurt am Main, Stuttgart und Berlin zogen die Preise wieder an. Lediglich Köln verzeichnete einen leichten Rückgang. Auch der Markt für Eigentumswohnungen entwickelte sich überwiegend positiv. In 13 der 15 größten Städte erhöhten sich die Angebotspreise. Die größten Anstiege gab es in Dortmund (+4,0 Prozent), Hannover (+3,4 Prozent) und Leipzig (+3,0 Prozent). Frankfurt am Main (+2,2 Prozent) und Berlin (+2,0 Prozent) legten ebenfalls zu. Rückläufig waren die Preise lediglich in Stuttgart und München. Als Ursache für die Entwicklung nennt immowelt vor allem das weiterhin knappe Angebot. Trotz hoher Bauzinsen, sinkender Leistbarkeit und wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibe das Angebot an Wohnimmobilien begrenzt, da der Neubau den Bedarf weiterhin deutlich unterschreite. Für die kommenden Monate sieht immowelt jedoch zunehmende Risiken für die Preisentwicklung. Gestiegene Finanzierungskosten und eine geringere Erschwinglichkeit von Wohneigentum könnten die derzeitige Marktdynamik bremsen.
Berlin: Primus und Edge gründen Joint Venture für Mietwohnungsprojekt in Schöneberg
Die Primus Immobilien AG und der europäische Immobilienentwickler Edge haben ein Joint Venture für die Entwicklung eines weiteren Mietwohnungsprojekts in Berlin gegründet. Auf einem Grundstück in Schöneberg soll ein gemischt genutztes Quartier entstehen. Der Baustart ist für Anfang 2027 geplant. Mit dem Vorhaben setzt Primus seine Strategie zum Ausbau des Mietwohnungsbestands in der Hauptstadt fort. Neben dem Projekt in Schöneberg realisiert das Unternehmen derzeit Wohnungsbauvorhaben in Berlin-Westend und Pankow. Für ein weiteres Projekt in Kreuzberg ist der Baustart in Kürze vorgesehen. Weitere Entwicklungen plant Primus in Hellersdorf und Prenzlauer Berg.
Wilhelmshaven: BWH Hotels erweitert Präsenz an der Nordseeküste
BWH Hotels Central Europe baut sein Portfolio in Wilhelmshaven aus. Mit dem Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western gehört ein zweites Haus der Hotelgruppe in der niedersächsischen Hafenstadt zum Netzwerk. Das bisherige SleepBEEONE Wilhelmshaven wird von der beepartment GmbH betrieben und schließt sich der Marke Sure Hotel Collection by Best Western an. Das Hotel verfügt über 70 Zimmer, die sich auf drei Gebäudeteile verteilen. Derzeit werden sowohl die öffentlichen Bereiche als auch die Zimmer schrittweise modernisiert. Mit dem Markenanschluss soll die Marktposition des Hauses gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit regional wie überregional ausgebaut werden. Das Hotel richtet sich an Geschäftsreisende, Urlaubsgäste und Longstay-Kunden. Neben einem Frühstücksbuffet gehören ein 24-Stunden-Check-in sowie eine jederzeit verfügbare Snackstation zum Angebot. Ergänzend bietet das Haus flexible Longstay-Konzepte für längere Aufenthalte in der Region. Mit dem Neuzugang ergänzt BWH Hotels sein bestehendes Angebot in Wilhelmshaven, zu dem bereits das Sure Hotel Wilhelmshaven City gehört. Die Betreiberin beepartment GmbH führt aktuell vier Hotels unter Marken von BWH Hotels in Deutschland.
Berlin: BAUWERT startet Kulturprogramm „Moaville jetzt“ für neues Stadtquartier
Die BAUWERT AG öffnet das Entwicklungsareal ihres künftigen Stadtquartiers Moaville am Neuen Ufer in Berlin-Moabit bereits vor Baubeginn für die Öffentlichkeit. Unter dem Titel „Moaville jetzt“ startet das Unternehmen ein Kunst- und Veranstaltungsprogramm, das bestehende Industrie- und Gewerbeflächen temporär für Kultur, Dialog und Begegnung nutzt. Geplant sind in den kommenden Monaten Veranstaltungen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Mode und urbane Intervention. Den Auftakt bildeten bereits Ausstellungen und Performances im Rahmen des MoWe Kunstfestivals im Mai. Vom 2. bis 4. Juli ist das Areal Austragungsort der zehnten Ausgabe der Neo.Fashion. im Rahmen der Berlin Fashion Week. Ende August folgt ein Poetry Slam der Kiezpoeten, im Herbst ist zudem eine Lichtkunstinstallation vorgesehen. Mit „Moaville jetzt“ will BAUWERT den Standort frühzeitig aktivieren und eine Verbindung zwischen dem künftigen Quartier, dem Kiez und der Stadtgesellschaft schaffen. Die temporären Nutzungen sollen das bislang nicht öffentlich zugängliche Areal schon vor Beginn der Quartiersentwicklung erlebbar machen. Das Quartier Moaville entsteht auf dem bisherigen Entwicklungsareal „Neues Ufer“ in Berlin-Moabit. Geplant sind rund 500 Wohnungen, davon 30 Prozent mietpreisgebunden, sowie etwa 35.000 Quadratmeter Gewerbe- und Arbeitsflächen. Ergänzt wird das Quartier unter anderem durch eine Kindertagesstätte, Gastronomie, Nahversorgung sowie öffentlich zugängliche Grün- und Freiräume. Bis zu 1.500 Arbeitsplätze sollen dort entstehen.
Berlin: BFW kritisiert Berliner Mietenkataster als rechtlich problematisch
Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg übt scharfe Kritik am geplanten Berliner Wohnungs- und Mietenkataster. Das Gesetz, das am 2. Juli im Berliner Abgeordnetenhaus verabschiedet werden soll, weise nach Auffassung des Verbandes erhebliche rechtliche Mängel auf und überschreite die Gesetzgebungskompetenz des Landes. Nach Ansicht des BFW ist das Mietpreisrecht bereits abschließend im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Das geplante Mietenkataster greife deshalb unzulässig in Bundesrecht ein. Zudem verstoße die vorgesehene flächendeckende Erfassung von Daten zu rund 1,7 Millionen Wohnungen gegen datenschutzrechtliche Vorgaben und das Prinzip der Datenminimierung der DSGVO. Der Verband kritisiert außerdem die Ausgestaltung der Meldepflichten. Vermieter würden durch umfangreiche Auskunftspflichten und Bußgelder von bis zu 100.000 Euro bei Verstößen unverhältnismäßig belastet. Auch die vorgesehene Meldung an Ermittlungsbehörden bei verweigerter Auskunft sieht der BFW als verfassungsrechtlich problematisch an. Statt zusätzliche Bürokratie aufzubauen, fordert der Verband eine Beschleunigung von Genehmigungsprozessen und den Abbau regulatorischer Hürden. Aus Sicht des BFW sollten die politischen Prioritäten auf der Schaffung neuen Wohnraums liegen, anstatt weitere Dokumentations- und Kontrollpflichten einzuführen.
Frankfurt am Main: Westwing eröffnet Store mit Omnichannel-Konzept in der Innenstadt
Westwing hat einen neuen stationären Store in der Frankfurter Innenstadt eröffnet. Der rund 300 Quadratmeter große Standort in der Kaiserstraße 25 / Neue Mainzer Straße 26 verbindet die Präsentation von Möbeln und Wohnaccessoires mit digitalen Services und erweitert das Filialnetz des Unternehmens auf zehn Standorte in Deutschland. Der Store erstreckt sich über zwei Ebenen in einem historischen Gebäude nahe des Willy-Brandt-Platzes. Präsentiert werden Möbel und Wohnaccessoires der Westwing Collection sowie ausgewählte Produkte von Partnermarken. Über QR-Codes erhalten Kundinnen und Kunden Zugang zum vollständigen Online-Sortiment. Ein integriertes Kassensystem ermöglicht den gemeinsamen Kauf von sofort verfügbaren Artikeln und online bestellten Produkten. Ergänzend bietet Westwing persönliche Einrichtungsberatungen über einen Design-Service an. Mit dem neuen Standort baut das Unternehmen seine Omnichannel-Strategie weiter aus. Frankfurt sei aufgrund seiner internationalen Ausrichtung, der designaffinen Zielgruppe und seiner wirtschaftlichen Bedeutung ein wichtiger Standort für die weitere Expansion, so das Unternehmen. Westwing wurde 2011 gegründet, hat seinen Hauptsitz in München und ist seit 2018 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben in 23 europäischen Ländern aktiv und erzielte 2025 ein Bruttowarenvolumen (GMV) von 507 Millionen Euro. Neben dem Onlineshop gehören stationäre Stores, Daily Specials, Westwing Business und der Design Service zum Angebot.
Köln: RheinEnergie investiert nach Rekordergebnis weiter in die Energiewende
Die RheinEnergie hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 275,6 Millionen Euro abgeschlossen und damit erneut ein überdurchschnittliches Jahresergebnis erzielt. Nach Angaben des Unternehmens bilden die Erträge die Grundlage für umfangreiche Investitionen in die Energie-, Wärme- und Wasserversorgung sowie den Ausbau der Netzinfrastruktur. Zu den größten laufenden Projekten zählt Europas größte Flusswasser-Wärmepumpe in Köln. Das mit rund 280 Millionen Euro veranschlagte Vorhaben soll künftig Fernwärme für bis zu 50.000 Wohneinheiten bereitstellen. Darüber hinaus treibt RheinEnergie unter anderem den Ausbau von Wind- und Solarenergie, den Aufbau eines Agri-Photovoltaikparks, den Bau des größten kalten Nahwärmenetzes in Nordrhein-Westfalen sowie die Modernisierung der Trinkwasser- und Stromnetze voran. Insgesamt investierte die RheinEnergie-Gruppe im Jahr 2025 rund 270 Millionen Euro. Gleichzeitig wurde mit der Gründung der RheinNetz GmbH die Netzsparte neu organisiert. Rund 1.100 Beschäftigte wechselten in die neue Gesellschaft, die künftig als Verteilnetzbetreiberin für Köln und das Rheinland fungiert. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen wieder mit einer Normalisierung der Ergebnisse. Nach den außergewöhnlich hohen Erträgen der vergangenen drei Jahre erwartet RheinEnergie für 2026 ein Vorsteuerergebnis zwischen 185 und 190 Millionen Euro.
Nürnberg: Mieten steigen deutlich schneller als die Reallöhne
Die Angebotsmieten in den 15 größten deutschen Städten sind in den vergangenen drei Jahren deutlich stärker gestiegen als die Einkommen. Das zeigt der aktuelle Mietkompass von immowelt. Während die Reallöhne zwischen 2023 und 2025 laut Statistischem Bundesamt um 5,1 Prozent zulegten, erhöhten sich die Angebotsmieten je nach Stadt um bis zu 20,2 Prozent. Den stärksten Anstieg verzeichnete Hamburg mit einem Plus von 20,2 Prozent, gefolgt von Dresden (+18,0 Prozent) und Frankfurt am Main (+17,7 Prozent). München bleibt mit durchschnittlich 21,44 Euro pro Quadratmeter der teuerste Mietmarkt unter den untersuchten Großstädten. In Berlin stiegen die Angebotsmieten innerhalb von drei Jahren um 11,9 Prozent auf durchschnittlich 14,39 Euro pro Quadratmeter. Trotz des vergleichsweise geringeren Anstiegs sieht immowelt keine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt. Das hohe Mietniveau treffe in der Hauptstadt auf unterdurchschnittliche Einkommen und verschärfe die Belastung vieler Haushalte. Als Hauptursache für die Entwicklung nennt immowelt das anhaltende Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Der Wohnungsneubau sei durch hohe Baukosten, das Zinsniveau und bürokratische Hürden weiter ausgebremst worden. Im Jahr 2025 wurden bundesweit 206.600 Wohnungen fertiggestellt und damit rund 18 Prozent weniger als im Vorjahr.
Berlin: Richtfest für ersten Hochbauabschnitt der Siemensstadt Square
Mit dem Richtfest für das Atriumgebäude und den Siemensturm hat die Siemens AG einen weiteren Meilenstein bei der Entwicklung des Stadtquartiers Siemensstadt Square erreicht. Die beiden Gebäude bilden den ersten Hochbauabschnitt des Moduls C1.1. Die Fertigstellung des Atriumgebäudes ist für Anfang 2027, die des Hochhauses für Anfang 2028 vorgesehen. Für die Gebäudeplanung des ersten Bauabschnitts zeichnet das Berliner Architektur- und Planungsbüro AUKETT + HEESE verantwortlich. Geplant wurden ein rund 16.000 Quadratmeter großes Atriumgebäude in Holzhybridbauweise sowie der rund 60 Meter hohe Siemensturm mit etwa 27.000 Quadratmetern oberirdischer Geschossfläche. Beide Gebäude bilden künftig den architektonischen Auftakt der Quartiersentwicklung und verbinden den denkmalgeschützten Bestand mit den neuen Bauabschnitten. Das Projekt setzt auf eine integrierte Projektabwicklung, bei der Bauherr, Architekten, Fachplaner und Bauunternehmen von Beginn an in einem gemeinsamen Projektteam zusammenarbeiten. Grundlage für Planung und Koordination ist ein BIM-basiertes digitales Gebäudemodell. Dieses Vorgehen wurde zuletzt mit der Auszeichnung als BIM Champion 2026 gewürdigt.
Bremen: Hemsö übernimmt Schulimmobilie in Bremen-Schwachhausen
Die HEMSÖ GmbH hat die Oberschule Schwachhausen im Bremer Stadtteil Horn-Lehe erworben. Verkäuferin der Immobilie mit einer Gesamtmietfläche von rund 10.600 Quadratmetern ist Advenis Germany. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 34 Millionen Euro. Cushman & Wakefield hat Hemsö im Rahmen eines Exklusivmandats beraten und die Transaktion vermittelt. Das Gebäude wurde ursprünglich 1999/2000 für die Siemens AG als Büroimmobilie errichtet. Nach dem Auszug des Unternehmens wurde der Komplex in mehreren Bauabschnitten saniert und zu einer Schule umgebaut. Die Stadt Bremen nutzt die Immobilie langfristig als Mieter. Der Schulbetrieb wurde im Schuljahr 2024/2025 aufgenommen. Neben der Schule befindet sich in dem Gebäude auch ein Fitnessstudio. Mit dem Ankauf erweitert Hemsö sein deutsches Immobilienportfolio um eine weitere Bildungsimmobilie mit langfristigem Mietvertrag der öffentlichen Hand. Nach Angaben von Cushman & Wakefield gewinnen ehemalige Bürogebäude, die in öffentliche Nutzungen überführt werden, zunehmend an Bedeutung für institutionelle Investoren.
Wiesbaden: Immer mehr Neubauten erhalten Kühlanlagen
Immer mehr neu errichtete Wohngebäude in Deutschland werden mit Anlagen zur Kühlung ausgestattet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verfügten 4,3 Prozent der im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude über eine Klimaanlage oder eine andere technische Kühlung. Innerhalb von zehn Jahren hat sich der Anteil damit mehr als verdoppelt. Im Jahr 2015 waren lediglich 1,9 Prozent der fertiggestellten Wohngebäude mit einer entsprechenden Anlage ausgestattet. Insgesamt wurden im Jahr 2025 bundesweit 58.885 Wohngebäude fertiggestellt. 2015 lag die Zahl der fertiggestellten Wohngebäude noch bei 105.568.
Berlin: 1000 Satellites eröffnet ersten Standort in der Hauptstadt
Der Flex-Office-Anbieter 1000 Satellites hat mit dem „Satellit Chaussee“ seinen ersten Standort in Berlin eröffnet. In der Chausseestraße 117 in Berlin-Mitte bietet das Unternehmen auf rund 7.000 Quadratmetern flexible Büro- und Arbeitsflächen für Unternehmen und Projektteams an. Der neue Standort erstreckt sich über sechs Etagen und umfasst private Büros, Coworking-Bereiche, vollständig ausgestattete Büroetagen sowie Meeting- und Eventflächen. Ergänzt wird das Angebot durch einen Community Hub im Erdgeschoss sowie Terrassen- und Außenbereiche für informelle Treffen und mobiles Arbeiten. Das Gebäude war bislang Sitz eines Fintech-Unternehmens, das den Standort auch künftig nutzt. Darüber hinaus bleibt der Zahlungsdienstleister PPRO im Gebäude vertreten. Nach Angaben von 1000 Satellites konnten beide Unternehmen bereits vor der offiziellen Eröffnung als Nutzer des neuen Konzepts gewonnen werden. Mit dem Einstieg in den Berliner Markt setzt 1000 Satellites seinen Expansionskurs fort. Nach Standorten unter anderem in Mannheim und München ist Berlin der erste Standort des Unternehmens in der Hauptstadtregion.
Frankfurt am Main: FLARE am Thurn-und-Taxis-Platz vollvermietet
Das gemischt genutzte Innenstadtprojekt FLARE am Thurn-und-Taxis-Platz in Frankfurt ist vollständig vermietet. Mit der Embury Bar und Urban Kitchen II by Dicke Butz hat NAS Invest zwei langfristige Mietverträge für die verbliebenen Gastronomieflächen abgeschlossen. Die Embury Bar bezieht rund 130 Quadratmeter im Erdgeschoss. Die Cocktailbar war zuvor über viele Jahre in der Kirchnerstraße ansässig und plant ihre Wiedereröffnung im FLARE in der zweiten Jahreshälfte 2026. Urban Kitchen II by Dicke Butz eröffnet auf rund 600 Quadratmetern an der Stiftstraße 41. Das Gastronomiekonzept knüpft an das zwischen 2010 und 2019 in Frankfurt etablierte Urban Kitchen an und kombiniert internationale Küche, Streetfood, Barbetrieb und Afterwork-Angebote. Mit den beiden Neuvermietungen ist die Vermietung des FLARE abgeschlossen. Das Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Zeil, MyZeil und dem Eschenheimer Tor vereint Hotel-, Wohn-, Büro-, Einzelhandels- und Gastronomieflächen unter einem Dach.
Essen: Instone refinanziert Schuldscheindarlehen vorzeitig
Die Instone Real Estate Group hat ein ursprünglich im Oktober 2026 fälliges Schuldscheindarlehen vorzeitig refinanziert. Das 2023 begebene Darlehen über 20 Millionen Euro wurde durch ein neues Schuldscheindarlehen mit einem Volumen von 45 Millionen Euro ersetzt und langfristig verlängert. Die Arrangierung und Syndizierung übernahm die Sparkasse Hannover. Zu den Darlehensgebern zählen Institute aus dem Sparkassen- und genossenschaftlichen Bankensektor. Nach Angaben des Unternehmens übertraf das finale Platzierungsvolumen das ursprünglich angestrebte Ziel von 30 Millionen Euro deutlich. Zudem beteiligten sich erstmals Finanzierungspartner, die bislang nicht an Corporate-Finanzierungen der Instone Group beteiligt waren. Mit der vorzeitigen Refinanzierung stärkt Instone nach eigenen Angaben seine Finanzierungsbasis und erweitert zugleich den Kreis langfristiger Finanzierungspartner.
Hoppegarten: Bonava startet Bauarbeiten für Wohnquartier „Koppelhain“
Bonava hat mit den Bauarbeiten für das Wohnprojekt „Koppelhain“ in Hoppegarten bei Berlin begonnen. An der Rennbahnallee entstehen insgesamt 60 Wohneinheiten mit rund 5.200 Quadratmetern Wohnfläche. Für den ersten Bauabschnitt liegt die Baugenehmigung vor, die vorbereitenden Erdarbeiten laufen bereits. Das Quartier umfasst 53 Eigentumswohnungen, drei Reihenhäuser und vier Doppelhaushälften. Die Wohnungen verfügen über zwei bis vier Zimmer, Wohnflächen zwischen 59 und 96 Quadratmetern sowie jeweils einen Balkon oder einen eigenen Garten. Nach Angaben des Projektentwicklers richtet sich das Angebot sowohl an Eigennutzer als auch an Kapitalanleger. Die ersten Wohnungen sollen ab Dezember 2027 bezugsfertig sein. Die Gesamtfertigstellung des Quartiers ist bis 2030 geplant. Zum Konzept gehören ein Quartiersspielplatz sowie eine Energieversorgung über Wärmepumpen. Das Wohngebiet entsteht am Landschaftsschutzgebiet Neuenhagener Mühlenfließ und in der Nähe des Lenné-Parks mit Schloss Hoppegarten. Über die S-Bahn-Linie S5 besteht eine Anbindung an den Berliner Alexanderplatz, zudem ist das Quartier über die Bundesstraßen B1 und B5 an den Berliner Ring angebunden.
Berlin: Hohental wird Rahmenvertragspartner der GEWOBAG
Die Hohental GmbH ist neuer Rahmenvereinbarungspartner der GEWOBAG für Generalübernehmerleistungen bei Modernisierungs- und Instandsetzungsvorhaben. Das Unternehmen erhielt im Rahmen eines Vergabeverfahrens den Zuschlag und gehört damit zu den ausgewählten Partnern, die künftig an projektbezogenen Vergabeverfahren des kommunalen Wohnungsunternehmens teilnehmen können. Die Rahmenvereinbarung schafft die Grundlage für die Vergabe von Modernisierungs- und Instandsetzungsprojekten im Wohnungsbestand der GEWOBAG. Einzelne Bauvorhaben werden während der Laufzeit jeweils gesondert ausgeschrieben, wobei die ausgewählten Rahmenvertragspartner zur Angebotsabgabe eingeladen werden. Hohental bringt nach eigenen Angaben langjährige Erfahrung als Generalunternehmer und Generalübernehmer für Neubau-, Modernisierungs- und Sanierungsprojekte ein. Das Unternehmen begleitet öffentliche und private Auftraggeber bei der Entwicklung und Erneuerung von Wohn- und Quartiersbeständen. Mit der Aufnahme in den Kreis der Rahmenvereinbarungspartner baut Hohental seine Aktivitäten im kommunalen Wohnungsbau weiter aus. Die GEWOBAG zählt zu den größten kommunalen Wohnungsunternehmen Berlins und setzt die Rahmenvereinbarung zur effizienteren Umsetzung von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in ihrem Bestand ein.
Berlin: Deutscher Bauherrenpreis zeichnet acht Wohnungsbauprojekte aus
Der Deutsche Bauherrenpreis 2026 ist auf dem EUREF-Campus in Berlin an insgesamt acht Projekte vergeben worden. Fünf Bauvorhaben erhielten den Deutschen Bauherrenpreis, drei weitere wurden mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Der Wettbewerb stand erneut unter dem Motto „Hohe Qualität – tragbare Kosten“ und feierte in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Für den Wettbewerb waren bundesweit 176 Neubau-, Modernisierungs-, Umbau- und Bestandsprojekte eingereicht worden. Aus ihnen nominierte die Jury 30 Vorhaben, fünf davon wurden mit dem Deutschen Bauherrenpreis ausgezeichnet. Hinzu kamen drei Sonderpreise für Projekte, die nach Ansicht der Jury beispielhafte Lösungen für aktuelle Herausforderungen des Wohnungsbaus bieten. Mit dem Deutschen Bauherrenpreis ausgezeichnet wurden der Grüne Weiler „W1OXF – Weiler 1 Oxford“ in Münster, das Langhaus Braunsfeld in Köln, das Quartier „Mut zum Aufbruch: Aktionsraum Oderbruch“ in Eberswalde, das Projekt „Kalksandsteinwerk – urbane Transformation“ in Bremerhaven sowie der Rote Backsteinhof am Rathausmarkt in Kronshagen. Sonderpreise gingen an die Platensiedlung in Frankfurt am Main, die Revitalisierung des Hochhauses Sterntalerweg in Lübeck sowie den geförderten Wohnungsbau mit Arztpraxis in Auerbach. Bundesbauministerin Verena Hubertz bezeichnete die ausgezeichneten Projekte als Beispiele dafür, dass sich hohe architektonische Qualität, Innovation und Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden lassen. GdW-Präsident Axel Gedaschko forderte zugleich bessere Rahmenbedingungen für den bezahlbaren Wohnungsbau. Sinkende Bau- und Finanzierungskosten, einfachere Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie verlässliche Förderprogramme seien notwendig, damit entsprechende Projekte künftig häufiger realisiert werden könnten. Der Deutsche Bauherrenpreis wird seit 1986 von der Arbeitsgemeinschaft KOOP aus GdW, BDA und Deutschem Städtetag vergeben. Prämiert werden Projekte, die wirtschaftliche, gestalterische, ökologische und soziale Qualität im Wohnungsbau miteinander verbinden und übertragbare Lösungen für die Praxis aufzeigen.
Frankfurt am Main: SEIL erhält Exklusivmandat für Wohnportfolio in NRW
SEIL Real Estate hat ein Exklusivmandat für die Vermarktung eines Wohnportfolios in Nordrhein-Westfalen erhalten. Auftraggeber ist ein institutioneller Wohnungsbestandshalter, der einen Teil seines Bestands im Einzelobjektverfahren veräußern will. Das Portfolio umfasst mehr als 30 Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen in drei Städten Nordrhein-Westfalens mit rund 250 Wohneinheiten und einer Gesamtmietfläche von etwa 15.000 Quadratmetern. Die jährlichen Mieteinnahmen belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Der Leerstand liegt nach Unternehmensangaben bei rund fünf Prozent. Die Immobilien werden sowohl einzeln als auch in kleineren Paketen vermarktet. Das Transaktionsvolumen je Objekt liegt zwischen einer und 15 Millionen Euro. Die Liegenschaften befinden sich entlang der Rheinschiene und im westlichen Ruhrgebiet. Mit dem Verkauf verfolgt der Eigentümer das Ziel, Kapital für die Aufwertung weiterer Bestände innerhalb seines Portfolios freizusetzen. Nach Angaben von SEIL bieten die Objekte stabile Cashflows, Bruttoanfangsrenditen von bis zu neun Prozent sowie Potenzial für Mietanpassungen. Die gezielte Ansprache potenzieller Investoren soll im Juli 2026 beginnen.
Berlin: Wettbewerb für weitere Baufelder am Molkenmarkt entschieden
Die Entwicklung des neuen Stadtquartiers am Molkenmarkt geht in die nächste Phase. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) haben den zweiten Realisierungswettbewerb für die Blöcke A und B/2 entschieden. Im Mittelpunkt der Planungen stehen bezahlbarer Wohnraum, Kultur und Gewerbe. Die prämierten Entwürfe bilden die Grundlage für mindestens 220 Wohnungen und rund 23.000 Quadratmeter Gewerbefläche. Herzstück des Quartiers wird ein sogenannter Kulturbaustein mit Flächen für Bildende und Darstellende Kunst. Für die vier Planungslosen wurden insgesamt zwölf Architekturbüros und Arbeitsgemeinschaften ausgezeichnet. Im anschließenden Vergabeverfahren verhandelt die WBM jeweils mit den drei Preisträgern eines Loses über die weitere Planung. Neben dem Wettbewerbsergebnis fließen auch Projektorganisation und Honorarangebot in die Vergabe ein. Mit dem zweiten Wettbewerb ist die Planung für die WBM-Baufelder am Molkenmarkt weitgehend abgeschlossen. Im nächsten Schritt werden die Architektenteams für die Umsetzung ausgewählt und die Entwurfsplanungen weiter konkretisiert. Insgesamt entsteht in der historischen Mitte Berlins ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnen, Kultur und Gewerbe.
Berlin: Fast jeder zweite Immobilienmakler erwartet Stagnation des eigenen Geschäfts
Die Stimmung unter Immobilienmaklern hat sich eingetrübt. Nach einer Umfrage im Auftrag von Kleinanzeigen rechnen 47 Prozent der befragten Makler in den kommenden zwölf Monaten mit einer Stagnation ihrer Geschäftstätigkeit. 37 Prozent erwarten eine positive Entwicklung, während 16 Prozent von einem Rückgang ausgehen. Im Vorjahr hatten noch 51 Prozent der Befragten optimistisch auf die Geschäftsentwicklung geblickt. Die aktuelle Marktlage bewerten 50 Prozent der Makler schlechter als vor einem Jahr. Für 39 Prozent hat sie sich nicht verändert, lediglich zehn Prozent sehen eine Verbesserung. Bei der Entwicklung von Kaufpreisen und Mieten gehen die Einschätzungen auseinander: 45 Prozent der Befragten erwarten steigende Preise, 40 Prozent rechnen mit einer stabilen Entwicklung und 14 Prozent mit sinkenden Kaufpreisen und Mieten. Für die Umfrage wurden am 20. Mai 2026 im Rahmen eines Webinars 224 Immobilienmaklerinnen und Immobilienmakler befragt.
Berlin: Immobilienbranche sucht Fachkräfte für Bestand statt Projektentwicklung
Der Arbeitsmarkt in der Immobilien- und Bauwirtschaft entwickelt sich nach Einschätzung der Personalberatung Cobalt zunehmend differenziert. Während Unternehmen weiterhin Fachkräfte für Bestandsmanagement, technisches Management und Rechnungswesen suchen, bleibt die Nachfrage nach klassischen Projektentwicklern niedrig. Besonders gefragt sind derzeit Experten für Sanierungs-, Revitalisierungs- und Umnutzungsprojekte sowie Fachkräfte für alternative Wohnformen wie studentisches Wohnen, Boarding Houses, Micro Living und Seniorenwohnen. Auch im Property Management und Rechnungswesen besteht weiterhin hoher Personalbedarf. Gleichzeitig stehen nach Angaben von Cobalt mehr erfahrene Führungskräfte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, während Unternehmen nur wenige neue Führungspositionen schaffen. Recruiting-Prozesse dauern zudem länger und umfassen häufig mehrere Gesprächsrunden. Nach Einschätzung der Personalberatung gewinnen neben fachlichen Qualifikationen vor allem Kompetenzen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz sowie transparente Vergütungsstrukturen an Bedeutung.
Wien: Studie sieht Boom bei Branded Residences durch vermögende Zuwanderer
Die internationale Mobilität vermögender Privatpersonen treibt die Nachfrage nach sogenannten Branded Residences. Zu diesem Ergebnis kommt ein Whitepaper der PKF hospitality group und des Future of Hospitality Institute. Demnach ist die Zahl der Millionäre, die ihren Wohnsitz ins Ausland verlagern, von rund 51.000 im Jahr 2013 auf geschätzte 142.000 im Jahr 2025 gestiegen. Für 2026 erwarten die Autoren einen weiteren Anstieg auf 165.000 Personen. Als wichtigste Zielländer nennt die Studie unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate, die USA, Singapur, die Schweiz, Italien, Portugal und Spanien. Ausschlaggebend seien vor allem Sicherheit, Lebensqualität, wirtschaftliche Stabilität und steuerliche Rahmenbedingungen. Nach Einschätzung der Autoren profitieren insbesondere Branded Residences von dieser Entwicklung. Für die kommenden Jahre erwarten sie weiteres Wachstum durch neue Investitionsstandorte, den verstärkten Einsatz digitaler Services sowie einen wachsenden Fokus auf Nachhaltigkeit und Wellness.
Frankfurt am Main: US Treuhand startet Vertrieb des Immobilienfonds UST XXVII
Die US Treuhand hat den Vertrieb ihres neuen geschlossenen Publikumsfonds UST XXVII gestartet. Der Alternative Investmentfonds investiert in Core-Gewerbeimmobilien in wirtschaftsstarken Metropolregionen der USA und richtet sich an Privatanleger. Der Fonds setzt auf Bestands- und Büroimmobilien in den Vereinigten Staaten. Als erstes Zielinvestment ist eine Class-A-Büroimmobilie im Großraum Dallas-Fort Worth vorgesehen, die über eine hohe Vermietungsquote und eine LEED-Gold-Zertifizierung verfügt. Nach Angaben des Unternehmens soll der Fonds das derzeitige Marktumfeld mit gesunkenen Immobilienpreisen für Investitionen nutzen. Die US Treuhand setzt dabei ihre bisherige Strategie fort, bei der sich Anleger gemeinsam mit dem Initiator an den Immobilien beteiligen. Seit der Unternehmensgründung haben sich nach Unternehmensangaben mehr als 15.000 Anleger an Fonds der US Treuhand beteiligt. Das bisherige Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 5,1 Milliarden US-Dollar.
Düsseldorf: ZBI setzt Wohnquartier „Central 378“ nach Insolvenz fort
Die ZBI Gruppe übernimmt die Fertigstellung des Stadtquartiers „Central 378“ im Düsseldorfer Stadtteil Flingern. Nach der Insolvenz der bisherigen Projektgesellschaft waren die Bauarbeiten eingestellt worden. Nun sollen sie in der zweiten Jahreshälfte 2026 wieder aufgenommen werden. Das Quartier entsteht auf einem rund 6.100 Quadratmeter großen Grundstück an der Erkrather Straße. Geplant sind Wohnungen, möblierte Apartments sowie Büro- und Gewerbeflächen. Zum Konzept gehören außerdem geförderte und preisgedämpfte Wohnungen. ZBI hatte die Projektentwicklung bereits 2022 im Rahmen eines Forward-Deals erworben. Nach Angaben des Unternehmens laufen die Planungs- und Ausschreibungsverfahren für die noch ausstehenden Bauleistungen bereits. Die Fertigstellung der einzelnen Bauabschnitte ist bis Mitte 2027 vorgesehen.
Frankfurt am Main: INDUSTRIA legt neuen Wohnimmobilien-Spezialfonds auf
Die INDUSTRIA Immobilien hat den offenen Immobilien-Spezialfonds „Industria Wohnen Deutschland VIII“ aufgelegt. Mit dem Fonds will das Unternehmen zwischen 200 und 300 Millionen Euro Eigenkapital von institutionellen Investoren einwerben. Das angestrebte Fondsvolumen liegt bei 300 bis 500 Millionen Euro. Investiert werden soll in Wohnimmobilien im Bestand und Neubau. Zudem ist eine Beimischung seriell oder modular errichteter Gebäude möglich. Die angestrebte durchschnittliche Ausschüttungsrendite liegt bei mindestens vier Prozent pro Jahr. Der Fonds erfüllt nach Angaben des Unternehmens die Anforderungen des Artikels 8 der EU-Offenlegungsverordnung. Beim Erwerb von Immobilien gelten unter anderem Vorgaben zur Energieeffizienz, die bei Bedarf innerhalb der ersten fünf Jahre durch Sanierungsmaßnahmen erreicht werden können. Als Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft fungiert die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft. Der Fonds war ursprünglich bereits 2022 konzipiert worden, nach veränderten Marktbedingungen jedoch zunächst zurückgestellt worden.


